DE815361C - Kabeleinfuehrung mit Druckkontakten - Google Patents

Kabeleinfuehrung mit Druckkontakten

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DE815361C
DE815361C DEP47873A DEP0047873A DE815361C DE 815361 C DE815361 C DE 815361C DE P47873 A DEP47873 A DE P47873A DE P0047873 A DEP0047873 A DE P0047873A DE 815361 C DE815361 C DE 815361C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
elongated hole
section
hole
cable
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Expired
Application number
DEP47873A
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English (en)
Inventor
Ernst Wollenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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Publication of DE815361C publication Critical patent/DE815361C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/22Contacts for co-operating by abutting

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Kabeleinführung mit Druckkontakten Die Erfindung bezieht sich auf Verbindungskupplungen mit Druckkontakten für elektrische mehradrige Kabel und insbesondere auf Kabeleinführungen in Schrämmaschinen. Sie besteht in einer neuartigen Gestaltung der hierfür benutzten Kontaktbolzen und der sie tragenden vorzugsweise zylindrischen Isolierkörper. Die Ausbildung der Kontaktbolzen und ihrer Sitze in den Isolierkörpern sowie ihre gegenseitige Anordnung geschieht hierbei mit dem Ziel, bei einer aus den Betriebsverhältnissen sich ergebenden Anzahl und Schaftstärke der Kontaktbolzen, welche für den AnschluB an die Starkstromadern, die Hilfsadern und Erdungsadern benötigt werden, Fassungen und Isolierkörper von möglichst kleinem Durchmesser zu erhalten und unrichtigen Einbau und eine gefährliche Verringerung des gegenseitigen Abstandes der an den Klemmstellen vorspringenden Klemmittel beim Einbau oder beim Betrieb der Kabeleinführung zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck besteht, wie später an Hand der Zeichnung noch näher erläutert wird, jeder Kontaktbolzen aus einer zylindrischen und aus zwei gleichachsigen, abgeflacht-zylindrischen Abschnitten und jeder Sitz im Isolierkörper aus einer zylindrischen Einsenkung und aus Einsenkungen mit ebenen und, gekrümmten Flächen in bestimmter Anordnung zueinander. Hierdurch soll erreicht werden, daß die Kontaktbolzen nur in einer bestimmten Stellung in ihren Sitz im Isolierkörper eingelassen und befestigt werden können und daß nach dem Einbau jedes der einseitig an den Kontaktbolzen angeordneten vorspringenden Klemmittel für die Kabelschuhe keinem Klemmittel der übrigen Kontaktbolzen zugekehrt ist.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i die Kabeleinführung im Längsschnitt, in den Abb. 2, 3, 4, 5 und 6 (in etwas größerem Maßstab) die Kontaktbolzen, ihren Sitz im Isolierkörper und die gegenseitige Anordnung von beiden; Abb. 7 zeigt eine Aufsicht auf die Kabeleinführung von der Kabelseite her und die Lage der Sitze im Isolierkörper.
  • In der Abb. i sieht man auf der Klemmseite 16 die Kabeladern, die Befestigung der Kabelschuhe an den Kontaktbolzen i und den Sitz der gestuften Kontaktbolzen im Isolierkörper io; auf der Kontaktseite 17 sieht man die Verschraubung der Kontaktbolzen mit Muttern und Gegenmuttern sowie den Isolierkörper 18 mit Gegenkontaktbolzen, die darin unter Verwendung von Schraubenfedern und Hutmuttern achsbeweglich geführt sind.
  • Jeder der gestuften Kontaktbolzen (Abb. 2 bis 4) besteht aus mehreren Abschnitten, nämlich aus einem zylindrischen Schaft 2 mit Gewinde am Kontaktende und aus zwei stärkeren, gleichachsigen, abgeflacht-zylindrischen Abschnitten 3 mit den einseitigen, planparallelen Abflachungen 4 und 5. Der obere Abschnitt 3 ist annähernd bis auf Halbkreisquerschnitt abgeflacht und hat eine oder mehrere radiale Bohrungen 6 mit Gewinde zur Aufnahme von Klemmschrauben 7, welche den Kabelschuh 8 zwischen eine U-förmige Klemmleiste 9 und das Bolzenende 4 klemmen. Die geringere seitliche Abflachung 5 des mittleren Kontaktbolzenabschnittes 3 reicht nur etwa bis zum Umfang des Schaftes 2; diese Abflachung hindert nach dem Einbau den Kontaktbolzen an der Drehung in seinem. gleichartig gestalteten Sitz im Isolierkörper io.
  • Dieser Isolierkörper io hat an den Sitzstellen, wie Abb. 5 und 6 zeigen, eine Bohrung i i zur Aufnahme und Führung des Gewindeschaftes 2 des Kontaktbolzens und ein dazu achsparalleles Lang-__. loch iz, dessen Tiefe im Isolierkörper ungefähr gleich der Länge der Abflachung 5 des Kontaktbolzens ist. Dieses Langloch 12, dessen Breite annähernd der Stärke des mittleren Bolzenabschnittes 3, senkrecht zu dessen Abflachungen gemessen, entspricht, ist im Isolierkörper bezüglich der Bohrung i i so angeordnet, daß die Achse der Bohrung i i in der kurzen Symmetrieebene des Langloches liegt und daß die Achse des Langloches gegenüber der Achse der Bohrung i i um ein Maß versetzt ist, das halb so groß ist wie die Scheitelhöhe (Maß a in Abb. 4) des durch die Abflachung 5 weggeschnittenen Kreissegments. Nach Einführung des Kontaktbolzens bzw. seines Gewindeschaftes 2 in die Bohrung i i tangieren dann die ebenen Langlochflächen einerseits die Abflachung 5 von Abschnitt 3 des Kontaktbolzens und andererseits die halbzylindrische Rundung dieses Abschnittes (bei 13 in Abb. 5). . Zur Schaffung längerer Kriechwege ist das Langloch 12 im Isolierkörper io etwa bis zu seiner. halben Tiefe (15 in Abb.6) durch eine zylindrische Einsenkung 14 verbreitert. Zylindrische Einsenkungen werden vorteilhaft auch auf der Kontaktseite. 17 der Isolierkörper io und 18 (Abb. i) für die Bolzenmuttern bzw. die Schraubenfedern angebracht.
  • Abb. 7 zeigt die gegenseitige Anordnung der eben gekennzeichneten Sitzstellen für alle Kontaktbolzen in dem Isolierkörper io. Von den beiden ebenen Flächen eines jeden Langloches 12 liegt jedesmal diejenige, welche die Abflachung 5 des mittleren Kontaktbolzenabschnittes 3 berührt, dem Umfang des Isolierkörperabschnittes io am nächsten. Da die Kontaktbolzen nur in einer bestimmten Stellung in die Sitze des Isolierkörpers eingeführt werden können, ist ein unrichtiger Einbau unmöglich; ebenso ist infolge der nach Einführung.der Kontaktbolzen gegebenen Stellung ihre Verdrehung und ein unrichtiges Anklemmen der Kabelschuhe ausgeschlossen. Die Abb. 7 zeigt ferner, daß dann trotz der gedrungenen Anordnung jedes der überragenden Klemmittel an den Kontaktbolzen keinem Klemmmittel der übrigen Kontaktbolzen zugekehrt ist.
  • Es ändert nichts am Sinn der Erfindung, wenn die Sitze im Isolierkörper gegenüber der in Abb: 7 dargestellten Lage um einen Winkel verdreht angeordnet werden, solange dabei die Bedingung eingehalten wird, daß die vorspringenden Klemmittel nicht einander zugekehrt und ihr zulässiger gegenseitiger Abstand nicht unterschritten wird. Die längs beweglich und federnd geführten Kontaktbolzen auf der Gegenkontaktseite können ebenfalls;-wie beschrieben, gestaltet und in entsprechenden Sitzen des Isolierkörpers 18 angeordnet sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kabeleinführung mit Druckkontakten aus zwei zylindrischen Fassungen und Kontaktbolzen, die in. den Isolierkörpern in Bohrungen untergebracht und auf den einander zugekehrten Stirnseiten der Isolierkörper zur Kontaktgebung und auf den entgegengesetzten Seiten zum Anschluß an Kabeladern mittels Kabelschuhen bestimmt sind, wobei beide Fassungen mitsamt ihren Kontaktbolzen gleichachsig zueinander geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktbolzen aus einem zylindrischen. Abschnitt und aus zwei stärkeren, gleichachigen; abgeflacht-zylindrischen Abschnitten besteht; die einseitig in zwei Stufen ungefähr auf die Schaftstärke und auf Halbkreisquerschnitt abgeflächt sind, und daß jeder der für die Aufnahme der Kontaktbolzen bestimmten Sitze in den Isolier-, körpern aus stufenweisen Einsenkungen besteht, nämlich aus einer 'zylindrischen Bohrung für den Kontaktbolzenschaft und aus einem im Verhältnis zur lichten Weite dieser Bohrung größeren Langloch, dessen Tiefe etwa der Länge des mittleren Kontaktbolzenabschnittes entspricht und dessen Achse zur Achse der Bohrung parallel und dagegen um ein .solches Maß, verschoben ist, daß eine der ebenen Flächen des Langloches ganz oder zum Teil die Abflachung des mittleren Kontaktbolzenabschnittes berührt.
  2. 2. KabeleinfüWung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Bohrung für die Kontaktbolzen im Isolierkörper in der kurzen Symmetrieebene des Langloches liegt und die Achse des Langloches gegen die Achse der Bohrung um ein Maß verschoben ist, welches höchstens halb so groß ist wie die Scheitelhöhe des bei der Abflachung des mittleren Kontaktbolzenabschnittes weggefallenen Kreisabschnittes, und daß die Breite des Langloches etwa der Stärke des mittleren Kontaktbolzenabschnittes, senkrecht zu seiner Abflachung gemessen, entspricht.
  3. 3. Kaheleinführung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch ungefähr bis zu seiner halben Tiefe durch eine zylindrische Einsenkung verbreitert ist.
  4. 4. Kabeleinführung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden ebenen Flächen eines jeden Langloches diejenige, welche die Abflachung des mittleren Kontaktbolzenabschnittes berührt, dem Umfang des Isolierkörpers am nächsten liegt.
  5. 5. Kabeleinführung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der an dem oberen abgeflachten Abschnitt der Kontaktbolzen angebrachten vorspringenden Klemmteile für die Kabelschuhe der Kabeladern keinem Klemmittel der übrigen Kontaktbolzen zugekehrt ist.
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