DE139129C - - Google Patents

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DE139129C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand nachstehend beschriebener Erfindung ist ein Wassertonnenaufzug, bei dessen Betrieb keine besonders zu bedienende Senkbremse erforderlich ist, da die Regelung der Fördergeschwindigkeit von einem in einer Flüssigkeitssäule 3 sich bewegenden Bremskörper 2 bewirkt wird.
Von den bekannten, mit in einer Flüssigkeitssäule sich bewegenden Bremskörpern arbeitenden Aufzügen unterscheidet sich der neue Wassertonnenaufzug dadurch, daß dessen Bremskörper 2 als unveränderliches Gegengewicht von solcher Schwere ausgeführt ist, daß durch denselben die zu hebende Maximallast mit der gewünschten Geschwindigkeit gehoben wird und eine unzulässige Überschreitung der Geschwindigkeit beim Heben kleinerer Lasten durch Hinzufügen eines entsprechenden Wassergewichts verhütet wird.
Bei dem durch Fig. 1 dargestellten Aufzug ist der Fahrstuhl 1 (Fördergefäß oder dergl.) mit einem oder zwei übereinander liegenden Behältern 4 versehen, in welche man die genügende Ballastwassermenge einlaufen läßt, ζ. Β.
aus einer Wasserleitung, oder aus welchen man Wasser abführt, wenn für die beabsichtigte Förderung zu viel darin enthalten ist.
Bei einem bestimmten Durchgangsquerschnitt für die dem Bremskörper 2 ausweichende Flüssigkeit ist die Fördergeschwindigkeit um so größer, je größer der Unterschied zwischen den Momenten der Last und des Gegengewichts 2 ist. Bei hinreichender Größe der Behälter 4 kann man immer so viel Ballast anwenden, daß das Lastmoment sowohl bei Leergang als auch beim Fördern verschiedener Lasten, bis zur Maximallast, immer dieselbe Größe erhält, so daß alle Lasten ohne Bedienung einer besonderen Senkbremse mit der im voraus bestimmten Geschwindigkeit gefördert werden können.
Je kleiner der Durchgangsquerschnitt ist, desto größer wird der beim Fördern auftretende Bremswiderstand, also desto kleiner die Fördergeschwindigkeit; mithin bewirkt eine Verengung des die Bremsflüssigkeit enthaltenden Rohres 10 an den den Haltestellen des Fahrstuhls entsprechenden Stellen 11, daß hier die Fördergeschwindigkeit verringert und ein schädlicher Stoß beim Anhalten vermieden wird.
Bei Aufzügen mit mehreren Haltestellen übereinander wird zweckmäßig an den verengten Stellen 11 des Flüssigkeitsrohrs ι ο ein Umlaufrohr 5 mit Sperrorgan 6 angeordnet, welches der ausweichenden Bremsflüssigkeit bei geöffnetem Sperrorgan 6 trotz der Verengung 11 genügenden Durchgangsquerschnitt bietet, falls der Fahrstuhl nicht anhalten soll; während bei geschlossenem Sperrorgan 6 die Geschwindigkeit infolge der Verengung 11 sich verringert, ein schädlicher Stoß beim Anhalten also vermieden wird.
Um den Verbrauch an Betriebswasser möglichst gering zu machen, ist die Anwendung von Sparbecken 7 event, auch die Anordnung von zwei so hoch übereinander liegenden Ballastbehältern 4 zu empfehlen, daß aus dem oberen
Behälter 4 zu entfernendes Wasser in das Sparbecken 7 hineinlaufen bezw. aus diesem in den unteren Behälter 4 das zur Ergänzung des Ballastes etwa nötige Wasser hineinlaufen kann. Ebenfalls aus Sparsamkeitsgründen ist es zweckmäßig, die Sparbecken 7 durch Überlaufrohre 8 zu verbinden und mit Abflußrohr 9 zu versehen, damit man nötigenfalls aus dem Sparbecken einer höher liegenden Etage Wasser entnehmen kann.
Bei den Anordnungen nach Art der Fig. 2 und 3 sind die Ballastbehälter 4 von dem Fahrstuhle 1 getrennt; es können dann das Gegengewicht 2 und die Flüssigkeitssäule 3, sowie die Ballastbehälter 4 an einem beliebigen Platz untergebracht werden, z. B. an einem vor Frost geschützten, oder für die Aufstellung^, die Wasserzuführung, oder für die Bedienung geeigneteren Ort. Je nach Wahl der Seiltrommel- oder Rollendurchmesser können die Hubstrecken für das Gegengewicht 2 und den Ballastbehälter 4 beliebig groß gemacht werden; man kann also bei der Anlage von Aufzügen dieser Art allen lokalen Verhältnissen Rechnung tragen.
Bei ansehnlicher Förderhöhe ist es zweckmäßig, das Ketten- oder Seilgewicht in bekannter Weise auszugleichen, damit die Momente während der Fahrt möglichst unveränderlich bleiben.
Fig. 2 zeigt einen Aufzug mit Doppelförderung durch zwei Förderkörbe 1, von welchen der eine steigt, wenn der andere sinkt. In dieser Anordnung muß der Bremskörper 2 so schwer sein, daß er beim Leerniedergang des mit ihm im gleichen Sinne sich bewegenden Förderkorbes 1 den vollbelasteten anderen Förderkorb 1 nebst dem leeren Ballastbehälter 4 mit der gewünschten Geschwindigkeit zu heben vermag. Bei kleineren Totallastmomenten kann man mit Hülfe von Wasserballast im Behälter 4 immer das der gewünschten Fördergeschwindigkeit entsprechende Maximallastmoment herstellen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i. Ein Wassertonnenaufzug mit in einer Flüssigkeitssäule behufs Regelung der Fördergeschwindigkeit sich bewegendem Bremskörper, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Bremskörper als unveränderliches Gegengewicht von solcher Schwere ausgeführt ist, daß durch denselben die zu hebende Maximallast mit der gewünschten Geschwindigkeit gehoben wird und eine unzulässige Überschreitung der Geschwindigkeit beim Heben kleinerer Lasten durch Hinzufügen eines entsprechenden Wassergewichts verhütet wird. 2. Eine Ausführungsform des Aufzugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bremsflüssigkeit enthaltendeRohr(io) an den den Haltestellen entsprechenden Stellen (11) eine Verengung besitzt, damit hier beim Durchgang des Bremskörpers (2) ein größerer Bewegungswiderstand entsteht, infolgedessen die Geschwindigkeit verringert wird und das Anhalten ohne schädlichen Stoß erfolgen kann.
  3. 3. Eine Ausführungsform des Aufzugs nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anbringung eines Umlaufrohrs (5) mit Sperrorgan (6) an den die Verengung des Rohres (10) aufweisenden Stellen (11), wobei das Sperrorgan geschlossen bezw. geöffnet wird, wenn der dem Bremskörper (2) ausweichenden Flüssigkeit dieser Durchfluß versperrt werden soll oder nicht, d. h. wenn die Fördergeschwindigkeit an diesen Stellen verringert werden soll oder nicht.
  4. 4. Eine Ausfuhrungsform des Aufzugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrstuhl (1) (Fördergefäß oder dergl.) zur Aufnahme des Wasserballastes mit zwei oder mehreren Behältern (4) versehen ist, die so hoch übereinander angebracht sind, daß aus einem Sparbecken (7) Wasser als Ballast in den unteren Behälter (4), oder aus dem oberen Behälter (4) in das Sparbecken (7) abgelassen werden kann.
  5. 5. Eine Ausführungsform des Aufzugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballast von dem Fahrstuhl (1) getrennt ist, damit der Bremskörper (2) und der Ballastbehälter (4) beliebig weit von der Hebestelle entfernt angeordnet und durch geeignete Wahl der Rollen- oder Trommeldurchmesser beliebige Hubgrößen erzielt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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