DE14010C - Fleisch-Hack- und Mischmaschine - Google Patents

Fleisch-Hack- und Mischmaschine

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Publication number
DE14010C
DE14010C DENDAT14010D DE14010DA DE14010C DE 14010 C DE14010 C DE 14010C DE NDAT14010 D DENDAT14010 D DE NDAT14010D DE 14010D A DE14010D A DE 14010DA DE 14010 C DE14010 C DE 14010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
meat
mixing machine
mouldboard
knives
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT14010D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. CARIUS in Rothenschirmbach b. Eisleben
Publication of DE14010C publication Critical patent/DE14010C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/02Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with reciprocating knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 66: Schlächterei und Fleischbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1880 ab.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen eine Seitenansicht, einen Durchschnitt A-B und einen Grundrifs der ganzen Vorrichtung dar.
c ist ein aus einem Stück bestehender oder aus mehreren Theilen zusammengesetzter Holzklotz. Derselbe steht entweder auf drei eingezapften Füfsen oder auf irgend welchem Gestell oder Rahmen. An seinem oberen Theil ist er mit einem Rand f aus Weifsblech versehen, welcher das Herabfallen des Fleisches vom Klotz verhindert. Aufserdem trägt der Klotz noch zwei an demselben fest anliegende Ringe k und /. Der letztere / ist auf seiner oberen Seite rinnenartig abgedreht, wie in der beiliegenden Zeichnung angegeben. Auf dieser abgedrehten Fläche liegt der dritte Ring d. Derselbe ist etwas weiter als die beiden anderen Ringe und an seiner unteren Seite abgedreht, so dafs er auf der oberen Fläche von / leicht fortgleiten kann. An dem Ring d ist mittelst eines Scharniers oder eines Gelenkzapfens χ die Stütze s und an dieser der kräftige Hebel α so befestigt, dafs letzterer eine schwingende Bewegung mit χ als Drehpunkt leicht ausführen kann. Der Hebel α ist auf der einen Seite mit der Handhabe e versehen, an seinem anderen Ende sind die Hackmesser b b angebracht. Am vorteilhaftesten zeigt sich die Anbringung von drei Messern, deren mittleres noch etwas über die Mitte des Holzstockes hinwegreicht, während die beiden äufseren kürzer sind; doch kann man für solche Maschinen, welche sehr grofse Leistungen erreichen sollen, auch mehr als drei Messer anbringen. An dem Ringt/ist ferner noch mittelst zweier Scharniere ti ein Bügel 0 so befestigt, dafs er sich nach Bedarf verstellen oder auch abnehmen läfst, im festgestellten Zustande aber dazu dient, den Ring d auf seiner gedrehten Gleitfläche fortschieben zu helfen. Um ein Aufkippen des Ringes d zu verhindern, ist er mittelst der kleinen Bügel p p an dem Ring / gehängt. Letzterer kann durch die Schrauben q q, welche ihre Stütze an dem Ring k finden, tiefer gezogen werden, wenn die zunehmende Abnutzung des Holzstockes solches erfordert. An dem Ring d ist endlich noch die Stütze h festgenietet, mit der das Streichblech g in Verbindung steht, welches in eigenthümlicher Weise gekrümmt ist, nämlich so, dafs es nächst dem Drehungspunkt h eine Neigung nach rückwärts, bei y dagegen eine solche nach vorwärts besitzt, also eine windschiefe Fläche mit kreisbogenförmigen Leitlinien und gerader Erzeugungslinie bildet. Vermittelst des Armes y A1, welcher seinen Stütz- und Drehpunkt in dem an d festgenieteten Bolzen Zi1 findet und durch Klemmschrauben bei Zi1 und y festgestellt oder abgenommen werden kann, wird g in bestimmter Lage festgehalten.
Die Handhabung und Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende:
Von einem bei e stehenden Mann werden die Messer durch Niederdrücken von e gehoben und auf das zu zerhackende Fleisch fallen gelassen. Gleichzeitig drückt der Arbeiter mit seinem Schenkel gegen ο und unterstützt die durch Seitendruck am Hebel α bewirkte Fortbewegung des Ringes d. Durch diese Fortbewegung um eine gewisse Gröfse bei jedem Aufhub treffen die Messer auf stets neue Partien von Fleisch. Doch fallen natürlich im Centrum des
Stockes die einzelnen Messerhiebe viel dichter an einander als am Rande; es findet ein Fortdrängen des Fleisches nach dem Rande zu statt. Das Streichblech g, welches sich in gleicher Weise und demselben Sinne fortbewegt wie der Hebel a, ist bestimmt, diesem Fortdrängen entgegenzuwirken und die Hackmasse stets wieder nach der Mitte zu werfen. Infolge der eigenthümlichen Form des Streichbleches steigt das Fleisch nächst h an demselben nach aufwärts; durch die schräge Richtung und die sanfte Krümmung des Streichbleches wird, es gegen y zugeleitet, dort aber durch die überhängende Form des Bleches umgewendet und nach der Mitte des Holzbockes, gerade unter die Messer geworfen. Diese Wirkung des Streichbleches wird namentlich auch dazu benutzt, verschiedene Sorten von Fleisch mit einander oder zugegebene Gewürze mit der Fleischmasse innig zu mengen.
Man kann auch statt der Hackvorrichtung, also statt des Hebels a, mit den Messern b b ein gewöhnliches Wiegemesser anwenden, dabei aber durch Beibehaltung des Riegels d, des Bügels ο und des Streichbleches g die erwähnte innige Mengung erreichen, r r sind Handgriffe zum leichten Transport der ganzen Vorrichtung.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Der um den ganzen Holzklotz mittelst des Ringes d drehbare Messerhebel mit seiner Einrichtung für drei oder mehrere Messer.
2. Der die Fortbewegung von d unterstützende Bügel o.
3. Das eigentümlich" geformte, zum Zurückweisen und Mengen dienende Streichblech g in seiner Anwendung für das gewöhnliche Wiegemesser.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT14010D Fleisch-Hack- und Mischmaschine Active DE14010C (de)

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