DE13897C - Speisewalzen für Krempeln. I - Google Patents

Speisewalzen für Krempeln. I

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DE13897C
DE13897C DENDAT13897D DE13897DA DE13897C DE 13897 C DE13897 C DE 13897C DE NDAT13897 D DENDAT13897 D DE NDAT13897D DE 13897D A DE13897D A DE 13897DA DE 13897 C DE13897 C DE 13897C
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KLEIN, HUNDT & CO. in Düsseldorf
Publication of DE13897C publication Critical patent/DE13897C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1880 ab.
Die Erfindung bezweckt, die Wollhaare auf dem Wege vom Zuführtisch bis zum Krempeltambour vor dem Zerreifsen zu bewahren. Zur möglichst vollkommenen Erreichung dieses Zieles haben die Erfinder zwei eigenthümliche Eintrittswalzen construirt, welche den Zweck haben, die langen Kammwollen bei der Abnahme durch die Transportwalze wohl festzuhalten, aber ohne die Wollhaare, wie bisher, zu zerreifsen. Um eine Krempel gleichmäfsig und regelmäfsig zu speisen, müssen sich 'die Zahnspitzen der beiden Eintrittswalzen berühren, damit die abnehmende Transportwalze nicht ganze WoIlflöcke auf einmal durchziehen kann. Diese Wolle wird auf diese Weise zwischen den beiden Eintrittswalzen von den Zähnen derselben durchstochen, und kann bei der Abnahme durch die Transportwalze der auf solche Weise festgehaltenen Wolle von keinem' Verziehen, sondern nur noch von einem Zerreifsen die Rede sein. Bei den Eintrittswalzen 1 und 2, welche in Fig. ι und 2 in der Seitenansicht, in Fig. 3 im Querschnitt und in Fig. 4 in der Vorderansicht dargestellt sind, ist das Zerreifsen der Wolle,- wenn auch noch nicht ganz ausgeschlossen, so doch wesentlich vermindert. Dieselben sind auf folgende Weise eingerichtet:
Die untere Eintrittswalze 1, Fig. ^4, hat Zähne, welche in einer rechts gewundenen Spirale um dieselbe angeordnet sind; die obere Eintrittswalze 2 hat Zähne, welche in einer links gewundenen Spirale um dieselbe garnirt sind. Auf beiden Walzen ist die Steigung der Spirale ganz egal; auf den Zapfen der beiden Walzen sind zwei ganz gleiche Zahnräder angebracht, welche in einander greifen, so dafs die beiden Walzen bei ihrer Rundbewegung gleiche Tourenzahl machen. Zwischen den durch die Zähne gebildeten Spiralen ist eine entsprechende Vertiefung eingedreht. Die beiden Walzen 1 und 2 sind mit ihren Zahnspiralen so in einander gestellt, dafs die Zähne von ι sich in der Vertiefung von 2, und umgekehrt die Zähne von 2 sich in der Vertiefung von ι bewegen, Fig. 3 und 4.
Bei der gleichmäfsigen Rundbewegung der beiden Walzen 1 und 2 bewegen sich nun die Zähne der einen Walze in der Vertiefung der anderen; es wird dadurch die Wolle bei ihrer Durchführung zwischen den beiden Eintrittswalzen ι und 2 durch die Zähne der einen Walze in die Vertiefung der anderen gedrückt, und auf diese Weise so weit festgehalten, dafs keine an einander hängende Wollflöcke von der Transportwalze 4, Fig. 1, mit durchgezogen werden können. Derjenige Theil der Wolle, welcher durch die Zähne der Walzen 1 und 2 in den Grund der Vertiefungen gedrückt wird, findet beim Anziehen durch die Walze 4 auf dem glatten Eisen wenig Widerstand, so dafs dieser Theil der Wolle auch am leichtesten und ersten aus den Eintrittswalzen herausrutscht; es findet auf diese Weise mehr ein Halbiren der Wollflöcke ihrer Länge nach statt, ohne dafs die Wollhaare dabei zerrissen werden; eine Anordnung, die zur directen Ausgleichung der Wolle bei der Abnahme durch die Transportwalze 4 von gröfster Wichtigkeit ist. Um das Wollhaar bei der Abnahme durch die Transportwalze 4 von den Eintrittswalzen 1 und 2 noch- mehr zu schonen, kann auch diese Transportwalze 4 mit solchen Vertiefungen, wie in 1
und 2, zwischen den in spiralförmigen Windungen laufenden Zähnen versehen werden. Durch diese Einrichtung wird mittelst Anwendung weniger und ganz kurzer Zähne, welche sich leicht füllen, doch ein Mittel "geschaffen, gröfsere Quantitäten Wolle vorwärts zu bewegen, zu verarbeiten, ohne zu diesem Zweck lange, starke Zähne zu verwenden, welche bekanntlich die Wolle sehr zerreifsen.
Ebenso kann auch noch zur gröfseren Schonung des Wollhaares die erste Streckwalze 5 so eingerichtet werden. Die Walze 3 in Fig. 1 ist nur eine Putzwalze für die Eintrittswalze 2. Mit dieser Erfindung ist, nach Angabe der Erfinder, folgender Vortheil verbunden:
Die Wollhaare werden, bevor dieselben zum Tambour der Krempel gelangen, nicht mehr so sehr zerrissen, wie früher, bleiben also länger, und macht infolge dessen der Kammgarnspinner weniger Kämmlinge (Abfall). Derselbe kommt dadurch, dafs die Wollhaare langer bleiben, in die Lage, entweder kürzere, billigere Wollen zu verarbeiten, oder seine Garne auf eine höhere, werthvollere Nummer zu spinnen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction solcher Walzen, wie in Fig. 3 und 4 durch 1 und 2 dargestellt und zu dem Zweck, wie in der Beschreibung näher angegeben ist.
2. Das System zwei solcher Walzen, wie durch ι und 2, Fig. 4, dargestellt, mit einer nach links und einer nach rechts laufenden Zahnspirale so in einander zu dem Zweck, sich rund bewegen zu lassen, wie in der Beschreibung näher angegeben ist.
3. Die Combination der beiden Walzen 1 und 2 mit der Walze 4 zum Zweck der Krempelspeisung, wie in Zeichnung und Beschreibung näher angegeben ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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