DE143370C - - Google Patents
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- DE143370C DE143370C DENDAT143370D DE143370DA DE143370C DE 143370 C DE143370 C DE 143370C DE NDAT143370 D DENDAT143370 D DE NDAT143370D DE 143370D A DE143370D A DE 143370DA DE 143370 C DE143370 C DE 143370C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B31/00—Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
lvvaujuirtt bet cscnntnk
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 143370
KLASSE 64«.
KLASSE 64«.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entlüften von Gefäßen, welche
mit einer durch einen Stöpsel oder dergl. verschlossenen Öffnung versehen sind.
Die Entlüftung erfolgt in der Weise, daß. nachdem das Gefäß mit einem Pfropfen oder einer Kappe aus elastischem Material, z. B. Gummi, geschlossen oder ein solcher Pfropfen in eine kleine Öffnung des Deckels fest eingesteckt ist, derselbe von einer unten zugespitzten dünnen Hohlnadel durchstochen wird, die durch einen Schlauch mit einer Luftpumpe verbunden ist. Sobald die Entlüftung des Gefäßes durch die Luftpumpe beendet ist, wird die Hohlnadel aus dem elastischen Körper herausgezogen, worauf sich die Durchstecköffnung selbsttätig wieder schließen kann.
Die Entlüftung erfolgt in der Weise, daß. nachdem das Gefäß mit einem Pfropfen oder einer Kappe aus elastischem Material, z. B. Gummi, geschlossen oder ein solcher Pfropfen in eine kleine Öffnung des Deckels fest eingesteckt ist, derselbe von einer unten zugespitzten dünnen Hohlnadel durchstochen wird, die durch einen Schlauch mit einer Luftpumpe verbunden ist. Sobald die Entlüftung des Gefäßes durch die Luftpumpe beendet ist, wird die Hohlnadel aus dem elastischen Körper herausgezogen, worauf sich die Durchstecköffnung selbsttätig wieder schließen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 beispielsweise ein zu entlüftendes Konservenglas
mit der Entlüftungsvorrichtung in Seitenansicht und Aufsicht dargestellt. Die in
größerem Maßstab gezeichneten Fig. 3 und 4 veranschaulichen die hohle, durch den elastischen
Pfropfen gesteckte Entlüftungsnadel mit zweierlei Spitzenanordnung.
Der elastische Pfropfen d wird in eine Öffnung c des Deckels b fest eingesteckt, derart,
daß er beim Durchstecken mit der Entlüftungsnadel e nicht aus seiner Lage weicht. Die
Hohlnadel e hat oben einen Knopf/ und ist mit einem hohlen Seitenarm g versehen, an
welchen eine Anschlauchspitze h zum Aufsetzen des zur Luftpumpe gehenden Schlauches i angesetzt
ist. Unten ist die Entlüftungsnadel e entweder in der in Fig. 3 oder in der in Fig. 4 dargestellten Art zugespitzt.
Wird nach Aufsetzen des Deckels b auf das Konservenglas α und Einstecken der Entlüftungsnadel
in den Pfropfen die Luftpumpe in Tätigkeit gesetzt, so wird die Luft durch die Hohlnadel
e aus dem Glas α abgesaugt. Sobald die Entlüftung beendet ist, wird die Nadel e einfach
aus dem Pfropfen ausgezogen, worauf derselbe die Durchstecköffnung selbsttätig wieder
fest zuschließt, derart, daß ein Eindringen von Luft ausgeschlossen ist.
Zum Zwecke leichteren Einsteckens der Entlüftungsnadel in den Pfropfen kann derselbe
schon vor dem Einsetzen in den Gefäßdeckel mit einem durch den Pfropfen gehenden
Schlitz k versehen und derselbe an der Einsteckstelle der Entlüftungsnadel auch markiert
werden (Fig. 5).
Anstatt den Pfropfen d in den Deckel des Gefäßes zu stecken, kann derselbe auch an
geeigneter Stelle in die Gefäßwand gesteckt werden. Im allgemeinen wird jedoch der Deckel
des Gefäßes die geeignetste Stelle für Unterbringung desselben sein.
Sind Gefäße bereits durch elastische Pfropfen oder Gummikappen abgeschlossen, so ist die
besondere Anbringung eines elastischen Pfropfens
an dem Gefäß nicht erforderlich, sondern es genügt für das Entlüften die Benutzung dieses
Pfropfens bezw. dieser Kappe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Entlüften von Gefäßen, welche mit einer durch einen Stöpsel oder dergl. verschlossenen Öffnung versehen sind, gekennzeichnet durch eine hohle, mit einem Anschlußstück (g) an die Saugeleitung versehene Nadel (e), welche zwecks Entlüftens des Gefäßes durch den Stöpsel gestochen wird und so dünn ist, daß nach dem Herausziehen der Nadel die entstandene OfF-nung sich infolge der Elastizität des verwendeten Stöpselmaterials selbsttätig wieder schließen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE143370C true DE143370C (de) |
Family
ID=410868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT143370D Active DE143370C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE143370C (de) |
-
0
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