DE147828C - - Google Patents

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DE147828C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/08Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K39/00Devices for relieving the pressure on the sealing faces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl: 147828 KLASSE 47g.
Es ist bekannt, bei Steuerungsventilen die Eröffnung selbsttätig zu gestalten, während der Schluß bei Kolbentotlage durch eine mechanische Steuerung zwangläufig herbei-, geführt wird. Solche Steuerungen haben bisher kein gutes Ergebnis geliefert, weil bei Kolbentotlage eine heftige Rückströmung der Luft- oder Flüssigkeitssäule entsteht, welche das Ventil geräuschvoll zuschlägt, also der mechanischen Schlußsteuerung zuvorkommt. Ohne Anwendung der Schlußsteuerung bedarf es sehr kräftiger Federn, um den rechtzeitigen Schluß herbeizuführen, und es hat der Ventilüberdruck im Verein mit der Federspannung einen großen Eröffnungswiderstand zur Folge, welcher auch im Indikatordiagramme zum Ausdruck kommt.
Durch das Haupt-Patent 135764 bezw. das Zusatz-Patent 135766 ist ein mit einem Rohrschieber verbundenes Steuerungsventil bekannt geworden, bei welchem der Rohrschieber früher absperrt als das Ventil, wodurch der gefürchtete Rückstoß der Flüssigkeitssäule stoßfrei aufgefangen wird, bevor
25' sich derselbe auf das Ventil stürzen kann.
Die vorliegende Erfindung zeigt, daß mit solchen Rohrschieberventilen sich die oben besprochene Steuerungsart in der- vollendetsten Weise lösen läßt.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel das Austrittsventil eines Verdichters, Gebläses o. dergl. Eine Feder f wirkt auf das Rohrschieberventil α b entlastend, also nicht belastend wie die meist gebräuchlichen Schlußfedern. Diese Feder sucht das Ventil aufzureißen, indem sie den Ventilüberdruck und die erforderliche Massenbeschleunigung des Ventiles überwindet, so daß das Ventil sofort in die Höhe schnellt, wenn der Druck im Zylinder den im Druckraume erreicht. Die Feder f kann (wie gezeichnet) außen liegen, so daß dieselbe jederzeit bequem nachgespannt werden kann.
Da der Rückstrom das Ventil entweder gar nicht oder zu spät auf den Sitz niederbringen würde, so soll zur Erzielung des rechtzeitigen Schlusses eine mechanische Steuerung (etwa in bekannter Weise durch Daumen erfolgend) mit oder ohne Anwendung von elastischen Einlagen verwendet werden, oder auch eine indirekte Steuerung, indem man Druck aus der Druckleitung auf einen Hilfskolben an der Ventilspindel wirken läßt, z. B. indem der Kolben bei Eintritt in die Totlage ein Hähnchen öffnet, o. dergl' bekannte Mittel (nicht gezeichnet).
Während, wie schon oben erwähnt, bei ähnlichen Steuerungen bekannter Art der Rückstrom das Ventil zur unrechten Zeit zuschlagen kann, wird hier durch den Rohr-
*) Frühere Zusatz-Patente: 135765, 135766 und 137227.
schieber b dieser Rückstoß sanft abgeschnitten und man kann das Ventil durch die bekannten Luft-, Flüssigkeits- oder sonstigen Buffer zum geräuschlosen Aufsetzen bringen.*)
Die Anwendung dieser Steuerungsart auf . Saugventile erfolgt in sinngemäßer Weise, was nach obiger Erklärung ohne Zeichnung verständlich ist.
Es sei noch erwähnt, daß ein Auspuffventil an Gasmaschinen bekannt ist, bei welchem eine Feder das Ventil in den Zylinder hinein, also entgegen der Strömungsrichtung der Gase, drückt und es so lange offen hält, bis der Kolben durch Anstoß das Ventil zuschlägt oder eine besondere Steuerung dies besorgen soll. Es ist klar, daß,
. sobald dieses Ventil seinem Sitze genähert wird, der Gasstrom dasselbe erfaßt und heftig zuschlägt, was bei der vorliegenden Erfindung
*) Die mechanische Steuerung braucht hier das Ventil nur so weit seinem Sitze zu nähern, daß der Rohrschieber b die Durchtrittsöffhungen c abschließt; für den vollständigen Ventilschluß sorgt der Druckunterschied zwischen der Kammer d und dem Zylinder.
nicht vorkommen kann, da der Gasstrom hier bis zum Momente des Schlusses der mechanischen Steuerung entgegenwirkt und sich mit dieser nicht zu gleichsinniger Wirkung verbinden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mit einem Rohrschieber verbundenes Ventil für Steuerungen nach Patent 135764 und 135766, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbsttätig wirkende Entlastungsvorrichtung (Feder/ in der Zeichnung, oder in demselben Sinne wirkender Entlastungsbuffer) den Ventilüberdruck aufhebt und das Ventil plötzlich aufreißt, wenn im Zylinder der auf dem Ventile lastende Druck erreicht ist, und zwar in demselben Sinne wie die Ausströmung erfolgen soll, so daß kein Bestreben des strömenden Dampfes oder Gases vorliegt, das Ventil zuzuschlagen, während eine unmittelbare oder mittelbare Steuerung in der Nähe der Kolbentotlage dem Federdrucke entgegen das Ventil seinem Sitze nähert, um den rechtzeitigen Schluß zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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