DE13987C - Neuerungen an dem Umsetzmechanismus von Gesteinbohrmaschinen - Google Patents
Neuerungen an dem Umsetzmechanismus von GesteinbohrmaschinenInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B1/00—Percussion drilling
- E21B1/12—Percussion drilling with a reciprocating impulse member
- E21B1/24—Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. N^
KLASSE 6: Bergbau.
Diese Neuerungen haben den Zweck, das Umsetzen des Bohrers, welches bei den meisten
Gesteinsbohrmaschinen während des ganzen Rücklaufes des Hauptkolbens geschieht, am
Schlufs desselben zu bewirken, bezw. nur dann, wenn der Bohrer im Gestein keinen grofsen
Widerstand gegen das Drehen findet.
Dieser Zweck wird, wie aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich, dadurch erreicht, dafs die Sperrklinken
a, welche das Sperrrad b und damit die Drallspindel c beim Rückgang des Kolbens
d festhalten, nicht in den Maschinenkörper selbst, sondern in einem besonderen Gehäuse e,
welches innerhalb gewisser Grenzen drehbar ist, gelagert werden.
Der Deckel dieses Gehäuses hat einen Vorsprung /, welcher in ein freies Segment des
hinteren Cylinderdeckels der Maschine eingreift. Für gewöhnlich wird dieser Vorsprung durch
den Kolben h, dessen hintere Fläche während des Betriebes durch den Kanal i mit der Druckluft
in Verbindung steht, in der gezeichneten Lage festgehalten. Sobald aber die Widerstände
im Bohrloch den Druck übersteigen, mit welchem der Kolben h den Vorsprung in seiner
Lage hält, so wird sich das Gehäuse drehen und dem Bohrer eine geradlinige Rückbewegung
gestatten, bis der Widerstand im Bohrloch kleiner wird oder ganz aufhört. Dann wird der Kolben
h das Gehäuse e in die erste Lage zurückbringen und damit den Bohrer umsetzen.
Der untere Cylinderraum des Kolbens h steht durch eine kleine Oeffnung k mit der
atmosphärischen Luft in Verbindung und dient als Luftbuffer. Der Luftdruck auf den Kolben
h' kann natürlich auch durch eine gespannte Feder oder Gummibuffer ersetzt werden.
In Fällen, in denen die Bauart der Maschine es nicht erlaubt, die Sperrvorrichtung der Drallspindel
c beweglich zu machen, kann man den vorgesetzten Zweck auch durch die in Fig. 4
und 6 dargestellte Vorrichtung erreichen.
Es ist hier die Drallspindelmutter /, nicht wie in Fig. 2, fest in den Kolben eingeschraubt,
sondern innerhalb gewisser Grenzen im Kolben drehbar gemacht. Die Drehung in einer Richtung
wird durch die Nasen mn und m' n' begrenzt;
die Drehung in entgegengesetzter Richtung durch die Nasen 0 n. Die Gummibuffer q q1
dienen dazu, die Nasen m m' für gewöhnlich gegen nn' zu drücken, während dieselben, wenn
der Bohrer beim Rückgang Hindernisse findet, ein Drehen der Drallmutter gestatten, bis die
Nase ο gegen η drückt.
Fig. 5 zeigt, in welcher Weise bei dieser Vorrichtung die Gummibuffer durch eine Feder
ersetzt werden können, und die Fig. 7 und 8 zeigen die Benutzung der Vorrichtung bei Maschinen,
in welchen das Umsetzen des Bohrers anstatt durch eine besondere Drallspindel mittelst
in der Kolbenstange eingeschnittener Nuthen erfolgt.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regulirung
des Setzens des Bohrers bei Gesteinsbohrmaschinen, bestehend aus einem innerhalb
bestimmter Grenzen drehbaren Gehäuse, in welchem die Sperrvorrichtung der Drallspindel gelagert ist, sowie auch die
Combination dieses Gehäuses mit einem Luftbufferkolben oder Federmechanismus.
2. Die Anwendung der innerhalb bestimmter Grenzen drehbaren Drallmutter e und /,
welche demselben Zweck dient.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13987C true DE13987C (de) |
Family
ID=291110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13987D Active DE13987C (de) | Neuerungen an dem Umsetzmechanismus von Gesteinbohrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13987C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1094676B (de) * | 1958-03-19 | 1960-12-08 | Moenninghoff Maschf | Drucklufthammer |
-
0
- DE DENDAT13987D patent/DE13987C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1094676B (de) * | 1958-03-19 | 1960-12-08 | Moenninghoff Maschf | Drucklufthammer |
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