DE151352C - - Google Patents
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- DE151352C DE151352C DENDAT151352D DE151352DC DE151352C DE 151352 C DE151352 C DE 151352C DE NDAT151352 D DENDAT151352 D DE NDAT151352D DE 151352D C DE151352D C DE 151352DC DE 151352 C DE151352 C DE 151352C
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 151352 KLASSE 21 d.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine elektrische Kupplungsvorrichtung
zwischen dem Benzin- oder jedem anderen Motor und den Laufrädern von Motorwagen 5 oder anderen Kraftübertragungen, welche den
Zweck hat, den Benzin- oder ähnlichen Motor ständig bei seinem günstigsten Wirkungsgrade
arbeiten zu lassen.
Schon bekannt ist es, als Kupplungsvorrichtung eine Gleichstromdynamo zu benutzen,
deren Anker und Erregerspulen beweglich sind. Bei dieser Anwendung ist der Unterschied zwischen den Drehgeschwindigkeiten
der Magnete und dem Anker, die sot genannte Schlüpfung, proportial dem zu
überwindenden Widerstandsmoment. Bei Leer-
. lauf, wenn die Schlüpfung sehr gering ist, gibt es nur kleine Induktionsströme im
Anker; aber bei großer Belastung können die Ströme eine nachteilige Stärke erreichen.
Um dies zu - verhindern, wird durch einen Zehtrifugalregulator selbsttätig ein von der
als Kupplung dienenden Dynamomaschine gespeister Zusatzmotor eingeschaltet. Die gegenelektromotorische Kraft dieses Zusatzmotors
erhält den Strom der Dynamomaschine in bestimmten Grenzen, während das Drehmoment
des Motors das der Dynamomaschine unterstützt, um das Widerstandsmoment an der getriebenen Welle zu überwinden.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt'
Fig. ι eine schematische Anordnung der mechanischen Teile, abgesehen von den
Bürsten der Maschinen,
Fig. 2 das Schaltungsschema des elektrischen Stromes.
Der Benzin- oder sonstige Kraftmotor treibt die Welle 1 und setzt auf diese Weise
die Magnet- oder Erregerspulen 2 der Dynamomaschine in Umdrehung. Durch diese Bewegung werden in dem Anker 3 Ströme
induziert, was zur Folge hat, daß der Anker eine Drehbewegung im Sinne der Erregerspulen
2 annimmt. Auf der Welle 4 des Ankers 3 ist der Anker 5 einer zweiten Dynamomaschine aufgekeilt. Die Erregerspulen
6 dieser Maschine stehen fest. Ein Regulator 7 verschiebt mittels der Stange 8 ein Schleifstück 9 auf dem Regulierwiderstand
10. Derselbe erhält noch zwei von den übrigen getrennte Kontaktstücke 14,
welche durch das verschiebbare Schleifstück 9 bei Leerlauf und geringer Belastung kurzgeschlossen
werden. Ein Zahnrad 11 überträgt die Bewegung der Welle 4 auf die Achse 12
der Lauf räder 13.
Wenn das zu überwindende Widerstandsmoment das normale der Dynamomaschine 2, 3
nicht überschreitet, verbindet das verschiebbare Schleifstück 9 die beiden Kontaktstücke
14 (Fig. 2) und schaltet dadurch den Anker 3 und seine Erregerspule 2 in Reihe,
während der Anker 5 kurzgeschlossen und die Erregerspule 6 stromlos ist. , Wächst
nun das zu überwindende Widerstandsmoment an der Laufachse 12, so wird die Welle 4
langsamer laufen, so daß der Regulator 7 das Schleif stück 9 von den Kontakten 14 auf
den Widerstand 10 schieben wird. Dies hat zur Folge, daß die Anker 3 und 5 und die
Magnetspulen 2 in Reihe geschaltet werden, während die Magnetspulen 6 und der Widerstand
10 im Nebenschluß zum Anker 3 liegen. Nunmehr wird der durch die Schlüpfung entstandene Induktionsstrom dem
Anker 5 und den Magnetspulen 6 zugeführt. Die Dynamomaschine 5, 6 wird somit als
Motor laufen und die Maschine 2, 3 unterstützen, während der Benzin- oder sonstige
Kraftmotor sich fortwährend mit derselben Geschwindigkeit dreht und in normaler Weise
bei seinem günstigsten Wirkungsgrade arbeitet. Die elektromotorische Kraft des Zusatzmotors
5, 6, welche derjenigen der Dynamomaschine 2, 3 entgegengesetzt ist, kann durch
den Widerstand IO so geregelt werden, daß der Strom immer in derselben Stärke oder
in bestimmten Grenzen erhalten wird.
Unter einfachen Änderungen der Stromkreise kann man für die zwei Dynamomaschinen
ebensogut Nebenschlußmotoren als Hauptschlußmotoren anwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Regelbare elektrische Kupplung, be-, stehend in einer Gleichstromdynamo mit umlaufenden Erregerspulen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Zentrifugalregulators selbsttätig ein von der als Kupplung dienenden Dynamomaschine gespeister Zusatzmotor eingeschaltet und durch Änderung des Erregerstroms geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE151352C true DE151352C (de) |
Family
ID=418183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT151352D Active DE151352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE151352C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758824C (de) * | 1940-11-12 | 1960-11-17 | Ringhoffer Tatra Werke Ag | Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge |
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- DE DENDAT151352D patent/DE151352C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758824C (de) * | 1940-11-12 | 1960-11-17 | Ringhoffer Tatra Werke Ag | Verfahren und Anlage zur elektromechanischen Kraftuebertragung, insbesondere fuer Motorfahrzeuge |
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