DE1513469C - Impulsgesteuerte Positioniereinrichtung - Google Patents
Impulsgesteuerte PositioniereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine impulsgesteuerte
Positioniereinrichtung, insbesondere zur Ausschaltung des Totgangs bei Werkzeugmaschinenschlitten,
mit einem umsteuerbaren Schrittmotor, einem Impulsgenerator, einer die Drehrichtung des
Schrittmotors bestimmenden Motorsteuerschaltung und einem Impulszählwerk mit einem Vorwahlschalter.
Eine derartige Positioniereinrichtung ist in der britischen Patentschrift 960 079 beschrieben.
Aus dem »Industrie-Anzeiger, Essen«, Nr. 89, 1962, S. 2122 und 2123, ist bereits eine Positioniereinrichtung
bekannt, bei der die Stellung des Schlittens durch eine Meßeinrichtung erfaßt und über eine
Servoschleife auf den Eingang zurückwirkt. Mit dieser Einrichtung ist zwar eine Ausschaltung des Totgangs
möglich, doch sind solche Servoanordnungen sehr aufwendig. Durch diese Veröffentlichung sind
auch durch digitale Koordinatenwerte gesteuerte Positioniereinrichtungen mit Wegmeßsystemen bekannt,
die ohne Abfühlung der Schlittenlage arbeiten und bei denen die Geschwindigkeit des Stellmotors bis
zum Erreichen der Zielposition stufenweise verkleinert wird. Weiterhin ist es zur Ausschaltung des Totgangs
bekannt, den Schlitten stets aus der gleichen Richtung in die Zielposition einfahren zu lassen. Eine
weitere bekannte Einrichtung erfordert mehrere Geschwindigkeitsstufen für das Einfahren in die Zielposition
sowie die bereits genannte Wegmeßeinrichtung.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die impulsgesteuerte Positioniereinrichtung der eingangs
genannten Art derart auszubilden, daß der Stellantrieb stets unter Ausschaltung des Totgangs in die
genaue Zielposition einläuft.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß ein weiterer mit dem Impulszählwerk gekoppelter,
jeweils nur in einer Stellung eines Einlaufrichtungswahlschalters wirksamer Vorwahlschalter
mit einer Drehrichtungsumsteuerstufe verbunden ist, deren Ausgangsimpulse einer Rückstellstufe zur Löschung
des Impulszählwerks zugeführt sind.
Nach der Erfindung kommen also jeweils in einer Drehrichtung des Schrittmotors, d. h. in einer Laufrichtung
des Maschinenschlittens, additive und subtraktive Zusatzimpulse zur Anwendung. Obgleich ein
mechanischer toter Gang eine genaue Übertragung der Motorbewegung auf den Antriebsteil verhindert,
werden dadurch, daß der Schrittmotor und damit das Antriebsteil immer in derselben Richtung in die jeweilige
Endstellung einlaufen, die Auswirkungen des Totgangs vermieden. Wenn also der Schlitten um
eine gegebene Strecke entsprechend einer vorgewählten Impulszahl verschoben werden soll, wird die vorgewählte
Impulszahl eingespeist, und außerdem werden eine bestimmte Anzahl additiver Bewegungsimpulse zugeführt und danach eine bestimmte Anzahl
subtraktiver Bewegungsimpulse, die eine Verschiebung des Antriebsteiles in umgekehrter Richtung
gegenüber der Anfangsbewegung gegen die End-Stellung hin bewirken. Wenn der Antriebsteil um
eine vorgewählte Impulszahl in entgegengesetzter Richtung verschoben werden soll, werden keine additiven
und subtraktiven Bewegungsimpulse eingespeist. Man kann somit überraschenderweise den
Totgang des Schlittens durch einfache Zählung von Zusatzimpulsen ausschalten. Eine Wegmeßeinrichtung
ist ebenfalls nicht mehr erforderlich.
Die Erfindung kommt mit den ohnehin notwendigen digitalen Koordinatensignalen aus. Durch diese
Signale wird die Drehrichtungsumsteuerstufe gesteuert, die eine logische Schaltung darstellt und damit
automatisch die Einlaufbewegung des Maschinenschlittens in die Sollage steuert, ohne daß zusätzliche
Eingabeimpulse von der Bedienungsseite her notwendig sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
impulsgesteuerten Positioniereinrichtung,
Fig. 2A und 2B Schaltpläne der Positioniereinrichtung
gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine schematische Darstellung der Anwendung der erfindungsgemäßen Positioniereinrichtung
für die Bewegungssteuerung eines Werkzeugmaschinenschlittens.
Unter Bezugnahme auf F i g. 1 der Zeichnungen ist eine elektrische Impulseinspeiseanordnung 10 in
eine Anordnung eingefügt, die einen Impulsgenerator 11 mit einstellbarer Impulsfrequenz umfaßt. Derselbe
gibt über eine Ausgangsleitung 12 elektrische Impulse an eine Motorsteuerschaltung 13 ab, die ihrerseits
einen Schrittmotor 14 steuert. Eine hier zu verwendende Motorsteuerschaltung ist z. B. in der USA.-Patentschrift
3 11.7 268 beschrieben, während ein Schrittmotor z. B. durch die USA.-Patentschrift
2 982 872 bekannt ist. Dabei wird der Motor 14 auf Grund eines jeden in die Motorsteuerschaltung über
die Leitung 12 eingegebenen Impulses um einen Schritt weitergedreht, und, wie später noch beschrieben
wird, steuert die Motorsteuerschaltung 13 die Drehrichtung des Motors 14, indem in einem Kanal
Impulse für Drehung in Uhrzeigerrichtung und in einem entgegengesetzten Kanal Impulse für die Gegenuhrzeigerdrehrichtung
gegeben werden. Außerdem kann durch Änderung der Impulsfrequenz des Generators 11 die Motordrehgeschwindigkeit innerhalb
der Leistungsgrenzen des Motors eingestellt werden.
Zusätzlich zur Impulserzeugung auf der Leitung 12 gibt der Impulsgenerator jeden Impuls auch an ein
Zählwerk 15 weiter, das gemäß der noch folgenden Erläuterung aus mindestens einer Binärzähldekade
besteht. Mit dem Zählwerk ist ein Vorwahlschalter 16 gekoppelt, der so viel Einstellungen aufweist, wie
der Kapazität des Zählwerks entspricht. Da jeweils nur eine Einstellung des Vorwahlschalters eingestellt
werden kann, wird nur dann ein Signal von dem Vorwahlschalter 16 an eine Steuertorschaltung 17 weitergegeben,
wenn die vorgewählte Einstellung mit der entsprechenden Einstellung des Zählwerks übereinstimmt.
Die Steuertorschaltung 17 besitzt zwei Schaltzustände. In dem einen Zustand werden die Ausgangsimpulse
des Impulsgenerators freigegeben, während in dem anderen Schaltzustand keine Impulse
auf der Ausgangsleitung 12 erscheinen. Der letzte Schaltzustand wird durch den Vorwahlschalter bestimmt.
In diesem Schaltzustand wird zusätzlich über eine entsprechende Anschlußverbindung ein Impuls
zur Rückstellung des Zählwerks 15 auf Null gegeben. Die Steuertorschaltung liefert außerdem in dem
durch den Vorwahlschalter bestimmten Schaltzustand über eine Leitung 18 ein Abschlußsignal, das
zur Ingangsetzung eines Außengerätes dienen kann, beispielsweise einer Werkzeugmaschine nach Ab-
5 6
zeigerrichtung. Selbstverständlich führt eine einfache tiven Anschlußpol 49 verbunden ist; der Leitungszu-
Vertauschung dieser Leitungen an der Motorsteuer- stand des Transistors 43 wird unterbrochen, welcher
schaltung 13 zu einer Umschaltung der Motor- den Leitungszustand des Rückstelltransistors 46 be-
bewegung. endet. Die Doppelbasistransistorstufe 29 erhält eine
Zur Auswahl der an die Ausgangsklemmen abge- 5 ausreichende Spannung, so daß die Schwingungen
gebenen Impulszahl dient ein Einerdekadenwähl- des Transistors 30 wieder erregt werden und Impulse
schalter 35 und ein Zehnerdekadenwählschalter 36, an die Ausgangsklemmen abgegeben werden. Die
wobei mit dem Einerdekadenwählschalter 35 ein Baugruppen der Fig. 2A sind mit denen der Fig.
Einerstellenbinärzähler 37 und mit dem Wählschalter 2B über die gemeinsamen Anschlußpunkte A, B, C,
36 ein Zehnerstellenbinärzähler 38 gekoppelt ist. io D, E, F, G, W, X, Y und Z verbunden. Zusätzlich
Die Schalter 35 und 36 sind parallel an eine Leitung sind in beiden Figuren die positiven Spannungs-
39 angeschlossen, und im Betrieb der Anordnung anschlußpole mit der Bezugsziffer 49 und die nega-
werden Impulse so lange zugeführt, bis sich die Span- tiven Spannungsanschlußpole mit dem Erdungs-
nung in der Leitung 39 von einem merklich positiven zeichen 48 bezeichnet.
Potential etwa auf Nullpotential ändert. Dies erfolgt 15 In Fig. 2B ist ein zweiter Vorwahlschalter 50 dardann,
wenn die Stellung des Binärzählers mit der gestellt, der einen ähnlichen Aufbau wie die Aus-Vorwahlstellung
der Wählschalter übereinstimmt. wählschalter 35 und 36 hat. Der Schalter 50 wird
Man sieht, daß jeder Binärzähler für jede Ziffer eine mittels der Verbindung zwischen den Anschlußpunk-Stellung
hat und daß der Zähler 37 auf Grund eines ten W, X, Y und Z mit dem Einerdekadenzähler 37
jeden Impulses seine Stellung ändert, wogegen der 20 verbunden. Wenn auch nur der Einerdekadenzähler
Zähler 38 seine Stellung erst bei jedem zehnten Im- und ein Auswahlschalter dargestellt sind, so daß die
puls ändert. additiven und subtraktiven Zusatzimpulse die Zahl 9
Die Spannung der Leitung 39 liegt, wenn man E nicht überschreiten können, wobei die Anzahl der ad-
und F verbinden würde, an der Basis eines Tran- ditiven und subtraktiven Zusatzimpulse gleich ist,
sistors 40 an und schaltet bei Abnahme auf den 25 kann man die Verwendung zusätzlicher Dekaden-Nullwert
den Transistor 40 in seinen Leitungs- zähler und Schalter vorsehen, wenn man die Anzahl
zustand, worauf sich der Schaltzustand einer bista- der additiven und subtraktiven Zusatzimpulse zu verbilen
Steuerkippstufe 41 in der Weise ändert, daß ein großem wünscht. Außerdem kann man erforder-Transistor
42 nichtleitend und ein Transistor 43 lei- lichenfalls jeweils gesonderte Auswahlschalter für
tend wird. Diese Schaltzustandsänderung führt zu 30 die additiven bzw. subtraktiven Bewegungsimpulse
einer Spannungsminderung im Kollektoranschluß- vorsehen, um für jede Bewegung eine verschiedene
punkt 44 von einem positiven Potential auf einen Impulszahl verfügbar zu haben.
Wert, der nicht mehr ausreicht, um die zur Schaltung Dort ist eine erste basisgesteuerte bistabile Kippdes Doppelbasistransistors 29 in seinen Leitungszu- stufe 51 und eine weitere basisgesteuerte Kippstufe stand notwendige Spannung zu liefern. Hierdurch 35 52 vorgesehen. Die Kippstufe 51 enthält Transistowird der Betrieb des Impulsgenerators 11 unterbro- ren 53 und 54 sowie einen Schalttransistor 55, wochen, und an den Ausgangsklemmen erscheinen gegen die Kippstufe 52 Transistoren 56 und 57 sowie keine Impulse mehr. Zusätzlich ist der Anschluß- einen Schalttransistor 58 enthält. Ein Kollektorpunkt 44 im Sinne einer Steuerung eines Transistors anschlußpunkt 59 der Kippstufe 51 ist an eine Tor-45 in seinen Leitungszustand angeschlossen, der sei- 40 schaltung 60 angeschlossen, die aus zwei gegeneinnerseits einen Rückstelltransistor 46 in seinen Lei- ander geschalteten Dioden 61 und 62 besteht. In tungszustand schaltet. Der Transistor 46 ist mit den ähnlicher Weise besitzt die Kippstufe 52 einen KoI-Binärzählern verbunden, und bei seinem Leitend- lektoranschlußpunkt 63, der an eine aus gegeneinwerden schaltet er jeden Binärzähler auf seine Null- ander geschalteten Dioden 65 und 66 bestehenden stellung, um ihn für den nächsten Zyklus zurück- 45 Torschaltung 64 angeschlossen ist. Die jeweils andezustellen. Bis auf der Leitung 19 (F i g. 1) ein Aus- ren Kollektoranschlußpunkte 67 bzw. 68 der Kipplösesignal erscheint, bleibt der Transistor 43 der Ein- stufe 51 bzw. der Kippstufe 52 sind an eine Rückspeisungsanordnung in seinem Leitungszustand, an Stellschaltung 69 angeschlossen,
den Ausgangsklemmen erscheinen keine Impulse, Die Rückstellschaltung 69 enthält einen normalerund die Binärzähler verbleiben in Nullstellung. 50 weise leitenden Transistor 70, der jedoch durch eine
Wert, der nicht mehr ausreicht, um die zur Schaltung Dort ist eine erste basisgesteuerte bistabile Kippdes Doppelbasistransistors 29 in seinen Leitungszu- stufe 51 und eine weitere basisgesteuerte Kippstufe stand notwendige Spannung zu liefern. Hierdurch 35 52 vorgesehen. Die Kippstufe 51 enthält Transistowird der Betrieb des Impulsgenerators 11 unterbro- ren 53 und 54 sowie einen Schalttransistor 55, wochen, und an den Ausgangsklemmen erscheinen gegen die Kippstufe 52 Transistoren 56 und 57 sowie keine Impulse mehr. Zusätzlich ist der Anschluß- einen Schalttransistor 58 enthält. Ein Kollektorpunkt 44 im Sinne einer Steuerung eines Transistors anschlußpunkt 59 der Kippstufe 51 ist an eine Tor-45 in seinen Leitungszustand angeschlossen, der sei- 40 schaltung 60 angeschlossen, die aus zwei gegeneinnerseits einen Rückstelltransistor 46 in seinen Lei- ander geschalteten Dioden 61 und 62 besteht. In tungszustand schaltet. Der Transistor 46 ist mit den ähnlicher Weise besitzt die Kippstufe 52 einen KoI-Binärzählern verbunden, und bei seinem Leitend- lektoranschlußpunkt 63, der an eine aus gegeneinwerden schaltet er jeden Binärzähler auf seine Null- ander geschalteten Dioden 65 und 66 bestehenden stellung, um ihn für den nächsten Zyklus zurück- 45 Torschaltung 64 angeschlossen ist. Die jeweils andezustellen. Bis auf der Leitung 19 (F i g. 1) ein Aus- ren Kollektoranschlußpunkte 67 bzw. 68 der Kipplösesignal erscheint, bleibt der Transistor 43 der Ein- stufe 51 bzw. der Kippstufe 52 sind an eine Rückspeisungsanordnung in seinem Leitungszustand, an Stellschaltung 69 angeschlossen,
den Ausgangsklemmen erscheinen keine Impulse, Die Rückstellschaltung 69 enthält einen normalerund die Binärzähler verbleiben in Nullstellung. 50 weise leitenden Transistor 70, der jedoch durch eine
Der Zyklus zur Einspeisung einer vorgewählten positive Spannungsspitze, die an einem der beiden
Impulszahl ist damit abgeschlossen, und die Anord- Anschlußpunkte 67 bzw. 68 erscheint und an der
nung 10 muß für einen weiteren Zyklus betätigt wer- Basis anliegt, momentan nichtleitend gemacht wird,
den, der entweder eine verschiedene oder dieselbe Die zur Schaltung des Transistors 70 in seinen Lei-Impulszahl
aufweist. Die Betätigung wird dadurch 55 tungszustand erforderliche Spannungsspitze tritt nur
erreicht, daß man durch Schließen eines normaler- auf, wenn einer der beiden Anschlußpunkte 67 bzw.
weise offenen Auslöseschalters 47 den Transistor 43 68 von einem niedrigen auf ein hohes Potential gein
seinen Sperrzustand und den Transistor 42 in sei- bracht wird.
nen Leitungszustand schaltet. Beim Schließen des Die Leitung 39 ist an den Anschlußpunkt F an-
Auslöseschalters 47 wird der Basis des Transistors 43 60 geschlossen und ferner an die Basis des Transistors
zur Unterbrechung seines Leitungszustandes ein ne- 55, um den Leitungszustand desselben zu steuern
gativer Spannungsimpuls von einem negativen An- und hierdurch den Schaltzustand der Kippstufe 51 zu
Schlußpunkt zugeführt. Da die Transistoren 42 und ändern. Der Wählschalter 50 ist mit der Basis eines
43 im Sinne einer basisgesteuerten bistabilen Kipp- Transistors 71 gekoppelt, um den Leitungszustand in
stufe 41 miteinander gekoppelt sind, bewirkt diese 65 dem Kollektor-Emitter-Kreis für die Torschaltungen
Änderung eine Umschaltung der Stufe 41. Dement- 60 und 64 zu steuern.
sprechend steigt die Spannung im Anschlußpunkt 44 Zusätzliche Schaltelemente sind ein an die Basis
auf einen höheren Wert an, da er mit einem posi- eines Transistors 73 angeschlossener Dreistufen-
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3 4
schluß eines Zyklus. Jeder Zyklus einer vorgewähl- Die vorliegende Erfindung und die oben beschrieten
Impulszahl wird durch ein Auslösesignal einge- bene Anordnung lassen sich in vorteilhafter Weise
leitet, das auf der Leitung 19 erscheint und die gemäß der F i g. 3 bei einem Antrieb einer Antriebs-Steuertorschaltung
in ihren ersten Schaltzustand spindel 22 für einen Schlitten 23 einer Werkzeugschaltet,
in dem sie bis zur Umschaltung in ihren 5 maschine 24 verwenden. Im allgemeinen wird die
anderen Schaltzustand durch ein Signal von dem Drehbewegung des Antriebsteils 22 nicht genau in
Vorwahlschalter 16 verbleibt. eine lineare Bewegung des Schlittens umgewandelt,
Der Impulsgenerator 11 mit einstellbarer Impuls- da zwischen den beiden Teilen ein Spiel vorhanden
frequenz, das Zählwerk 15, der Vorwahlschalter 16, ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der
die Steuertorschaltung 17, die Abschlußsignalleitung 10 Antriebsteil eine Führungsspindel 22, während der
18 und die Auslösesignalleitung 19 sind in das Block- Schlitten 23 ein auf Schienen 25 gleitender Werkschaltbild
nach F i g. 1 in gestrichelten Linien einge- Stückträgerwagen ist. Das vorhandene Spiel verhinzeichnet.
Beim Vorhandensein dieser Baugruppen dert ein Festklemmen zwischen Führungsspindel und
umfaßt die vorliegende Erfindung weitere Baugrup- Schlitten und läßt eine geringe Winkeldrehung der
pen, welche in manchen Fällen den unmittelbaren 15 Führungsspindel zu, bevor sich der Schlitten bewegt.
Abschluß eines Arbeitszyklus nach Einspeisung dei Das Spiel zwischen der Spindel 22 und dem Schlitin
dem Vorwahlschalter 16 vorgewählten Impulszahl ten 23 wird dadurch kompensiert und die Bewegung
in die Steuerschaltung verhindern. In diesen Fällen der Spindel genau in eine Bewegung des Schlittens
werden zusätzliche Impulse eingespeist, deren Anzahl übertragen, daß der Schlitten immer in derselben
in einem zweiten Vorwahlschalter 20 vorgewählt ist, 20 Richtung in die gewünschte Endstellung einläuft. Der
welche zur Verwendung in Verbindung mit dem Schlitten sei beispielsweise auf Grund einer früheren
Zählwerk 15 geschaltet ist. Zunächst wird die zweite Bewegung in der F i g. 3 von rechts her kommend
vorgewählte Impulszahl zu der in dem Vorwahlschal- in die in ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung
ter 16 vorgewählten Impulszahl hinzuaddiert, und die eingelaufen. Nunmehr soll der Schlitten in die gestri-Gesamtimpulszahl
wird in denselben Kanal wie die 25 chelt eingezeichnete Stellung 26 bewegt werden. Die
vorgewählten Ausgangsimpulse eingespeist, so daß erforderliche Impulszahl wird in dem Vorwahlschaleine
Größe der Motorbewegung in der vorgegebenen ter 16 eingestellt und damit die notwendige Drehung
Richtung auftritt, die um die durch die Zusatzimpuls- der Spindel 22 vorgegeben. Der zweite Vorwahlzahl
erzeugte Bewegung größer als die gewünschte schalter 20 ist auf eine Bewegung des Motors einge-Bewegung
ist. Nach Abschluß der Zusatzbewegungs- 30 stellt, die größer als das zwischen der Spindel 22 und
impulse für den Motor erzeugt die Einrichtung 10 dem Schlitten 23 vorhandene Spiel ist. Deshalb beauf
dem jeweils anderen Kanal der Motorsteuerschal- wegt sich der Schlitten 23 zunächst bis zur Linie 26,
tung Impulse, die eine vorgewählte Motorbewegung dann darüber hinaus zur Linie 27, worauf sich die
in entgegengesetzter Richtung zu der durch den Vor- Bewegung gegen die Linie 26 hin umkehrt, so daß
wählschalter 16 vorgegebenen Richtung bewirken. 35 die Bewegung in einer nach links gerichteten End-Nach
Abschluß der die Größe der subtraktiven Mo- phase zum Abschluß kommt. Die genannte Bewetorbewegung
bestimmenden Impulse ist der ge- gungsfolge kompensiert das vorhandene Spiel und
wünschte Bewegungszyklus des Motors abgeschlos- stellt eine Bewegung des Schlittens um genau den in
sen, und die Steuertorschaltung sperrt den Impuls- der Impulszahlauswahlstufe 16 eingestellten Betrag
generator 11, so daß die Impulseinspeisung aufhört, 40 sicher. Wenn der Schlitten in die gestrichelt einge-
und gibt ein Abschlußsignal auf die Leitung 18 ab. zeichnete Stellung 28 bewegt werden soll, wird nur
Zur Wiederholung desselben oder eines anderen Be- eine einfache Einstellung des Vorwahlschalters 16
wegungszyklus muß erneut ein Auslösesignal auf der auf die gewünschte Impulszahl vorgenommen. Nach
Leitung 19 eingegeben werden. Ablauf dieser Impulszahl hält der Motor auf der
Mit der Steuertorschaltung 17 und dem zweiten 45 Linie 28 an, da kein Grund für eine additive bzw.
Vorwahlschalter 20 ist eine Folgeschaltstufe 21 ge- subtraktive Zusatzbewegung zur Kompensation des
koppelt, die den Einsatz der additiven und subtrak- Spiels vorhanden ist.
tiven Bewegungsimpulse bestimmt und eine Unter- Die Fig. 2A und 2B zeigen in Einzelheiten ein
brechung der Impulseinspeisung durch die Steuertor- schematisches elektrisches Schaltbild der elektrischen
schaltung verhindert, bis die so bestimmten Impulse 50 Impulseinspeisungsanordnung. Der Impulsgenerator
aufgetreten sind. 11 besteht aus einem Oszillator mit einem Doppel-
Zwar gibt es Fälle, in denen die Anzahl der addi- basistransistor 29, der den Leitungszustand eines
tiven Bewegungsimpulse von der Anzahl der sub- Transistors 30 steuert, der seinerseits entsprechend
traktiven Bewegungsimpulse verschieden sein kann, dem Wechsel zwischen Leitungs- und Sperrzustand
doch nach der im folgenden offenbarten Ausfüh- 55 mit einer durch einen Einstellwiderstand 29 a und
rungsform der Erfindung wird eine jeweils gleiche einen Kondensator 29 b in dem Emitterkreis des
Anzahl vorgeschlagen. Wie man zudem noch voll- Doppelbasistransistors 29 bestimmten Wiederholungsständiger
erkennen wird, gibt die Folgeschaltstufe die frequenz Impulse in eine Leitung 31 einspeist. Die
Möglichkeit, die additiven und subtraktiven Bewe- Impulse erscheinen jeweils zwischen einer gemeinsagungsimpulse
nur dann mit den von dem Vorwahl- 60 men Ausgangsklemme 32 und weiteren Ausgangsschalter
16 gelieferten Impulse zu kombinieren, wenn klemmen 33 und 34, wobei die Klemmen 32 und 34
die Motorbewegung in einer ausgewählten Richtung einen ersten Ausgangskanal und die Klemmen 32
erfolgt. Bei der Bewegung in dieser Richtung erfolgt und 33 einen zweiten Ausgangskanal bilden,
die abschließende Motorbewegung in umgekehrter Zwischen den Ausgangsklemmen 32 und 33 auf-Richtung. Legt dagegen der Vorwahlschalter die 65 tretende Ausgangsimpulse bewirken eine Motor-Motorbewegung in der jeweils anderen Richtung bewegung in Uhrzeigerrichtung, zwischen den Ausfest, werden keine additiven und subtraktiven Bewe- gangsklemmen 32 und 34 auftretende Ausgangsgungsimpulse geliefert. impulse bewirken eine Motorbewegung in Gegenuhr-
die abschließende Motorbewegung in umgekehrter Zwischen den Ausgangsklemmen 32 und 33 auf-Richtung. Legt dagegen der Vorwahlschalter die 65 tretende Ausgangsimpulse bewirken eine Motor-Motorbewegung in der jeweils anderen Richtung bewegung in Uhrzeigerrichtung, zwischen den Ausfest, werden keine additiven und subtraktiven Bewe- gangsklemmen 32 und 34 auftretende Ausgangsgungsimpulse geliefert. impulse bewirken eine Motorbewegung in Gegenuhr-
schalter 72, dessen Emitter-Kollektor-Strecke in Reihe zu der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors
71 geschaltet ist. Der Schalter 72 dient zur Auswahl der Bewegungsrichtung, in der die additiven
bzw. subtraktiven Bewegungsimpulse auftreten. Er ermöglicht auch, daß die Bedienungsperson das Auftreten
von additiven bzw. subtraktiven Impulsen in beiden Richtungen unterdrückt. Insbesondere führt
eine Kontaktgabe einer Schaltzunge 72 a mit einem Kontakt 74 zu additiven und subtraktiven Bewegungsimpulsen bei einer Gegenuhrzeigerdrehung des Motors,
während eine Kontaktgabe mit einem Kontakt 75 zu Zusatzimpulsen bei einer Uhrzeigerdrehung
führt. Eine Kontaktgabe mit einem Kontakt 76 unterdrückt additive und subtraktive Bewegungsimpulse völlig. Zur Festlegung der Bewegungsrichtung
des Motors entsprechend der Kanalwahl, auf der die in den Wählschaltern 35 und 36 vorgewählten
Impulse erscheinen, ist eine Auswahlschaltung 77 vorgesehen, die einen Zweistufenschalter 78 mit einer
Schaltzunge 78 a und Kontakten 79 und 80 umfaßt. Eine Kontaktgabe zwischen Schaltzunge 78 a und
Kontakt 79 führt zu einer Uhrzeigerdrehung des Motors, dagegen eine Kontaktgabe zwischen Schaltzunge
78 α und Kontakt 80 zu einer Gegenuhrzeigerdrehung, jeweils entsprechend den in den Wählschaltern 35
und 36 vorgewählten Impulsen.
Die Auswahlschaltung 77 nimmt negative Impulse des Transistors 30 über den Anschlußpunkt G und
einen ersten Übertragungsweg 81 bzw. einen zweiten Übertragungsweg 82 auf. Zur Ansteuerung des jeweils
benutzten Übertragungsweges 81 bzw. 82 für die Impulse dient ein Transistor 83, der sich in seinem
Leitungszustand befindet, wenn die Schaltzunge 78 a an dem Kontakt 79 anliegt. In dieser Stellung
werden Impulse durch den Übertragungsweg 81 durchgelassen, die jeweils negative, das Potential von
einem hohen positiven Wert auf einen niedrigen Wert erniedrigende Impulse sind, der Übertragungsweg 82
ist jedoch mittels der an den positiven Spannungsanschlußpol 49 angeschlossenen Widerstände 84 und
84 a auf einem positiven Potential gehalten, wodurch der Durchgang von Impulsen gesperrt wird. Wenn
jedoch die Schaltzunge 78 α an dem Kontakt 80 anliegt, die mit dem negativen Spannungsanschlußpol
48 verbunden ist, kommt der Transistor 83 in seinen Sperrzustand, so daß der Übertragungsweg 81 über
den nunmehr ein höheres positives Potential führenden Kollektor ein positives Potential erhält. Der
Widerstand 84 wird über den Kontakt 80 mit dem negativen Spannungspol kurzgeschlossen, wodurch
die positive Spannung von dem Übertragungsweg 82 abgesperrt und Impulse durch denselben hindurchtreten
können.
Der Übertragungsweg 81 teilt sich in zwei Zweige 81a und 81 b, der Übertragungsweg 82 ebenfalls in
zwei Zweige 82 a und 82 b. Die Zweige 81a und 82 a
sind an den Verbindungspunkt A und damit an die Ausgangsklemme 33 angeschlossen. Ferner sind die
Zweige 81 b und 82 b an den Anschlußpunkt B und damit an die Anschlußklemme 34 angeschlossen, die
Ubertragungszweige bilden somit zwei Ausgangskanäle für die Impulse. Die Zweige 81a und 82 b
sind an eine Leitung 85, die Zweige 81 b und 82 a
hingegen an eine Leitung 86 angeschlossen. Man erkennt, daß durch ein positives Potential der Leitung
85 Impulse am Durchtritt durch die Zweige 81 α und 82 b verhindert werden, während ein positives Potential
der Leitung 86 einen Impulsdurchtritt durch die Zweige 81 b und 82 a sperrt. Diese vom Anschlußpunkt
G herkommenden Impulse können entweder durch den Übertragungsweg 81 oder durch den Übertragungsweg
82 treten und in ersterem Falle jeweils durch den Zweig 81 α oder 81 b zu den Anschlußpunkten
A oder B, in letzterem Falle jeweils durch den Zweig 82 a oder 82 b zu dem Anschlußpunkt A
oder B. In jedem Zustand ist dafür Vorsorge getroffen, daß die Impulse jeweils nur an dem Anschlußpunkt
A oder B und damit an der Ausgangsklemme 33 oder 34 erscheinen können.
Im Betrieb der beschriebenen Anordnung wird die Schaltung durch Anschluß der positiven und negativen
Spannungsanschlußpole 49 bzw. 48 an eine geeignete Gleichstromquelle in Bereitschaftsstellung
gebracht. Die gewünschte über die Motorsteuerschaltung 13 zu dem Motor 14 zu übertragende Impulszahl
wird zunächst durch Einstellung der Auswahlschalter 35 und 36 vorgewählt. Wenn die zunächst
gewünschte Impulszahl »63« beträgt, werden die Schalterstellungen durch die gestrichelten Linien 35 α
und 36a angegeben. Der Auslöseschalter 47 wird geschlossen, so daß an der Basis des Transistors 43
ein negativer Impuls erscheint, der den Schaltzustand der Kippstufe 41 so ändert, daß die Transistoren 42
und 43 in ihren Leitungs- bzw. Sperrzustand kommen. In diesem Zustand verhindert das hohe positive
Potential im Anschlußpunkt 44 ein Leitendwerden des Rückstelltransistors 46, so daß die Binärzähler
37 und 38 auf Grund eines jeden Impulses ihren Zustand ändern können. Außerdem führt das
Leitendwerden des Doppelbasistransistors 29 zu einem wechselweisen Leitendwerden des Transistors
30, so daß mit einer durch den Einstellwiderstand 29 a bestimmten Wiederholungsfrequenz Impulse erzeugt
werden. Diese Impulse erscheinen im Anschlußpunkt G, und da der Schrittschaltmotor um
»63« Schritte in Uhrzeigerrichtung weitergeschaltet werden soll, liegt die Schaltzunge 78 α an dem Kontakt
79 an, so daß auf Grund des in seinem Leitungszustand befindlichen Transistors 83 die Impulse den
Übertragungsweg 81 durchlaufen können und durch das positive Potential am Widerstand 84 von dem
Übertragungsweg 82 ferngehalten werden. Ferner befindet sich die Kippstufe 52 in einem Schaltzustand,
in dem der Transistor 56 leitet und der Transistor 57 nicht leitet und deshalb die Leitung 86, die an den
Kollektoranschlußpunkt 63 des Transistors 57 angeschlossen ist, positives Potential führt, das einen
Durchgang negativer Impulse durch den Zweig 81 b absperrt. Deshalb gelangen die Impulse durch den
Übertragungsweg 81 und den Zweig 81 α zum Anschlußpunkt A und damit zum Uhrzeiger-Ausgang
33.
Da additive und subtraktive Bewegungsimpulse nur auftreten sollen, wenn eine Motorbewegung in Uhrzeigerrichtung
vorgewählt ist, liegt die Schaltzunge 72 α an dem Kontakt 75 an, wie durch die gestrichelte
Linie 72 b angedeutet ist, so daß die Basis des Transistors 73 ein niedriges, ein Leitendwerden ausschließendes
Potential führt. Außerdem wird die durch die Größe des Spiels bestimmte Impulszahl,
so daß eine subtraktive Bewegung größer als dieses Spiel auftritt, durch den Vorwahlschalter 50 vorgewählt,
wobei die Anzahl »8« angenommen ist. Diese Schalterstellung ist durch die gestrichelte Linie
50 a angedeutet. Die Impulse erscheinen fortgesetzt
109 546/223
an der Uhrzeiger-Ausgangsklemme 33, bis die Vorwahlimpulszahl »63« erreicht ist, wenn also die Stellungen
der Binärzähler 37 und 38 mit den Stellungen der Vorwahlschalter 35 und 36 übereinstimmen, wobei
sich das Potential der Leitung 39 von einem hohen Wert im wesentlichen auf das Nullpotential
ändert. Während des Durchgangs der entsprechend der Einstellung der Vorwahlschalter 35 und 36 vorgewählten
Impulszahl befindet sich die Kippstufe 51 in dem Schaltzustand, in dem der Transistor 53 leitet
und der Transistor 54 sperrt, so daß sich der Kollektoranschlußpunkt 67 auf einem niedrigen positiven
Potential und der Anschlußpunkt 59 auf einem hohen positiven Potential befinden. Die Spannungsänderung
in der Leitung 39, die durch einen Abschluß der vorgewählten Impulszahl ausgelöst wird, wird über den
Anschlußpunkt F zu der Basis des Transistors 55 übertragen, so daß derselbe leitend wird und den
Schaltzustand der Kippstufe 51 im Sinne eines Nichtleitendwerdens des Transistors 53 und eines Leitendwerdens
des Transistors 54 ändert. Hierdurch ändert der Anschlußpunkt 67 sein Potential von einem niedrigen
auf einen hohen Wert, während sich das Potential des Anschlußpunktes 59 von einem hohen auf
einen niedrigen Wert ändert. Damit geht von dem Anschlußpunkt 67 eine positive Spannungsspitze aus,
die zur Basis des Transistors 70 übertragen wird und ein momentanes Leitendwerden desselben bewirkt.
Während dieses kurzzeitigen Leitendwerdens werden die Binärzähler 38 und 37 über den Anschlußpunkt C
mit dem negativen Spannungsanschluß 48 verbunden und auf Null zurückgestellt. Außerdem wird infolge
des sich von einem hohen auf einen niedrigen positiven Wert ändernden Potentials im Kollektoranschlußpunkt
59 die Torschaltung 60 gegenüber der Leitung 60 a durchlässig, so daß ein positives Potential
von dem Transistor 71 durch die Diode 62 und die Leitung 60« zu dem Transistor 58 der Kippstufe
52 übertragen werden kann.
Man erkennt, daß die Basis des Transistors 71 aus demselben Grunde positiv wird, weil die Leitung
während der Impulsübertragungsdauer positiv wird, bis die gewünschte Impulszahl erreicht ist, indem sich
das Potential von einem hohen Wert im wesentlichen auf Null ändert und dadurch der Leitungszustand des
Transistors 71 gesperrt würde. Da zudem beide Kippstufen 51 und 52 bistabil sind, verbleiben sie in dem
jeweils eingeschalteten Schaltzustand, bis sie wieder durch eine geringe positive oder negative Spannung
geschaltet werden, die beispielsweise bei der Kippstufe 51 an dem Transistor 55 oder dem Kollektoranschlußpunkt
67 anliegt. Da die Kippstufe 52 bei Abschluß der vorgewählten Impulszahl ihren Schaltzustand
nicht geändert hat, erfolgt keine Änderung in der Auswahlschaltung 77, und es können weiterhin
Impulse durch den Übertragungsweg 81 und den Zweig 81ß zu der Ausgangsklemme 33 hindurchtreten,
um Zusatzbewegungsimpulse für den Motor in der eingestellten Uhrzeigerrichtung zu liefern. Die
Impulsfrequenz ist ziemlich niedrig, beispielsweise in der Größe von 300 Stück pro Sekunde, wogegen die
Schaltzeit des Transistors 70 genügend kurz ist, so daß keine Zählimpulse bei der Rückstellung der
Binärzähler auf Null verlorengehen. Da somit keine Änderung im Schaltzustand der Steuerkippstufe 41
auftritt, liefert der Transistor 30 fortgesetzt Impulse.
Wenn dann »8« Impulse an der Ausgangsklemme 33 erschienen sind, wird der Leitungszustand des
Transistors 71 durch das im wesentlichen auf Null abfallende Basispotential gesperrt, sobald die Stellung
des Einerdekadenzählers mit der Stellung des Vorwahlschalters 50 übereinstimmt. Dieser Abfall des
positiven Potentials der Leitung 60 a schaltet den Transistor 58 in seinen Leitungszustand und die
Kippstufe 52 um, so daß der Transistor 56 nichtleitend und der Transistor 57 leitend wird. Im Anschlußpunkt
68 erscheint entsprechend dem Potentialanstieg eine positive Spannungsspitze, wodurch infolge
des Anschlusses an den Transistor 70 eine sofortige Rückstellung der Binärzähler 37 und 38 auf
Null bewirkt wird. Außerdem prägt der Kollektoranschlußpunkt 68 seine hohe positive Spannung einer
Leitung 85 auf, wodurch ein Impulsdurchgang durch den Zweig 81« gesperrt wird, wogegen der von einem
hohen auf ein niedriges Potential umgeschaltete Anschlußpunkt 63 das Potential der Leitung 86 vermindert,
so daß durch den Übertragungsweg 81 und den Zweig 81 & Impulse über den Anschlußpunkt B zu
der Ausgangsklemme 34 übertragen werden können. Wenn dann die Binärzähler zurückgestellt sind, wird
das Basispotential des Transistors 71 wieder hoch, da keine Übereinstimmung mehr zwischen der Vorwahlstellung
des Auswahlschalters 50 und dem Binärzählerstand vorhanden ist. Dieses ereignet sich innerhalb
der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen, und da sich der Leitungszustand der Transistoren
42 und 43 nicht geändert hat, liefert der Transistor 30 ohne Unterbrechung Impulse.
Solange der Transistor 71 leitet, erscheinen weiter Impulse am Anschlußpunkt B, bis »8« Impulse erreicht
sind und der Transistor 71 wiederum nichtleitend wird, wodurch das Potential der Diode 66
abgesenkt wird. Da sich die Anode der Diode 65 auf einem niedrigen Potential befindet, wird die Potentialänderung
durch die Torschaltung 64 auf die Leitung 87 übertragen, die über den Anschlußpunkt E mit
der Basis des Transistors 40 in Verbindung steht.
Dieses niedrige Basispotential bringt die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 40 in ihren Leitungszustand, der den Schaltzustand der Kippstufe 41
ändert, so daß der Transistor 42 nichtleitend und der Transistor 43 leitend wird. Das Potential des KoI-lektoranschlußpunktes
44 sinkt ab, so daß die Transistoren 45 und 46 leitend werden und die Wirkung des Doppelbasistransistors 29 sperren, so daß der
Transistor 30 nicht mehr leitend werden kann und keine weiteren Impulse mehr auftreten können.
Das Leitendsein des Transistors 46 erzeugt über den Anschlußpunkt D an den Kollektoranschlußpunkten
67 bzw. 68 der Kippstufen 51 bzw. 52 ein niedriges Potential, wodurch dieselben in ihren jeweiligen
Ausgangszustand zurückgestellt werden, in dem die beiden Anschlußpunkte ein niedriges Potential
führen und die Transistoren 53 bzw. 56 leitend sind. Ferner werden die Binärzähler durch den Transistor
über eine zwischen den Anschlußpunkten C und D angeschlossene Diode 88 zurückgestellt.
Gleichzeitig ändert sich das Potential der Leitungen 85 und 86 in den früheren Zustand auf einen hohen
bzw. niedrigen Wert, so daß der jeweils nächste Impulszyklus den Motor in Vorwärtsrichtung bewegen
kann.
Wenn der obige Zyklus mit »63« vorgewählten Impulsen, »8« additiven Bewegungsimpulsen und
»8« subtraktiven Bewegungsimpulsen wiederholt werden soll, wird der Auslöseschalter 47 geschlossen.
so daß sich infolge eines an der Basis des Transistors 43 auftretenden Impulses genügender Dauer und
Amplitude der Leitungszustand der Transistoren 42 und 43 ändert. Wenn jedoch der jeweils nächste Zyklus
mittels an der Ausgangsklemme 34 auftretender Impulse zu einer Bewegung in umgekehrter Richtung
führen soll, dann ist eine Umschaltung der Schaltzunge 78 in Anlage an den Kontakt 80 erforderlich.
In dieser Stellung ist der negative Anschlußpol 48 über den Kontakt 80 und die Schaltzunge an die
Basis des Transistors 83 angeschlossen, so daß derselbe nichtleitend wird und dem Übertragungsweg 81
ein hohes Potential aufdrückt, wogegen der Widerstand 84 mit dem negativen Anschlußpol verbunden
ist, der das positive Potential des Übertragungsweges 82 ausschaltet, so daß Impulse durch die Zweige 82 α
und 82 b übertragen werden können. Da jedoch die Leitung 86 auf einem hohen Potential liegt, können
keine Impulse durch den Zweig 82 a treten, sie werden vielmehr durch den Zweig 82 b zum Anschlußpunkt
B und der Ausgangsklemme 34 übertragen. Wenn gewünscht ist, daß der Motor immer in einer
Richtung in die gewünschte Stellung einläuft, dann wird das Auftreten additiver und substraktiver Bewegungsimpulse
unterdrückt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Schaltzunge 72 in der in gestrichelten
Linien eingezeichneten Stellung 72 b verbleibt und die Basis des Transistors 73 mit der Leitung 89 verbindet,
so daß ein auftretendes hohes Potential den Transistor 73 leitend macht.
Nach Abschluß der in den Wählschaltern 35 und 36 vorgewählten Impulszahl bewirkt die Potentialänderung
der Leitung 39 über den Anschlußpunkt F eine Zustandsänderung der Kippstufe 51, wodurch
die Binärzähler zurückgestellt werden und ein niedriges Potential über die Torschaltstufe 60 zu der
Kippstufe 52 weitergegeben wird. Das Leitendwerden des Transistors 73 schafft einen Kurzschlußweg
durch die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 71 und bewirkt dadurch ein niedriges Potential an
den Dioden 62 und 66. Außerdem führt das niedrige Potential im Anschlußpunkt F zu einer Änderung
des Schaltzustandes der Kippstufe 51, so daß die Diode 62 über die Leitung 60 α den Transistor 58
beeinflussen und die Kippstufe 52 umschalten kann. Dieses verschiebt den Kollektoranschlußpunkt 63
von einem hohen auf ein niedriges Potential, so daß die niedrige Spannung an der Diode 66 auf die Leitung
87 gelangen und den Transistor 40 leitend machen kann. Beim Leitendwerden des Transistors
40 ändern wiederum die Transistoren 42 und 43 ihren Leitungszustand, so daß der Transistor 46 leitend
wird und die Kippstufen 51 und 52 zusammen mit den Zählern zurückgestellt und in ihren Nullstellungen
hält sowie die Schwingungen des Doppelbasistransistors 29 sperrt. Man erkennt jedoch, daß
in dem eben beschriebenen Zyklus die einzige erforderliche Schaltung in einer Umschaltung der Schaltzunge
72 α auf den Kontakt 74 bestünde, wenn man additive und substraktive Impulse wünscht.
Wenn man additive und substraktive Bewegungsimpulse bei einer vorgegebenen Motorbewegung in
Gegenuhrzeigerrichtung entsprechend der vorgewählten, an der Ausgangsklemme 34 erscheinenden Impulszahl
wünscht, wird die Schaltzunge 78 a in Anlage an den Kontakt 80 umgeschaltet, und die Schaltzunge
12 a wird auf den Kontakt 74 umgeschaltet. Somit gelangen die entsprechend der Vorwahl der
Wählschalter 35 und 36 erscheinenden Impulse durch
ίο den Übertragungsweg 82 in die Zweige 82 a und 82 b.
Da sich der Zweig 82 a infolge des hohen Potentials der Leitung 86 auf einem hohen Potential befindet,
erreichen die Impulse über den Zweig 82 b die Ausgangsklemme 34. Die Zusatzimpulse gelangen auch
durch den Übertragungsweg 82 und den Zweig 82 b, während bei Potentialumkehr der Leitungen 85 und
86, wenn die Kippstufe 52 umgeschaltet wird, die subtraktiven Bewegungsimpulse durch den Übertragungsweg
82 und den Zweig 82 α zu der Vorwärtsanschlußklemme 33 gelangen.
Man ersieht, daß bei Anlage der Schaltzunge 72 an den Kontakt 76 additive und subtraktive Bewegungen
ausgeschaltet werden können, da ein gleichbleibender Leitungszustand des Transistors 73 erhaltenbleibt.
Claims (4)
1. Impulsgesteuerte Positioniereinrichtung, insbesondere zur Ausschaltung des Totgangs bei
Werkzeugmaschinenschlitten, mit einem umsteuerbaren Schrittmotor, einem Impulsgenerator,
einer die Drehrichtung des Schrittmotors bestimmenden Motorsteuerschaltung und einem Impulszählwerk
mit einem Vorwahlschalter, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer mit dem
Impulszählwerk (15) gekoppelter, jeweils nur in einer Stellung eines Einlaufrichtungswahlschalters
(72) wirksamer Vorwahlschalter (20,50) mit einer Drehrichtungsumsteuerstufe (52) verbunden ist,
deren Ausgangsimpuls einer Rückstellstufe (69) zur Löschung des Impulszählwerks zugeführt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausgangsleitung des
weiteren Vorwahlschalters (50) ein Sperrkreis (71, 64, 41, 45, 46) angekoppelt ist, der eine weitere
Impulsübertragung unterdrückt, sobald der Maschinenschlitten in Einlaufrichtung seine durch
eine Anzahl von Bewegungsimpulsen bestimmte Endstellung erreicht hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtungsumsteuerstufe
(52) als bistabile Kippstufe ausgebildet ist, deren beide Ausgangsleitungen über
Diodenschalter das Durchgangsverhalten von Steuerleitungen des Schrittmotors steuern.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang
des weiteren Vorwahlschalters (50) eine bistabile Kippstufe (51) angekoppelt ist, deren einer
Ausgang zu der Rückstellstufe (69) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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