DE1520249U - - Google Patents

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DE1520249U
DE1520249U DENDAT1520249D DE1520249DU DE1520249U DE 1520249 U DE1520249 U DE 1520249U DE NDAT1520249 D DENDAT1520249 D DE NDAT1520249D DE 1520249D U DE1520249D U DE 1520249DU DE 1520249 U DE1520249 U DE 1520249U
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cylinder
pressure
piston
manometer
drive
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  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Inebeeondere für Manometereiohuns
    geeignete Druokauawiegevorriohtwig.
    Die Neuerung bezieht sich auf eine Druokauswiegevor-
    riohtung, die vornehmlich für die Eichung von Manometern geeignet ist und deren wesentliche Einzelheiten aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel hervorgehen.
  • Die Auswiegevorrichtung besteht im wesentlichen aus ejaein Kolben 19 der in einem Zylinder 2 eingesetzt und durch Gewichte 3 unter Vermittlung eines Waagebalkens 4 belastet ist. Dieser Belastung hält der unter dem Kolben im Zylinder 2
    herrschende Druck das Gleichgewicht. Je nach der Grosse dieses
    Druckes ist die Gewichtsbelastung 3 bzw. der Hebelarm a zu wählen. Demgemäß ist der Waagebalken 4 mit Kerben 5 verschen, in die wahlweise eine die Gewichte 3 tragende Schneide 6 eingehängt werden kann. Der unter dem Kolben 1 herrschende Druck
    wird durch eine Leitung 7 den zu eiuhenden Manometern 8 zuge-
    führt. Durch diese Anordnung ist grundsätzlich eine Gleich-
    haltung den Druckes gegeben. Ungenauigkeien, d. h. kleine
    SchwankungendesDruckeskönnenallerdingsdurchdieruhende Reibung zwischen dem Kolben 1 und einem Zylinder 2 verursacht werden, wenn man einmal von dem Einfluß jener Reibung absieht, die durch die Gelenke den waagebalken 4 verursacht werden kann, die aber erfahrungsgemäss unbedeutend ist jedenfalls ohne Schwierigkeiten, z. B. durch Anwendung von Schneidenlagerungen und dgl. sich wo klein halten lässt, dass auch bei hohen Anforderungen an die Genauigkeit Fehler nicht zu beergen sind.
  • Den ungleichgrößten Einfluß hat jedentaals auf die Genauigkeit die Reibung zwischen Kolben und Zylinder. Aus diesem Grunde soll neuerungsgemäß die ruhende Reibung zwischen diesen beiden Teilen ausgeschaltet und zu diesem Zweck der Zylinder 2 um seine Längsachse drehbar gelagert und mit einem Antrieb für den zylinderumlauf gekuppelt werden. Grundsätzlich
    den gleiche könnte zwar auch dadurch erreicht werden, dass
    der Kolben eine Umlaufbewegung im feststehenden Zylinder er-
    hält. Dieae Auaführung macht aber konstruktive Schwierigkei-
    ten und ar ist deshalb der Ausführung gemäss der Neuerung unterlegen.
  • @ Nach dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel wird der Zylinder 2 mit einem Stirnrad 9 ausgerüstet, in das ein von einem Motor lo angetriebenes Ritzel 11 eingreift.
  • Konstruktiv gestaltet sich die Zylinderlagerung be-
    sondern vorteilhaft dann, wenn der Anschlußstutzen 12 für den
    Anschluß der Druckleitung 7 zu den Manometern 8 zugleich als
    Zylinderlagerung ausgebildet und zu diesem Zweck mit einem
    in den Zylinder hineinragenden FUhrungeanaatz 13 veraehen
    wird. Diea erweist sioh vornehmlich in den Fällen ale vor-
    teilhaft, in denen ale Druckmittel Öl oder dgl. verwendet
    wird., weil aladann daa im Zylinder befindliche öl, daa unter
    dem Druck des Kolbens 1 bzw. der Gewichte 3 steht, gleichzeitig für eine ständige Schmierung sorgt und also den für den Zylinder notwendigen Energieaufwand wehr klein hält. Ber Be-
    trieb der Eichvorrichtung mit Öl ist übrigens auch deshalb
    zweckmässig, weil dieses gleichzeitig die Reibung zwischen Kolben und Zylinder vermindert und damit @@@@ Reibungsfriheit den Kolbons gewährleistet wird. Eine solche ist aber gleichedeutend mit höchster Genauigkeit hinsichtlich der Gleichhaltung des durch Druckausweegung zu erzeugenden (Eich-) Druckes. In dieser Hinsicht kann gemäss der Neuerung ein Übriges getan und die Zylinderwand am freien Stirnrand zur Bildung einer Sohmiorrinne 14 trichterförmig abgerschrägt werden. In diene wird entweder ein Schmiermittel, etwa öl, eingefüllt oder die- !
    ne Rinne dient beim Botrieb mit Cl zur Aufnahne dea Leokölea,
    das unter dom Druck des Koblens 1 aus dem Zylinder zwischen diesem und dem Kolben hindurchsickert.
  • Die Lagerung des Zylindern 2 und den Stirnrand. 9
    kann durch einen t'uhrungaring 15 vervollständigt werden, der
    den Zylinder gegen ein axialen Verschieben sohUtzt. -Bei länge-
    rer Benutzungsdauer kann sich gelegentlich ein Nachfüllen des
    zylinders als notwendig erweisen, da erfahrungegemäas mit Undichtigkeit, d. h. Leckverlusten zu rechnen ist. Solche sind vornehmlich bei der Verwendung von Öl nach dem Obengesagten bis zu einem gewissen Grad durchaus erwünscht. Um das Nachfüllen zu erleichtern und zu vereinfachen, empfiehlt es sich,
    an den Zylinder eine NaohtUtæg16 anzu8ohließen und darüber
    hinaus für aelbattätige NaohfUllung zu sorgen. Ur eine solche
    dient der Neuerung gemgen ein in Abhängigkeit von der ! tubbe-
    wegung des Kolbens 1 nach Art eineo Kraftschalters arbeitendes Steuerglied das die Naohfnilung im Sinne einer Gloichhaltung
    den Drucken im Zylinder 2 beherrscht. Nach de dargetaellten
    Beispiel ist d"J teuerglied als an sich bekannter Strahlrohr-
    kraftsohxiter 17 ausgebildet, deacon AuffangdUao 18 in die
    Kaohftlllung 16 einmündet. Das Strahlrohr 17 wird aua einem
    Tank 19 mit Hilfe einer von einem Motor 2o angetriebenen Pumpe
    21 Htndl.'nit Öl geeetftt. ur selbottätigon Htuuerung des
    Stahlrohren 17 ißt diQnoa vortaittola oinos Lenkern 22 mit
    dem Waagebalken 4 verbunden. wenn z. D. der Kolben 1 eich in-
    folge einer Abnahme desIvolumnos i Zylinderaonkt, uowird
    i
    das Strahlrohr nach unten geschwenkt, d. h. die AuffangdUs 10
    etärker beautsohBlgt und Homit durch die Leitung 16 öl naohgo-
    füllt solange, bis der Kolben 1 bei seinem hierdurch verursachten Aufwärtshub des Strahlrohr 17 wieder zurückschwenkt, und zwar in jene Stellung, in welcher durch die verminderte Beaufschlagung der Auffangdüse 18 in der Leitung 16 und damit im Zylinder 2 lediglich der vorgegebene Druck gehalten, aber
    weiterhin nichts mehr nuchgefiJllt wird. Iine weitere AufwKrte-
    bewegung doe Kolbens 1 würde eine weitere Verminderung der lieaufaohlagung der Düse 18 im Gefolge haben, derart, dass der vom Strahlrohr 17 erzeugte Gegendruck nicht mehr ausreicht, um ein Abfließen durch die Leitung 16 zu verhindern. liegt klar auf der Hand, dann an Stelle des Strahlrohres 17 ein anderes steuerglied, etwa ein Steuerschieber oder sonst ein Ventil verwendet worden könnte, ohne dass an dem Wesen des Neuerunggegenstandes etwas geändert wird. Desgleichen kommt die Neuerung nicht nur für die Manometereichung in Betracht, sondern ist überall dort mit gleichem Vorteil zu verwenden, wo bei der Ausbiegung den Druckes mit Hilfe eines Kolbens auf hohe Einstellempfindlichkeit des Kolbens Wert gelegt wird.

Claims (3)

Schutzansprüche.
1.) Insbesondere für Manometereichung geeignete Druokauwwiegevorrichtung mit einem Kolben (1), der mit dem auszuwiegenden Druck beaufschlagt und mit einer nach diesem (gleiohzuhaltenden) Druck bemessenen (konstanten) (legenkraft (3) belastet ist und dessen Zylinder (2) um seine Längsachse drehbar gelagert sowie mit einem Antrieb (10, t. l) für den Zylinderumlauf gekuppelt ist.
2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dessen Zylinder 2 an einem Ende einen Druckleitung-Anschlußstutzen (12) (insb. für den Anschluß der zu eichenden Manometer (8) ) aufweist, der zugleich als Zylinderlagerung ausgebildet ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlußstutzen (12) einen in don Zylinder (2) hineinragenden Führungsansatz (13) aufweist. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, ! da. 8 die Zylinderwand am freien Stirnende zur Bildung einer Sohmiormittelrinne (14) trichterförmig abgenohrKgt ist. 5.) Vorrichtung nach einem der Anspruche 1-4, gekennzeichnet durch eine an den Zylinder (2) angeschlossene NaohfU. lleitung (16) und durch ein in Abhängigkeit von der Hubbeweßung des Kolbens (1) (nach Art eines Prafteoholtere) arbeitendes teuerglied (17), das die NaohfUllung im binne einer Gloiob haltung den Druckes im Zylinder beherrscht. 6.) Vorrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
an den lotrooht angeordneten Kolben (1) ein dui6 ein 00-
wioht (3) belasteter Waagebalken (4) abgestützt und mit diesem ain Strahlrohr (17) verbunden ist, dessen Auffangdüse (18) in die Waohfülleitung (16) einmündet. 7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder einem der anderer Ansprüche, dessen Zylinder (2) an dem am Anschluß-
stutzen (12) geführten Ende ait einem Antrieb@@tirnrad (9) versehen ist, an dem eine axiale Führung (15) anliegt.
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