DE14290C - Neuerungen an dem unter Nr. 11989 patentirten Kondensationswasserableiter - Google Patents
Neuerungen an dem unter Nr. 11989 patentirten KondensationswasserableiterInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/20—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
- F16T1/26—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of upright-open-bucket type
- F16T1/28—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of upright-open-bucket type using levers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Erstes Zusatz - Patent zu No. 11989 vom 19. Mai 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. December 1880 ab.
Längste Dauer: 18. Mai 1895.
Die beiliegende Zeichnung stellt einen Condensationswasserableiter
der unter P.E.. No. 11989 patentirten Art dar. Neu ist die specielle Construction
des Regulirventils und die Anordnung der zwei auf dem Apparat angebrachten, mit
einem gemeinschaftlichen Deckel abgeschlossenen Kammern, von denen die eine, wie bisher, den
Ventilmechanismus und die andere eine Siebvorrichtung enthält, welche zum Absondern der
vom Wasser etwa mitgeführten Unreinheiten dient.
In dem vorliegenden Condensationswasserableiter wirkt der Hebel f auf ein an seinem
anderen Ende angehängtes Ventil. Diese Anordnung empfiehlt der Erfinder vorzugsweise
bei unreinem Wasser, um alle dem Festsetzen unterworfenen Theile, wie Führungen etc., zu
vermeiden und die Auswechselung abgenutzter Dichtflächen zu erleichtern.
Das Ventil hängt an einem Gelenk e frei schwebend über seinem Sitz. Es besteht aus
einer losen Scheibe s, welche unten eine ebene Dichtfläche hat. An ihrem Umfange erweitert
sich die Scheibe nach oben zu einer kegelförmigen oder kugelsegmentförmigen Sitzfläche
und auf der Oberseite ist die Scheibe ί gewölbt. Diese Ventilscheibe wird umschlossen
von einer Ueberwurfmutter, welche, wie die Zeichnung angiebt, an den Fufs des Gelenktheiles
e angeschraubt ist. Die Ventilscheibe ί hat in dieser Ueberwurfmutter reichlich Platz,
so dafs sie sich frei darin bewegen kann. Der kegelförmig oder kugelsegmentförmig erweiterte
Umfang der Ventilscheibe s, welcher von dem entsprechend ausgedrehten Sitz an der Ueberwurfmutter
umschlossen wird, bewirkt, dafs die Ventilscheibe s auch bei einer schrägen Stellung
eine Gleichgewichtslage einnehmen und somitauch bei einer etwas schiefen Aufstellung des Topfes
sich bleibend in eine dem Ventilsitz i parallele Lage einstellen kann. Hierin soll ein Hauptvorzug
der beschriebenen Ventilconstruction liegen. Die Wölbung der Oberseite der Ventilscheibe
bewirkt, dafs beim Aufsetzen des Ventils der. Gelenktheil e auf die Mitte der Ventilscheibe
ί drückt. Nach Abschrauben der Ueberwurfmutter von dem Theil e ist die
Ventilscheibe s mit Leichtigkeit auszuwechseln. Auch der Sitz i des Ventils ist zum leichten
Auswechseln eingerichtet und deshalb so lose in eine entsprechende Bohrung des Ventiluntersatzes
eingepafst, dafs er leicht herausgenommen werden kann. Hierbei wird der beständige
dichte Abschlufs gegen den Ventiluntersatz durch die Unterseite des Sitzes i bewirkt, so dafs also i zwei Dichtflächen hat, von
denen aber nur die obere der Wasserströmung ausgesetzt ist. Die hierdurch erzielte leichte
Auswechselbarkeit des Sitzes ist nicht nur von Vortheil, wenn die obere Dichtfläche desselben
von der Wasserströmung zerfressen ist, sondern auch, wenn man den Apparat für einen höheren
als gewöhnlich vorkommenden Dampfdruck einrichten will; man braucht dann nur den Sitz i
gegen einen solchen mit entsprechend kleinerer Bohrung zu vertauschen.
In Fällen, wo es erwünscht ist, den ganzen Querschnitt des Rohres h als freie Ventilöffnung
zu haben, wenn z. B. ein Condensationswasserableiter plötzliche Wasseransammlung möglichst
rasch bewältigen soll, wird das beschriebene Ventil durch ein Doppelsitzventil oder durch
ein Ventil, wie Fig. 2 zeigt, ersetzt. In diesem wird nur das kleine Ventil ο vom Hebel, an
dessen anderem Ende der Schwimmtopf hängt, gehoben, und die hierdurch in y hervorgerufene
Druckverminderung bewirkt das selbsttätige Anheben des grofsen Ventils;
Auf dem Deckel des Topfes ist aufser der für den Ventilmechanismus bestimmten Kammer u
noch eine zweite Kammer t angeordnet, welche zur Aufnahme eines Blechsiebes q für Zurückhaltung
von Unreinigkeiten dient und gleichzeitig einen bequemen Zugang zum Innern des
Schwimmtopfes <r bildet. BeideKammern überdeckt der gemeinschaftliche, abnehmbare Deckel /,
welcher durch eine Scheidewand in zwei, den abzudeckenden Kammern entsprechende Räume
zerfällt, so dafs die Scheidewand im Deckel auf der Scheidewand der beiden Kammern abgedichtet
wird. Der Deckel / wird durch die Bügelschraube r festgezogen. Nach Lösung
dieser einen Schraube und Abnahme des Deckels / kann man also sowohl das Ventil bequem untersuchen, als auch etwa vom Wasser
mitgeführte Unreinheiten mit Leichtigkeit aus der offenen Siebkammer t entfernen. Löst
man die kleine Schraube v, so kann man das Siebblech herausnehmen und alsdann durch
den offenen Boden der Kammer t auch in das Innere des Schwimmtopfes c sehen und
gelangen. Die Luftabführung befindet sich, wie bisher, bei m.
Claims (2)
1. Die beschriebene specielle Construction des schwebenden losen Ventils s und die Anordnung
des losen, auswechselbaren Ventilsitzes i.
2. Die Anordnung der beiden durch eine Scheidewand getrennten Kammern t und u,
die Einrichtung der Eintrittskammer t mit Siebblecheinsatz und der Verschlufs beider
Kammern durch den gemeinschaftlichen Deckel / mit correspondirender innerer
Scheidewand, wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14290C true DE14290C (de) |
Family
ID=291386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14290D Active DE14290C (de) | Neuerungen an dem unter Nr. 11989 patentirten Kondensationswasserableiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14290C (de) |
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