DE1387012U - - Google Patents

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DE1387012U
DE1387012U DENDAT1387012D DE1387012DU DE1387012U DE 1387012 U DE1387012 U DE 1387012U DE NDAT1387012 D DENDAT1387012 D DE NDAT1387012D DE 1387012D U DE1387012D U DE 1387012DU DE 1387012 U DE1387012 U DE 1387012U
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line
contact
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pressure
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Description

  • "Elektrische Steuerung für Reibradspindelpressen".
  • Die Neuerung betrifft eine elektrische Steuerung für Reibradspindelpressen, insbesondere zum Pressen von Werkstücken aus keramischem Stoff, wie Kacheln o.dgl.
  • Bei bekannten Maschinen dieser Art erfolgt die Steuerung mit Hilfe von elektrisch arbeitenden Schaltern, deren Stellung von der jeweiligen Hublage der Spindel abhängig ist.
  • Die Schalter besitzen Kontakte, die durch ein Druckstück gesteuert werden, das mit der Spindel auf und ab bewegt wird. Zum ordnungsgemässen Pressen nuss den Halptdruck ein leichter Vordruck vorangehen.
  • Bekanntlich wird bei derartigen Maschinen der die zu pressende Hasse heranführende Füllschieber quer zur Bewegungsrichtung der Spindel verschoben, und zwar beim Füllen der Preßform unter dem Preßstempel. Zur Erzielung zwangläufiger Abhängigkeit zwischen Füllschieberstellung und Ingangsetzung der elektrischen Drucksteuerung ist gemäss der Neuerung im Anlasstromkreis ein Schalter angeordnet net, der von einen Steuerhebel einschaltbar ist, wobei der Steuerhebel nur dann im Bereich des Anlasschalters liegt, wenn der Füllschieber sieht mehr unter dem Preßstempel befindet. Der Steuerhebel ist gemäss der Neuerung an der hin und her verschiebbaren Füllschieberanordnung angebracht und steht zweckmässigerweise mit einer unter Federkraft stehenden Hubstange oder dergl. in Verbindung. Soll die Vorrichtung elektrisch betrieben werden können, so kann der Steuerhebel als Kontaktbrücke für den Anlasstromkreis ausgebildet sein. Der gleichfalls in die-
    sec Stromkreis liegende. nlasschalter nuss airdann von Hand
    geschlossen werden.
    In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise
    veranschaulicht, und zvar zeigt :
    Abb. 1 eine sch-'ctische Ansicht der Hupteile
    einer elektrisch gesteuerten Spindelpresse enass der Neue-
    rung.
    bb. 2 das chltscheca der Ctcucrun er"s. cchine
    nach Abb. 1.
    In der zeichnung bedeutet 1 eine durch Gebinde
    auf und ab beregbare Cindel cin'r an rieh bennter neib-
    radspindelprcsse. AL oberen nde der irt duz :
    Schwungrad 2 angebracht, das unter Vermittlung von Reib-
    scheiben 3 und 4 in Links-oder Rechtdrehung versetzt Trer-
    e
    den kann. Die Spindel 1 tr'-igt eine Scheibe 5, die in einen
    Schlitz 6 eingreift, Jer a. n einer cpfteil 7 vorgesehen ist.
    Dieser Kopfteil sitzt an einer auf und b beregbaren Stange
    8. Zur Führung der Stange dienen Lager 9 und 10. An der Führungsstange Führungsstange 8 ist ein Kontaktstück 11 angebracht, das
    als Brücke ausgebildet ist und in Abb. i schematisch ange-
    2r ;, icilb-a atiszeb-L. L to L 40
    deutete Kontaktstellen a-d zu schliessen vermag. Die die Reibräder 3 und 4 tragende Welle ist mit Hilfe. eines bei 12 drehbar gelagerten Hebels 13 verschiebbar. In der dargestellten Ausführungsform wird die Schwenkung des Hebels 13 mit Hilfe eines Solenoidmagneten bewirkt, dessen Wicklung in Abb. 2 mit 14 bezeichnet ist.
  • Abb. 2 lässt die Leitungsführung und die Steuerschalter der Steuerung genäss der Neuerung erkennen. Der Vordrucksteuerschalter ist mit A bezeichnet, der Hauptdrucksteuerschalter mit B. C ist ein Umschalter, der bei jedem Stromdurchgang eine Umschaltung des zu ihm gehörigen Schaltarms D bewirkt. E ist ein Druckknopfschalter mit Arbeitskontakt. Zue Rinschalten dieses Schalters dient eine Schubstange 39, die in zwei Gleitlagern 40 entgegen der Wirkung einer Druckfeder 41 verschiebbar gelagert ist.
  • Die Lager 40 sind auf dem hin und her schiebbaren Teil der Füllschieberanordnung angebracht. Von dieser Füllschieberanordnung ist in der Zeichnung lediglich der auf Rollen 42 laufende Schlitten schematisch veranschaulicht. Der Schalter E ist an einer solchen Stelle der Maschine angeordnet, dass er nur dann im Bereich der Schubstange 39 liegt, wenn der Füllschieber nicht mehr im Bereich des Druckstempels liegt der Schalter E als Anlasschieber dient, ist auf diese Weise sichergestellt, dass ein Anlassen der Maschine nur r-öglich ist, wenn der Füllschieber aus den Bereich des Druckstempels herausgelangt ist.
  • Befindet Befindet sich die Kontaktbrücke 11 in der ober-
    sten Stellung ; so wird die Kontaktstelle a überbrückt.
  • Soll die Spindel angelassen werden, so wird der als Druckknopf ausgebildete Schalter 38 mit Arbeitskontakt durch handdruck auf die Steuerstange 39 geschlossen. In diesem Falle erhält die Vicklung 15 des Vordrucksteuer-
    schalters A Stroc auf folgendem"ege : +, Leitung 16,
    Kontakt a, Schalter E, Leitung 17, wicklung 15, Leitung 18, Leitung 19, -. Unter der irkung des stromes wird das Schaltstück des Vordrucksteuerschalters A nach links bewegt, der Kontakt 20 wird geschlossen. in diesem Falle erhält der @olenoidmagnet 14 Strom auf folgendem Wegen : +, Solenoid 14, Leitung 21, Kontakt 20, Kern 37, Leitung 18, Leitung 19,-. Unter der Wirkung des Stromes zieht das Solenoid seinen Anker an. Der Hebel 13 wird derart geschwenkt, dass mit Hilfe der Reibscheibe 4 der Abwärtsging der Spindel eingeleitet wird. Sobald die Kontaktbrücke 11 den Kontakt b schliesst, erhält die Wicklung 22 des Vordrucksteuerschalters Strom auf folgender Vege : +, Leitung 16, Rontakt b, Leitung 23, Wicklung 22, Leitung 24, Kontakt 25, Kern 26, Leitung 27, Leitung 19,-.
  • Der Kern des Vordrucksteuerschalters A wird nach rechts
    belegt. Las Solenoid 14 cird stroaloG. Lie Reibscheibe 4
    wird von dem Schwungrad abgehoben, Jic Spindel läuft ohne
    Antrieb nach abwärts und übt hierbei den schwachen Vordruck auf das Preßstück aus. Hierauf überläuft die Brücke 11 die Kontakte c und d, ohne jedoch auf die Steuerschalter eine Wirkung auszuüben. In Stellung d erhält der Umschalter
    schalter C Stroc auf folgenden 7'ege : +, Leitung 16, Lei-
    tung 28, Bmsch Iter C, Leitung 29,-. Der Unschalter
    spricht an und schaltet-auf Hauptdruck u. Lein Hochgehen
    der Spindel (unter Wirkut. g zet G des reaes 30 ge
    gen das Schwungraà 2 angedr ckten Reibscheibe 3) ; ird in
    C-1
    Stellung c der Hauptdrucksteuerschalter B eingeschaltet
    und zwar auf folgendem ege : +, Leitung 16 Kontakt c,
    Leitung 3' !, Kontakt D, Leitung 32, 'icklu g 33, Leitung 27,
    Leitung'19, *'Der Kern des Steuerschalters geht nach
    links und schliesst den Kontakt 34. Durch Scbliessen die-
    ses KonAa4es e hlt das ooleneid 1 ror, und zvmr auf
    folgenden Wege : +, Solenoid 14, Leitung 35, Kontakt 34,
    Kern 26. Leitung 27, Leitung 19,-. ntcr der Wirkung
    des Solenoids die oleibscheibe 4 gcf, en chv ; ungrad
    angedrückt. Jie nrehrichtung des Schrungrades ird umge-
    kehrt. Die Spindel ird =iit starke: Gruck auf das".'erk-
    stück gedrückt. In der untersten Stellung angelaut, er-
    lhalt der Schalter C icderc troc, Kontakt I. ird unter-
    brochen, gleichzeitig-ird die. tUsIcscicKlung 3C des
    Steuersc) ; alscrs 3, eingesv ltes r., er : des StFuersch
    ters B wird nach rechts belegt, das olcoid 14 wird stroa-
    los.
    Die Anordnung geaps der Neuerung ist fr solche
    Maschinen besticht, bei denen z. B. jon besonders hoheE
    Steapelhub die Füllung cit Hc. dschiebcr vorzuziehen ist.
    Dadurch, dass der Anlaskontakt nur dann geschlossen wer-
    den kann, wenn der Fu. llschieber ausserh : ilb des Bereiches
    des Prestempels liegt, ist ein Auffahren des Preßstecpels
    auf
    auf den Füllschieber vermieden. K& ist nicht erforderlich,
    dass die Schubsta ge unmittelbar am Fullschicb'rschlitten
    angebracht ist. Die Sicherung ird nuch dann erreicht,
    wenn das Beegungsgestne des Füllp-chiebers die Schub-
    stange trägt. Soll das Anlassen unter Vermeidung einer
    Schubstange lediglich durch Handhabung eircs Druckknopfes
    geschehen, so kann ein zussnen cit den Fullschieber beweg-
    bares Kontaktstück so angebracht ccin, dass bei Ausschalt-
    stellung des Füllchicbers das ontaktstück den Anlasa-
    stromkreis an derjenigen Stelle, an der der ontakt K
    angebracht ist schliesst. s enit alsdann, in der. An-
    lasstrocikreis einen Druckkropfsch. ltor cirzubauon, der im
    Bereic. des cie Maschine bedienenden rbeiters lict. Die
    : ; eucrung ist selbstverst. Gdlich von der irt der tcuer-
    schaltunß-ucd der Bauart des übrigen Teiles der'.'acchine
    unabhängig.
    Schutzanspruch :

Claims (1)

  1. Elektrische tencrmi für eibru. dspiudeinresccn, '.- : ic dargestellt und beschrieben.
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