DE145221C - - Google Patents

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DE145221C
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brake
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locking
switch
safety device
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

[7M at bee Stj/\\vix\Z\,w\q
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung bei elektrischen Motorwagen, mittels welcher sowohl der Fahrschalter als auch die Luftbremse nach Abnehmen des Handhebels des Bremsschalters in gesperrtem Zustande' gehalten wird, so daß, wenn der Wagenführer beim Verlassen des Wagens den Handhebel mitnimmt, weder der Fahrschalter noch die Luftbremse durch unbefugte Personen verstellt werden können.
Aus der Zeichnung ist die Einrichtung gemäß der Erfindung ersichtlich, und zwar zeigt:
Fig. ι eine hintere Ansicht eines Teiles einer Wagenplattform,
Fig. 2 eine Oberansicht von Fig. 1,
Fig. ι, eine Oberansicht des Handhebels des Bremsschalters,
Fig. 4 eine Einzelheit der Bremsstange.
Auf der mit der Schutzwand α2 ausgestatteten gewöhnlichen Wagenplattform α sind in üblicher Art und Anordnung ein elektrischer Stromschalter α3 und ein Luftbremsschalter α* befestigt. Ferner befindet sich auf der Plattform eine unter Federwirkung stehende Bremsstange α5, welche mit der Luftbremse des Wagens verbunden ist. Der Stromschalter α2 ist mit einer Kurbel a° ausgestattet, welche sich von der gebräuchlichen Handkurbel dadurch unterscheidet, daß sie an einer Seite einen hülsenärtigen Ansatz α7 mit Längsbohrung α8 besitzt.
Der Luftbremsschalter α* dient nur für den
Wagen selbst, auf welchem er montiert ist, während die Bremsstange α5, die mit ihrem oberen Teil durch ein Gehäuse b verschiebbar hindurchgeführt und an ihrem oberen Ende mit einem Handgriff b'2 versehen ist, für die Bedienung der Luftbremsen der einzelnen Wagen des Zuges bestimmt ist.
Oberhalb des Bremsschalters α* ist an der Schutzwand α1 ein oben mit einer öffnung c'2 ausgestattetes Gehäuse c befestigt, in welchem über und vor dem vierkantigen Ende der Kurbelwelle cs des Bremsschalters zwei dreiarmige Hebel c4 und c5 angelenkt sind, deren äußere Arme mit Laschen c8 und c9 in Gelenkverbindung stehen, die mit ihren anderen Enden an Sperrbolzen d und d1 angreifen. Die inneren Arme c° und c1 der Hebel treffen bei der dargestellten Lage mit ihren Enden dicht gegeneinander, während die dritten Arme e und e'2 nach oben gerichtet sind. Nahe vor letzteren befinden sich die freien Enden von Federn e3 e4, welche von der der Schutzwand α2 anliegenden Wandung des Gehäuses c nach innen sich erstrecken, aber nicht über die vorderen Kanten der Arme e und e2 hinaus reichen, so daß, wenn die Hebel c4 und c5 derart gedreht werden, daß die Arme e und e2 gegen die Federn treffen, diese Arme, indem sie die Federn zur Seite drücken, bei deren Enden vorbeigehen und, da die Federn dann wieder zurückschwingen, ihre normale (dargestellte) Lage nicht eher wieder einnehmen können, als eine in entgegengesetzter Richtung auf sie wirkende Kraft sie wieder bei den Federn vorbei und hinter dieselben zurückdrängt.
Unter den inneren Armen cfi und c1 der Hebel sind ebenfalls Federn e5 und ee vorgesehen, die auf sie in gleicher Weise wirken,
wie die Federn e3 und e4 auf die Arme e und e2. Der Bolzen oder die Stange d geht durch an der Schutzwand befestigte Führungen dB und ihr äußeres Ende kann in die S Bohrung oder Vertiefung as der Hülse a? der Schalterkurbel aü eintreten, welche dadurch gesperrt wird. Der andere Sperrbolzen cP, welcher durch die Lasche c9 mit dem anderen dreiarmigen Hebel c5 in Gelenkverbindung ist, kann durch ein Loch a?4 in der Bremsstange α5 (Fig. 4) treten, so daß in dieser Weise auch diese gesperrt wird. Der Bremsschalterhebel f (Fig. 3) ist auf der einen Seite mit einer Knagge oder einem Ansatz f2 versehen, welcher beim Aufsetzen des Hebels auf das Ende c3 der Bremsschalterwelle auf die inneren Arme ca und c7 der dreiarmigen Hebel c4 und c5 trifft und sie niederdrückt, so daß die Hebel · derart gedreht werden, daß die Arme c" und c7 bei den Federn e5 und eu vorbei in die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Lage und die Arme e und e2 bei den Federn e3 und e4 vorbei in die vorher von den Armen c° und c7 eingenommene Lage gelangen. Bei dieser Lage ist dann auch die Knagge f2 des Bremshebels f von den Hebelarmen frei, so daß der Hebel f, ohne ein Hindernis zu finden, gedreht werden kann, und die Sperrbolzen d und d2 sind aus der Hülse a1 der Fahrschalterkurbel a''' bezw. dem Loch d* der Bremsstange cfi herausgezogen, so daß auch Fahrschalter a3 und die Luftbremsstange a5 zur Bedienung frei sind.
Wenn nun der Wagenführer den Bremshebel f wieder abnehmen will, muß er zuerst den Stromschalter α3 abstellen, so daß die Kurbel in die in Fig. 1 und 2 angegebene Lage gelangt, in welcher ihre Hülse a1 das Ende der Sperrstange d aufnehmen kann, während er die Bremsstange a5 sich heben lassen muß, bis ihr Loch λ4 gegenüber dem Sperrbolzen d2 liegt, wodurch die Bremsen der Wagen angezogen werden. Wird dann der Handhebel / abgehoben, so trifft der Ansatz oder die Knagge f2 von unten gegen die Arme e und e2 der Winkelhebel, wodurch letztere in entgegengesetzter Richtung wie vorhin geschwungen und in ihre normale, in ausgezogenen Linien angegebene Lage gebracht und die Sperrbolzen d und d2 in die Vertiefung" as bezw. die Öffnung d* eingeführt werden, so daß der Fahrschalter und der Lu'ftbremsschalter gesperrt sind. Die Federn e3 e4 und e5 e8 verhindern die selbsttätige Bewegung der Hebel und Sperrbolzen aus der Sperrlagc.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung bei elektrischen Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Fahrschalter fasj als auch die Luftbremse nach Abnehmen des Handhebels des Bremsschalters (a4) in gesperrtem Zustande gehalten wird, zum Zweck, die Luftbremsen des Wagens angezogen zu halten und das Verstellen der Einrichtung durch unbefugte Personen zu verhindern.
2. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperren und Ausrücken der Sperrvorrichtung mittels des auf die Bremsschalterwelle (csj aufgesetzten Bremshebels (f) erfolgt, dessen Ansatz ff2) beim Abheben des Bremsschalthebels die Sperrvorrichtung einrückt.
3. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung der Schaltkurbel (a6) des Fahrschalters ein dreiarmiger Hebel (c*J dient, welcher unter Vermittlung einer Lasche (c%) das Ende eines Sperrbolzens (d) in eine Bohrung faaj an der Kurbel (aa) eindrückt.
4. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Bremsstange (ab) mittels eines dreiarmigen Hebels (ch) erfolgt, welcher vermöge einer Lasche (c'') das Ende eines Sperrbolzens (cP) in ein Loch (d*) der Bremsstange eindrückt.
5. Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Schenkel der dreiarmigen Hebel Federn fe3 e4 e5 ea) vortreten, um die Hebel und die mit ihnen verbundenen Teile in den eingestellten Lagen festzuhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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