DE1507945C - Wassereinlauf für Behälter, insbesondere für Kochanlagen für Fleischereibetriebe - Google Patents
Wassereinlauf für Behälter, insbesondere für Kochanlagen für FleischereibetriebeInfo
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- DE1507945C DE1507945C DE1507945C DE 1507945 C DE1507945 C DE 1507945C DE 1507945 C DE1507945 C DE 1507945C
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wassereinlauf für Behälter, insbesondere für Kochanlagen für Fleischereibetriebe,
mit einem mittels mindestens eines Deckelscharniers schwenkbaren Deckel und einem über der
Behälteroberkante endenden Wasserzuführrohr.
Bei bestimmten gewerblichen Betrieben ist es üblich, den Wasserzulauf in Behälter mittels eines an
der Innenwand des Behälters angebauten Wassereinlaufstutzens vorzunehmen.
Eine andere Art zur Füllung ist die, daß neben dem Behälter oder auf dem Behälterrand sin
Schwenkhahn aufgebaut ist. Dieser ist bei den in der
Regel mit Schwenkdeckeln versehenen Behältern deshalb nachteilig, weil es beim öffnen des Deckels zu
Beschädigungen des Schwenkhahnes kommen kann, und zwar deshalb, weil der Schwenkhahn aus Unachtsamkeit
nicht seitlich w.eggeschwenkt wurde.
Die bekannte Ausführung mit Zuführungskopf im Innern des Behälters wurde speziell dann abgelehnt,
wenn dieser unterhalb des höchstmöglichen Wasserspiegels liegt. Insbesondere wurde diese Ausführung
aus hygienischen Gründen von den Wasserwerken und Gesundheitsämtern beanstandet, weil die Möglichkeit
besteht, daß beim Nachlassen des Druckes in der Stadtwasserleitung das vielfach im Behälter
befindliche verschmutzte Wasser in die Brauchwasserleitung zurückfließen kann. Eine entsprechende Vorschrift der Wasserwerke besagt, daß die Unterkante
der Wasserzuführung mindestens 20 mm über dem möglichen Höchstwasserstand liegen muß.
Ferner ist es bei einem Kochkessel mit einem mittels mindestens eines Deckelscharniers schwenkbaren
Deckel bekannt, im Bereich des Deckelscharniers eine in den Kessel mündende Einrichtung zum Evakuieren
des Kessels vorzusehen. Solche Einrichtungen sind aber als Wassereinlauf ungeeignet, weil hierbei beim
Nachlassen des Druckes in der Wasserleitung der Kesselinhalt angesaugt wird.
Den hygienischen Forderungen gerecht zu werden und den Wasserzulauf an einer möglichst wenig störenden
Stelle an den Behälter anzubringen, ist Aufgabe der Erfindung.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß das Wasserzuführrohr im Bereich des Deckelscharniers angeordnet
ist und der Wassereinlauf für den Behälter aus Deckelscharnierunterteil und Behälterrand gebildetist.
In weiterer Ausbildung des Anmeldungsgegenstandes ist zwischen Deckelscharnierunterteil und Behälterrand
eine Dichtung vorgesehen.
Eine weitere bevorzugte und erfinderische Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß Dekkelscharnierunterteil
unterhalb des Scharnierauges für den Deckelanschluß und Behälterrand einen Hohlraum bilden, in den das Wasserzufülirungsrohr
eingeführt ist, dessen Auslauföffnung in den Behälter mündet und den Deckel durchbricht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen Teilquerschnitt durch einen Kochkessel mit Deckel und aufgebautem
Deckelheber.
Ein als Kochkessel ausgebildeter Behälter 1 besteht
ίο aus einer hinteren, senkrechten Rückwand 2, einer
Oberkante 3 und einem hinteren Behälterrand 4. Auf ihn ist ein Scharnierunterteil 5 aufgebaut, in das zur
Abdichtung eine Dichtung 6 eingelegt ist. Das Scharnierunterteil 5 wird mittels Schrauben 7 mit dem Behälterrand
4 verschraubt. Ein Wasserzuführungsrohr 8 liegt mit seiner Oberkante im Abstand »/4« (9)
mindestens 20 mm, wie vorgeschrieben, oberhalb der Behälteroberkante 3.
Zwischen Scharnierunterteil 5 und Deckelrand 4 ist
ao ein Hohlraum 10 gebildet, dessen Auslauföffnung 11 den Austritt des Wassers in den Behälter 1 ermöglicht.
An einem Oberteil 12 des Deckelscharniers ist ein Deckelheber 13 mit eingebautem Federzug angeordnet.
Ein Bolzen 14 verbindet die Teile 12 und 5
as beweglich untereinander. Der den Behälter 1 abdekkende
Deckel 15 ist mittels Schrauben mit dem Scharnieroberteil 12 verbunden. In der Zeichnung ist
der Deckel in teilweise geöffneter Stellung dargestellt. Eine Ausnehmung 16 im Deckelrand, die der
Außenbreite der Wassereinlauföffnung 11 angepaßt ist, ermöglicht den Eintritt des Wassers in den
Behälter 1.
Claims (3)
1. Wassereinlauf für Behälter, insbesondere für Kochanlagen für Fleischereibetriebe, mit einem
mittels mindestens eines Deckelscharniers schwenkbaren Deckel und einem über der Behälteroberkante
endenden Wasserzuführrohr, dadurchgekennzeichnet, daß das Wasserzuführrohr
(8) im Bereich des Deckelscharnieres (14) angeordnet ist und der Wassereinlauf für den Behälter (1) aus Scharnierunterteil (5) und
Behälterrand (4) gebildet ist.
2. Wassereinlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Scharnierunterteil (5)
und Behälterrand (4) eine Dichtung (6) vorgesehen ist.
3. Wassereinlauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnierunterteil
(5) und der Behälterrand (4) einen Hohlraum (10) bilden, in den das Wasserzuführrohr (8) eingeführt
ist und die Auslauföffnung (11) des Hohlraumes in den Behälter (1) mündet und den Dekkel
(13) des Behälters durchbricht.
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