DE145451C - - Google Patents

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DE145451C
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DENDAT145451D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Stromrichtimg bei elektrischen Maschinen und die Drehrichtung bei Elektromotoren dadurch zu wechseln und zu regeln, daß die Magnetisierungsrichtung gewechselt wird, ohne daß der Magnetstromkreis unterbrochen werden muß.
Die schematische Anordnung dieser Einrichtung ist in Fig. ι bis 4 dargestellt. Es bedeutet hier α den Anker und m die Magnete der elektrischen Maschinen, wobei stets angenommen ist, daß die Magnetwicklung durch ein Dreileiternetz gespeist wird, jedoch ist nicht ausgeschlossen, daß die Dynamomaschinen nach dem Stromwenden den erzeugten Strom in das gleiche Leitungsnetz senden oder daß die Elektromotoren aus dem gleichen Leitungsnetz Strom entnehmen, aus welchem auch die Magnete gespeist werden.
In Fig. ι und 2 ist angenommen, daß die Stromquelle für die Magneterregung eine Akkumulatorenbatterie ist und daß der Mittelleiter 0 von der Mitte der Batterie abgeht, während in Fig. 3 und 4 ein allgemeines Dreileiternetz für die Speisung der Magnete angenommen wurde. Für die Erregung der Magnete ist ein Widerstand w in den Erregerstromkreis eingeschaltet. Die beiden Endkontakte c und d des Widerstandes sind mit den beiden Polen der für die Speisung der Magnete bestimmten Elektrizitätsquelle verbunden, während das eine Ende der Magnetwicklung mit dem Mittelleiter und das andere Ende mit der Kurbel k verbunden wird. Wenn die Kurbel k auf den Kontakt c gestellt wird, fließt der Strom von dem Nullleiter durch die Elektromagnete, die Kurbel k, über den Kontakt c nach dem Minusleiter zurück.
. Wird die Kurbel k dagegen auf den Kontakt d gestellt, so wird der Strom vom positiven Leiter über den Punkt d durch die Kurbel k, die Magnete nach dem Nulleiter zurückgehen. Die Stromrichtung in den Magneten wird also in diesem Fall umgekehrt wie zuerst sein, und infolgedessen wird die Stromrichtung der Dynamomaschinen in Fig. 1 und 3 in beiden Fällen einander entgegengesetzt sein bezw. die Drehrichtung der Elektromotoren in Fig. 2 und 4 wird unter der Voraussetzung, daß die Richtung des für die Speisung des Ankers verwendeten Stromes gleich bleibt, umgekehrt sein.
Die Erfindung besteht, wie oben erwähnt, darin, daß das Wenden des Magnetstromes ohne Unterbrechung desselben erfolgt, was besonders für große Maschinen von Wichtigkeit ist. - ■ . '
Das Wenden ohne Unterbrechung geschieht — wie aus der Zeichnung ersichtlich — dadurch, daß zwischen den Punkten c und d, also zwischen dem positiven und negativen Leiter, ein Widerstand eingeschaltet ist, worüber die Kurbel k gleitet.
Angenommen, die Kurbel stehe auf c und werde auf d verschoben; je weiter die Kurbel rückt, desto mehr Widerstand wird in den Magnetstrornkreis eingeschaltet. Die Folge
ist, daß die Magneterregung immer kleiner wird, bis die Kurbel in der Mittelstellung, angelangt ist; hier ist die Magneterregung o.' Wenn die Kurbel weitergeführt wird, entsteht ein Erregerstrom, welcher — wie oben auseinandergesetzt ist — in entgegengesetzter Richtung wie zuerst fließt und welcher immer größer' wird und sein Maximum erreicht, wenn die Kurbel auf d angelangt ist.
ίο Ist der Widerstand groß genug, so kann derselbe zwischen c und d ohne Unterbrechung eingeschaltet werden, wobei klar ist, daß eine Unterbrechung der Magnete durch das Bewegen der Kurbel von c nach d bezw. umgekehrt nicht eintritt.
Sollte dagegen der Stromverlust durch den Widerstand zu groß sein, so kann in letzterem — wie in Fig. 1 und 2 dargestellt — eine Unterbrechung vorhanden sein, jedoch
muß die Kurbel beim Übergleiten die zwei Kontakte an der Unterbrechungsstelle gleichzeitig berühren, wodurch die Unterbrechung des Magnetstromkreises vermieden wird.
Für die in den Fig. 2 und 4 dargestellten Motoren sind Anlasser e vorgesehen, welche den Zweck haben, die Motoren anzulassen, nachdem die Drehungsrichtung durch das Verstellen der Kurbel k gewechselt ist.
In den Fig. I und 3 sind für die Maschinen Schalter s vorgesehen, um den Maschinenstromkreis vor dem Wenden des Magnetisierungsstromes zu öffnen bezw. nach dem Wenden wieder zu schließen.
Wenn in den Hauptstromkreis der Maschinen nach den Schaltungskizzen (Fig. 1 und 3) ein Motor eingeschaltet ist, so kann die Drehrichtung dieses Motors durch das Stromweiiden in der Primärmaschine gewechselt und die Geschwindigkeit des Motors durch das Verstellen der Kurbel k beliebig geregelt werden, wobei vorausgesetzt ist, daß die Erregung der Magnete des Motors stets in der gleichen Richtung erfolgt.
Ebenso können die Elektromotoren in Fig. 2 und 4 mit wechselnder Drehrichtung und beliebiger Geschwindigkeit betrieben werden, wenn ein gleichgerichteter Strom mit veränderlicher Spannung zur Speisung des Motorankers zur Verfügung steht, wobei der Drehrichtungswechsel mit der Kurbel k erfolgt, während die Änderung der Drehzahl teils von dem Widerstand w, welcher durch die Stellung der Kurbel k etwa in den Magnetstrom des Motors eingeschaltet sein sollte, und anderseits durch Änderung der Spannung des zur Speisung des Motors verwendeten Stromes erfolgt.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:·
1. Schaltungsanordnung für den Erregerstrom der Magnete zum Umsteuern elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung aus einer Dreileiterstromquelle erfolgt, in der Weise, daß das eine Ende der Magnetwicklung mit dem Nulleiter verbunden wird, während das andere Ende unter Vermittlung einer Schaltvorrichtung mit beliebigen Teilpunkten eines Widerstandes in Verbindung gebracht wird, welcher zwischen dem positiven und negativen Leiter eingeschaltet ist, zum Zwecke, die Änderung der Stromrichtung dadurch zu erreichen, daß der Strom entweder vom Nulleiter durch die Magnetwicklung zum negativen Leiter oder vom positiven Leiter in umgekehrter Richtung durch die Magnetwicklung nach dem Nulleiter fließt und somit eine Änderung der Stromrichtung und Regulierung der Stromstärke zu erzielen ohne Unterbrechung des Stromkreises.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Unterbrechungsstelle innerhalb des Widerstandes, welche jedoch so beschaffen ist, daß die Schaltkurbel oder sonstige Schaltvorrichrichtung stets mit einem oder mit beiden Teilen des Widerstandes in Verbindung steht, so daß keine direkte Unterbrechung des Erregerstromkreises stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT145451D Expired DE145451C (de)

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