DE146952C - - Google Patents

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DE146952C
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valve
piston
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/228Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Wesen vorliegender Erfindung besteht darin, daß der Widerstand, 'welchen das Ventil 13 nach Patent 143833 beim Öffnen seiner Bewegung entgegensetzt, nach erfolgter Öffnung durch Federn oder dergl. plötzlich vergrößert wird.
. Hierdurch wird gegenüber der Anordnung nach dem Haupt-Patent der Vorteil erreicht, daß das Ventil nach dem Abheben von dem Sitz · einige Zeit in ein und derselben Lage verbleibt und der Zeitpunkt des Schließens des Ventils von dem Zeitpunkt des Öffnens desselben unabhängig einstellbar ist.
Der Raum 3 steht durch Rohr 2 mit der Hauptluftleitung in Verbindung und wird durch das Ventil 13 von der Außenluft für gewöhnlich abgeschlossen.
Auf dem bekannten, das Ventil 13 steuernden Kolben 4 sind um die Achse 26 dreh-
ao bare Mitnehmer 9 angebracht, die die Feder 11 in der gezeichneten Lage festzuhalten sucht. Die Stange 29, welche auf dem Kolben 4 ruht, trägt den unter dem Druck der Feder 17 stehenden Anschlag 28, gegen den sich das Ventil 13 nach Zurücklegung eines bestimmten Hubes legt. Dieser Hub wird zweckmäßig so groß gewählt, daß er genügt, das Ventil vollständig zu öffnen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Herrscht in der Hauptluftleitung, also auch im 'Raum 3, normaler Druck, so nehmen der Kolben 4' und das Auslaßventil 13 die gezeichnete Lage ein. Beim Sinken des Druckes im Raum 3 steigt der Kolben in die Höhe und die Mitnehmer 9 stoßen gegen den ringförmigen Wulst 23 und drehen sich beim weiteren Steigen des Kolbens 4 um ihre Achse 26. Hierbei legen sich die Hörner 20 der Mitnehmer gegen den Rand 27 des Auslaßventils 13 und öffnen dasselbe. Die Luft strömt über das Ventil 13 aus und der Kolben 4 steigt infolge der vermehrten Druckverminderung im Raum 3 schnell noch weiter. Hierbei kommt der Rand 27 auf den Anschlag 28 zu liegen. Die Feder 5 hat nunmehr nicht bloß den Luftdruck im Raum, 3 zu überwinden, sondern es wirkt der Bewegung des Kolbens 4 nunmehr auch noch die Spannung der Feder 17 entgegen, und zwar einmal dadurch, daß der Kolben 4 sich von unten gegen die Feder 17 legt, und das andere Mal dadurch, daß der Kolben 4 unter Vermittlung der Mitnehmer 9 die Feder von oben nach unten drückt. Der Druck im Raum 3 muß deshalb annähernd um den Wert, der doppelten Spannung der Feder 17
sinken, bis der Kolben 4 weiter steigen kann. Während dieser Zeit bleibt das Auslaßventil stehen und die Luft hat Zeit, in genügender Menge auszuströmen.
Hat der Luftdruck die festgesetzte untere Grenze erreicht, so hat sich der Kolben 4 bis in seine höchste Lage gehoben und die Hörner 20 der Mitnehmer 9 geben das Ventil 13 wieder frei, so daß letzteres durch den Druck der Feder 17 geschlossen wird. Beim Wiederauffüllen der Hauptluftleitung und dem dadurch bewirkten Steigen des Druckes im Raum 3 wird der Kolben 4 entgegen der Wirkung der Feder 5 zurückgedrückt. Die Abmessungen werden nun zweckmäßig derartig gewählt, daß die Wirkung der Feder 17 auf das Auslaßventil 13 erst aufhört, wenn der Druck im Raum 3 so weit gestiegen ist, daß derselbe das Ventil 13 geschlossen halten kann; jedoch steht auch nichts im Wege, zum Schließen des Ventils 13 eine besondere Feder zu verwenden. Die Mutter 30 dient zur Einstellung des Schließungszeitpunktes des Auslaßventils 13.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Luftauslaß- oder Einlaßventil nach Patent 143833, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand, welchen das Ventil 13 beim Öffnen seiner Bewegung entgegensetzt, nach erfolgter Öffnung durch Federn oder dergl. plötzlich vergrößert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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