DE147481C - - Google Patents

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DE147481C
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soldering
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solder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

KAISEKTICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der im Haupt-Patent geschützten Maschine zum Löten der Litzen für Webstühle, dahingehend, daß mehrere Litzen auf einmal gelötet werden können, das Lötmaterial genau dem Verbrauch entsprechend zugeführt wird, so daß jeder Verlust vermieden ist, und fernerhin, daß die Litzen an den zu lötenden Stellen mit Lötwasser bestrichen werden. Die Neuerungen bestehen demgemäß in einer neuen Befestigungsvorrichtung für die Litzen zusammen mit einer Abstreifvorrichtung für die letzteren, ferner in einer Verteilungs- bezw. Zuführungsvorrichtung für das Lötmaterial und endlich aus der Anordnung von Behältern' mit Lötwasser nebst geeigneten Vorrichtungen zur Anfeuchtung der Litzen.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine ist auf beiliegender Zeichnung in den Fig. ι bis 8 in verschiedenen Ansichten und Schnitten, sowie Einzelheiten dargestellt.
Die Hauptteile der Maschine sind dieselben wie diejenigen des Patentes 133203,
d. h. die Litzen werden von zwei auf eine Welle aufgekeilten Scheiben I, 1 getragen, welch letztere in geeigneter Weise angetrieben werden. Diese Scheiben sind genau wie im Haupt-Patent mit radialen Ausschnitten 2 versehen, in welchen sich Gleitstücke 3 bewegen, welch letztere unter der Wirkung von Federn 4 stehen. An diesen Gleitstücken sind die Vorrichtungen zum Festhalten der Litzen bezw. der Litzenträger befestigt, und hierin unterscheidet sich die vorliegende Erfindung von dem Haupt-Patent. Es dienen diesem Zweck nämlich hier die Zangen 5, 6 (Fig. 2), deren einer Schenkel 5 fest am Gleitstück 3 angeordnet ist, während der andere 6 bei 7 angelenkt ist und unter der Wirkung der Feder 8 steht, welche die Zange zu schließen bestrebt ist.
Diese Zangen dienen nun zur Aufnahme der Litzenträger, welche in Fig. 4 bis 6 besonders dargestellt sind. Dieselben bestehen aus Stangen 9, deren Enden 10 abgesetzt sind (s. Fig. 5), so daß -sie leicht in die Zangen 5, 6 eingeführt werden können. Auf jedem Ende dieser Stangen sitzt ein Bügel 11 bezw. 13, der mit Stiften 12 bezw. 14 ausgerüstet ist. Die Stifte 14 auf der einen Seite sind bei 15 angelenkt, derart, daß sie nach innen umgeklappt werden können, wobei eine Feder 17, die sich von unten gegen den rechtwinkligen Fortsatz 16 der Spitze 14 anlegt, die letztere beständig nach außen drängt.
Die Feder 17 selbst ist ihrerseits an einer Hülse 18 befestigt, welche ebenso wie die Hülse 13 in der Längsrichtung verschoben und beliebig festgestellt werden kann, derart, daß man auf einem solchen Träger Litzen verschiedener Größe befestigen kann und nicht erst, wie beim Haupt-Patent, die Scheiben 1, 1
in ihrem Abstand verstellen muß. Die Befestigung der Litzen auf den Spitzen (in dem dargestellten Ausführungsbeispiel deren 4) geschieht einfach dadurch, daß man die Spitzen 14 unter Überwindung des Druckes der Feder 17 nach innen drängt und dann die Litzen mit ihren Ösen einhängt. Die Träger werden ihrerseits zwecks Befestigung an den Scheiben einfach auf die Zangen 5, 6 gelegt und durch leichten Druck zwischen die Schenkel derselben eingeschoben, wobei die Kraft der Feder 8 zu überwinden ist.
Die auf solche Weise mit Litzen ausgerüsteten Scheiben bewegen sich dann genau wie bei der Einrichtung des Haupt-Patentes schrittweise um ihre Achse und führen die Litzen über die mit flüssigem Lötmaterial angefüllten Behälter 20. In dieser Stellung angekommen, werden die Gleitstücke 3 in den Ausschnitten 2 abwärts bewegt, und zwar ebenso wie beim Haupt-Patent mit Hilfe der schwingenden Hebel 21, welche von einem Daumenrad 22 beeinflußt sind.
Nach vollendeter Lötung werden die Litzen abgestreift, und zwar geschieht dies in folgender Weise:
Zwischen den Scheiben 1 ist an jedem Ende der Maschine ein gebogener Arm 23 (Fig. ι und 2) angeordnet, der von der Horizontalwelle 24 getragen wird. Die Krümmung dieses Organes ist derart gewählt, daß die Litzenträger 9, wenn sie bei der Weiterbewegung der Scheiben unter die Arme gelangen, von diesen allmählich aus den Zangen 5, 6 herausgedrängt und schließlich abgeworfen werden, wie dies deutlich aus Fig. 2 zu ersehen ist. Sie fallen hierbei vor der Maschine auf die Erde. Die Litzen können auch von der betreffenden Arbeiterin durch Verschiebung der Hülse 18 auf der Stange 9 abgelöst werden. Bei dieser Verschiebung der Hülse tritt nämlich die Feder XJ unter der Verlängerung 16 des Stiftes 14 heraus; so daß letzterer nach innen umklappt und die betreffende Litze freigibt.
Bei einer solchen Maschine ist es nun von Wichtigkeit, daß die zu lötenden Stellen der Litze vor der Lötung mit einer geeigneten Säure angefeuchtet werden, damit das Lötmaterial besser anhaftet. Zu diesem Zweck sind gemäß vorliegender Erfindung besondere Behälter 25 (Fig. 2 und 3) vorgesehen, die auf geeigneten Stützen 26 aufruhen und mit Röhren 27 ausgerüstet sind. In die vorderen Enden dieser Röhren sind Dochtstücke 28 eingelegt, und zwar in der Weise, daß jede Lötstelle der Litzen bei der Drehung der Scheiben an einem mit Säure angefeuchteten Docht vorbeistreifen muß, wobei eine Quantität Säure an der Lötstelle haften bleibt.
Endlich ist noch eine Vorrichtung vorgesehen zur Zuführung des Lötmaterials in einer dem jeweiligen Verbrauch entsprechenden Menge: Auf den Endlagern 29 der Maschine ist -je eine Stütze 30 angebracht, welche die bereits erwähnte Horizontalwelle 24 tragen. An letzterer sind geeignete Träger 31 angeordnet, welche die beliebig schräg oder vertikal stehenden Röhren 32 aufnehmen. Letztere münden mit ihren unteren Enden in die Behälter 20 für das flüssige Lötmaterial, während sie oben mit Behältern 33 für die feste Lötmasse 34 ausgerüstet sind. Letztere befindet sich dort in Form von Kugeln, deren jede für eine Drehung der Scheibe 1 genügt, also zur Lötung sämtlicher Litzen, welche bei einer solchen Drehung an den Behältern 20 vorbeipassieren. In den Röhren 32 ist nun eine besondere Verteilungsvorrichtung vorgesehen, derart, daß bei jeder Umdrehung der Scheiben selbsttätig eine Kugel 34 herunterrollt. Diese Verteilungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus z\vei Armen 35 (Fig. 2 und 3), welche an der Horizontalwelle 24 befestigt sind und mit ihren vorderen Enden die Traverse 36 tragen. Letztere liegt, wie aus Fig. 7 zu ersehen, in Ausschnitten 38 der Röhren 32 und ist mit Aushöhlungen 37 versehen, welche jedesmal eine Kugel 34 des go Lötmaterials aufnehmen können. Auf der Traverse 36 verschiebt sich ein Schieber 39, dessen Gestalt aus Fig. 7 und 8 näher zu ersehen ist. Dieser Schieber ist oben und unten mit je einem' Ausschnitt 40, 41 versehen, welche beide gegeneinander versetzt sind (Fig. 8). Wenn der Ausschnitt 40 im oberen Teil sich, wie Fig. 7 und 8 dies andeuten, in der Verlängerung des Rohres 32 befindet, dann kann eine der Kugeln 34 in denselben eintreten, derart, daß sie in der Aushöhlung der Traverse 36 liegen bleibt und dort von dem unteren vollen Teil des Schiebers festgehalten wird. Wenn der Schieber sich dann um die Entfernung der Ausschnitte 40 und 41 seitwärts bewegt, derart, daß der im unteren Teil befindliche Ausschnitt 41 in die Richtung des Rohres 32 zu liegen kommt, dann wird die Kugel freigegeben. Letztere kann jetzt im unteren Teil des Rohres 32 entlang rollen und in den Behälter 20 hineinfallen. Wenn die Bewegung des Schiebers 39 von der Bewegung der Scheiben 1, 1 abhängig ist, so ist klar, daß nach jeder einmaligen Umdrehung der letzteren eine Kugel in die Behälter 20 gelangt. Zur Erzielung dieser Bewegung ist der Schieber 39 an z\vei Traversen 42 befestigt (Fig. 3), welche ihrerseits von dem Querstück 43 getragen werden. Letzteres kann sich in Führungen 44 verschieben und steht unter der Wirkung der Feder 45, welche das

Claims (4)

  1. Bestreben hat, das in der Zeichnung links gelegene Ende 46 in den Bereich des an einem der Daumenräder 22 sitzenden Anschlages 47 zu bringen. Durch diesen wird bei jeder Drehung des Daumenrades 22 das Querstück 43 und damit auch der Schieber 39 einmal nach rechts bewegt und unmittelbar darauf durch die Feder 45 wieder zurückgeführt. Die Folge hiervon ist, daß in der to bereits beschriebenen Weise bei jeder Drehung der Scheibe 1 je eine Kugel aus den Behältern 33 in die Behälter 20 gelangt.
    Patent-A νSprüche:
    I. Maschine zum Löten der Litzen für Webstühle nach Patent 133203, dadurch gekennzeichnet, daß die nur einzelne Litzen aufnehmenden und an ruckweise bewegten Scheiben angebrachten Stift-.20 halter durch Stiftgruppenhalter (12, 14) ersetzt sind, welche gleichzeitig mehrere Litzen aufzunehmen vermögen, die bei der Drehung der Halterscheiben zuerst an einer Vorrichtung zum Auftragen von Lötwasser und dann an einer solchen zum Aufnehmen von Lot vorbeigehen, welches dem Bedarf entsprechend bei jeder Umdrehung der die Litzen tragenden Scheiben in den mit flüssigem Lot gefüllten Behälter als Kugeln eingeführt wird, und schließlich die Litzen nach jeder Weiterdrehung der Scheiben der Reihe nach fertiggelötet und von ihren Haltern entfernt werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Litzenlötmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Auftragen des Lötwassers auf die Litzen vermittels in schräg nach oben gerichteten Rohren (27) angebrachter Dochte (28) von Lötwasserbehältern (26).
  3. 3. Eine Ausführungsform der Litzenlötmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche dem Bedürfnis entsprechend, kugelförmiges Lot vermittels eines Verteilungsschiebers (39), welcher die von Vorratsbehältern (33) abzweigenden Rohrleitungen (32) in bestimmten Zeitabschnitten freigibt, und dabei das kugelförmige Lot beispielsweise nach einer vollen Umdrehung der die Litzen tragenden Scheiben an jeden der Schmelzbehälter abgibt.
  4. 4. Eine Ausführungsform der Litzenlötmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch gebogene Arme (23), welche das Auslösen der Litzen aus der Maschine bewirken, indem sie nach beendigter Lötung die Litzenträger bei ihrer Weiterdrehung aus den Haltern entfernen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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