DE152002C - - Google Patents

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DE152002C
DE152002C DENDAT152002D DE152002DA DE152002C DE 152002 C DE152002 C DE 152002C DE NDAT152002 D DENDAT152002 D DE NDAT152002D DE 152002D A DE152002D A DE 152002DA DE 152002 C DE152002 C DE 152002C
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piston
oil
valve
edge
main piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Puffer bezweckt, bei Schnellauf enden Ausklinkventilsteuerungen ein zu hartes Aufschlagen des Ventils auf seinen Sitz dadurch zu vermeiden, daß die Ventilspindel mit einem als Luftpufferzylinder ausgebildeten Ölbremskolben fest verbunden ist, unter Vermeidung aller ölkanälchen und Ventilchen, wodurch ein Versagen des Puffers bei
ίο etwaigem Verharzen des Öles verhütet wird. Der Puffer ist auf der Zeichnung in drei Figuren dargestellt.
Der obere Teil α der Ventilspindel ist zunächst umgeben von der mit dem Öltopf b fest verbundenen Büchse c. Mit der Ventilspindel α ist der mit der Büchse d auf der Büchse c. geführte, im Öltopf b teilweise frei fallende Ölbremskolben e fest verbunden.
Der Ölbremskolben e ist als Luftpufferzylinder f ausgebildet und trägt in seinem Innern den beweglichen, auf der Büchse c geführten Luftpufferkolben g, der durch die Feder h bei gehobenem Ölbremskolben e (Fig. 1) stets auf den mit e innen verschraubten Ring i gedrückt wird.
Der obere äußere Teil der Büchse c ist mit Luftkanälchen Jc k versehen. Ebenso hat der Ölbremskolben e an seiner höchsten Stelle, zur Vermeidung von Öleintritt in den Luftpufferzylinder, kleine, innerhalb der Büchse d mündende Bohrungen / /.
Damit nun beim Ventilschluß der Luftpuffer in Tätigkeit tritt, hat der untere Teil m des Öltopfes genau denselben Durchmesser wie der Ölbremskolben e, und damit diese Bewegung des Luftpuffers allmählich und sanft geschieht, erweitert sich m von Kante η bis Kante 0 schwach kegelartig, wodurch Kolben e und mit ihm Kolben g allmählich verzögert wird. Ist die äugenblicklich erforderliche Ventilerhebung gleich der in Fig. 1 gezeichneten, löst also die Steuerung aus, so fällt der Kolben e und mit ihm der auf Ring i aufliegende Kolben g bis zur Kante 0 vollständig frei und plötzlieh. Von Kante ο ab wird der Kolben e und mit ihm der immer noch auf i aufliegende Kolben g infolge der immer größer werdenden Verengung des freien Öldurch- ·- flußquerschnittes allmählich verzögert, bis kurz vor Aufsetzen des Ventils auf seinen Sitz der untere Rand des Kolbens e die Kante η erreicht und den - Öldurchfluß ganz absperrt. ...--',
Kurz vorher, ehe dies geschieht, ist der untere Rand der Büchse d über die Luftkanälchen k k der Büchse c getreten und hat diese nach dem Luftpufferzylinder hin abgeschlossen. Gleichzeitig wird sich der Luftpufferkolben g infolge der durch die Durchflußquerschnittsverengung größer werdenden Ölpressung von dem Ring i entfernen, d. h. er wird dem Kolben e nacheilen und die Luftkompression beginnt, wird infolge Übergleitens des Kolbens e über Kante η immer stärker und läßt das Ventil sanft und schlagfrei auf seinen Sitz gelangen (Fig.' 2).
Wird das Ventil wieder angehoben, so
wird der Luftpufferkolben g durch die komprimierte Luft und die Feder h in seiner Lage erhalten und unterstützt die Ventileröffnung durch Pressen auf das eingeschlossene Öl, bis im Öltopf b und im Luftpufferzylinder / wieder der gleiche Druck Herrscht, alsdann ist der untere Rand des Ölbremskolbens wieder über Kante η gehoben (Fig. 3) und das Öl kann, ohne der Ventileröffnung Widerstand zu leisten, unter den Kolben e treten, während sich gleichzeitig Kolben g auf Ring i aufsetzt und mit Kolben e gemeinschaftlich aufwärts bewegt. Um die Tauchtiefe des Kolbens e genau regulieren zu können, kann der obere Ventilspindelteil α in dem Auge ρ auf- und abgeschraubt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Puffer für auslösende Ventilsteuerungen, bei welchem die von einem Hauptkolben nach unterbrochener Rückströmung verdrängte Flüssigkeit einen im Hauptkolben verschiebbaren Hilfskolben unter Überwindung eines zunehmenden Widerstandes zurückdrängt, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt einer Feder ein im Hauptkolben abgeschlossenes Luftquantum komprimiert wird.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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