DE14217C - Lastwagen mit Vorderrädern, welche sich unabhängig von der vorderen Tragachse drehen können - Google Patents

Lastwagen mit Vorderrädern, welche sich unabhängig von der vorderen Tragachse drehen können

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DE14217C
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Germany
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trucks
drawbar
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front wheels
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Active
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DENDAT14217D
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E. JORDAN in Ratibor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/04Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1880 ab.
Diese Construction des Vordergestells soll verhindern^ dafs die Pferde bei schlechten Wegen durch die seitlichen Stöfse der Deichsel beunruhigt oder an Kopf und Brust beschädigt werden.
Der Wagen jst im Grundrifs und Vorderansicht gezeichnet. Die Haupteigenthümlichkeit besteht in den zwei verticalen Wellen a a, in welchen die Axschenkel eingenietet sind. Die Wellen α α sind in den Schienen b b gelagert, welche ihrerseits mit Bolzen an die zwei Traversen c c angeschraubt sind. Diese Traversen sind auf Zug- und Druckfestigkeit beansprucht und sollen den Vordergestellen und somit auch den Wellen α α. absolute Steifheit geben. Zwischen den Traversen c c sind die Langbäume dd eingelagert, welche an ihren Hinterschenkeln rund sind, damit sie bei ungleichem Terrain sich leicht bewegen. Auf den Wellen α α befinden sich die zweiarmigen Hebel e e, welche in Verbindung mit den Zugstangen // ein Parallelogramm bilden, welches die genaue Richtung der Räder der Deichselrichtung entsprechend parallel stellt, weil die Zugstangen // in ihrer Mitte mit der Deichsel h verbolzt sind. Die Deichsel h ist zwischen den Traversen c c eingelagert und greift unter den schmiedeisernen Lenkschemel g, welcher an den Langbäumen dd befestigt ist.
Bei den gewöhnlichen Wagen ist die Deichsel als Hebelarm bei 4,7 m Länge folgendermafsen zu berechnen:
Die Spurweite beträgt in der Regel 1,3 m. Die Hälfte ist 0,65 m vom Drehpunkt bis Mitte Rad. Mithin ist der Hebelarm der Deichsel im Verhältnifs von 0,65 : 4,7 = 1:7.
Bei dieser Construction ist die Deichsel ebenfalls 4,7 m lang, aber die Länge vom Drehpunkt in den Wellen α α bis Mitte Rad ist 0,1 m, und die Hebel e e sind von Mitte bis Mitte Bolzen 0,3 m (also im Ganzen 0,6 m) mithin ein Verhältnifs von 0,1 : 0,3 = 1 : 3. Da die Deichsellänge 4,7 m beträgt, so stellt sich das Gesammtverhältnifs, da 0,30 : 4,7 = 1 : 14 beträgt, 1: 14 χ 3 = 1:42.
Während bei den früheren Wagen das Deichselhebelverhältnifs, wie vorhin gezeigt, 1 : 7 ist, soll es hier mit 1 :.42, also mit sechsmal so viel Kraftersparnifs erreicht sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Lastwagen eine unbeweglich mit der Hinteraxe verbundene vordere Tragaxe, wobei die Vorderräder auf kurze Axschenkel aufgesteckt, mittelst der Stangenverbindung α b c f von der Deichsel aus gemeinsam drehbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT14217D Lastwagen mit Vorderrädern, welche sich unabhängig von der vorderen Tragachse drehen können Active DE14217C (de)

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