DE145357C - - Google Patents

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DE145357C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für bestimmte Industriezweige hat man Metallbleche nötig, die einem größeren Drucke unterworfen worden sind als derjenige beträgt, welchen man durch das gewöhnliche Walzverfahren erzielt. Man muß daher nach dem Walzen noch zum Hämmern Zuflucht nehmen, um ein stärkeres Zusammenpressen des Metalls zu erreichen, was sich durch bloßes Walzen nicht erzielen ließ.
Es mögen beispielsweise Zinkbleche erwähnt werden, die zur Herstellung von Klischees für Druckerei, Photogravüre u. dergl. Verwendung finden sollen und eine hohe Glätte aufweisen müssen. Bleche für solche Zwecke werden noch stark gehämmert oder anderen Bearbeitungen unterworfen, wodurch die Herstellungskosten beträchtlich erhöht werden.
Die Erfindung besteht nun darin, daß man die Verdichtung des Metalls durch das WaIzverfahren selbst bewirkt, indem man das Ausstrecken desselben durch die Walzen verringert.
Um diese Bedingung zu erfüllen, wird nach vorliegender Erfindung unter der Voraus-Setzung, daß es sich um Zinkbleche handelt, in der folgenden Weise verfahren.
Die in die Walzen eingeführten Bleche treten im allgemeinen mit der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen aus denselben heraus. Wenn man jedoch zwischen zwei Zinkbleche z. B. ein Stahlblechblatt einlegt, so wird die Austrittsgeschwindigkeit infolge des Widerstandes, welchen das Stahlblech der Verlängerung des Zinkbleches entgegenstellt, beträchtlich verzögert und daher die Zusammendrückung umsomehr vergrößert.
Je näher die Bildsamkeitstemperatur der verwendeten Zwischenplatte über derjenigen des zu pressenden Metalls liegt, je vollständiger wird das gewünschte Ergebnis sein.
Für Zink beispielsweise, welches bei ungefähr ioo° bildsam wird, eignet sich eine Platte aus Schmiedeeisen oder Stahl, weil bei genannter Temperatur Eisen bezw. Stahl nur wenig zusammenpreßbar sind.
Bei allen übrigen Metallen müssen die bei dem Zusammenpressen als Zwischenlage dienenden Platten aus einem Metall bestehen, dessen Härte oder Bildsamkeitstemperatur von derjenigen des zu pressenden Metalls verschieden ist.
Man kann auch ein Zinkblech zwischen zwei Bleche aus Stahl oder anderem Metall bringen; das Ergebnis wird dann ein noch vortrefflicheres sein.
Mittels vorstehenden Verfahrens ist es möglich, nicht nur dichte Bleche zu erhalten, die eine große Gleichförmigkeit und Feinheit des Kornes, ähnlich demjenigen des Stahles, aufweisen, sondern es können aus solchen auch Hohlzylinder, wie man solche zum Drucken von Geweben, von Tapeten, zum Pressen u. dergl., sowie für zylindrische Zeitungsklischees verwendet, hergestellt werden, bei welchen es die Feinheit des Kornes, die vollständige Regelmäßigkeit des Druckes und
eine gleiche Dauerhaftigkeit des Bleches auf seiner ganzen Länge gestattet, die zartesten und feinsten Gravüren zu erzeugen.
Die Arbeitsweise ist die folgende:
Ein Metallblock wird bei geeigneter Temperatur unter gewöhnlichen Bedingungen der Einwirkung von Walzen ausgesetzt. Sobald der. Block so weit gewalzt ist, daß er die ebene Form, welche er haben soll, erlangt hat, wird er zwischen zwei Stahlplatten gelegt und von neuem der Einwirkung des Walzwerks ausgesetzt. Auch kann man eine Blechplatte zwischen zwei zu bearbeitende Metallblöcke legen.
ij Bei dem zweiten Teile der Bearbeitung wird die Zugkraft bedeutend vermehrt, das Metall wird sehr wenig verlängert, dagegen ist die Zusammendrückung beträchtlich und bei weitem größer, als dies bei dem gewöhnliehen Walzverfahren der Fall ist. Die hierdurch erlangte außerordentliche Dichte des Metalls ist es, welche letzteres bei tadelloser Glätte für alle Gravürearbeiten geeignet macht. Nachdem die Metallplatte die gewünschten Abmessungen erlangt hat, bringt man sie, falls ein Rohr aus derselben hergestellt werden soll, in eine Biegevorrichtung, rollt sie und lötet sie zusammen, so daß ein Rohr entsteht.
Die so erhaltenen, zum Drucken bestimmten Rohre entsprechen allen bereits genannten Bedingungen. Es können auch von denselben aufeinander folgende Schichten für jede neue Gravüre abgenommen werden, und es wird sich nach jedem Abdrehen stets eine glatte, blasenfreie und fehlerlose Oberfläche darbieten, eine Bedingung, die bei den jetzt gebräuchlichen Walzen nicht immer erfüllt wird.
Nach diesem Verfahren können auch Formstücke, die irgend welche von den Zwischenplatten getragene Profile aufweisen, hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Verfahren zum Walzen von Metallblechen unter großem Walzdruck, dadurch gekennzeichnet, daß man bei dem Walzen zwischen zwei zu härtende Bleche ein - Blech aus einem anderen Metall, das eine höhere Bildsamkeitstemperatur besitzt, oder zwischen zwei Bleche von höherer Bildsamkeitstemperatur ein zu härtendes Blech einbringt.
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