DE145111C - - Google Patents

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DE145111C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C15/00Construction of rotary bodies to resist centrifugal force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch das Patent 132504 ist ein Reifen zur Verstärkung umlaufender Körper bezw. zum Zusammendrücken getrennter, einen Umlaufkörper bildender Einzelkörper geschützt, der im wesentlichen aus zwei einander gegenüberliegenden, auf kegelförmigen Flächen des zu verstärkenden Körpers gleitenden Ringhälften besteht, die durch Schrauben zusammengehalten werden und nach Maßgabe ihrer Näherung ein Zusammendrücken des umlaufenden Körpers bewirken.
In der Beschreibung des Patentes 132504 ist in den verschiedenen Anwendungsfällen immer vorausgesetzt, daß die Spitzenwinkel der beiden Kegelflächen, auf denen die Reifen beim Zusammenholen gleiten, gleich sind. Bei der Bewegung der beiden Reifen gegeneinander bleibt deshalb, unter Voraussetzung gleichmäßiger Nachgiebigkeit des umfaßten Körpers, die Lage der Symmetrieebene der beiden Reifen unverändert und beide verschieben sich beim Anziehen der Schrauben um dieselbe Strecke.
Es kann nun unter Umständen notwendig sein, den Druck auf den umfaßten Körper unter den beiden Reifen verschieden zu machen, oder auch trotz verschiedener Nachgiebigkeit des Körpers unter den Reifen den Druck ebenda einigermaßen gleich zu machen. Es kann ferner erwünschst sein, bei verhältnismäßig großer und nicht genau bestimmbarer Nachgiebigkeit des umfaßten Körpers, wie beispielsweise in den durch die Fig. 3 und 4 der Patentschrift 132504 angedeuteten Fällen, dem einen der Reifen, beispielsweise dem äußeren, beim Spannen eine wesentlich geringere Verschiebung zu geben wie dem andern, um seine Stellung in engere Grenzen einzuschließen.
In diesen und ähnlichen Fällen kann nun durch Wahl verschiedener Spitzenwinkel der beiden Kegelflächen den gestellten Bedingungen genügt werden, indem ein größerer Spitzenwinkel einen geringeren radialen Druck und geringere Verschiebung in der Achsenrichtung des zugehörigen Reifens zur Folge hat. Fig., ι zeigt beispielsweise einen Teil f eines Umlaufkörpers um die Achse χ, bei dem die Spitzenwinkel α und Ci1 sehr verschieden gewählt sind, so daß der weitaus größere radiale Druck und die größere Verschiebung auf den Reifen r mit dem kleineren Spitzenwinkel entfällt. Der Winkel K1 kann auch (Fig. 2) bis zu 900 wachsen, wenngleich er im allgemeinen zweckmäßig unter 900 bleiben wird, um den Reifen T1 genügend genau zu zentrieren.
Die Anwendung verschiedener Spitzenwinkel
kann in allen den Fällen eintreten, auf die sich das Patent 132504 bezieht, beispielsweise zum Zusammenhalten der Wicklungen elektrischer Maschinen, wie Fig. 3 andeutet, entsprechend der Fig. 3 der genannten Patentschrift. Dabei bedeuten wieder α α einzelne stabförmige Wicklungselemente, w den Wicklungsträger und b einen zerteilten besonderen isolierten Ring, der hier nur im Sinne der to obigen Darlegungen verschieden große Spitzenwinkel seiner Kegelflächen erhalten hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Reifen zur Verstärkung umlaufender Körper nach Patent 132504, gekennzeichnet durch die Anwendung verschiedener Spitzenwinkel für die kegelförmigen Flächen des Körpers, zu dem Zwecke, das Verhältnis der radialen Drucke der Reifen und ihrer Verschiebungen beim Anziehen der Schrauben beliebig wählen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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