DE106968C - - Google Patents

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DE106968C
DE106968C DENDAT106968D DE106968DC DE106968C DE 106968 C DE106968 C DE 106968C DE NDAT106968 D DENDAT106968 D DE NDAT106968D DE 106968D C DE106968D C DE 106968DC DE 106968 C DE106968 C DE 106968C
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Germany
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filter
pipe
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filter material
vessel
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DENDAT106968D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/04Plug, tap, or cock filters filtering elements mounted in or on a faucet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Filter hat vor den bisher bekannten den Vortheil eines einfachen Zusammenbaues und einer sehr leichten selbstthätigen Reinigung, so dafs diese beliebig oft vorgenommen werden kann. Bei diesem Filter ■ ist das Filtermaterial in der Weise angeordnet, däfs die Poren desselben immer kleiner werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiges Filter in Fig. 1 zur Hälfte in Ansicht, zur Hälfte im Verticalschnitt dargestellt. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie x-x von Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen Einzeltbeile des Filters.
Das Filtergefäfs A wird durch einen Deckel A1 geschlossen, an welchem ein mit einem Hahn AB versehenes Rohr A'2 zum Einführen der zu filtrirenden Flüssigkeit angebracht ist. Am unteren Ende des Gefäfses ist das Ablaufrohr A* angebracht, dessen oberes Ende so weit in das Innere des Gefäfses eintritt, dafs es in eine für diesen Zweck vorgesehene Oeffnung eines Filterblockes C eingreift. Dieser Block ist aus geprefstem Filtermaterial, z. B. Knochenkohle, Holzkohle, Koks oder dergl, hergestellt, und zwar entweder aus einem oder aus einem Gemisch von mehreren Materialien. Dieser Block C wird von körnigem Filtermaterial D umgeben, z. B. zerkleinerter Kohle oder Koks, auf welches eine Asbestscheibe E gelegt ist. Auf diese Scheibe wird pulverförmiges Filtermaterial D1, z. B. Knochenkohle oder gewaschener Koks gebracht und auf diese Schicht wieder eine Asbestscheibe E1 gelegt.
Diese mufs in einer solchen Höhe liegen, dafs in dem Filtergefäfs ein freier Raum bleibt, aus welchem ein mit einem Hahn versehenes Rohr H nach aufsen führt. Auf die Asbestscheibe wird eine Platte F gelegt, die mit Löchern F2 versehen ist, sowie mit kleinen Säulen F1, welche als Träger für eine zweite durchlöcherte Scheibe G dienen, auf welche sich der Rand des Deckels A1 legt.
Die zu filtrirende Flüssigkeit tritt durch das Rohr Ä2 ein, fliefst durch die Oeffnungen der Platten G und F, wodurch sie über die ganze Oberfläche des Filtermaterials vertheilt wird, durchdringt die Filtermasse und fliefst aus dem Rohr A* aus. Auf diese Weise wird das Filter gewöhnlich benutzt.
Wenn das Filter gereinigt werden soll, wird auf das Rohr A* ein mit einer Wasserleitung verbundener Schlauch geschoben, der Hahn A3 des Rohres A'2 geschlossen und der Hahn des Rohres H geöffnet.
Das Waschwasser tritt also von unten in das Filtergefäfs ein, durchdringt die Filtermassen in der der Filtratbewegung entgegengesetzten Richtung, nimmt alle Unreinigkeiten mit, welche sich in dem Filter angesammelt haben und tritt durch das Rohr H aus. Soll lediglich eine Reinigung der Platten F und G vorgenommen werden , so öffnet man den Hahn des aus dem Hohlräume nach aufsen führenden Rohres H und leitet Wasser durch A2 ein. ' ,
Verein deutschen Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.

Claims (1)

  1. Pa τ εν τ-Anspruch:
    Filter, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier gelochter, einen mit Ableitungsrohr (H) versehenen Vertheilungsraum für das zu filtrirende Wasser bildender Asbestplatten (F und G) über dem Filtermaterial und in entsprechender Entfernung von einander, so dafs man durch Leitung des Waschwassers von unten nach oben eine Reinigung des ganzen Filters oder durch Einführen des Wassers durch das obere Rohr (A2) lediglich eine Reinigung der durchlöcherten Platten (F und G) herbeiführen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3624414A1 (de) * 1986-07-18 1988-01-28 Michael Busch Wasserfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3624414A1 (de) * 1986-07-18 1988-01-28 Michael Busch Wasserfilter

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