DE140709C - - Google Patents

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DE140709C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31007Blue flame burners without flame spreader or burner hood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Bei Spiritusglühlichtbrennern, die nach dem Prinzip der sogenannten »Blaubrenner« konstruiert sind, ist es von wesentlicher Bedeutung, daß nach dem Inneren der Flamme bezw. nach dem Innenraume des Dochtrohres ein starker Luftstrom geleitet wird, der gegebenenfalls in Verbindung mit einem zweiten Luftstrome, der an die Dochtoberkante von außen herangeführt wird, die Flamme, ganz oder teilweise von dem Dochte abreißt und ihr dabei die zur rußfreien und lebhaften Verbrennung erforderliche Luftmenge zuführt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine solche Anordnung, die es gestattet, einen sehr starken Luftstrom nach dem Inneren des Dochtrohres zu leiten, ohne daß es erforderlich ist, mit dem inneren Dochtrohre den ganzen Brennstoffbehälter zu durchdringen.
In der Patentschrift 8467 ist nun ein Rundbrenner mit Leuchtflamme beschrieben, bei dem zur Erreichung dieses Zweckes neben der durch den Ausschnitt im Dochtdoppelrohre nach dem Inneren des Dochtrohres zugeführten Luft noch durch ein Rohr, das durch den Vasenring hindurchgeführt ist, weitere Luft zugeführt wird.
Für Petroleumrundbrenner mit leuchtender Flamme mag die Art der doppelten Luftzuführung, wie sie in der Patentschrift 8467 beschrieben ist, vielleicht genügen, nicht aber für Spiritusglühlichtlampen, weil das durch eine Röhre zugeführte Luftquantum wegen des naturgemäß nur engen Querschnittes dieser Röhre, selbst in Verbindung mit einem durch Ausschnitte im Doppeldochtrohre angesaugten Luftstrome nicht genügt, um der Dochtflamme die zu intensiver Verbrennungerforderliche Luftmenge zuzuführen. Bei der Ausführung eines Brenners nach der Patentschrift 8467 übertrifft der Durchgangsquerschnitt des Ausschnittes im Doppeldochtrohre wesentlich den Durchgangsquerschnitt des Rohres im Vasenringe; es wird deshalb ein größeres Luftquantum durch den Ausschnitt im Doppeldochtrohre angesaugt werden als durch das Rohr im Vasenringe. Wenn sich nun schon das größere Quantum Luft, das aus dem warmen Brennerkorbe durch das heiße Dochtrohr angesaugt wird, erheblich erwärmt und dabei ausdehnt, so daß der Sauerstoffgehalt dieser Luftmenge zur Entleuchtung der Dochtflamme nicht mehr ausreicht, so wird sich natürlich auch das geringere, durch die Röhre im Vasenringe angesaugte Luftquantum, zumal erhebliche Metallquerschnitte für die Wärmeleitung vorhanden sind, auf dieselbe Temperatur erwärmen, wie das größere, durch den Ausschnitt im Dochtdoppelarme angesaugte Luftquantum, und es wird bei dem Brenner nach der Patentschrift 8467 nur vorerwärmte, also verdünnte Luft nach dem Innenraum des Dochtrohres gelangen.
Im Gegensatz zu dieser Ausführung wird bei der vorliegenden Erfindung dafür Sorge getragen, daß zu dem Luftstrome, der durch Ausschnitte im Dochtdoppelrohre aus dem
Brennerkorbe nach dem Inneren des Dochtfohres angesaugt wird (bei genügender Bemessung genügt auch schon ein solcher Ausschnitt) und der ziemlich stark vorgewärmt ist, noch ein zweiter Luftstrom von im wesentlichen kalter Luft hinzutritt, der an Stärke den ersten Luftstrom noch übertrifft.
Zu diesem Zwecke ist bei der beispielsweisen Ausführungsform, wie sie die Zeichliung zeigt, das Dochtdoppelrohr, das aus dem kürzeren Innenrohre α und dem längeren Außenrohre b besteht, mit zwei langen Ausschnitten c und c' versehen worden, die eine gute Luftzufuhr aus dem Brennerkorbe h nach dem inneren Dochtrohre gestatten. Zwecks leichterer Dochtführung können diese beiden einander gegenüberliegend gezeichneten Ausschnitte c c' auf derselben Seite angeordnet sein, in Wirklichkeit also miteinander zusammenfallen oder einen einzigen breiteren Ausschnitt bilden. Der durch diese Ausschnitte oder den einen weiteren Ausschnitt angesaugte Luftstrom bietet aber, wie gesagt, noch keinen vollkommenen Ersatz für den Luftstrom durch den ganzen Behälter hindurch, wie er bei anderen Spiritusglühlichtbrennem vorgesehen ist, es ist deshalb unter dem eigentlichen ßrennerboden e noch eine besondere, geräumige Ringkammer ρ an-
geordnet, die große Luftöffnungen g besitzt. Diese Kammer p steht durch die oben erwähnten Ausschnitte c und c', die, wie gesagt, auch miteinander zusammenfallen können, mit dem inneren Dochtrohre in Verbindung. Die Anordnung dieser Kammer p ist von wesentlicher Bedeutung; denn während aus dem Brennerkorbe h mehr oder minder erwärmte, also verdünnte Luft angesaugt wird, deren Sauerstoffgehalt nicht zur vollständigen Verbrennung des durch die Dochte in die Höhe gehobenen Spiritus ausreicht, wird aus der Kammer p ein größeres.Quantum im wesentlichen kalter Luft angesaugt, deren Menge, bei passender Bemessung der Kammer p und der Dochtrohrausschnitte, im Verein mit der übrigen angesaugten Luft zur vollständigen Entleuchtung der Flamme ausreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spiritusglühlichtbrenner mit Luftzuführung durch den Brennerkorb und durch seitliche Öffnungen in einer unter dem Brennerkorbe angebrachten Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß die im Dochtdoppelrohre (a b) angeordneten Ausschnitte (c c') sowohl mit dem Lufträume des Brennerkorbes (h) als auch mit einer unterhalb des Brennerkorbes angeordneten Ringkammer (p) in Verbindung stehen, welche durch Öffnungen (g) mit kalter Luft gespeist wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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