DE144807C - - Google Patents
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- DE144807C DE144807C DENDAT144807D DE144807DA DE144807C DE 144807 C DE144807 C DE 144807C DE NDAT144807 D DENDAT144807 D DE NDAT144807D DE 144807D A DE144807D A DE 144807DA DE 144807 C DE144807 C DE 144807C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/30—Power rails
- B60M1/34—Power rails in slotted conduits
- B60M1/343—Crossings; Points
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Weichenstellvorrichtung für elektrische
Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung und bezweckt, die Ablenkung des Stromabnehmers
auf den geraden oder krummen Strang mittels federnder Zungen zu bewirken. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Teil
des Gleises im Grundriß. Fig. 2 stellt einen Schnitt nach V-V der Fig. 1 dar, während
Fig. 3 und 4 einzelne Teile der Fig. 2 vergrößert zeigen.
Das Hauptgleis 23 ist mit Schlitzschienen 26, das Nebengleis 24 mit Schlitzschienen 27 ausgestattet.
Zum Ablenken des Stromabnehmers sind unterhalb der oberen Fläche der Schlitzschienen
zwei Zungen 28 und 29 so angeordnet, daß die eigentliche Oberfläche der
Schlitzschienen keine Bewegung erfährt. Diese Zungen sind an lotrechten Zapfen 30 und 31
ο gelagert, von denen sich je einer auf jeder Seite des Schlitzes befindet, wobei die freien Enden
der Zungen in der Richtung der beiden abzweigenden Gleisschienen liegen, wie in Fig. 1
gezeigt. Diese Zungen sind an ihren Enden, wie bei 32 angedeutet, abgeschrägt, und jede
ist mit einer eigenen Feder 33 (Fig. 2 bis 4) ausgestattet. Diese Federn sind hinsichtlich der
zugehörigen Zungen so angeordnet, daß die eine Zunge, beispielsweise die Zunge 29, für
gewöhnlich den Schlitz des Nebengleises schließt, während die andere Zunge 28 für gewöhnlich
den Schlitz des Hauptgleises offen läßt. Dieser Art ist auch die in Fig. 1 veranschaulichte Anordnung,
und wie ersichtlich, kann sich ein Fahrzeug nach jeder Richtung auf den Schienen
23 bewegen, wobei es aber nur die Zunge 29 in Bewegung setzt, welche den Schlitz
der abzweigenden Schienen 27, 27 verschließt, wenn das Fahrzeug aus dem abzweigenden
Gleis 24 in der Richtung des Pfeiles bewegt wird. Die Federanordnung zum Bewegen der
Zungen 28 und 29 ist derart getroffen, daß eine Auswechslung stattfinden und dahin Vorkehrung
getroffen werden kann, daß der Schlitz zwischen den Schienen 27, statt für gewöhnlieh
geschlossen zu sein, für gewöhnlich offen bleibt, während die Zunge 28 so eingerichtet
sein kann, daß sie für gewöhnlich den Schlitz zwischen den Schienen 26 schließt. Vermöge
dieser Einrichtung kann man, wenn beispielsweise eine Verkehrsstörung oder ein Hindernis
auf demjenigen Gleis vorkommt, welches für gewöhnlich offen bleibt, die Fahrzeuge so lange
auf dem anderen Gleis laufen lassen, bis die betreffende Störung oder das Hindernis auf
dem vorerwähnten Gleis beseitigt worden ist. Die Einrichtung zum Auswechseln der Wirkungsweise
hinsichtlich der Federn ergibt sich deutlich aus Fig. 3 und 4, welche in der Ansicht
und zum Teil im Schnitt an einer etwas vergrößert gezeichneten Vorrichtung die zweierlei
Anbringungsweisen der Feder darstellen. Die Zunge 29 ist mit einem Zapfen 34 versehen,
der durch die Schlitzschiene hindurch in eine an der Seite vorgesehene Kammer 35 hineinragt.
_ Auf dem mit Schraubengewinde versehenen Ende des Zapfens befindet sich eine Feststellmutter 36, deren Größe so bemessen
ist, daß sie von den Windungen der Feder 33 aufgenommen werden kann. Auf dem Zapfen
Claims (1)
- ist ferner eine mit Muttergewinde und einem Bunde 38 versehene Mutter 37 aufgeschraubt, so daß sie sich gegen die Feststellmutter 36 legt. Zwischen dem Bunde 38 und einer Aussparung 39 an der Seite der Kammer 35 befindet sich die Feder 33. Letztere drückt somit die Zunge 29 für gewöhnlich aus der Schlilzschiene um eine solche Entfernung heraus, wie dies die Mutter 36 gestaltet. Diese Stellungίο der Teile ist aus Fig. 3 ersichtlich. Um die gewöhnliche Stellung der Zunge zu ändern, schraubt man die Muffe 37 von dem Zapfen 34 ab, dreht sie samt der Feder 33 vollständig herum und schraubt sie in dieser neuen Stellung auf den Zapfen 34 wieder auf. Die Stellung ist nunmehr wie in Fig. 4 gezeichnet, bei welcher die jetzt zwischen der Schlitzschiene und dem Bunde 38 befindliche Feder die Zunge 29 statt von der Schlitzschiene hinwegao nach dieser Schlitzschiene zu drängt. , Die Mutter 36 begrenzt dabei auch fernerhin die Auswärtsbewegung der Zunge und dient dazu, die Muffe 37 in ihrer Stellung festzuhalten.Pa τ ent-Anspruch:Eine Weichenstellvorrichtung für elektrische Bahnen mit unterirdischer Stromzuführung, bei welcher federnde Schlitzweichen bei Abzweigungen verwendet werden, deren mit abgeschrägten Enden versehene Zungen unterhalb der oberen Fläche der Schlitzschienen wagerecht drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden die Schlitzweiche bildenden Zungen (28, 29) mit einer Feder (33) ausgestattet ist, welche so angebracht werden kann, daß sie die Zunge entweder quer über den Schlitz drängt oder sie zurückzieht und dadurch den Schlitz für gewöhnlich offen hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE144807C true DE144807C (de) |
Family
ID=412195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT144807D Active DE144807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE144807C (de) |
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0
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