DE138587C - - Google Patents

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DE138587C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/34Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece with snap-action counterpiece

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 138587 KLASSE 44 a.
E. HEISSNER in DUISBURG. Zweitheiliger Knopf.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1902 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine eigenartige Lösevorrichtung für solche zweitheilige Knöpfe, bei denen der Knopfuntertheil in bekannter Weise mit einer gespaltenen und dadurch federnden Verdickung versehen ist, die beim Einschieben in den vorn verengten Schaft bezw. in die Hülse des Obertheiles zusammengedrückt wird, nach Durchtreten durch die Verengung der Hülse aber wieder aus einander federt, wodurch Unter- und Obertheil des Knopfes zusammengehalten werden.
Die neue Lösevorrichtung besteht nun darin, dafs eine an dem dünnen Deckblech oder dergl. des Oberknopfes sitzende, in den Schaft desselben hineinragende, über die Verdickung greifende Hülse durch einen Druck auf das Deckblech oder dergl. die federnde Verdickung zusammenprefst, so dafs diese in den verengten Theil eintreten und die Lösung der beiden Knopftheile von einander erfolgen kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der zweitheilige Knopf in den einzelnen beim Verbinden und Lösen der beiden Theile vorkommenden Stellungen veranschaulicht.
Der Theil α des Knopfes ist mit einer vorn am Schafte sitzenden Verdickung k versehen, welche gespalten und dadurch in mehrere federnde Theile getheilt ist, die sich so gegen einander bewegen lassen, dafs der Durchmesser des Knopfes kleiner wird; der Theil b hingegen ist mit einer Hülse h verbunden, in welche der Schaft mit dem Kopfe geschoben wird. Die Hülle b ist mit einer Verengung oder Einschnürung versehen, durch welche ein Absatz ν gebildet wird, hinter welchen der Kopf k des Theiles α tritt. Die Theile des letzteren werden beim Einschieben in die Hülse gegen einander gedrückt (Fig. 2), gehen aber, wenn sie in den erweiterten Theil der Hülse h gelangen, wieder aus einander, so dafs durch den Ansatz ν das Auseinanderziehen der Theile verhindert wird (Fig. 3). In der Hülse h ist ein Gehäuse c angebracht,' welches an einem gewölbten, federnden, den mittleren oder den ganzen äufseren Theil des Knopfes bildenden Blech f befestigt ist. Wird ein Druck auf letzteres ausgeübt, so schiebt sich das vorn kegelförmig erweiterte Gehäuse nach innen, greift über den abgerundeten oder kegelförmigen Kopf k und drückt die Theile desselben gegen einander. Dadurch wird der Durchmesser des Kopfes so verringert, dafs er durch den engen Theil der Hülse h zurücktreten kann.
Umgekehrt könnte auch der untere Theil mit der Lösungshülse und der obere Theil mit der Verdickung versehen sein. Das erwähnte Deckmaterial könnte hierbei fehlen.
Der Knopf kann zu beliebigen Zwecken Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweitheiliger Knopf mit über den Schaft geschobener Hülse, welche zur Aufnahme von an den federnden Schaftschenkeln befindlichen
    Verdickungen mit einer Ausbauchung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dafs das Lösen des Knopfes durch ein kegelförmiges Gehäuse vermittelt wird, welches durch einen Druck auf eine mit ihm fest verbundene federnde Knopfplatte über die federnden Verdickungen des eingeführten Schaftes geschoben wird und diese dabei so weit gegen einander drückt, dafs ein Zurücktreten derselben in den verengten Hülsentheil möglich wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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