DE1489618C - - Google Patents

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden einer schalenförmigen Abdeckscheibe aus thermoplastischem Kunststoff mit einem Abdeckrahmen, der auf die Zarge der Abdeckscheibe aufgeschoben ist und sich mit seinem inneren Rand auf einer Schulter abstützt.
Bei den bisher bekannten Verfahren wird die Lichtscheibe mit dem Abdeckrahmen entweder verklebt oder verschweißt. Ein Verschweißen der beiden Teile ist jedoch nur möglich, wenn sie beide aus einem gleichartigen Werkstoff bestehen. Diese Forderung läßt sich wegen der oft komplizierten und großen Ausführungsformen der Leuchten nicht immer erfüllen. Hier wird dann die z. B. aus der deutschen Auslegeschrift 1 019 622 bekannte Klebeverbindung herangezogen, die für die Massenproduktion jedoch umständlich ist.
Demgegenüber hat die Erfindung ein Verfahren zum Ziele, das von dem Werkstoff des Abdeckrahmens unabhängig ist, sich leicht und sauber ausführen läßt und sich insbesondere für die Massenherstellung von Leuchten eignet. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß nach dem Aufschieben des Abdeckrahmens auf die Abdeckscheibe in deren Zarge unter örtlicher Erwärmung Auswölbungen von einer solchen Tiefe eingebracht werden, daß sie den inneren Rand des Abdeckrahmens übergreifen. Die Auswölbungen können durch Stempel hergestellt werden, die von innen in die Zarge eingepreßt werden, und die Zarge kann vor und/oder bei dem Eindrücken der Stempel örtlich unmittelbar von diesen angewärmt werden.
Eine lokal begrenzte und das Material durchdringende Erwärmung kann auch in kürzester Zeit dadurch erreicht werden, daß die Zarge der Abdeckscheibe durch gerichtete und gebündelte Wärmestrahlen örtlich vorgewärmt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren verbundenen Leuchtenabdeckung ist der Abdeckraum U-förmig ausgebildet und der innere Schenkel zwischen der umlaufenden Schulter der Abdeckscheibe und den punktförmigen Auswölbungen der Zarge eingeklemmt. Damit erhält der Abdeckrahmen an der Abdeckscheibenzarge eine Führung, die die Verbindung der beiden Teile noch versteift. Um die Versteifung bei besonders großen Leuchten weiter zu erhöhen, kann der innere Schenkel des U-förmigen Abdeckrahmens mit der sich auf der Karosserie abstützenden Lichtscheibenzarge abschließen und Aussparungen für den Durchtritt der Auswölbungen aufweisen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Leuchtenabdeckung dargestellt.
Der den Übergang von der Abdeckscheibe 1 zu der Karosserie 2 verdeckende Abdeckrahmen 3 ist auf die Zarge 4 der Abdeckscheibe aufgeschoben, und zwar derart, daß der innere Rand des Abdeckrahmens sich auf der umlaufenden Schulter 6 der Abdeckscheibe abstützt. Bei einem U-förmig ausgebildeten Abdeckrahmen sind in den inneren Schenkel 7, der mit der Zarge 4 abschließt, Aussparungen 8 eingebracht, durch die die punktförmigen Auswölbungen 9 hindurchragen und den Schenkel 7 hintergreifen. Die punktförmigen Auswölbungen 9 werden nach örtlichem Vorwärmen der Zarge 4 mittels Stempel 5 eingedrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentanspr liehe:
1. Verfahren zum Verbinden einer schalenförmigen Abdeckscheibe aus thermoplastischem Kunststoff mit einem Abdeckrahmen, der auf die Zarge der Abdeckscheibe aufgeschoben ist und sich mit seinem inneren Rand auf einer Schulter abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufschieben des Abdeckrahmens (3) auf die Abdeckscheibe (1) in deren Zarge (4) unter örtlicher Erwärmung Auswölbungen (9) von einer solchen Tiefe eingebracht werden, daß sie den inneren Rand des Abdeckrahmens (3) übergreifen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswölbungen mittels Stempeln hergestellt werden, die von innen in die Zarge, eingepreßt werden, und die Zarge (4) vor und/oder bei dem Eindrücken der Stempel (5) örtlich unmittelbar von diesen angewärmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckscheibenzarge'(4) mit Hilfe von gerichteten und gebündelten Wärmestrahlen örtlich vorgewärmt wird.
4. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellte Leuchtenabdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckrahmen (3) U-förmig ausgebildet ist und der innere Schenkel (7) zwischen der umlaufenden Schulter (6) der Abdeckscheibe und den punktförmigen Auswölbungen (9) eingeklemmt ist.
5. Leuchtenabdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schenkel (7) des U-förmigen Abdeckrahmens mit der Abdeckscheibenzarge (4) abschließt und Aussparungen (8) für den Durchtritt der Auswölbungen (9) aufweist.

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