DE145386C - - Google Patents
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- DE145386C DE145386C DENDAT145386D DE145386DA DE145386C DE 145386 C DE145386 C DE 145386C DE NDAT145386 D DENDAT145386 D DE NDAT145386D DE 145386D A DE145386D A DE 145386DA DE 145386 C DE145386 C DE 145386C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/10—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
- H02P9/105—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for increasing the stability
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Werden parallel geschaltete Wechsel- und Drehstrom-Generatoren von schlecht regulierenden
Dampfmaschinen, Gas- und allen anderen Antriebsmotoren angetrieben, so entstehen
zwischen den Generatoren Ausgleichströme, welche die Schwankungen in der Geschwindigkeit der Antriebsmaschine auszugleichen
suchen. Sind die letzteren groß, so können die Ausgleichsströme so stark anwachsen,
daß sie den normalen Maschinenstrom in ihrer Größe weit übersteigen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Ausgleichströme auf einen normalen
Betrag herabzudrücken.
In der beiliegenden Zeichnung ist in den Fig. I, 2 und 3 die neue Schaltung für zwei
Maschinen, mehrere Maschinen und mehrere Mehrphasenmaschinen dargestellt.
Die Ströme J1 und J2, welche die beiden
Generatoren I und II ins Netz liefern, durchfließen die primären Wicklungen P1 und P2
zweier gleicher Transformatoren !T1 und T2.
Die sekundären Wicklungen derselben S1 und S2 sind hintereinander geschaltet, und
zwar sind die Windungsrichtungen so gewählt, daß der Strom, welcher in dem von S1 und S2
gebildeten, beiden Transformatoren gemeinsamen Kreise induziert wird, der magnetisierenden
Kraft J1 und J2 entgegenwirkt.
Sind S1 S2 und die primären Windungs- und
Belastungsverhältnisse so ausgeglichen, daß die Amperewindungen J1- χ P1 = J2 χ P2 sind,
so entsteht, abgesehen von der Streuung, kein Magnetismus in den Transformatoren. Dieselben
verzehren also auch nahezu keine Spannung. Dieses magnetische Gleichgewicht besteht jedoch nur für die normalen Ströme,
welche durch Generator I und II parallel in das Netz geliefert werden. Hat nun die
Maschine I das Bestreben, vorzueilen, so schickt sie einen Ausgleichsstrom Ja in II
hinein. Der Ausgleichstrom durchfließt P2
in anderer Richtung als der Netzstrom, wodurch das vorher vorhandene magnetische
Gleichgewicht gestört wird.
Der Ausgleichsstrom erzeugt somit Magnetismus in den Transformatoren und ruft
dadurch Gegenspannungen in denselben hervor. Die Wirkung ist eine Verminderung des
Ausgleichstromes selbst auf ein zulässiges Maß. Die Größe dieses Stromes kann man
durch Wahl eines entsprechenden magnetischen Widerstandes (Luftspalt) bei den Transformatoren
nach Wunsch einstellen.
Die Schaltung, welche in Fig. 1 für zwei Maschinen angegeben ist, wird für mehrere
Maschinen ganz entsprechend.
Jede der parallel arbeitenden Maschinen erhält einen Transformator, dessen Primärwicklung
vom Hauptstrom durchflossen wird. Die Sekundärwicklungen sämtlicher Trans- -.
formatoren werden hintereinander geschaltet (Fig. 2).
: Bei Mehrphasenmaschinen wird zweckmäßig
: Bei Mehrphasenmaschinen wird zweckmäßig
/mn
jede Phase eines Generators mit der entsprechenden Phase der anderen Generatoren
durch Transformatoren verkettet. Man kann bei Dreiphasenmaschinen auch Dreiphasentransformatoren
mit drei Schenkeln verwenden. Fig. 3 zeigt eine solche Schaltung. Der neutrale Punkt der primären Wicklungen jedes
Transformators bildet hier zugleich den neutralen Punkt der zugehörigen Maschine. Die
ίο Isolation der Transformatoren braucht dadurch
nur für eine ganz geringe Spannung bemessen zu werden. Die Sekundärkreise aller Transformatoren werden phasenweise in Serie
geschaltet.
Der Unterschied zwischen der vorliegenden Anordnung der Drosselspulen und bereits
bestehenden, denselben Zweck verfolgenden Anordnungen ergibt sich aus nachstehendem
Vergleich:
Die für die Synchronisierung zweier parallel geschalteter Wechselstrommaschinen günstige
Anordnung von Drosselspulen vor jeder Maschine ist bekannt. (Kolben, E.T.Z. 1900,
Seite 524, Prager Zentrale; Kapp, Dynamomaschinen; Steinmetz, Alternating Current
Phenomena; Gorges, E. T. Z. 1900.)
Hier verursacht nicht nur der Ausgleichstrom, sondern auch der an die Sammelschienen
abgegebene Strom Spannungsabfall und Energieverlust in den Drosselspulen. Zur Vermeidung dieser Nachteile hat die Union
El. Ges.. nach Patentschrift 117606 »die magnetischen
Kreise der Drosselspulen in solche Beziehung gebracht, daß beim Normallauf der Maschinen die Hysteresisarbeit und der
induktive Spannungsverlust fortfällt und die drosselnde Wirkung nur bei Ausgleichströmen
zur Geltung kommt«, d. h. die magnetischen Kreise je zweier Drosselspulen zu einem einzigen
vereinigt.
Dagegen werden die Drosselspulen nach vorliegender Erfindung mit je einer Sekundärwicklung
versehen und letztere hintereinander geschaltet.
Der Vorteil dieser Einrichtung tritt bei mehr als zwei Maschinen besonders hervor
(Fig- 2).
Man kann jede beliebige Zahl von Sekundärwicklungen hintereinander schalten und dieselben
beliebig kombinieren, einzelne abschalten usw.
Dadurch, daß hier eine »elektrische Verkettung« der Drosselspulen anstatt einer magnetischen
(Patentschrift 117606) vorgesehen ist, können alle diese Operationen an einem
Schaltbrette, welches nur die Sekundärklemmen der Drosselspulen enthält, und zwar unter
allen Umständen unter Niederspannung während des Betriebes ausgeführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Dämpfung des Pendeins von parallel geschalteten Wechsel- und Drehstrom-Generatoren mit Hülfe von Drosselspulen (Transformatoren), gekennzeichnet durch die Anordnung, nach welcher der von jeder Maschine gelieferte Strom durch die primäre Wicklung der Transformatoren geschickt wird und die Sekundärwicklungen derselben hintereinander geschaltet und unter sich geschlossen werden, so daß die Sekundärspulen nach Wunsch als Niederspannungsstromkreis gebaut und bedient werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145386C true DE145386C (de) |
Family
ID=412735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145386D Active DE145386C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145386C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156489B (de) * | 1956-06-25 | 1963-10-31 | Siemens Ag | Anordnung zum Konstanthalten eines bestimmten Verhaeltnisses der Wirk- oder Blindleistungsaufnahme bzw. -abgabe parallelarbeitender Wechselstrommaschinen, von denen eine als Leitmaschine dient |
| DE1206063B (de) * | 1957-07-23 | 1965-12-02 | Siemens Ag | Mehrmotorenantrieb mit gleicher bzw. verhaeltnisgleicher Lastverteilung |
-
0
- DE DENDAT145386D patent/DE145386C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156489B (de) * | 1956-06-25 | 1963-10-31 | Siemens Ag | Anordnung zum Konstanthalten eines bestimmten Verhaeltnisses der Wirk- oder Blindleistungsaufnahme bzw. -abgabe parallelarbeitender Wechselstrommaschinen, von denen eine als Leitmaschine dient |
| DE1206063B (de) * | 1957-07-23 | 1965-12-02 | Siemens Ag | Mehrmotorenantrieb mit gleicher bzw. verhaeltnisgleicher Lastverteilung |
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