DE148804C - - Google Patents

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DE148804C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • B66D1/06Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche gleichzeitig zur Sicherung der Kurbel gegen ein unbeabsichtiges Entfernen von der Trommelachse wie auch zur bequemen Auslösung der Sperrung bei Bogenlampenwinden dient, wobei gleichzeitig die Sperrung so eingerichtet ist, daß eine unbefugte Auslösung ohne Zuhilfenahme der neuen Sicherheitsvorrichtung unmöglich gemacht bezw. außerordentlich erschwert ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι einen mittleren Längsschnitt durch die Winde,
Fig. 2 die zugehörige Kurbel ebenfalls im Schnitt,
Fig. 3 die Winde in Vorderansicht nach Abnahme des Deckels,
Fig. 4 die Innenansicht des Deckels,
Fig. 5 die Vorderansicht der Kurbel mit der Auslösevorrichtung in der Stellung vor dem Gebrauch,
Fig. 6 die Auslösevorrichtung in einer Gebrauchsstellung.
Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich der Sperrzahnkranz k nicht an der Trommel α, sondern an der Innenseite des Deckels h. Die Sperrung der Trommel α erfolgt durch den an ihrer vorderen Stirnseite b angebrachten, unter der Wirkung einer Drahtfeder c stehenden Sperrkegel d, der um eine Achse e drehbar ist und einen abgebogenen Arm/besitzt. Diese Anordnung hat den Zweck, eine unbefugte, andauernde Auslösung der Sperrung ohne Anwendung der an der Kurbel vorgesehenen Auslösevorrichtung unmöglich zu machen. Bei den bisherigen Winden dieser Art war es leicht möglich, den Sperrkegel dauernd in Auslösung zu bringen, nachdem man das Aufzugseil durch Anziehen mit der Hand entlastet hatte.
Bei der vorliegenden Erfindung kann, wie die im nachfolgenden beschriebene Einrichtung erkennen läßt, selbst bei Verwendung eines Sperrhakens oder dergl. die Auslösung' des Sperrkegels höchstens so lange erfolgen, als die Trommel sich um einen Zahn des Zahnkranzes k gedreht hat. ■
Der Arm f des Sperrkegels d ist in einem Querschlitz g der im Deckel /7 gelagerten Trommelachse i verschiebbar, so daß bei Verschiebung desselben der Sperrkegel d gedreht und außer Eingriff mit dem Zahnkranz k gebracht wird.
Ein in den Querschlitz g mündender Längsschlitz / der Trommelachse i dient in bekannter Weise zur Aufnahme des an der Kurbel η befindlichen Mitnehmerzapfens m.
An der Kurbel η ist nun die Auslösevorrichtung angeordnet, welche aus einer mit einem in die Schlitze g I passenden Zahn q versehenen Scheibe ρ oder dergl. besteht, die durch einen zentralen Stift mittels eines Knopfes r oder dergl. gedreht werden kann. An dem Knopf r ist zweckmäßigerweise eine Einstellfeder s vorgesehen, deren Korn in drei durch Vertiefungen t festgelegte Stellungen gebracht werden kann.
Die Handhabung und Wirkungsweise ist folgende:
Vor dem Gebrauch, d. h. vor dem Aufwickeln des Aufzugseils, wird die Feder s in die durch Fig. 2 und 5 gezeichnete Stellung und dadurch der Zahn q zur Deckung mit dem Mitnehmer in gebracht. In diesem Zustande läßt sich die Kurbel η in die Trommelachse i einführen und nimmt die Trommel a beim Drehen mit.
Um zu verhindern, daß die Kurbel η ohne weiteres aus der Trommelachse i herausgenommen werden kann, stellt man die Feder s durch Drehen des Knopfes r auf die mittlere Marke t. Dadurch gerät der Zahn q in den Schlitz g, ohne jedoch den Arm/ des Sperrkegels d zu berühren. Will man den Sperrkegel d auslösen, so braucht man nur durch Weiterdrehung des Knopfes r die Feder s bezw. Zahn q in die durch Fig. 6 gezeigte dritte Stellung zu bringen, nachdem man durch eine geringe Vorwärtsdrehung der Kurbel die Sperrkegelspitze aus der jeweiligen Zahnkranzlücke herausgebracht hat.
In diesem Falle stößt der Zahn q an den Arm f des Sperrkegels d an und bringt den letzteren auf diese Weise außer Fingriff mit dem Zahnkranz k.
Will man die Kurbel herausnehmen, so muß zunächst der Zahn q wieder in seine Anfangsstellung zurückgebracht werden, wodurch die Auslösung der Sperrung wieder aufgehoben ist.
Es ist klar, daß bei Anwendung der vorliegenden Erfindung die Sperrung derart imzugängig ist, daß eine unbefugte Auslösung derselben und die Herbeiführung von dadurch verursachten Unglücksfällen ausgeschlossen erscheint.
Auch in bezug auf die Einfachheit in der Herstellung und Handhabung stellt die vorliegende Erfindung eine wesentliche Verbesserung der bisherigen derartigen Gegenstände dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Bogenlampenwinde mit Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes Auslösen der Sperrung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zahn (q) einer Scheibe fp), die in dem Kurbelkopf gelagert und mit Einstellknopf fr) versehen ist, so in einen Querschlitz (g) der Trommelachse fi) eingeführt werden kann, daß bei einer abgemessenen kleinen Strecke des Einführungsweges die Sicherung der Kurbel gegen Herausnehmen erfolgt, während bei weiterer Einführung" die Auslösung des an der Trommelstirnfläche angeordneten Sperrkegels (d) aus dem Sperrzahnkranz (k) bewirkt wird, indem der Zahn (q) an den Arm ff) des Sperrkegels fd) anstößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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