DE145159C - - Google Patents
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- DE145159C DE145159C DENDAT145159D DE145159DA DE145159C DE 145159 C DE145159 C DE 145159C DE NDAT145159 D DENDAT145159 D DE NDAT145159D DE 145159D A DE145159D A DE 145159DA DE 145159 C DE145159 C DE 145159C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/02—Lasting machines with one single lasting gripper
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
iviqe^Uijt tez omiMHpniin
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zangenantrieb an Aufzwickmaschine!! zur Erzielung
einer horizontal hin- und hergehenden und einer Seitwärtsbewegung der Zange und besteht in der Wahl solcher Mittel, welche,
ohne einander zu stören, die Zange beeinflussen. Hierbei wird die hin- und hergehende
Bewegung in regelmäßiger Wiederkehr auf maschinellem Wege von der Antriebswelle hervorgerufen,
während die Seitwärtsbewegung nach der Willkür des die Maschine bedienenden Arbeiters ausgeführt wird. Die Mittel zur Erzielung
der genannten Bewegungen bestehen darin, daß der Schaft der festen Zangenbacke
durch die Wirkung einer Feder beständig in der Richtung auf einen festen Anschlag gedruckt
und von der umlaufenden Antriebswelle bei jeder Umdrehung einmal entgegen der Wirkung der genannten Feder mittels eines
Kreuzgelenkes von dem Anschlag abgezogen wird, während dem Zangenschaft durch Schwingung einer ihn umfassenden Gabel mittels eines Hebelwerkes von einem Knie- oder.
Handhebel aus eine Seitenschwingung erteilt werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 4 einen
der Fig. 1,
der Fig. 1,
Schnitt nach der Linie C-D Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F
der Fig. 4.
Die Zange besteht in bekannter Weise aus den beiden Schenkeln 1, 2,' von denen der
Schenkel 2 in dem Schenkel 1 auf und ab ge- ■ führt.wird, um das Leder loszulassen und zu
erfassen. Die Auf- und Abbewegung des Zangenschenkels 2 wird durch die Daumenscheibe
3 erzeugt, welche auf die mit dem Zangenschenkel 2 verbundene Hülse 4 einwirkt ; die Feder 6 führt den Zangenschenkel 2
in bekannter Weise in die Ausgangsstellung zurück. Die Bewegung der Zange auf den
Schuh zu, damit diese das Leder erfaßt, erfolgt durch die Stange 7, welche durch eine Feder a
beständig nach außen gedrückt wird./Die Bewegung des Zangenschaftes in entgegenge-'
setzter Richtung entgegen dem Druck der Feder α wird durch eine Daumenscheibe b hervorgerufen,
deren Daumen c auf einen Mitnehmer d der Stange 7 einwirkt.
Außer diesen Bewegungen erhält die Zange noch eine Seitwärtsbewegung, welche die
Richtung kreuzt, in der die Zange durch die Stange 7 geführt wird. Diese Bewegung wird
durch die Willkür des Arbeiters hervorgerufen, und zwar im dargestellten Falle durch das
Knie, welches auf den Hebel 12 einwirkt. Der Hebel 12 ist durch eine Stange 11 und diese
durch einen Hebel 10 mit einer Stange 13 verbunden, welche an einer bei 14 drehbaren Gabel
15 angreift, die den Schaft 9 der festen f>s
Zangenbacke 1 umfaßt. Zu beiden Seiten des
Hebels ίο sind auf der Stange 13 Federn 16, 17
angeordnet, welche die Zange in der Mittelstellung halten. Der Druck dieser Federn
16, 17 muß durch das Knie des Arbeiters überwunden werden, um die Zange in der einen
oder anderen Richtung seitwärts zu bewegen. Auf dem Ausleger 8 der Maschine, in dessen
Öffnung e (Fig. 4) der Zangenschaft sich bewegt, ist ein fester Anschlag 18 angeordnet,
welcher eine gabelförmige Aussparung von solcher Form erhält, daß der Zangenschaft eintreten
kann. Dieser Anschlag hat den Zweck, die Zange in der Mittelstellung zu sichern,
wenn sie der Wirkung der Feder α allein üfeerlassen ist. Wenn daher die Kurvenscheibe b
nicht zur Wirkung kommt und die Zange der Wirkung der Feder α allein überlassen ist, und
gleichzeitig der Einfluß des Arbeiters auf die Stange 13 aufgehört hat, dann dient der Anschlag
18 dazu, den Zangenschaft in die Mittelstellung zu führen, zu welchem Zweck die hervorstehenden
Enden des Anschlages 18 entsprechend abgerundet sind. Der Anschlag 18
ist einstellbar in einem Schlitz 19 angeordnet.
Damit der obere Zangenschenkel der verschiedenen Bewegung der Zange folgen kann,
ist er in seinem oberen Teil vermittels eines Kugelgelenkes 20, in seinem mittleren Teil mit
der Stange 7 des Antriebes durch Kreuzgelenk verbunden.
Der Antrieb erfolgt von der Riemscheibe, welche die Antriebswelle mit den Daumenscheiben
b und 3 dreht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ,,Ein Zangenantrieb am Aufzwickmaschinen zur Erzielung einer horizontal hin- und hergehenden und einer Seitwärtsbewegung der Zange, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (9) der festen Zangenbacke durch die Wirkung einer Feder beständig in der Richtung auf den festen Anschlag (18) gedrückt und von der umlaufenden Antriebswelle bei jeder Umdrehung einmal entgegen der Wirkung der genannten Feder mittels eines Kreuzgelenkes (21) von dem Anschlag abgezogen wird, während dem Zangenschaft (9) durch Schwingung einer ihn umfassenden Gabel (15) mittels eines Hebelwerkes (13, 16, 17, 10, 11) von einem Knie- oder Handhebel (12) aus eine Seitenschwingung erteilt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145159C true DE145159C (de) |
Family
ID=412525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145159D Active DE145159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145159C (de) |
-
0
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