DE1482001B - Mahwerkantneb fur Doppelmesser mahwerke - Google Patents

Mahwerkantneb fur Doppelmesser mahwerke

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DE1482001B
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DE
Germany
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mower
axis
rocking
crank
motor
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
Willi 8952 Marktoberdorf Becker
Original Assignee
Xaver Fendt & Co, 8952 Marktober dorf

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Description

Die Erfindung betrifft einen Mähwerkantrieb für Doppelmessermähwerke, mit einem auf dem Innenschuh gelagerten hydraulischen Motor, wobei zwischen dem Motor und dem jeweiligen Mähmesser ein Schwinghebel eingeschaltet ist, der in unterschiedlichem Abstand von seiner Schwingachse liegende Anschlußstellen für das Verbindungsglied zum Motor und für das Mähmesser aufweist.
Bei einem bekannten Mähwerk (schweizer Patentschrift 386758) erfolgt der Antrieb von einem hydraulischen Schwingmotor aus über lange Schubstangen, an die die Mähmesser angeschlossen sind. Hierbei werden die langen Schubstangen ungünstig auf Knickung beansprucht. Ebenfalls kann der Motor nach dieser Anordnung nicht nahe am Mähwerk, z. B. an dessen Innenschuh untergebracht werden.
Aus der USA.-Patentschrift 2 832506 ist zwar eine Lösung bekanntgeworden, die ein Unterbringen des Antriebsmotors nahe am Mähwerk gestattet, jedoch bringt die Art des Antriebs eine Reihe von Nachteilen mit sich. Das Antriebspleuel hat, da es die beiden Mähmesser antreibt, auch die doppelten Kräfte aufzunehmen, was naturgemäß zu einer schwereren Bauweise führt. Ebenfalls sind zur Aufnahme der wirkenden Kräfte die Gelenke bzw. der Anlenkpunkt des Antriebspleuels entsprechend zu dimensionieren. Um die Gegenläufigkeit der Mähmesser bei einer Kurbelwellenkröpfung des Antriebsmotors zu erreichen, wird ein Schwingarm verwendet, der über eine Koppel angetrieben wird und der auf der dem Pleuel entgegengesetzten Seite angeordnet ist. Dies bewirkt, daß die Länge des unteren Mähmessers größer ist, als die des oben liegenden. Bei der Überlänge dieses Mähmessers treten Durchbiegungen auf, die zu einem vorzeitigen Verschleiß der Mähmesser führen. Ebenfalls geht die Überlänge zu Kosten der nutzbaren Gesamtbreite des Mähwerks.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Mähwerkantrieb zu schaffen, der in seinen Abmessungen klein ist — wobei der Antriebmoior nahe an den Mäh
messern liegen soll — und bei dem eine günstige
Kraftübertragung vom Antriebsmotor auf die Mähmesser vorliegt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der hydraulische Motor eine zweifach gekröpfte Kurbel aufweist, wobei die Verbindungsglieder zu den auf einer gemeinsamen Schwingachse gelagerten Schwinghebeln einerseits an der Kurbel und andererseits an Anschlußstellen der Schwinghebel angelenkt sind, die in Höhe der Drehachse der Kurbel liegen, wobei die gemeinsame Schwingachse der Schwinghebel auf Stützen gelagert ist, die am Innenschuh befestigt sind.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß der hydraulische Antrieb mit der Antriebskurbel sehr nahe am Mähwerk untergebracht ist, wobei insbesondere eine günstige Kraftübertragung auf die Mähmesser vorliegt. Der konstruktive Aufbau ist insbesondere deswegen von Vorteil, da für die beiden Schwinghebel eine gemeinsame Schwingachse vorgesehen ist. Da die Schwinghebel in einer Ebene auf der gemeinsamen Schwingachse angeordnet sind, kann s-. die Mähwerksbreite optimal genutzt werden. Die in ( etwa auf gleicher Höhe zur Drehachse der Kurbel liegenden Anschlußstellen gewäjirleisteiueine Krafteinleitung, die ein Verklemmen'der beiden Mähmesser verhindert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des Mähwerksantriebes nach der Erfindung,
Fig.2 eine Draufsicht gemäß SchnittlinieIl-Il in Fig.l,
F i g. 3 eine Ansicht gemäß Schnittlinie HI-III in Fig.l.
Das Mähwerk weist einen Innenschuh 1 auf, an dem ein Balkenrücken 2 befestigt ist. An letzterem sind bei dem als Beispiel gewählten Doppelmessermähwerk Mähmesser 3 und 4 längsverschieblich übereinander gelagert. Der Innenschuh 1 wird von einer nicht dargestellten üblichen Scharnierbrücke getragen, die in Lageraugen 5 am Innenschuh 1 angreift und über Abstützungen mit dem Fahrzeug schwenk- J bar verbunden ist. Zwischen den beiden Augen 5 sind /
auf dem Innenschuh 1 mit seitlichem Abstand zwei ]
Stützen 6 befestigt, die oben durch eine Schwing- j
achse 7 miteinander verbunden sind. ί
Zwischen den beiden Stützen 6 sind zwei Schwinghebel 8 auf der Schwingachse 7 pendelnd gelagert. ]
Zur genauen Höheneinstellung jedes Schwinghebels 8 ,
können z. B. Exzenterbuchsen vorgesehen sein, durch !
deren Verdrehung die Höhenlage des jeweiligen Schwinghebels 8 veränderbar ist. Nach der Einstellung werden durch Anziehen der auf der Schwingachse 7 aufgeschraubten Mutter T od. dgl. die Exzenterbuchsen gegen Verdrehen gesichert.
In der Nähe des schwingenden Endes der Schwinghebel 8 sind zwei in Anschlußstellen 9 und 10 in unterschiedlichem Abstand von der Schwingachse 7 vorgesehen. Die Anschlußstellen 9 und 10 sind vorzugsweise als Kugelgelenke ausgebildet und etwa übereinander angeordnet. An der unteren, also dem längeren Hebelarm zugeordneten Anschlußstelle 10 ist ein Anschlußstück 10' vorgesehen, in das der Messerkopf 3' bzw. 4' des Mähmessers 3 bzw. 4 einsteckbar und durch eine Schraube od. dgl. sicherbar ist. An der oberen Anschlußstelle 9 sind Verbindungsglieder 11 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende mit einer Kurbel
12 eines hydraulischen Motors 13 in Gelenkverbindung stehen. Dieser ist auf einem am Innenschuh 1 befestigten Lagerbock 14 aufgeschraubt, so daß die Drehachse der Kurbel 12 etwa auf Höhe der Lagerstellen 9 liegt, die Verbindungsglieder 11 also im wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Schwinghebel 8 arbeiten. Es ist ferner ersichtlich, daß der Motor
13 so nahe wie möglich an den Schwinghebeln 8 gelagert ist, so daß der Innenschuh 1 im wesentlichen in der bisherigen Weise ausgebildet, insbesondere seine
Breite beibehalten werden kann. Begünstigt wird diese Anordnung noch dadurch, daß die Anschlußstelle 10 auf den Motor 13 zu gegenüber der Anschlußstelle 9 versetzt ist.
Je nach der benötigten Übersetzung können die Anschlußstellen 9 und 10 entsprechend am Schwinghebel 8 angebracht sein. Selbstverständlich ist der Mähwerksantrieb nach der Erfindung in gleicher Weise auch für Fingerbalkenmähwerke, also mit nur einem Mähmesser, verwendbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mähwerkantrieb für Doppelmessermähwerke, mit einem auf dem Innenschuh gelagerten hydraulischen Motor, wobei zwischen dem Motor und dem jeweiligen Mähmesser ein Schwinghebel eingeschaltet ist, der in unterschiedlichem Abstand von seiner Schwingachse liegende Anschlußstellen für das Verbindungsglied zum Motor und für das Mähmesser aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Motor (13) eine zweifach gekröpfte Kurbel (12) aufweist, wobei die Verbindungsglieder (11) zu den auf einer gemeinsamen Schwingachse (7) gelagerten Schwinghebeln (8) einerseits an der Kurbel (12) und andererseits an Anschlußstellen (9) der Schwinghebel (8) angelenkt sind, die in Höhe der Drehachse der Kurbel (12) liegen, wobei die gemeinsame Schwingachse (T) der Schwinghebel (8) auf Stützen (6) gelagert ist, die am Innenschuh (1) befestigt sind.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT397450B (de) * 1987-06-12 1994-04-25 Bcs Spa Mähvorrichtung, verstopfungshemmend, dynamisch ausgeglichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT397450B (de) * 1987-06-12 1994-04-25 Bcs Spa Mähvorrichtung, verstopfungshemmend, dynamisch ausgeglichen

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