DE114237C - - Google Patents
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- DE114237C DE114237C DENDAT114237D DE114237DA DE114237C DE 114237 C DE114237 C DE 114237C DE NDAT114237 D DENDAT114237 D DE NDAT114237D DE 114237D A DE114237D A DE 114237DA DE 114237 C DE114237 C DE 114237C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/14—Balancing load and power generation in DC networks
- H02J1/16—Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, die elektromotorischen Kräfte von Stromerzeugern zu regeln,
namentlich für den Fall, dafs der Stromerzeuger mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben
wird.
Die elektrische Spannung mufs bekanntlich bei Parallelschaltung, soweit dies möglich ist,
sich gleichbleibend erhalten werden und sogar mit der Belastung etwas steigen. . Es läfst sich
dies durch Wahl geeigneter Motoren, Dampfmaschinen etc. erreichen, nicht aber, wenn
beispielshalber Turbinen oder andere nicht genau regelnde Motoren verwendet werden.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der Zweck dadurch erreicht, dafs die elektromotorische
Kraft des Stromerzeugers selbstthätig auf die Felderregung und zwar gemäfs der Veränderung
der Geschwindigkeit einwirkt.
In der Zeichnung, welche das Schema der Schaltung darstellt, bedeutet 1 den Stromerzeuger,
dessen Motor nicht gezeichnet ist, mit Nebenschlufsfeldmagneten 3 und Hauptstromfeldmagneten
2. Durch die Leitungen 5 und 6 wird der Strom den Verbrauchsstellen 7 und 8 zugeführt. Ein veränderlicher Widerstand
4 dient in bekannter Weise zur Regelung des Feldmagneten. Einmal eingestellt, bleibt
dieser während des Betriebes unverändert stehen.
Um die selbstthätige Regelung zu erreichen, ist ein Motor g mit Feldmagnet 10 angeordnet,
welcher hier mit Nebenschlufswickelung versehen ist, der aber auch als Hauptstrom- oder
Verbunderreger ausgeführt sein kann. Wie auch immer die besonderen Verhältnisse gewählt
sein mögen, die Feldmagnete müssen fast vollständig gesättigt sein. Eine Aenderung
der elektromotorischen Kraft zwischen 5 und 6 wird deshalb unmittelbar eine Aenderung im
gleichen Sinne in der Geschwindigkeit des Motors hervorrufen.
Sollte die Maschine 1 eine Wechselstrommaschine sein, so würde ein Serienfeldmagnet
für den Motor wünschenswerth werden, während bei Gleichstrommaschinen die Nebenschlufsschaltung
oder die besondere Erregung für den Motor vorzuziehen bleibt.
Mit dem Anker des Motors ist der Anker des Stromerzeugers 11 mechanisch gekuppelt,
dessen Erreger 12 mit Widerstand 13 ebenfalls in Nebenschlufsschaltung angeordnet ist. Auch
dieser Widerstand wird nur einmal den Verhältnissen entsprechend eingestellt, nicht aber
fortwährend während des Betriebes geregelt.
Im Gegensatz zu dem Motor ist die Erregung des genannten Stromerzeugers derart
bemessen, dafs sie weit unter den Grenzen der Sättigung liegt. Hierdurch wird erreicht, dafs
jede Aenderung der Geschwindigkeit des Stromerzeugers 11 unmittelbar eine Aenderung in
der Magnetisirung der Erregerwickelung 12 hervorruft und somit die elektromotorische
Kraft dieser Zusatzmaschine ebenfalls verändert. Der Stromerzeuger 11 ist in die Erregernebenschlufswickelung
des Stromerzeugers 1 eingeschaltet und wird durch den Motor 9 in
der Weise angetrieben, dafs seine elektromotorische Kraft der Spannung der Maschine 1
entgegenwirkt.
Da die Spannung der Leitungen durch Einstellung der Erregung des Feldmagneten der
Erzeugermaschine ι geregelt ist, so läfst sich
die eben genannte Gegenwirkung auch durch eine getrennte Gegenwickelung, welche von 11
gespeist wird, hervorbringen, anstatt, wie zuvor beschrieben, eine gegenwirkende elektromotorische
Kraft in den Stromkreis 3 einzuschalten.
Der Vorgang vollzieht sich wie folgt: Wenn die Spannung zwischen 5 und 6 sich ändert,
so ändert sich auch, wie eben auseinandergesetzt, die Geschwindigkeit des Motors 9
und dadurch die elektromotorische Kraft des Ankers 11. Da aber diese Kraft bestrebt ist,
die Leistung von 1 herabzudrücken, so wird sie,, wenn vermindert, diese unterstützen.
Selbstverständlich kann der Motorgenerator durch gleichwerthige Einrichtungen, wie rotirende
Umformer u. s. w., ersetzt werden, und die Erfindung wird, absolut genommen, ihren
Zweck nicht erreichen, wohl aber die Hauptschwankungen ausgleichen, wie etwa der Regler
einer Dampfmaschine nicht jede Störung absolut ausgleicht, wohl aber diese Thätigkeit im
Wesentlichen erfüllt.
Aehnliche Einrichtungen sind durch die amerikanische Patentschrift 533931 bekannt geworden,
indefs sagt jene Patentschrift Seite 2, Zeile 74, dafs die Maschinen entweder eine
gemeinschaftliche Achse haben oder doch so angetrieben werden sollen, dafs ihre Geschwindigkeiten
stets einander proportional sind.
Weiter besagt die Patentschrift, dafs durch eine besondere Art der Bürstenstellung erreicht
werden soll, dafs die Hülfsmaschine empfindlicher gegen Geschwindigkeitsänderungen ist als
die Hauptmaschine.
Bei vorliegender Erfindung werden andere Mittel verwendet. Einmal treibt die Hauptmaschine
die Hülfsmaschine nicht durch einen gewöhnlichen Elektromotor an, sondern durch einen Motor mit gesättigter Erregung. Das
andere Mal dient für die vorliegende Erfindung nicht eine besondere Bürstenstellung, sondern
eine besondere Art der Erregung dazu, um die Maschine mehr oder weniger empfindlich
gegen Geschwindigkeitsänderungen zu machen.
Claims (1)
- Pa te nt-Anspruch:Einrichtung zur Erzeugung einer gleichbleibenden Spannung mittelst einer mit veränderlicher Geschwindigkeit laufenden Gleichstrommaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs das Feld der Maschine durch eine im Erregerstromkreis liegende oder besondere Feldwickelungen speisende Zusatzmaschine verringert wird, welche ein nicht gesättigtes Feld besitzt und von einem mit der Hauptmaschine parallel geschalteten Motor mit gesättigtem Felde angetrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE114237C true DE114237C (de) |
Family
ID=383755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT114237D Active DE114237C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE114237C (de) |
-
0
- DE DENDAT114237D patent/DE114237C/de active Active
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