DE150400C - - Google Patents
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- DE150400C DE150400C DENDAT150400D DE150400DA DE150400C DE 150400 C DE150400 C DE 150400C DE NDAT150400 D DENDAT150400 D DE NDAT150400D DE 150400D A DE150400D A DE 150400DA DE 150400 C DE150400 C DE 150400C
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- wedge
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Flaschenverschluß derjenigen Art, bei welcher eine
Verschlußscheibe durch an ihr angebrachte, federnde Arme, die sich unter einen überkragenden
Rand in der Flaschenmündung legen, auf einen Vorsprung im Flaschenhals aufgedrückt wird, sobald die federnden Arme
durch eine geeignete Vorrichtung auseinandergespreizt werden, so daß sie mit ihren Enden
ίο unter den überkragenden Rand der Flaschenmündung
treten. Der Verschluß unterscheidet sich von den bekannten Verschlüssen dieser Art durch die eigenartige Verwendung eines
Keiles zum Auseinanderspreizen der federnden Arme. Der Keil gleitet, indem er von oben in
die Flaschenmündung eingeführt, wird, mit seinen seitlichen Keilflächen an den oberen
Enden der an der Verschlußscheibe angebrachten Spreizfedern entlang und drängt sie
hierbei so auseinander, daß sie unter den überkragenden Rand in die Flaschenmündung
treten müssen. Um dem Keil einerseits eine gute Führung an den Federn zu verschaffen
und andererseits den Keil nach dem Herunterdrücken und Auseinanderspreizen der Federn
gegen ein Zurückbewegen sichern zu können, sind letztere an ihren oberen Enden wagerecht
nach innen und dann wieder nach unten bis zu der Verschlußscheibe zurückgebogen, so daß in
den wagerechten Teilen und den nach unten gebogenen Schenkeln Schlitze zur Führung
des Keiles angebracht werden können, an deren Enden in den horizontalen Teilen die
Keilflächen beim Herunterdrücken gleiten.
Sobald die Federn mit ihren oberen Ecken genügend fest unter den überkragenden Rand
an der Gefäßmündung gedrückt sind, springen die oberen Endkänten der Schlitze über kleine
Abstufungen an den Keilflächen und verhindern so ein Zurückziehen des Keiles. Um den
Keil sodann bequem handhaben und ferner nach dem Herunterdrücken zugleich die Flaschenmündung überdecken zu können, kann
der Keil so an der Unterseite eines Deckels angebracht sein, daß, wenn er vollständig!
heruntergedrückt ist, der Deckel, gerade die Flaschenmündung abschließt. Schließlich
können die unteren Ecken des genannten Keiles so mit lappenförmigen, seitlich heraustretenden
Teilen versehen sein, daß letztere beim Hochziehen des Keiles an den nach unten gebogenen schrägen Schenkeln der Federn
entlang gleiten und diese auf die Weise unter den Kanten des überkragenden Randes an der
Gefäßmündung herausziehen, so' daß die Verschlüßscheibe
aus dem Flaschenhälse herausgezogen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Schnitt durch den oberen Teil
einer Flasche, in deren Mündung der Verschluß, gerade eingeführt wird;
Fig. 2 ein Schnitt, welcher den Verschluß in dem Augenblick darstellt, in dem beim Einführen
die Dichtungsscheibe den Vorsprung im Flaschenhals soeben berührt;
Fig. 3 ein Schnitt durch den Flaschenhals mit angedrücktem Verschluß.
Fig. 4 bis 7 zeigen einzelne Teile des Verschlusses.
- . ■
Fig. 8 ist ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Flaschenoberteiles und
des Verschlusses.
Der Flaschenhals ι ist innen so mit einer inneren Aussparung" 2 versehen, daß an der
Mündung" ein überkragender Rand 3 und unterhalb ein Vorsprung 4 als Sitz für eine
mit Dichtungsmaterial 7 belegte Verschlußscheibe 6 gebildet wird, an welcher an zwei
gegenüberliegenden Seiten federnde Arme 8 angebracht sind. An die oberen Enden dieser
Federn schließen sich entweder mit scharfen Ecken 9, wie die Fig. 1 bis 4 und 7 zeigen,
oder mit schräg gerichteten Teilen 22, wie Fig. 8 zeigt, nach innen gerichtete, etwa wagerecht
liegende Einbiegungen 12 an, welche mit schräg nach unten gerichteten, bis zu der
Verschlußscheibe 6 zurückführenden Schenkeln 10 versehen sind. In den Schenkeln 10
sind zur Führung des Keiles Schlitze 11 vorgesehen, welche sich noch etwas in die wagerechten
Teile 12 hinein erstrecken können, so daß hier Kanten 14 entstehen, gegen weiche
sich die Seitenflächen des Keiles 16 beim Einführen behufs Auseinanderdrückens der
Spreizfedern legen können. An dem Schließkeil 16 kann, wie bereits eingangs erwähnt,
ein als Handgriff dienender Deckel 15 aus Metallblech angeordnet sein. Die Seitenflächen
17 des Keiles sind in passender Entfernung von dem Deckel 15 mit kleinen Absätzen 18
versehen, welche unter die Schultern 14 der federnden Arme treten, wenn die Verschlußscheibe
fest genug auf ihren Sitz gedrückt ist, wodurch der Keil in der Verschlußstellung
festgehalten wird. Die oben erwähnten, an den unteren Ecken des Keiles 16 vorgesehenen,
seitlich abgebogenen Lappen 19 verbinden hierbei einerseits den Deckel 15 mit dem Keil 16
und bewirken andererseits beim Öffnen des festgehalten wird. Die oben erwähnten, an den
schrägen Teilen 10, daß die federnden Arme 8 zusammengezogen und infolgedessen die
Ecken 9 bezw. 22 außer Eingriff mit dem überkragenden Rand 3 in der Flaschenmündung
gebracht werden.
Der Deckel 15 kann mit einem kurzen, abwärts ragenden Flantsch 20 versehen werden,
welcher sich auf einen Absatz 20' an dem oberen Rand des Flaschenkopfes aufsetzt.
AVenn der Verschluß in den Flaschenhals eingeführt wird, nimmt er, indem die Spreizfedernzunächst
etwas zusammengedrückt werden, nacheinander die durch Fig. 1 bis 3
dargestellten Lagen ein. Sobald die Dichtungsscheibe 7 aufliegt, erreichen die Ecken
der Spreizfedern den überkragenden Rand 3 und springen die Arme 8 schließlich ganz
unter diesen herunter, wenn die Dichtung zu einem hinreichend dichten Schließen zusammengedrückt
ist.
Um nun den Verschluß gegen willkürliches Öffnen zu sichern, ist der Keil 16, wie oben
bemerkt, mit kleinen Abstufungen 18 in solcher Höhe versehen, daß diese in dem Augenblick,
wo die Dichtungsscheibe 7 hinreichend zusammengedrückt ist, unter die oberen Endkanten
14 der Schlitze 11 treten und so ein Zurückziehen des Keiles verhindern bezw. erschweren.
Um den Verschluß wieder öffnen zu können, sind die Flächen der Abstufungen τ8 sowohl, wie auch die unteren Flächen des
überkragenden Randes 3 derart abgeschrägt, daß, wenn der Keil 16 mit hinreichender Kraft
nach oben gezogen wird, die Abstufungen 18 infolge ihrer Schrägheit die Spreizfedern unter
weiterer geringer Zusammendrückung der Dichtungsscheibe 7 an der schrägen Fläche des
überkragenden Randes etwas nach außen und unten drängen. Infolgedessen werden die
Abstufungen 18 von den Endkanten 14 der Schlitze 11 frei und kann der Keil 16 somit
hochgezogen werden. Hierbei gleiten die unten an dem Keil lappenförmig seitlich heraustretenden
Teile 19 an den schrägen Schenkeln der Spreizfedern entlang, ziehen diese somit
zusammen und bringen sie auf diese Weise außer Eingriff mit dem überkragenden Rand 3,
so daß nunmehr der Verschluß aus der Flaschenmündung herausgezogen werden kann.
Statt des Deckels 15 könnte natürlich auch eine schmale, als Handgriff dienende Platte
am Keil angebracht sein, falls man auf den oberen Abschluß der Mündung verzichten
will.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Flaschenverschluß, bei welchem eine mit Dichtung versehene Verschlußscheibe auf einen Vorsprung im Innern des Flaschenhalses durch federnde, an der Scheibe angelenkte Arme gepreßt wird, die sich auseinandergespreizt unter einen überkragenden Rand in der Flaschenmündung legen, dadurch gekennzeichnet, daß das Auseinanderspreizen der federnden Arme (8) durch einen Keil (16) geschieht, dessen schräge Seitenflächen (17) . beim Einführen in den Flaschenhals an den Enden (14) von Schlitzen (11) entlang gleiten, welche in den an der Verschlußscheibe (6) angebrachten, zuerst einwärts und dann abwärts gebogenen Spreizfedern vorgesehen sind, worauf kleine Abstufungen (18) an den Keilflächen (17) in der Schlußlage unter die Endkanten (14) der Schlitze treten und so ein willkürliches Zurückziehen des Keiles verhindern.
- 2. Flaschenverschluß nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß der Keil (16) an einem zugleich als Griff dienenden Deckel (15) angebracht ist, welcher die Flaschenmündung überdeckt.
- 3. Flaschenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Ecken des Keiles (16) mit lappenförmigen, seitlich heraustretenden Teilen (19) versehen sind, welche beim Hochziehen des Keiles " an den nach unten gebogenen schrägen Schenkeln (10) der Spreizfedern entlang gleiten und diese somit zusammenziehen, so daß sie außer Eingriff mit dem überkragenden Rand (3) in der Flaschenmündung kommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150400C true DE150400C (de) |
Family
ID=417320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150400D Active DE150400C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150400C (de) |
-
0
- DE DENDAT150400D patent/DE150400C/de active Active
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