DE14111C - Neuerungen an Aufzugmaschinen - Google Patents
Neuerungen an AufzugmaschinenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B9/00—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
- B66B9/04—Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Types And Forms Of Lifts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Erfindung besteht in einem Abschlufs, um einen
sich bewegenden Körper allmälig durch Verdrängung einer flüssigen Masse am Weitergehen
zu verhindern, indem die letztere durch die Wirkung eines sich bewegenden Theils durch
eine sich beständig verengende Oeffnung gedrängt wird. Der bewegliche oder der feste
Theil des Abschlusses ist in solcher Weise construirt, dafs nach Vollendung der Bewegung die
Durchgangsöffnung für das Wasser zwischen beiden Theilen nicht ganz geschlossen ist.
In Fig. ι und 2 stellt A die Grundplatte dar,
α den senkrechten Cylinder mit der Stopfbüchse
a1, B einen, zweiten Cylinder von geeigneter
Länge, welcher in den Cylinder a am unteren Theile desselben eingepafst ist. C bezeichnet
einen Tauchkolben, oben mit einem Kopfe c, unten mit einem kegelförmigen Ansätze
i1 versehen. Der gröfste Durchmesser des Ansatzes c1 ist etwas geringer als der Durchmesser
des Cylinders B, Fig. 3; deshalb können beide einander nie berühren. Der Cylinder β wird mit
Flüssigkeit D gefüllt.
Der Kolben kann sich beim Herabgehen aus seiner gehobenen Stellung frei bewegen, bis
sein Ansatz c1 in das obere Ende des Cylinders B eingetreten ist, dann erfährt die Bewegung
einen stetig wachsenden Widerstand, welcher von der sich verengenden Durchflufsöffhung herrührt,
die aber nie wirklich geschlossen wird. Eine Feder E kann angewendet werden, um die
Aufwärtsbewegung des Kolbens zu veranlassen.
Es kann auch der Tauchkolben c durchweg cylindrisch und der eingesetzte Cylinder B kegelförmig
gemacht werden. Auch kann die Widerstandsflüssigkeit um den Kolben herum durch die Grundplatte geleitet werden.
Der Abschlufs mit der Feder kann bei Eisenbahn- und gewöhnlichen Wagen und auch bei
Ziehketten oder Tauen angewendet werden. Ohne die Feder kann er bei Dampf- und anderen
Aufzügen zum Zwecke des Aufhaltens des Niedergehens ohne Stofs oder Ruck Anwendung
finden.
Eine andere Anordnung zeigt Fig. 4. A ist der feststehende Cylinder, welcher eine Scheidewand
α mit einer Oeifnung in der Mitte hat. Der Kolben al ist mit einem festen Ansätze «2
versehen, der aus einem geraden und aus einem verjüngt zulaufenden Theile besteht und so eingerichtet
ist, dafs er in die Oeffnung der Scheidewand eintreten kann. Der Niedergang des
Kolbens wird durch den Eintritt des Ansatzes in die Oeffnung der Scheidewand allmälig aufgehalten,
indem dadurch eine Wassermasse verdrängt und theilweise zwischen den Bodenverschlufs
und die Scheidewand eingesperrt wird.
Die in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Anordnung besteht hauptsächlich darin, den Boden
des Tauchkolbens eines hydraulischen Aufzuges mit einem röhrenförmigen, kegelförmig zulaufenden
Ansätze zu versehen, welcher zum Zwecke des Aufhaltens der Abwärtsbewegung in eine
theilweise zusammengedrückte Wassermasse eindringt, sowie in der Anwendung eines Schliefsringes
und einer theilweise abgesperrten Wassermasse über demselben in Verbindung mit dem
Bodenrande. Die Construction ist derart, dafs die Aufwärtsbewegung allmälig aufgehalten wird,
so dafs kein Stofs oder Ruck stattfindet.
A, Fig. 5 und 7, stellt das Gestelle dar, welches
am besten aus einem cylindrischen Gufsstücke besteht. Ein Zuführungsrohr a a * kommt
vom Windkessel a2 einer Pumpe her. a3 ist eine
Scheidewand mit einer Oeffnung in der Mitte. B ist der angeschraubte Cylinder, b ein oben an den
Cylinder geschraubter Theil, mittelst dessen der Durchmesser des Cylinders vergröfsert wird, um
gehörigen Raum für eine Wassermasse und Verpackungsvorrichtungen zu gewähren, b1 ist ein
Ansatz an der Innenseite von b, hergestellt durch eine schräge Wand P. C, Fig. 5 bis 7,
stellt den unteren Tauchkolben und c, Fig. 5, den Boden desselben dar, welcher mit einem
Rande c1 und einem röhrenförmigen Ansätze c2
versehen ist. Der obere Theil des hohlen Tauchkolbens C ist genau wie der obere Theil
des Cylinders B construirt. D, Fig. 5 und 6, ist ein Abschlufsring, welcher den Kolben C
umgiebt, oben auf dem Cylinder B in der Kammer b ruht und sich in senkrechter Richtung
frei bewegen kann. Ein Ring E umgiebt den Kolben C und ruht auf der Verstärkung b\
F, Fig. 5, bezeichnet Packimgsringe von Gummi, welche auf dem Unterlagsringe E ruhen. Die
Stopfbüchsenbrille G, Fig. 5, ist mit einem Rande g und Schrauben^1 versehen.
Das Wasser dringt von der Pumpe in die Kammer A und durch die Oeffnung in der Mitte
unter den Tauchkolben C. Sobald C sich dem Ende seiner Aufwärtsbewegung nähert, kommt
der Rand i1 des Bodens in Berührung mit dem
Abschlufsringe D und hebt denselben. Dadurch wird die darüber befindliche Wassermasse in
der Kammer gezwungen, durch den Zwischenraum zwischen der äufseren Wand und der daneben liegenden Wand nach unten zu fliefsen,
Fig. 6. Da die ringförmige Durchflufsöffnung beständig kleiner wird, so fliefst das Wasser immer
langsamer in die Kammer darunter, und infolge dessen wird die Bewegung aufgehalten,
ehe der Abschlufsring den Packungsring erreicht. Wenn der Tauchkolben sich dem Schlufs
seiner Abwärtsbewegung nähert, Fig. 7, so tritt sein röhrenförmiger Ansatz in die Mittelöffnung
in dem darunter befindlichen Theile ein und verringert allmälig den freien Querschnitt derselben,
die Wassermasse übt einen beständig zunehmenden Widerstand, so dafs auch hier die
Bewegung aufgehalten wird.
In Fig. 8 enthält die Scheidewand a des Cylinders A aufser der Mittelöffnung ein Ventil«1,
welches sich nach oben öffnen kann. Der Niedergang wird in derselben Weise wie vorher
aufgehalten, wobei das Ventil a1 geschlossen
bleibt. Beim Heben wird das Ventil«1 durch den Druck geöffnet, so dafs die Wassermasse
offenen Eingang zu der darüber liegenden Ab theilung hat.
In Fig. 9 bezeichnet A sowohl das obere Ende des Cylinders α in Fig. 10, als auch eines
beweglichen hohlen Tauchkolbens, α ist ein
erweiterter Aufsatz zur Aufnahme der Wassermasse. Ct-1O-1 sind Ringe, deren an einander
stofsende Seiten ausgespart sind, um ein elastisches Rohr a2 aufzunehmen. Mittelst der Bolzen
Λ2χ «2χ sind die Ringe in solcher' Weise an
einander befestigt, dafs eine vollständige Trennung nicht möglich ist, während sie innerhalb
ewisser Grenzen vollkommen frei sich einander nähern oder von einander gehen können.
Kommt der Rand des Bodens in Berührung mit dem inneren Rande des unteren Ringes und
hebt denselben, so leistet die Wassermasse darüber Widerstand, und das elastische Rohr
zwischen den Ringen wird zusammengedrückt, der Raum zwischen letzterem und der Wandung
der Kammer wird verengt und somit der Widerstand des Wassers vergröfsert, bis die Bewegung
des Tauchkolbens aufgehalten ist.
In Fig. 10 sind AA die beweglichen Abtheilungen
eines hydraulischen Aufzuges, α ist der feste Cylinder, welcher mit einer Scheidewand
mit mittlerer Oeffnung versehen ist. a1 ist ein
röhrenförmiger Ansatz, der von dem Bodenverschlufs jeder Abtheilung nach unten geht
und mit den Einschnitten «2 versehen ist, welche
entweder die Form eines Parallelogramms oder eines Dreiecks haben. Diese Einschnitte bilden
eine von unten nach oben abnehmende Oeffnungsfläche. #3 sind Durchgänge, die von den
Seiten des röhrenförmigen Ansatzes unter dem Verschlufs hervorstehen, von denen jeder mit
der Klappe «4 versehen ist.
Der Ansatz der unteren Abtheilung tritt, wenn die letztere beinahe die Grenze ihrer Abwärtsbewegung
erreicht hat, in die Oeffnung der Scheidewand, Fig. 10. Die Wassermasse zwischen
dem Boden und der Scheidewand hat nun keinen anderen Ausweg zum Entweichen als die
Einschnitte des rohrförmigen Ansatzes a1. Der
Widerstand, den die Bewegung der niedergehenden Abtheilung findet, wird infolge der
Verkleinerung der Durchgangsöffhungen beständig gröfser, bis die Bewegung ganz aufgehoben
ist. Für die oberen Abtheilungen findet genau derselbe Vorgang statt.
Wenn Wasser eingeführt wird, um den Aufzug zu heben, so giebt die Klappe al dem
Drucke nach und giebt die ganze Fläche des Bodenverschlusses frei, so dafs die Abtheilungen
sich sofort emporbewegen, wenn das Druckventil geöffnet wird.
Die in Fig. 11 gezeigte Abänderung hat
einen feststehenden Cylinder A, welcher mit einem Zuführungsrohre α versehen ist. a1 ist
eine schräge Wand in dem Cylinder A, welche sich in derselben Weise in jedem hohlen Tauchkolben
vorfindet, ö2 a3. sind die beweglichen
Abtheilungen, und az ist eine vermittelst Bänder
oder anderer Befestigungsmittel vmterhalb der Abtheilungen aufgehängte Bodenkammer. Der
Niedergang jeder Abtheilung wird allmälig aufgehalten, indem sich das Bodenstück as der
schrägen Wandung a1 des darunter befindlichen
Theiles nähert, .infolge dessen die Durchgangsöffnung für die zu verdrängende Wassermenge
beständig abnimmt.
Claims (3)
1. Der durch die Fig. ι bis 3 veranschaulichte
Abschlufs für die niedergehende Bewegung, bestehend aus dem festen Theile B, dem
beweglichen Theile C mit Ansatz c1, der Widerstandsflüssigkeit D und der Feder E,
in seiner Anwendung bei Wagen oder Waggons als Ersatz für Federn, oder bei hydraulischen
Aufzügen zum Aufhalten des Niedergangs.
2. Der in Fig. 4 gezeigte Abschlufs oder Einhaltemechanismus
für die Niedergangsbewegung, bestehend aus dem Bodenverschlusse a1 mit
dem verjüngt zulaufenden Ansätze <z2 und
der Scheidewand α mit Mittelöffnung, in seiner ausschliefslichen Anwendung bei hydraulischen
Aufzügen.
3. Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Mechanismen, bestehend aus dem Bodenverschlufs
c, Fig. 5, mit dem röhrenförmigen, verjüngt zulaufenden Ansätze <r2 und der mit
einer Mittelöffnung versehenen Scheidewand a", ferner mit dem Rande c1, Fig. 5,
und dem Abschlufsringe D mit dem Ringe E und den elastischen Packungsringen F, ausschliefslich
zur Anwendung bei hydraulischen Aufzügen.
Der Abschlufs für die Niedergangsbewegung, bestehend aus der Scheidewand α mit dem
Ventil a1, in seiner ausschliefslichen Anwendung
bei hydraulischen Aufzügen.
Der in Fig. 9 dargestellte Aufhaltemechanismus für die Aufwärtsbewegung, bestehend
aus dem elastischen Rohre α2, den Ringen λ1 a1
und den Bolzen «2χ α2χ, in seiner ausschliefslichen
Anwendung zum Aufhalten der Aufwärtsbewegung bei hydraulischen Aufzügen.
Der in Fig. 10 gezeigte Abschlufs für die Abwärtsbewegung, bestehend aus einer mit
einer Mittelöffnung versehenen Scheidewand mit einem röhrenförmigen Ansätze a, welcher
Einschnitte a2 und Durchgänge a3 hat, welch
letztere mit Klappen al versehen sind, in
seiner ausschliefslichen Anwendung bei hydraulischen Aufzügen.
Der durch Fig. 11 veranschaulichte Abschlufs für die Abwärtsbewegung, bestehend aus der
schrägen Wand al im Röhret und aus den
mit dem Bodenstück a3 versehenen beweglichen Abtheilungen α2 «2, in seiner aus*
schliefslichen Anwendung bei hydraulischen Hebevorrichtungen..
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14111C true DE14111C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14111D Active DE14111C (de) | Neuerungen an Aufzugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14111C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1141428B (de) * | 1958-09-10 | 1962-12-20 | Helmut Rudolph | Hydraulische Hebebuehne mit mehreren Teleskop-Hohlkolben |
-
0
- DE DENDAT14111D patent/DE14111C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1141428B (de) * | 1958-09-10 | 1962-12-20 | Helmut Rudolph | Hydraulische Hebebuehne mit mehreren Teleskop-Hohlkolben |
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