DE13987C - Neuerungen an dem Umsetzmechanismus von Gesteinbohrmaschinen - Google Patents

Neuerungen an dem Umsetzmechanismus von Gesteinbohrmaschinen

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DE13987C
DE13987C DENDAT13987D DE13987DA DE13987C DE 13987 C DE13987 C DE 13987C DE NDAT13987 D DENDAT13987 D DE NDAT13987D DE 13987D A DE13987D A DE 13987DA DE 13987 C DE13987 C DE 13987C
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rock drilling
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J. FRÖLICH in Düsseldorf, Kronprinzenstrafse 29
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. N^
KLASSE 6: Bergbau.
Diese Neuerungen haben den Zweck, das Umsetzen des Bohrers, welches bei den meisten Gesteinsbohrmaschinen während des ganzen Rücklaufes des Hauptkolbens geschieht, am Schlufs desselben zu bewirken, bezw. nur dann, wenn der Bohrer im Gestein keinen grofsen Widerstand gegen das Drehen findet.
Dieser Zweck wird, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, dadurch erreicht, dafs die Sperrklinken a, welche das Sperrrad b und damit die Drallspindel c beim Rückgang des Kolbens d festhalten, nicht in den Maschinenkörper selbst, sondern in einem besonderen Gehäuse e, welches innerhalb gewisser Grenzen drehbar ist, gelagert werden.
Der Deckel dieses Gehäuses hat einen Vorsprung /, welcher in ein freies Segment des hinteren Cylinderdeckels der Maschine eingreift. Für gewöhnlich wird dieser Vorsprung durch den Kolben h, dessen hintere Fläche während des Betriebes durch den Kanal i mit der Druckluft in Verbindung steht, in der gezeichneten Lage festgehalten. Sobald aber die Widerstände im Bohrloch den Druck übersteigen, mit welchem der Kolben h den Vorsprung in seiner Lage hält, so wird sich das Gehäuse drehen und dem Bohrer eine geradlinige Rückbewegung gestatten, bis der Widerstand im Bohrloch kleiner wird oder ganz aufhört. Dann wird der Kolben h das Gehäuse e in die erste Lage zurückbringen und damit den Bohrer umsetzen.
Der untere Cylinderraum des Kolbens h steht durch eine kleine Oeffnung k mit der atmosphärischen Luft in Verbindung und dient als Luftbuffer. Der Luftdruck auf den Kolben h' kann natürlich auch durch eine gespannte Feder oder Gummibuffer ersetzt werden.
In Fällen, in denen die Bauart der Maschine es nicht erlaubt, die Sperrvorrichtung der Drallspindel c beweglich zu machen, kann man den vorgesetzten Zweck auch durch die in Fig. 4 und 6 dargestellte Vorrichtung erreichen.
Es ist hier die Drallspindelmutter /, nicht wie in Fig. 2, fest in den Kolben eingeschraubt, sondern innerhalb gewisser Grenzen im Kolben drehbar gemacht. Die Drehung in einer Richtung wird durch die Nasen mn und m' n' begrenzt; die Drehung in entgegengesetzter Richtung durch die Nasen 0 n. Die Gummibuffer q q1 dienen dazu, die Nasen m m' für gewöhnlich gegen nn' zu drücken, während dieselben, wenn der Bohrer beim Rückgang Hindernisse findet, ein Drehen der Drallmutter gestatten, bis die Nase ο gegen η drückt.
Fig. 5 zeigt, in welcher Weise bei dieser Vorrichtung die Gummibuffer durch eine Feder ersetzt werden können, und die Fig. 7 und 8 zeigen die Benutzung der Vorrichtung bei Maschinen, in welchen das Umsetzen des Bohrers anstatt durch eine besondere Drallspindel mittelst in der Kolbenstange eingeschnittener Nuthen erfolgt.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regulirung des Setzens des Bohrers bei Gesteinsbohrmaschinen, bestehend aus einem innerhalb bestimmter Grenzen drehbaren Gehäuse, in welchem die Sperrvorrichtung der Drallspindel gelagert ist, sowie auch die Combination dieses Gehäuses mit einem Luftbufferkolben oder Federmechanismus.
2. Die Anwendung der innerhalb bestimmter Grenzen drehbaren Drallmutter e und /, welche demselben Zweck dient.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094676B (de) * 1958-03-19 1960-12-08 Moenninghoff Maschf Drucklufthammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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