DE145502C - - Google Patents
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- DE145502C DE145502C DENDAT145502D DE145502DA DE145502C DE 145502 C DE145502 C DE 145502C DE NDAT145502 D DENDAT145502 D DE NDAT145502D DE 145502D A DE145502D A DE 145502DA DE 145502 C DE145502 C DE 145502C
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- shaft
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H9/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
- F16H9/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
- F16H9/04—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
- F16H9/10—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley provided with radially-actuatable elements carrying the belt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung bei Riemscheiben-Wechselgetrieben,
welche aus zwei durch Stäbchen gelenkig verbundenen Scheiben bestehen und deren durch die Stäbchen gebildete hyperboloidische
Auflageflächen während des Betriebes im Durchmesser verändert werden können.
Derartige Riemscheiben mit hyperboloidischer Auflagefläche sind an sich bereits bekannt.
Dagegen besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung in der besonderen Art der Verstellung der Scheiben bei derartigen
Getrieben. Die Scheiben sind mit zwei Kreuzstücken verbunden, von denen das eine mit
der Achse undrehbar verbundene Kreuzstück zwei drehbar gelagerte Kegelräder trägt, die
einerseits mit einem Kegelrade kämmen, dessen Nabe auf dem mittleren Teile der Achse lose
gelagert ist, und andrerseits mit einem Kegelrade, das am Gestell undrehbar befestigt ist.
Das andere auf der Achse lose sitzende Kreuzstück trägt gleichfalls zwei drehbare
Triebe, die einerseits in ein zweites mit der vorhin erwähnten Nabe verbundenes Kegelrad
und andrerseits in ein Kegelrad eingreifen, das. auf der Achse lose gelagert
aber mittels eines Schraubenrades verdreht und festgestellt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch eine Riemscheibe,
wobei die Stäbchen der Trommel punktiert angedeutet sind.
Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Gelenkverbindungen der Stäbchen mit den Scheiben
der Trommel.
Die Riemscheibe besteht aus zwei becherförmig gestalteten Scheiben d und e, die auf
der Achse α angeordnet und mit derselben durch ein Differentialgetriebe verbunden sind,
welches aus zwei in der Aushöhlung der beiden Scheiben angeordneten Kegelräderwerken
besteht.
Die Scheiben d und e sind an der äußeren Seite durch dünne Platten 1 und 2 abgeschlossen,
wodurch wasserdichte Büchsen entstehen, welche man zwecks beständigen Schmierens der Getriebe mit Öl füllen kann.
Die beiden Scheiben sind untereinander durch Stäbchen ν gelenkig verbunden, welche
an die . Enden der Scheiben mittels Kugelgelenk angreifen (Fig. 2) und von denen ein
jedes Stäbchen aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen besteht, oder die Stäbchen sind
nur mit einem Kugelgelenk an dem einen Ende versehen und gleiten mit ihrem anderen
Ende frei in weiten Löchern der zweiten Scheibe (Fig. 3).
Wenn die beiden Scheiben sich gegeneinander verdrehen, so neigen sich die Stäbchen
mehr oder weniger, und es entsteht dadurch ein hyperboloidischer Körper, dessen Durchmesser
durch die Mitte der Riemscheibe geht und sich entsprechend vermindert oder vergrößert.
Sobald die Stäbchen parallel zueinander gerichtet sind, bildet ihre äußere Umfläche
einen Zylinder.
Der Vorzug derartiger Riemscheiben besteht hauptsächlich darin, daß sie unter Verwendung
sehr einfacher Mittel in der Verbindung der Trommel mit den Scheiben ein auf einen
geringen Raum beschränktes Ganzes bilden
und während des Ganges außerordentlich leicht einstellbar sind.
Mit der Welle α ist im Innern der durch die Platte d abgeschlossenen Büchse ein
Kreuzstück b undrehbar verbunden, das gleichzeitig an der Scheibe d befestigt ist; auf den
Armen dieses Kreuzstückes sind zwei kegelförmige Triebe c c gelagert, welche bei Umdrehung
der Welle α beständig mit einem
ίο Triebe g, der an dem Gestell s etwa mittels
einer Schraube / befestigt ist, in Eingriff stehen. Sie drehen sich daher selbst zugleich
mit der Welle a, und erteilen einem losen Doppelrade r auf der Achse a, mit welchem
sie ebenfalls kämmen, die doppelte Geschwinkeit der Welle a.
Die Drehbewegung des Doppelrades r wird auf die Räder 0 übertragen, welche auf den
Armen eines Kreuzstückes t gelagert sind,
ao das auf der Welle α ^selbst lose angeordnet,
aber mit der zweiten Scheibe e fest verbunden ist. Die Räder 0 stehen außerdem
mit einem Rade f in Eingriff, das lose auf der Welle a, aber in Eingriff mit einem
Schraubenrade i ist, das in eine auf dem Gestell befestigte Schraube ohne Ende j eingreift.
Solange man nicht auf die Schraube ohne Ende j einwirkt, bleibt das Rad f unbeweglieh,
und die Triebe 0 werden, da sie mit den Zähnen des Rades f in Eingriff stehen,
durch Rad r um die Achse α mit der halben Geschwindigkeit von der des Rades r, d. h. mit
einer der Welle α gleichen Geschwindigkeit gedreht. Wenn man den Durchmesser der
Rolle verändern will, muß man die Schraube^/
ein wenig drehen; hierdurch erfolgt eine Verdrehung des Rades f auf der Achse a, welche
die Bewegung des Kreuzstückes t verzögert oder beschleunigt und folglich auch die Be-.wegung
der Scheibe e gegenüber der Scheibe d, wodurch die Umbildung des Stäbchenbündels ν
entsteht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Riemscheiben-Wechselgetriebe aus zwei durch Stäbchen gelenkig verbundenen Scheiben mit Vorrichtung zum Verändern des wirksamen Scheibendurchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben mit zwei Kreuzstücken (b und t) verbunden sind, von denen das auf der Welle aufgekeilte Kreuzstück (b) zwei drehbar gelagerte Kegelräder (c) trägt, die einerseits mit einem Kegelrade kämmen, dessen Nabe (r) auf dem mittleren Teile der WTelle (a) lose gelagert ist und andrerseits mit einem Kegelrade (g), das am Gestell befestigt ist, während das auf der Welle (a) lose sitzende Kreuzstück (t) gleichfalls zwei drehbare Triebe (0) trägt, die einerseits mit einem zweiten auf der Nabe (r) sitzenden Kegelrade und andrerseits mit einem Kegelrade f kämmen, das auf der Welle (a) lose gelagert ist, aber mittels eines Schraubenrades (i) verdreht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145502C true DE145502C (de) |
Family
ID=412838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145502D Active DE145502C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145502C (de) |
-
0
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