DE291271C - - Google Patents

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DE291271C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/16Driving mechanisms for the feed rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38«. GRUPPE
Vorschubhebel mit Schlitten für Sägegatter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1914 ab.
Bei bekannten Vorrichtungen an Sägegattern zur Veränderung des Vorschubes wird ein Schlitten auf einem Schwinghebel verschoben. An diesen Schlitten ist die Schubstange für die Klappen des Schaltrades angelenkt. Die Bewegung der Schaltklappen ist um so größer, je weiter der Schlitten und damit der Gelenkpunkt der Schubstange vom Drehpunkt der Schwinge weggerückt wird. Umgekehrt ίο wird der Vorschub gleich Null, wenn der Gelenkpunkt der Schubstange mit dem Drehpunkt des Schwinghebels zusammenfällt.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art waren die beiden Gleitflächen des Schlittens symmetrisch zum Drehpunkt angeordnet, so daß sie den Drehbolzen verdeckten. Der Bolzen für die Schubstange mußte daher seitlich am Schlitten befestigt werden, wodurch einseitige Drücke auf die Schlittenführung hervorgerufen wurden, die wiederum auf die Abnutzung von ungünstigem Einfluß waren.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. ι und 2 die neue Anordnung in zwei Ansichten.
Fig. 3 veranschaulicht einen Teil in etwas geänderter Form.
Fig. 4 endlich zeigt die Vorrichtung geeignet zu der an sich bekannten Umstellung für den Holzeinzug von der anderen Seite des Gatters.
Es bezeichnet α den mit Gleitflächen für den Schlitten f versehenen, um Punkt b schwingenden Hebel, an den die Pleuelstange g1 des Gatterschwungrades angreift; es ist ferner c die an dem veränderlichen Punkt d angelenkte Schubstange und e der mit der letzteren gelenkig verbundene Schalthebel. Damit sind die Hauptelemente des bekannten Vorschubmechanismus wiedergegeben.
Gemäß der Erfindung besteht nun das wesentlich Neue darin, daß der Schwingungspunkt b des Hebels α von der Gleitbahn des Schlittens f versetzt angeordnet und der Punkt d des Schlittens f, mit dem der untere Kopf g der Schubstange c gelenkig verbunden, in die durch den Schwingungspunkt b gehende wagerechte oder annähernd wagerechte Ebene verlegt ist. Die Verschiebung des Schlittens f auf der Führung a1 kann alsdann so weit stattfinden, bis sich die Punkte d und b decken, in welcher Stellung die Bewegung der Schubstange c vollständig aufhören und damit der Vorschub gleich Null wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ermöglicht diese Anordnung auch eine bessere Lagerung des Kopfes g der Schubstange c. Der Gelenkbolzen h ist hier direkt über der Führungsschiene α1 gelagert, so daß , der einseitige Druck vermieden ist. Die Beanspruchung dieses Bolzens auf Biegung ist infolge der Möglichkeit, ihn beiderseitig zu lagern (Fig. 2), wesentlich geringer, so daß er im Durchmesser kleiner, dafür aber in seiner Lauffläche länger gemacht werden kann, um die Abnutzung zu vermindern.
An dem verlängerten, frei vorstehenden Teil des Bolzens h kann das kleineren Kräften ausgesetzte Gestänge i zur Verschiebung des Schlittens f angebracht werden (Fig. 2). Für dieses Gestänge kann jedoch am Schlitten f
neben dem Auge für den Punkt d noch ein zweites Auge d1 angebracht sein, um darin einen zweiten gleichartigen Bolzen zu lagern. Es empfiehlt sich, das Auge d1, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich, nahe dem Drehpunkt b anzuordnen, damit bei der am häufigsten benutzten Vorschubgröße der Mittelpunkt desselben mit dem Drehpunkt b ganz oder fast ganz zusammenfällt, in welcher Stellung kein
ίο Rückdruck auf das Stellzeug stattfinden kann.
Da es erwünscht ist, mit dem beschriebenen Vorschubmechanismus den Einzug des Holzstammes gegebenenfalls auch von der entgegen gesetzten Seite des Gatters zu bewerkstelligen, zu welchem Zwecke auf dem Gatterständer bekanntlich ein zweites Auge für den Schwingungspunkt b (auf der anderen Seite der Symmetrieachse) angegossen ist, so wird das Führungsstück ä1 auf dem eigentlichen Schwinghebel α mittels zweier Schrauben s und s1 befestigt, so daß man nach Lösen dieser Schrauben das Führungsstück a1 nur um 180 ° zu drehen und mit dem Teil α wieder zu verschrauben hat, um alsdann die Umstellung des Vorschubmechanismus in der sonst üblichen Weise vornehmen zu können. Das Schraubenloch I1 trifft dann auf die Schraube s und das Loch I auf die Schraube s1 (siehe Fig. 4, in der die entgegengesetzte Arbeitsstellung der Vorschubvorrichtung in dünnen Strichlinien angedeutet ist).

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorschubhebel mit Schlitten für Sägegatter, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (b) der Schlittenführung (a1) und der die Schubstange (c) mit dem Schlitten (f) verbindende Gelenkpunkt (d) zur Längsmitte der Schlittenführung auf ein und derselben Seite versetzt, und zwar in einer zur Schlittengleitbahn möglichst parallelen Ebene angeordnet sind.
2. Ausführungsform des Vorschubhebels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (f) außer dem Gelenkpunkt (d) noch ein zweites, in gleicher Ebene liegendes, aber in die Nähe des Drehbolzens (δ) gerücktes Auge (d1) für den Angriff des Stellzeuges aufweist.
3. Vorschubhebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführung 1) mit dem eigentlichen Vorschubhebel («) mittels zweier Schrauben (s und s1) derart verbunden ist, daß der Mechanismus nach Umdrehung des Teiles (a1) auf dem Teil («) in der sonst bekannten Weise für den Holzeinzug von der anderen Seite des Gatters umgestellt werden kann. ■ . .,.-...
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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