DE4135409C2 - Verfahren zum Ausstatten von Gefäßen und Etikettiermaschine zum Ausführen des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Ausstatten von Gefäßen und Etikettiermaschine zum Ausführen des Verfahrens

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    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausstatten von Gefäßen und eine Etikettiermaschine zum Ausführen des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 3.
Es ist bekannt, an Gefäße Etiketten anzubringen, die sowohl einen Teil der Mantelfläche als auch der Stirnfläche des Gefäßes bedecken. Derartige Etiketten werden beispielsweise zur Verschlußsicherung von gefüllten Gefäßen eingesetzt. Die Verschlußsicherungsetiketten können mit einem Brustetikett am Hals eines Gefäßes kombiniert werden, d. h. einstückig ausgeführt sein. Bei bekannten Etikettiermaschinen wird das auszustattende Gefäß üblicherweise durch einen Stempel gegen einen das Gefäß tragenden Teller gedrückt und unter Beibehaltung dieser axialen Einspannung an einer Ausstattungsstation zum Aufbringen des Verschlußsicherungsetiketts vorbeigeführt. Dabei wird das Etikett zuerst an die Mantelfläche eines Gefäßes angeklebt, wobei der über die Stirnfläche des Gefäßes überstehende Teil des Etiketts an dem hierfür speziell mit Rippen versehenen Stempel anhaftet. Dadurch besteht zwischen dem Überstand und den Rippen des Stempels ein ausreichender Klebekontakt, der zur Fixierung des Überstandes bis zum Auslauf der Etikettiermaschine dient. Erst nach Anheben des Stempels im Auslaufbereich der Maschine wird der Überstand durch entsprechend geeignete Umlegeeinrichtungen an die Stirnfläche des Gefäßes angedrückt. So sind beispielsweise mit dem Auslaufstern umlaufende Schieber mit einer Andrückrolle bekannt ("Handbuch der Ausstattungstechnik", 5. Auflage, Seite 200, herausgegeben von der KRONES AG).
Diese Technik hat den Nachteil, daß sich im Laufe der Betriebszeit zunehmend Leim an den verrippten Stempeln der Maschine ansammelt, was zum einen eine regelmäßige Reinigung erfordert und zum anderen eine Beeinträchtigung des Ausstattungsergebnisses bewirken kann, wenn beispielsweise der Überstand eines Etiketts am Stempel verhältnismäßig fest anhaftet, so daß beim Anheben des Stempels im Maschinenauslauf das Etikett aus seiner ursprünglichen Position verrutscht wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Etikettiermaschine zu schaffen, das/die eine verbesserte und betriebssichere Verarbeitung von Ausstattungszuschnitten ermöglicht, die auch die Stirnfläche von Gefäßen bedecken.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil der Ansprüche 1 und 3 angegebenen Merkmale.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren und der hierfür vorgesehenen Etikettiermaschine erfolgt die Fixierung des Überstandes eines Ausstattungszuschnitts nach dem Ankleben an die Mantelfläche eines Gefäßes bis zum Umlegen des Überstandes nicht durch ein vorübergehendes Ankleben des Überstandes am Stempel, sondern durch Abstützen und/oder Festhalten der Außenseite des Überstandes. Dadurch kann auf einen Klebekontakt zwischen Überstand und Stempel verzichtet werden.
Bei der Verarbeitung von Ausstattungszuschnitten aus saugfähigem Material, z. B. Papier, mit einem Flüssigklebstoff wird dabei der Effekt ausgenutzt, daß durch das Auftragen des Klebstoffes auf die Innenseite des Ausstattungszuschnittes ein Bimetalleffekt eintritt, d. h. durch die Flüssigkeitsaufnahme an der Innenseite tendiert das Ausstattungsmaterial zum Einrollen zur trockenen Außenseite hin. Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt bei quer zur Längserstreckung des auszustattenden Gefäßes verlaufender Faserrichtung im Ausstattungsmaterial.
Speziell bei der Verarbeitung von wasserhaltigen Flüssigklebstoffen genügt deshalb unmittelbar nach dem Ankleben des Ausstattungszuschnittes am Gefäß eine Abstützung der Außenseite des Überstandes. Durch die Wasseraufnahme und den oben beschriebenen Effekt legt sich der Überstand von selbst gegen ein entsprechend angeordnetes Stützelement an. Zum Abstützen des Überstandes wäre beispielsweise ein dem Überstand höhenmäßig zugeordneter umlaufender Riemen oder ein entsprechend ausgebildeter Schieber geeignet.
Besonders vorteilhaft ist eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9, wodurch ein den Drehbewegungen des Gefäßes während des Ausstattungsvorganges folgendes Abstützen des Überstandes möglich ist. Durch diese Maßnahme werden Drehbewegungen relativ zwischen dem Überstand und dem die Außenseite abstützenden Stützelement vermieden, die unter Umständen zu einem Verrutschen oder Verknittern des Überstandes führen könnten. Günstig ist deshalb eine Zuordnung des Stützelements zu dem das Gefäß gegen den Teller drückenden Stempel und eine verdrehfeste Verbindung dieser beiden Teile.
Durch eine Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 7 kann das erfindungsgemäße Verfahren in einfacher Weise auch bei konventionellen Etikettiermaschinen ohne großen Aufwand eingesetzt bzw. bei vorhandenen Etikettiermaschinen nachgerüstet werden.
Als Stützelement ist ein topfförmiger Körper geeignet, der an der vorhandenen Steuereinrichtung des Stempels befestigt werden kann, derart, daß das Stützelement koaxial zum Stempel angeordnet ist und diesen umfangsmäßig umfaßt. Eine Weiterbildung der Erfindung entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 12 bis 14 ermöglicht eine Abstützung bzw. ein Halten des Überstandes bis zu dessen Anlegen an die Stirnfläche des auszustattenden Gefäßes. Das kann dadurch erreicht werden, daß zwischen dem Stützelement und der Stirnfläche des Gefäßes ein ausreichender Abstand bzw. Spalt besteht, durch den ein Anlegeelement kollisionsfrei hindurchgreifen kann.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung nach Anspruch 18 kann das der Außenseite des Überstandes eines Ausstattungszuschnittes zugeordnete Stützelement auch eine Haltefunktion ausüben, indem durch integrierte Vakuumöffnungen der Überstand bis zum Anlegen an die Stirnfläche des Gefäßes in einer definierten Stellung gehalten wird. Durch diese Weiterbildung können beispielsweise auch Selbstklebeetiketten bei hoher Leistung betriebssicher verarbeitet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Etikettiermaschine ohne deren Oberteil,
Fig. 2 einen senkrechten Teilschnitt entlang der Linie A-B in Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Teilschnitt entlang der Linie C-D in Fig. 1.
Die in Fig. 1 erkennbare Etikettiermaschine besitzt einen als Drehtisch ausgebildeten Transporteur 11, der an seinem Umfang mit gleichmäßigem Teilungsabstand angeordnete Teller 14 zur Aufnahme von Gefäßen 2 trägt. An der Peripherie des Drehtisches 11 sind eine erste und zweite Ausstattungsstation 12 und 13 plaziert. Durch die erste Ausstattungsstation 12 wird beispielsweise am Rumpf- und Halsbereich einer Flasche jeweils ein Ausstattungszuschnitt 1 und 45 angeklebt, während mit der zweiten Ausstattungsstation 13 noch auf das gleiche Gefäß ein Rückenetikett 46 angeklebt werden kann. Zum Anbürsten und Andrücken der Ausstattungszuschnitte an die Kontur des Gefäßes sind ortsfest angebrachte Bürsten 24 und Schwammrollen 25 vorhanden.
Das in Fig. 1 nicht dargestellte Oberteil der Etikettiermaschine ist in Fig. 2 in einem senkrechten Teilschnitt erkennbar.
Das Oberteil umfaßt ein verdrehfest mit dem Drehtisch 11 verbundenes Karussell 26, über dem eine feststehende Steuerkurve 18 plaziert ist. Auf der Oberseite des Karussells 26 sind koaxial zur Drehachse der Teller 14 jeweils Führungszylinder 27 starr angeflanscht, in denen eine Hülse 20 verschiebbar geführt wird. An der Hülse 20 ist ein Gleitstein 28 befestigt, der einen zur Steuerkurve 18 weisenden, sich axial erstreckenden Schlitz im Führungszylinder 27 durchgreift und eine die Steuerkurve 18 abtastende, drehbare Kurvenrolle 19 trägt. Die an ihrem vom Teller 14 abgewandten Ende verschlossene Hülse 20 nimmt in ihrer Innenbohrung eine axial bewegliche Stange 21 auf. Eine im Hohlraum der Hülse 20 eingeschlossene, vorgespannte Druckfeder 22 beaufschlagt die Stange 21 permanent in Richtung zum Teller 14. Durch einen als Zapfen ausgebildeten Anschlag 23 wird die Stange 21 gegen Herausfallen aus der Hülse 20 gesichert und zugleich die untere Endlage bezüglich der Hülse 20 festgelegt. Hierzu ist der als Zapfen ausgebildete Anschlag 23 in einem Axialschlitz 29 der Hülse 20 geführt, wodurch zugleich eine Verdrehsicherung der Stange 21 erzielt wird. Das aus der Hülse 20 überstehende Ende der Stange 21 trägt einen frei drehbar gelagerten Stempel 9, der durch einen Verschluß 30 austauschbar gehalten wird. In gleicher Weise ist ein topfförmiges Stützelement 8 am unteren, zum Teller 14 weisenden Ende der Hülse 20 frei drehbar und austauschbar durch einen Verschluß 31 befestigt. Durch Zusammenwirken eines am Stempel 9 angeformten Auslegers 32 mit einer sich in axialer Richtung erstreckenden Öffnung im Stützelement 8 besteht eine Drehverbindung zwischen dem Stützelement 8 und dem Stempel 9, wobei beide Teile axial zueinander relativ bewegbar sind. In Fig. 2 befindet sich das Stützelement 8 gegenüber dem Stempel 9 in einer Bereitschaftsstellung.
Der um eine senkrechte Achse drehbar im Drehtisch gelagerte Teller 14 steht über ein Ritzel 33 mit einem schwenkbar am Drehtisch 11 gelagerten Zahnsegment 34 in Verbindung, das seinerseits mit einer Kurvenrolle 35 in eine in sich geschlossene Nutkurve 36, ausgebildet in einem feststehenden Kurvenring 37, eingreift. Hierdurch werden alle Teller 14 der Etikettiermaschine bei einer Rotation des Drehtisches 11 einer programmierten Drehung bzw. Positionierung unterworfen, wie sie der Etikettiervorgang erfordert. Zur zuverlässigen Übertragung der Drehung vom Teller 14 auf das Gefäß 2 ist an der Oberseite des Tellers 14 ein Reibungsbelag 38 vorgesehen. Ebenfalls zur Vermeidung von Schlupf zwischen der Stirnfläche 4 eines Gefäßes und dem Stempel 9 ist an diesem ein Reibungsbelag 39 vorhanden.
Ein Ausstattungszyklus läuft folgendermaßen ab:
Die durch einen Förderer der Etikettiermaschine zugeführten Gefäße 2 werden durch eine Einteilschnecke 41 auf die Maschinenteilung auseinandergezogen, einem Einlaufstern 42 zugeführt und durch diesen in Zusammenarbeit mit einem Führungsbogen 44 auf den die Teller 14 tragenden Drehtisch 11 aufgeschoben (Fig. 1). Noch bevor ein Gefäß 2 vom Einlaufstern 42 und dem Führungsbogen 44 freigegeben wird, senkt die Steuereinrichtung 10 den Stempel 9 und das Stützelement 8 aus einer angehobenen Position, die diese im Bereich zwischen dem Auslaufstern 43 und Einlaufstern 42 einnehmen, unter Beibehaltung der Relativlage ab, bis der Stempel 9 die Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 berührt. Ab diesem Moment ist die Abwärtsbewegung des Stempels 9 beendet. Durch eine weitergehende, geringfügige Absenkung der Hülse 20 wird die mit dem Anschlag 23 zusammenwirkende Anlagefläche an der Hülse 20 freigegeben, so daß die Vorspannkraft der Druckfeder 22 über den Stempel 9 auf das Gefäß 2 einwirkt. Die Steuerkurve 18 ist in ihrem Verlauf so ausgelegt, daß nach dem axialen, reibschlüssigen Einspannen des Gefäßes 2 zwischen dem Teller 14 und dem Stempel 9 die Absenkbewegung der Hülse 20 und des daran gehaltenen Stützelements 8 gestoppt wird. Diese Stellung ist in Fig. 2 erkennbar. Der Abstand zwischen der Stirnseite 16 des Stützelements 8 und der Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 ist so bemessen, daß beim Passieren der ersten Ausstattungsstation 12 der die Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 überragende Ausstattungszuschnitt 6 radial von außen an die Mantelfläche 3 angeklebt werden kann. Erst unmittelbar danach wird das topfförmige Stützelement 8 mit Hilfe der Steuereinrichtung 10 durch weiteres Absenken der Hülse 20 in die in Fig. 3 dargestellte tiefer liegende Arbeitsstellung gebracht.
Wie dort zu erkennen ist, umfaßt das Stützelement 8 den Überstand 6 des Ausstattungszuschnitts 1 mit Zwischenabstand an seiner Außenseite 7. Ein ausreichend großer Zwischenabstand gewährleistet ein problemloses, störungsfreies Überschieben des Stützelements 8 von oben her. Sobald durch Wasseraufnahme aus dem Flüssigleim an der Innenseite 5 des Ausstattungszuschnitts 1 der Überstand 6 versucht, sich nach außen einzurollen, kommt der Überstand 6 mit dem Stützelement 8 in Berührung und wird abgestützt.
Die in Fig. 3 erkennbare Stellung wird beginnend von der ersten Ausstattungsstation 12 bis zum Erreichen des Auslaufsterns 43 beibehalten, wobei zum Anbürsten und Andrücken der Ausstattungszuschnitte an die Mantelfläche die Gefäße durch den Teller 14 in verschiedene Drehpositionen gebracht werden können. Sowohl das Stützelement 8 als auch der Stempel 9 können aufgrund ihrer drehbaren Lagerung und der verdrehfesten Verbindung untereinander den Drehbewegungen des Gefäßes folgen. Damit wird ein Verrutschen des Überstandes 6 durch das anliegende Stützelement 8 vermieden.
Sobald das Gefäß 2 durch den Auslaufstern 43 und den Führungsbogen 44 erfaßt und gehalten wird, beginnt die Steuereinrichtung 10 zuerst das Stützelement 8 und - bei Wirksamwerden des Anschlags 23 - nachfolgend den Stempel 9 nach oben anzuheben. Sobald die Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 vom Stempel 9 freigegeben wird, kann ein über dem Auslaufstern 43 angeordnetes Anlegeelement 17 den Überstand 6 an die Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 umlegen und andrücken. Das Anlegeelement 17 kann, wie in Fig. 1 erkennbar, als feststehend gehaltenes Federblech ausgebildet sein. Es kann anstelle dessen auch ein Auslaufstern mit darauf radial beweglich geführten Schiebern eingesetzt werden. Durch den Auslaufstern 43 werden die Gefäße 2 vom Drehtisch 11 abgezogen und auf einen Abförderer übergeben.
Das Stützelement 8 und der Stempel 9 können speziell auf die Kontur eines Gefäßes 2 im Bereich der Stirnfläche 4 und die Abmessungen des Ausstattungszuschnitts 1, insbesondere des Überstandes 6, angepaßt sein. Zur Umstellung auf verschiedene Gefäßformate und -formen können der Stempel 9 und das Stützelement 8 durch die Verschlüsse 30 und 31 schnell ausgetauscht werden.
Anstelle der beschriebenen Steuereinrichtung 10 kann auch eine nicht dargestellte Steuereinrichtung zum Einsatz kommen, die eine voneinander unabhängige, höhenmäßige Betätigung von Stempel 9 und Stützelement 8 ermöglicht. Dadurch kann zum Anlegen des Überstandes 6 der Stempel 9 angehoben werden, während das Stützelement 8 noch zum Stützen in der unteren Arbeitsposition verbleibt. Durch einen Spalt zwischen der Stirnseite 16 des Stützelements 8 und der Stirnfläche 4 des Gefäßes 2 kann das Anlegeelement 17 durchgreifen. Danach wird auch das Stützelement 8 angehoben.

Claims (18)

1. Verfahren zum Ausstatten von Gefäßen mit mindestens einem Ausstattungszuschnitt (1), insbesondere einem Etikett oder dgl., wobei der Ausstattungszuschnitt auf die Mantelfläche (3) eines Gefäßes (2) aufgebracht wird, und zumindest ein Teil des Ausstattungszuschnitts (1) nach Abschluß des Ausstattungsvorganges auch ganz oder teilweise die Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) bedeckt, wobei der Ausstattungszuschnitt (1) nach dem Aufbringen seiner Innenseite (5) auf die Mantelfläche (3) des Gefäßes die Stirnfläche (4) überragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstand (6) des Ausstattungszuschnitts (1) an der Außenseite (7) gestützt und/oder gehalten wird, und der Überstand (6) im weiteren Verlauf des Ausstattungsvorganges an die Stirnfläche (4) des Gefäßes angelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (5) des Überstandes (6) freistehend die Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) überragt.
3. Etikettiermaschine zum Ausstatten von Gefäßen (2) mit mindestens einem Ausstattungszuschnitt (1), insbesondere Etiketten oder dgl., mindestens bestehend aus einem kontinuierlich antreibbaren, die Gefäße (2) tragenden Transporteur (11) und einer am Transporteur angeordneten Ausstattungsstation (12), mit der ein Ausstattungszuschnitt (1) auf die Mantelfläche (3) eines Gefäßes (2) aufbringbar ist, der nach Abschluß des Ausstattungsvorganges auch ganz oder teilweise die Stirnfläche (4) des ausgestatteten Gefäßes (2) bedeckt, wobei der Ausstattungszuschnitt (1) nach dem Aufbringen seiner Innenseite (5) auf die Mantelfläche (3) des Gefäßes (2) dessen Stirnfläche (4) überragt, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenseite (7) des Überstandes (6) ein synchron mitbewegtes Stütz- und/oder Halteelement (8) zugeordnet ist.
4. Etikettiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transporteur (11) als Drehtisch mit mindestens einem gesteuert drehbaren, ein Gefäß (2) aufnehmenden Teller (14) ausgebildet ist, dem ein das Gefäß auf dem Teller fixierender heb- und senkbarer Stempel (9) zugeordnet ist, dessen Außenkontur so gestaltet ist, daß ein Zwischenabstand zur Innenseite (5) des Überstandes (6) des Ausstattungszuschnitts (1) vorhanden ist.
5. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) steuerbar ausgebildet ist, derart, daß es zumindest im Bereich nach der Ausstattungsstation (12) aus einer Bereitschaftsstellung in eine der Außenseite (7) des Überstandes (6) zugeordnete Arbeitsstellung überführbar ist.
6. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) heb- und senkbar ausgebildet ist.
7. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (9) und das Stütz- und/oder Halteelement (8) durch eine gemeinsame Steuereinrichtung (10) betätigbar sind.
8. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) und der Stempel (9) in axialer Richtung zueinander relativ bewegbar sind.
9. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) koaxial zum Teller (14) drehbar ist.
10. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (9) und das Stütz- und/oder Halteelement (8) verdrehfest miteinander verbunden sind.
11. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) als ein im wesentlichen topfförmiger Körper ausgebildet ist, dessen offene Stirnseite (16) zum Gefäß (2) weist, wobei die Innenöffnung (15) an die Kontur des Gefäßes (2) im Bereich der Stirnfläche (4) angepaßt und zumindest etwas größer als diese ausgebildet ist.
12. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufschieben eines Gefäßes (2) auf den Teller (14) der Stempel (9) durch die Steuereinrichtung (10) an die Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) gedrückt wird, nach dem Ankleben des Ausstattungszuschnitts (1) an die Mantelfläche (3) des Gefäßes (2) das Stütz- und/oder Halteelement (8) koaxial zum Stempel (9) aus einer Bereitschaftsstellung in eine Arbeitsstellung abgesenkt wird, so daß zumindest ein Teil des Überstandes (6) an seiner Außenseite (7) umfaßt wird, und vor dem Anlegen des Überstandes (6) des Ausstattungszuschnitts (1) an die Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) der Stempel (9) durch die Steuereinrichtung (10) angehoben wird.
13. Etikettiermaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arbeitsstellung das Stütz­ und/oder Halteelement (8) zwischen dessen zum Gefäß (2) weisenden Stirnseite (16) und der Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) ein Spalt besteht, wobei diesem Spalt höhenmäßig ein Anlegeelement (17) zum Anformen des Überstandes (6) an die Stirnfläche (4) des Gefäßes (2) zugeordnet ist.
14. Etikettiermaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlegeelement (17) zum Anlegen des Überstandes (6) den Spalt durchgreift und im weiteren Verlauf das Stütz- und/oder Halteelement (8) in die höher liegende Bereitschaftsstellung angehoben wird.
15. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (10) aus einer ortsfesten Steuerkurve (18), einer die Steuerkurve abtastenden Kurvenrolle (19), einer mit der Kurvenrolle verbundenen, gegenüber dem Teller (14) höhenbeweglich geführten Hülse (20) und einer darin koaxial verschiebbar geführten, durch eine Druckfeder (22) permanent in Richtung zum Teller (14) beaufschlagten Stange (21) besteht, wobei durch einen Anschlag (23) die untere Endlage der Stange (21) bezüglich der Hülse (20) bestimmt wird.
16. Etikettiermaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (9) drehbar am zum Teller (14) weisenden Ende der Stange (21) und das Stütz- und/oder Halteelement (8) drehbar an der Hülse (20) befestigt ist.
17. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) und/oder der Stempel (9) austauschbar befestigt sind.
18. Etikettiermaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Stütz- und/oder Halteelement (8) der Außenseite (7) des Überstandes (6) zugeordnete Haltemittel, insbesondere Vakuumöffnungen, besitzt.
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