DE145449C - - Google Patents
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- DE145449C DE145449C DENDAT145449D DE145449DA DE145449C DE 145449 C DE145449 C DE 145449C DE NDAT145449 D DENDAT145449 D DE NDAT145449D DE 145449D A DE145449D A DE 145449DA DE 145449 C DE145449 C DE 145449C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R39/00—Rotary current collectors, distributors or interrupters
- H01R39/02—Details for dynamo electric machines
- H01R39/38—Brush holders
- H01R39/381—Brush holders characterised by the application of pressure to brush
Landscapes
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Kohlenbürstenhalter für elektrische Maschinen sollen derart ausgebildet sein, daß
der auf die Kohle ausgeübte Druck möglichst in radialer Richtung wirkt. Ist dies nicht
der Fall, so tritt leicht ein Ecken der Kohle und damit eine Veränderung des Übergangswiderstandes
zwischen Kohle und Stromwender und schließlich Funkenbildung auf. Um weiterhin einen unnötigen Spannungsverlust
zu vermeiden, geht das Bestreben dahin, den Widerstand des Bürstenhalters
möglichst gering zu halten, d. h. dem Strom einen möglichst gut leitenden Weg von der
Kohle nach dem Bürstenbolzen zu bieten.
Die vorliegende Erfindung vereinigt die beiden genannten Bedingungen, indem die
den Druck auf die Kohle ausübende Feder so angeordnet ist, daß derselbe normal zum
Stromwender gerichtet ist, während die Kohle selbst unmittelbar an dem Bürstenbolzen anliegt
und daher der Widerstand auf das geringstmögliche Maß zurückgeführt ist.
Der Bürstenhalter besteht aus zwei Seitenteilen S1 und s.2, dem Bürstenbolzen b, der
doppelten, gegebenenfalls auch einfachen, Feder f und dem dieser als Achse dienenden
Stift t. Der Bürstenbolzen b ist auf einer Seite abgeflacht und dient zusammen mit den
beiden entsprechend geformten Seitenteilen S1
und A2 der Kohle k als Führung. Durch
in der Zeichnung nicht dargestellte Blattfedern wird die Kohle k gegen die gerade
Fläche des Bolzens b angedrückt und gibt daher den vom Stromwender abgenommenen
Strom unmittelbar an den Bürstenbolzen ab. Anstatt die Kohle unmittelbar an einer geraden
Fläche des Bolzens anliegen zu lassen, kann man auch eine entsprechend geformte Muffe auf den Bolzen aufsetzen und an diese
die Kohle andrücken. Der zum Anpressen der Kohle an den Stromwender nötige Druck
wird durch die doppelte Feder / ausgeübt, die aus Draht gebogen ist und auf der Kohle
aufliegt, während die beiden Enden sich gegen Vorsprünge ν der beiden Seitenteile S1 und S2
anlegen. Die Spannung der Feder kann durch Einhängen der Drahtenden in die ent1
sprechenden Vorsprünge nach Belieben geregelt werden, so daß auch der Druck, mit
dem die Kohle auf dem Stromwender aufliegt, nach Bedarf stark oder schwach gewählt
werden kann.
Die Herstellung und Benutzung des Kohlenbürstenhalters nach vorliegender Erfindung
ist sehr einfach und zweckentsprechend. Der Bürstenhalter unterscheidet sich hierin vorteilhaft
von der in der deutschen Patentschrift 124649 beschriebenen Anordnung. Diese betrifft
einen Kohlenbürstenhalter mit regelbarer Spiralfeder und ist durch die Befestigung der
Spiralfeder auf einer losen Buchse gekennzeichnet, welche durch einen Schlüssel behufs
Spannens der Feder gedreht und durch Einklinken einer Nase des Schlüssels in Öffnungen
des Bürstenhaltergehäuses festgestellt werden kann, zu welchem Zweck dem Schlüssel
eine Beweglichkeit senkrecht zu seiner Drehrichtung gegeben ist.
Claims (1)
- Die Spiralfeder ist also auf den Bürstenhalterbolzen aufgesetzt und die Kohle in einem besonderen Bürstenkasten untergebracht. Der Widerstand zwischen Stromwender und Sammelschiene wird also bedeutend höher sein als bei . der vorliegenden Erfindung. Bei letzterer führt auch die Spiralfeder keinen Strom. Die Spiralfeder kann daher in einfachster Weise ausgebildet sein und ohneίο Verwendung einer besonderen Buchse angebracht werden. Auch mit dem in den amerikanischen Patentschriften 504901 und 451177 dargestellten Anordnungen können die durch vorliegende Erfindung erzielten Vorteile nicht erreicht werden. Bei,keiner von beiden Patentschriften erfolgt die Stromabgabe unmittelbar an den Bürstenstift, vielmehr zeigen die beiden genannten Patentschriften die bekannten Bürstenkasten bezw. Bürstenhalter, an welche die Kohlen angedrückt werden und die ihrerseits erst wieder den Strom an den Bürstenbolzen abgeben. Der Übergangswiderstand ist daher bei den genannten Anordnungen bedeutend höher als bei dem vorliegenden Bürstenhalter. Auch die bauliche Ausbildung der Druckfedern und ihre Anordnung ist in den beiden genannten Patentschriften anders und nicht so zweckmäßig wie bei der vorliegenden Erfindung. Während bei dieser die Druckfeder unmittelbar auf der Kohlenbürste aufliegt, werden gemäß den genannten Patentschriften noch Zwischenstücke benutzt, die zwischen Feder und Kohle eingeschaltet sind. Die Zwischenstücke erhöhen jedoch nicht v allein die Herstellungskosten des Bürstenhalters, sondern sie vergrößern auch die Länge desselben. Lange Halter sind jedoch bei Stromwendern mit verhältnismäßig geringem Durchmesser und großer Bolzenzahl unbequem; insbesondere liegt dann bei Hochspannungsmaschinen die Gefahr nahe, daß bei einem Kurzschluß der Lichtbogen zwischen zwei benachbarten Bürstensätzen stehen bleibt.Patent-A ν Spruch:Kohlenbürstenhalter mit regelbarer, um einen in dem Haltergehäuse befestigten Stift drehbarer Spiralfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenbürste den Strom unmittelbar an den entsprechend abgeflachten Bürstenbolzen (b) oder an eine auf diesen aufgekeilte Muffe abgibt, wobei der von der Bürste auf den Stromsammler durch eine doppelte oder einfache, unmittelbar auf die Kohle wirkende Spiralfeder ausgeübte Druck durch Einhängen des oder der Federenden in Vorsprünge des feststehenden Haltergehäuses geregelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145449C true DE145449C (de) |
Family
ID=412790
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145449D Active DE145449C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145449C (de) |
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0
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