DE148165C - - Google Patents

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DE148165C
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DENDAT148165D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work
    • A01G17/08Tools e.g. clips for attaching hops, vines, or boughs to trellis-work; Tying devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

KAI
PATENTAMT.
M 148165 KLASSE 45/.
in Hopfengärten.
Das Einbinden der Faden auf die in der Höhe gespannten Drähte in Hopfengärten geschieht vielfach mittels Stangen, indem die Schlinge mit denselben in einer passenden Weise umgeschlagen und durch Anziehen des herunterhängenden Fadenendes festgeschlungen wird. In der deutschen Patentschrift 117288 wird der Fadenknäuel, welcher in einer aufgeschlagenen Kappe steckt, hinaufgetragen und durch die Schlinge durchfallen gelassen. Vorerst muß aber- die Schlinge mittels eines Knotens mit der Hand angebunden werden. In der deutschen Patentschrift 101473, welche eine Vorrichtung zum Einbinden mit doppelter^ Schlinge enthält, muß eine ziemlich umständliche Knotenschlinge vorerst um eine schwingende Scherennase der Vorrichtung geschlungen sein, bevor das Anheben und das Anschlagen der Stange gegen den Draht stattfinden kann. Eine einfachere Vorrichtung ist Gegenstand der deutschen Patentschrift 99982. Nach dem Anschlagen der Stange gegen den Draht hängt hier jedoch sowohl die Schlinge als
25- auch die beiden Fadenenden in einer und derselben Ebene, die Schlinge obendran, und das kurze Fadenende senkrecht darunter, so daß beim Anziehen des langen Fadenendes behufs Festbindung der Schlinge das kurze Fadenende aus seiner Klemme leicht herausgerissen wird, bevor das Anziehen vollendet ist, so daß das ganze Festbinden mißlingt. Bei vorliegender Vorrichtung wird das einzubindende, vorher in Firnis eingetauchte Fadenende so eingeklemmt, daß es beim Anziehen des anderen herunterhängenden Fadenendes, welches mit Hilfe eines in der Stange angeschraubten Flaschenzuges viel wuchtiger geschieht, fest eingeklemmt, so daß das Einbinden einfach, schnell und auch sicher geschieht.
Die Vorrichtung ist in einer als Beispiel dienenden Ausführung in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 den Bindkopf in Ansicht und Grundriß im Augenblicke des Anschlagens an den Hopfendraht,
Fig. 3 den Bindkopf bei Vollendung des Anschlagens an den Hopfendraht, in Ansicht,
Fig. 4 die Einbindung nach Herunterziehen der Schlinge von der Kappe,
Fig. 5 die Einbindung nach Herunterziehen der Nadel aus dem kurzen Fadenende,
Fig. 6 die fertig gestellte Einbindung.
Fig. 7 und 8 sind eine Vorder- und eine Seitenansicht der ganzen Vorrichtung.
ι ist die Stange der Einbindvorrichtung, welche oben mit einem Flachhaken 2 versehen ist, mit dem sie an den in der Höhe wagrecht gespannten Draht 3 in der anzubindenden Stelle, wie üblich, aufgehängt wird.
Längs der Stange 1 ist ein durch den Führungsrahmen 5, 6 geführter Schubkopf 4 auf und ab leicht verschiebbar angeordnet und bei 36 mittels einer über die feste Rolle 8 geführten Flaschenzugschnur 7 aufgehängt (Fig. 7). Der Flaschenzug 9, 10 ist in der Stange 1 angeordnet und wird mit einer ent-
sprechenden Deckleiste 12 (Fig. 8) zugedeckt. Ein Gewicht 14 (Fig. 7), welches unten an der freien Flasche 10 angehängt ist, hält die Flaschenzugschnur in der gehörigen Spannung. Am Gewicht 14 ist eine Schnur 15 angebunden, welche aus der Höhlung herausgeführt und bei 16 mit einem Griff versehen ist. Bei 17 ist dieselbe Schnur wieder an die Stange 1 befestigt, und ihre Fort-Setzung 32 dient zum Herunterziehen des senkrechten, mit einem herausragenden Ansätze 30 versehenen inneren Stiftes 31, welcher mittels einer ihn umschlingenden Spiralfeder stets in die Höhe getrieben wird und mittels eines herunterhängenden Drahtes 33 mit der Schnur 32 verbunden ist. Seine Bedeutung wird weiter unten erklärt.
Oben auf dem Schubstück 4 befindet sich eine um ihre horizontale Achse 19 drehbare Platte 18, welche in ihrer Mitte mit einer durch einen senkrechten Flansch 23 umgürtelten Öffnung 21 (Fig. 2) versehen ist. Die Drehachse 19 ist in den Ansätzen 20 und 22 gelagert und trägt einen Hebel 24, 25, welcher gerade so wie auch der Flansch 23 vor dem Einbinden mit seinem säbelartigen Anschlagarm 24 nach oben gerichtet ist, während sein anderer Arm 25 in dieser Lage unter die Platte 18 greift (Fig. 1," 7 und 8).
3c Oben am Schubstück 4 ist eine nach oben geschlitzt zugespitzte Nadel 26 derart befestigt, daß sie beim Umschlagen der Platte 18 in ihre Öffnung zu stehen kommt.
Um den Bindfaden 27 an den in der Höhe wagrecht gespannten Draht 3 anzubinden, wird die Vorrichtung mit ihrem Flachhaken 2 an den Draht 3 aufgehängt, und während sich noch das Schubstück 4 unten und die Platte 18 in der in Fig. 1 vollgezeichneten Lage befindet, wird das Bindfadenende 37 um den Flansch 23 als Schlinge 38 gelegt (Fig. I, 2 und 3) und in den Schlitz der Nadelspitze 26 eingezwängt, so daß, wie aus der Zeichnung ersichtlich, das lange Ende 27 über das kurze Ende 37 zu liegen kommt. Das lange Ende 27 wird zur besseren Sicherung noch hinter die Feder 28 eingelegt. Zieht man nun die Handhabe 16 herunter, so schnellt das Stück 4 mit der aufgelegten Schlinge 38 in die Höhe, bis der Hebelarm 24 gegen den Draht 3 stößt (Fig. 1). Dadurch kippt die Klappe 18 aus der in Fig. ι voll gezeichneten durch die punktierte Lage in die in Fig. 3 gezeichnete Lage um, und zwar samt der Bindfadenschlinge 38, welche vom Arm 25 dabei umgeworfen wird, so daß letztere über das auf die Nadel 26 gesteckte Bindfadenende 37 herüberfällt (Fig. 3). Der Flansch 23 ist gegen die Mitte zu verengt und an seinen Ecken abgerundet, so daß er in der durch Fig. 3 gezeichneten Lage durch Anziehen der Schnur 27 nach unten die Schlinge 38 leicht und sicher frei läßt.
Durch Herunterziehen der Schnur 27 wird die Schlinge 38 fester an den Draht angezogen. Zieht man an der Schnur 32 (Fig. 7 und 8) den Stift 31 herunter, so wird seine Spiralfeder gespannt, und der vorstehende Haken 30 des Stiftes 31 (Fig. 1 und 8), in dessen Nähe das Schubstück bei seinem Hinaufschnellen stehen geblieben ist, zieht letzteres mitsamt der Nadel etwas herunter, wodurch letztere aus dem Bindfadenende 37 gelöst wird, so daß nunmehr das Schubstück 4 frei herabfallen kann und zu einem weiteren Anbinden bereit steht. Die Einbindung ist für sich in Fig. 6 dargestellt. Der Bindfaden ist oben festgebunden, wird unten abgeschnitten und mit seinem unteren Ende in üblicher Weise befestigt, wodurch die obere Bindung noch mehr gespannt wird.
Damit das Bindfadenende 27 sich beim Festziehen nicht durchscheuert und später durch Wetterwirkung nicht lose wird, pflegt man es vor dem Einbinden in Firnis oder in eine ähnliche Flüssigkeit einzutauchen, welche in einem unten bei 34 an der Stange I angebrachten Gefäße untergebracht wird. Die Stange ist außerdem unten mit einem Bolzen 35 zum Einsetzen in die Erde versehen.
Soll mit Draht statt Bindfaden gebunden werden, so wird der Schlitz zum Einlegen des oberen Endes in die Nadel 26 schärfer und tiefer gemacht, damit der Draht genügend Halt erhält.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Anbinden von Steigschnüren und dergl. an die wagrechten Spanndrähte in Hopfengärten von unten, mittels eines auf einer Stange verschiebbaren Schubstückes, gekennzeichnet durch eine um ihre wagrechte Achse (19) umklappbare, mit einem ihren Ausschnitt (21) umgebenden senkrechten Flansch (23) versehene Platte (18), welche von dem kurzen Arm (25) 'eines um die Achse (19) drehbaren zweiarmigen Hebels (24, 25) gestützt wird und durch den langen Arm (24) dieses Hebels, sobald letzterer an den Hopfendraht (3) beim Hinaufziehen des Schubstückes (4) anstößt, umgeklappt wird, zum Zwecke, die vorher um den Flansch (23) mit der Hand gelegte ' Schlinge (38), deren kurzes Endstück (37) ebenfalls vorher in die geschlitzte Spitze einer am Schubstück (4) befestigten senkrechten Nadel (26) mit der Hand eingeklemmt wurde, über dieses kurze Fadenende (37) überzuwerfen, so daß durch Anziehen des langen Fadenendes die
    Schlinge (38) vom Flansch (23), der sich nun an der Unterseite der Platte (18) befindet, sich herunter- und um das kurze Fadenende festziehen läßt (Fig. 4).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den mit einer nach oben wirkenden Spiralfeder umschlungenen und mit einem in einem senkrechten Schlitz der Stange (1) geführten Ansatz (30) versehenen Stift (31), welcher mittels des Ansatzes (30) beim Herunterziehen des Schnurstückes (32) das Schubstück mit seiner an ihm befestigten Nadel so weit herunterzieht, daß die Nadel (26) aus dem kurzen Fadenende (37) herausgezogen wird, worauf das Schubstück mit seiner Nadel von selbst weiter herunterfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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