DE150502C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE150502C DE150502C DENDAT150502D DE150502DA DE150502C DE 150502 C DE150502 C DE 150502C DE NDAT150502 D DENDAT150502 D DE NDAT150502D DE 150502D A DE150502D A DE 150502DA DE 150502 C DE150502 C DE 150502C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carbide
- immersion tank
- rod
- acetylene generator
- generator according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 21
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 14
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 8
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 8
- HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N alpha-acetylene Natural products C#C HSFWRNGVRCDJHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 125000002534 ethynyl group Chemical group [H]C#C* 0.000 claims description 6
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 claims description 4
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000004571 lime Substances 0.000 claims description 4
- 238000001035 drying Methods 0.000 claims 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 3
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Paper (AREA)
Description
tr-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Acetylenerzeuger mit drehbarem Tauchkarbidbehälter,
bei welchem vollkommenes Aufhören der Entwicklung und Abschluß des Gaszutrittes zur Verbrauchsstelle bezw. zum
Brenner dadurch erzielt wird, daß der Tauchbehälter in gehobener. Stellung dicht gegen
das Entwicklungswasser abgeschlossen und der Gaszutritt zum Brenner abgesperrt wird,
ίο während beim Senken des Tauchbehälters sowohl der Wasserzutritt zum Karbid als
auch der Gasaustritt zum Brenner freigegeben wird.
Der vollständige Abschluß des Wassers vom Karbid bei gehobenem Tauchbehälter gestattet
das vollständige Trocknen des Karbides. Dies hat aber bei Verwendung von Karbid in Stabform
den Nachteil, daß sich auf dem eingetaucht gewesenen Ende des Karbidstabes eine Kruste, ein Kalküberzug bildet, welcher die
Einwirkung des W7assers auf das Karbid beim Wiedereintauchen verzögert, so daß es dann
plötzlich zu einer sehr starken Gasentwicklung kommt, welche gefährlich werden kann.
Um dies zu vermeiden, ist für diesen Fall eine Vorrichtung vorgesehen, welche bei
Drehung des Karbidbehälters den Überzug ablöst.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen lotrechten Schnitt durch
den Gaserzeuger mit Lampe,
Fig. 2 einen \vagerechten Schnitt durch den Rostboden des Tauchbehälters und die Vorrichtung
zur Ablösung des Kalküberzuges vom Karbidstabende.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Hebevorrichtung für den Tauchkarbidbehälter.
Das Gefäß A dient als Vorratsbehälter für
das Entwicklungswasser und nimmt auch das bei der Entwicklung durch das erzeugte Gas
zurückgedrängte Wasser auf. In ihm ist ein Mantel B angeordnet, in dem ein Rohr C
mittels geeigneter Scheidewände χ befestigt ist. Letztere teilen den Zwischenraum in eine
Gasentwicklungs- und Sammelkammer JD im unteren Teil, eine Druckausgleichskammer E
im oberen Teil und eine Gaswaschkammer JF ■ zwischen den beiden anderen Kammern. Der
beliebig eingerichtete Brenner kann unmittelbar auf der Druckausgleichskammer E angebracht
werden.
Der Tauchbehälter G für das Karbid besteht aus einem Rohre, der das Karbid in
Stabform oder anderer Form' aufnimmt und von dem Rohre C umgeben ist. Oben ist
der Tauchbehälter G offen, während ihn unten ein Rost g abschließt. Dieser ist
mittels Streifen 0 aufgehängt und besteht z. B. aus konzentrischen Ringen (Fig. 2), die
durch einen Stab η verbunden sind. Der Rost ist mit Zähnen g1 versehen, welche den
Karbidstab tragen und ihn an der Drehung verhindern. Mit Hilfe der Streifen 0 ist
unter dem Rost außerdem ein Ventilkegel gbefestigt, der das untere Ende des den Tauchbehälter
G umgebenden Rohres C verschließt, wenn der Tauchbehälter G hoch genug gehoben
wird. ' Hierdurch wird ein Verschluß hergestellt, welcher den Zutritt des Wassers
zum Karbid bei herausgehobenem Tauchbehälter G verhindert. Zur Führung des
Tauchbehälters und zur Verhinderung der Drehung des Behälters in dem Rohre C ist
an ihm außen eine Nase gn vorgesehen, welche in einer Führungsrille g'% in der Wnndung
des Rohres C gleitet. Der A^entilkegel
g~ hat einen Vorsprung gr>, welcher
das untere offene Ende der Führungsrille gA abschließt, wenn sich der Ventilkegel g'2 in
der Verschlußstellung befindet.
ίο Unterhalb des Ventilkegels g2 trägt der
Tauchbehälter einen Ring g6, unter welchen der Ausheber H greift, der zum Heben und
Senken des Tauchbehälters G dient. Dieser Ausheber besteht z. B. aus einem Drahtgestell,
auf dessen einem Ende der Tauchbehälter mit dem Ringe g1' ruht, während das andere
Ende an einer Seite des unteren Endes des Mantels B bei y drehbar ist. Mit dem Ausheber
H ist mittels eines Joches hl, dessen gegenüberliegende Enden in Schleifen des
Ausheberdrahtgestelles drehbar sind, eine Stange h verbunden. Diese \rerschiebt sich
lose in einer Röhre ft'2 und hat in der Nähe ihres oberen Endes einen Stift ft3, der sich
in einem lotrechten Schlitze ft0 der Röhre ft2 bewegt und bei entsprechender Drehung der
Stange /; am Ende der Aufwärtsbewegung in eine seitliche Fortsetzung ft* des Schlitzes ft°
eintritt. Der Ausheber //greift mit Fingern ftr>
in Kerben g1 des Ringes g(l ein. Auf der
Kappe, welche zum Teil die obere Wandung der Kammer F bildet, ist ein Hebel / angeordnet,
der einen daumenartigen Schlitz i hat, in welchen der Stift ft3 der Stange Λ eingreift.
Dreht man den Hebel / so, daß die Stange Λ in ihre tiefste Stellung gelangt, so
werden die Teile durch den Eingriff des Stiftes ft:! mit einem Zahne 21 im dauinenartig'en
Schlitze i verriegelt. Dreht man den Hebel / dagegen so, daß die Stange h in
ihre höchste Stellung gelangt, so tritt der Stift Ji3 in die seitliche Fortsetzung /z4 des
Schlitzes ft° ein und die Teile werden auch in dieser Stellung sicher verriegelt, so daß
die Bewegung der Teile aus einer Stellung in die andere nur durch Handhabung des
Hebels / bewerkstelligt werden kann.
Um den Eintritt des Gases in die Druckausgleichskammer E und von dort in den
Brenner gleichzeitig beim Herausheben des Karbidbehälters aus dem Wasser abzuschließen,
ist ein Absperrhahn el in die die Waschkammer F und die Druckausgleichskammer E verbindende
Röhre e eingeschaltet und der PIebei / ist auf der Spindel des Absperrhahnes e1
befestigt. Wenn man den Hebel / dreht, um das Karbid aus dem Wasser zu heben, so
wird der Absperrhahn e1 gleichzeitig geschlossen. Dreht man den Hebel / dagegen
so, um das Karbid in das Wasser zu senken, dann wird der Absperrhahn e1 gleichzeitig
geöffnet, um den Durchgang des Gases zu gestatten.
Um den sich bei Verwendung von Karbid in Stabform am eingetaucht gewesenen Ende
bildenden Kalküberzug zu entfernen, ohne das Karbid aus dem Gaserzeuger herausziehen
zu müssen, ist ein Kratzer K vorgesehen, welcher in dem Ventilkegel g2 drehbar angeordnet
ist. Dieser Kratzer hat Zähne k, welche durch den Rost g des Tauchkarbidbehälters
G hindurch an das untere Ende des Karbidstabes herantreten, der durch die Zähneg·1
(Fig. 2) verhindert wird, sich frei zu bewegen. Das untere Spindelende des Kratzers K ist
mit einem geschlitzten Kopf k[ versehen, in welchen eine Platte k2 eingreift, die in lotrechter
Stellung auf dem Boden des Gefäßes A befestigt ist. Durch Drehen des Mantels B mitsamt dem Rohr C und Karbidbehälter
G wird das Karbid mit Bezug auf den festgehaltenen Kratzer K gedreht, wodurch
der Kalküberzug abgelöst wird und das Wasser frei zum Karbid treten kann.
Will man die Lampe in Betrieb setzen, so wird der gefüllte Tauchbehälter G (Fig. 1)
in das Wasser des Gefäßes A hineingesenkt, indem man den Hebel / hebt. Dann wird
der Mantel B ein wenig gedreht, wodurch sich Rohr C und Tauchbehälter G mit drehen.
Dadurch wird das Karbid in dem Tauchbehälter G auf dem Rost g über den Kratzer K
bcAvegt, welcher den· auf der Oberfläche des
Karbids gebildeten Überzug loslöst. Das nun mit dem Wasser in Berührung tretende
Karbid verbindet sich damit, um Acetylen zu bilden, das in der Entwicklungskammer D
aufsteigt, mittels der gebogenen Röhre f in die Waschkammer F und von dort durch
die Röhre e zur Kammer E geleitet wird, auf welcher der Brenner befestigt ist.
Claims (4)
1. Acetylenerzeuger mit drehbarem Tauchkarbidbehälter, dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks vollkommener Unterbrechung der Entwicklung bei gleichzeitigem Abschluß des Gaszutritts zur Verbrauchsstelle
der Tauchbehälter in gehobener Stellung dicht gegen das Entwicklungswasser abgeschlossen und die
Verbrauchsleitung abgesperrt wird, während beim Senken des Tauchbehälters sowohl
der Wasserzutritt zum Karbid als auch der Gaszutritt zur Verbrauchsleitung freigegeben wird.
2. Acetylenerzeuger nach Anspruch I, bei welchem der Tauchbehälter (G) in
einem ihn umgebenden Rohre (C) auf- und abbeweglich ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tauchbehältcr (G) einen
Ventilkegel (g2) trägt, welcher bei vollkommen
gehobenem Tauchbehälter (G) das Rohr (C) unten dicht abschließt.
3. Acetylenerzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrich-.
tung zum Heben und Senken des Tauchbehälters durch einen mit dem Gashahnküken fest verbundenen Hebel (I) betätigt
wird.
4. Acetylenerzeuger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Ladunsr mit Karbidstäben zur Ablösung des beim Trocknen des Stabendes
entstehenden Kalküberzuges ein feststehender Kratzer (K) vorgesehen ist, welcher
mit seinen Zähnen (k) durch die konzentrischen Schlitze des den Tauchbehälterboden
bildenden Rostes (g) greift, auf dem der Karbidstab ruht und durch ·.
Zinken u. dgl. festgehalten wird, so daß der Stab bei der Drehung des Tauchbehälters
(G) über die Kratzerzähne (k) bewegt und vom Kalküberzuge befreit wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150502C true DE150502C (de) |
Family
ID=417409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150502D Active DE150502C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150502C (de) |
-
0
- DE DENDAT150502D patent/DE150502C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2043859A1 (de) | ||
| DE150502C (de) | ||
| DE686831C (de) | Selbsttaetiger Heber | |
| DE404722C (de) | Maschine zur Bereitung von Kaffee- und aehnlichen Aufguessen | |
| DE964673C (de) | Filter fuer Fluessigkeiten mit schwenkbaren Rahmen | |
| DE191875C (de) | ||
| DE113856C (de) | ||
| CH654867A5 (de) | Becken mit steuervorrichtung zur ausloesung von regulier- und/oder schaltvorgaengen. | |
| DE312186C (de) | ||
| DE158152C (de) | ||
| DE104120C (de) | ||
| DE568336C (de) | Retorte zum Schwelen kohlenstoffhaltiger Materialien | |
| DE69277C (de) | Kochapparat mit selbstthätig sich öffnendem Ablafshahn und selbsttätiger Löschvorrichtung für die Heizflamme | |
| DE651409C (de) | Waeschekochkessel mit UEbergussvorrichtung und Wasservorwaermkessel | |
| DE243140C (de) | ||
| DE551628C (de) | Bratpfanne mit einem im Kreise drehbaren Bratguttraeger | |
| DE272714C (de) | ||
| DE145066C (de) | ||
| DE39380C (de) | Quecksilber - Luftpumpe | |
| DE192988C (de) | ||
| DE655973C (de) | Durch Druckluft, Gas oder Dampf betriebener Fluessigkeitsheber | |
| DE59295C (de) | Verfahren und Einrichtungen zum Mischen feuerflüssiger Stoffe | |
| DE153874C (de) | ||
| DE132899C (de) | ||
| DE42711C (de) | Neuerung an Beleuchtungsvorrichtungen für Mineralöl |