DE148989C - - Google Patents

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DE148989C
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pipe
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fire
fly ash
chamber
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

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0
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die weitere Verbesserung der Einrichtung nach Haupt-Patent 116289 und dessen Zusatz-Patent 121790 besteht darin, daß das von der Rauchkammer kommende Rohr R nicht frei in den Aschenkasten, sondern in ein im letzteren aufgestelltes Rauchabzugs- und Luftzuführungsgebläse mündet, welches die Rauchgase, gemischt mit Flugascheteilchen und Luft, entweder bis zum unteren Feuerschirm oder in den durch zwei Feuerschirme gebildeten Raum führt.
Fig. ι und 2 zeigen eine mit der Blasvorrichtung versehene Lokomotive in Längsund Querschnitt.
In den Fig. 3 und 4 ist die Blasvorrichtung in vergrößertem Maßstabe in Längsund Querschnitt dargestellt.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Längsschnitt, Vorderansicht und Schnitt nach y-y in Fig. 1.
Die Blasvorrichtung .E (Fig. 3 und 4) besteht aus einem gußeisernen, senkrecht aufgestellten zylindrischen Gehäuse g, welches seitlich mit einem Stutzen s zur Anbringung des Rohres R und unten mit einem bis zur Höhe des Stutzens s reichenden Luftsaugrohr r sowie mit einem Dampfblasrohr d ausgestattet ist.
Das Gehäuse g, welches am Boden des Aschenkastens befestigt ist, trägt ein eisernes
Rohr c, welches durch den Rost in die Feuerbüchse ragt.
Dieses Rohr ist oberhalb des Rostes von einem eisernen Blechmantel b eingeschlossen, in welchem ein oder mehr Löcher a vorgesehen sind, so daß in den Raum zwischen dem Rohr c und dem Mantel b durch die Rostspalten Luft eintreten und durch das Loch α in die Flammen ausströmen kann.
Das Rohr c reicht entweder nahe bis zum untersten Feuerschirm A (Fig. 1) oder es tritt, wie in den Fig. 5 bis 7 gezeigt, durch den untersten Feuerschirm A und mündet in einen Raum n, welcher durch zwei an die Rohrwand w reichende Feuerschirme A und B gebildet wird.
Bei der an letzter Stelle erwähnten Ausführungsform ist der untere Feuerschirm A mit einer Anzahl von Öffnungen i in mehreren Reihen versehen.
Um zu verhindern, daß die in den Feuerraum eingeworfene Kohle in den Raum η gelangt, ist derselbe zum Teil, und zwar an der Stelle gegenüber der Feuertür, mit einer Schutzeinmauerung e versehen. Die Gase gelangen alsdann aus dem Kanal η durch die Mündungen m (Fig. 6) in die Feuerbüchse.
Oberhalb der Feuerschirme A und B ist noch ein dachförmiger Feuerschirm C angeordnet, welcher einen Teil der Heizgase in
bekannter Weise auffängt und unmittelbar in die unteren Reihen der Siederohre leitet. Die zur gänzlichen Verbrennung der Gase nötige Luft wird durch die Feuertür und außerdem durch die Öffnung q im Trichter t zugeführt. Über der Öffnung q ist ein Schutzblech / angebracht, damit glühende Kohlenteilchen nicht hinausfallen können.
Durch die Blasvorrichtung in Verbindung
ίο mit den Feuerschirmen soll eine raschere und vollständigere Verbrennung der Rauchgase und der Kohlenteilchen erreicht werden.
Mit Hilfe des Dampfblasrohres d wird ein wirksames Aufsaugen der Flugasche- und Kohlenteilchen, der Rauchgase und der durch die Öffnung q eindringenden Luft erzielt. Dieses Gemisch wird mit Hilfe des Dampfstrahles durch das Rohr c entweder gegen den unteren Feuerschirm A (Fig. 1) oder in den Raum η zwischen den beiden Feuerschirmen A und B (Fig. 5 bis 7) geschleudert, Λνο es durch Anprallen an die glühenden Flächen zum Teil verbrennt. Der unverbrannte Rest tritt in die Flammen der Feuerbüchse, wo er unter Mitwirkung der durch die Öffnung α im Mantel b des Rohres c einströmenden vorgewärmten Luft einer nochmaligen Verbrennung unterworfen wird.
Die Löcher i im unteren Feuerschirm A (Fig. 5 bis 7) sind zu dem Zweck angebracht, daß durch sie die Stichflammen in den Raum η eindringen können, wodurch die Feuerschirme auf eine hohe Temperatur gebracht werden.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung bei Lokomotiv- und ähnlichen Kesseln zum Reinigen der Siederöhren und der Rauchkammer von Flugasche nach Patent 116289 und dessen Zusatz-Patent 121790, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch von Rauchgasen, Flugasche und Kohlenteilchen aus dem Rohr (R) in ein mit einem Dampfblasrohr (d) und einem Luftzuführrohr (r) versehenes Gehäuse (g c) geführt wird, welches dieses Gemisch gegen oder in den Feuerschirm leitet.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um das Gehäuse (c) ein Rohr (b) angebracht ist, welches durch eine Öffnung (a) Verbrennungsluft aus dem Aschenraum in den Feuerraum einführt.
3. Ausführungsform des im Anspruch 1 erwähnten Feuerschirms, gekennzeichnet durch die Anbringung von Öffnungen (i) im unteren Feuerschirm (A) (Fig. 5 bis 7), > so daß Stichflammen in den Hohlraum (η) eindringen können, wodurch das Gewölbe auf eine höhere Temperatur gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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