DE13776C - Neuerung an Schleifmaschinen - Google Patents

Neuerung an Schleifmaschinen

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DE13776C
DE13776C DENDAT13776D DE13776DA DE13776C DE 13776 C DE13776 C DE 13776C DE NDAT13776 D DENDAT13776 D DE NDAT13776D DE 13776D A DE13776D A DE 13776DA DE 13776 C DE13776 C DE 13776C
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Germany
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grinding machines
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grinding
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DENDAT13776D
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Original Assignee
E. SCHMIDT in Haspe
Publication of DE13776C publication Critical patent/DE13776C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
E. SCHMIDT in HASPE. Neuerung an Schleifmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1880 ab.
Die Einrichtung der bis jetzt sich in Betrieb befindenden Schleifmaschinen ' für Sägen, Bleche und dergleichen Artikel ist in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung im Längendurchschnitt und in Fig. 2 im Querdurchschnitt dargestellt. Es besteht dieselbe aus zwei über einander laufenden Schleifsteinen, von denen der untere A sich mit ca. 50 mal gröfserer Umfangsgeschwindigkeit bewegt, als der obere B. Der untere Stein wird direct von der Transmission mittelst der Riemscheibe C getrieben, der obere.Z? dagegen aufser durch ein Riemenvorgelege durch das Keilräderpaar D und D', um die langsame Umdrehungsgeschwindigkeit zu erhalten.
Der Stein B mufs sich sehr gleichmäfsig bewegen und sind aus diesem Grunde Zahnräder zu seinem Betriebe nicht zu verwenden, da solche die zu schleifenden Gegenstände ruckweise durchziehen würden, was fehlerhaft geschliffene Stellen ergiebt. Die Keilräderaxen sind auf einem gemeinschaftlichen Schlitten E befestigt, welcher sich in einer Nuth des Ständers F F führt und an den Schrauben G G aufgehängt ist. Diese Schrauben sind durch das Handrad H, Schnecke und Rad J und konische Räder KK zum Höher- oder Tieferstellen des oberen Schleifsteines B je nach der Dicke des zu schleifenden Gegenstandes eingerichtet, doch ist die Veränderung eine feste und nicht auszulösende, so dafs sich beide Schrauben nur zugleich drehen.
An dieser Schleifmaschine sind nun folgende Veränderungen vorgenommen:
1. Das Keilrad D nebst Keilrad D' sammt Axe sind fortgefallen und statt deren ein durch eine Gelenkkette getriebenes Kettenrad L zum Betriebe des oberen Schleifsteins angebracht.
Fig. 3 zeigt die Ansicht bezw. Durchschnitt des Getriebes,
Fig. 4 das getriebene Kettenrad, Fig. .5 das treibende Kettenrad, Fig. 6 die Gelenkkette, und Fig. 7 die obere Schleifsteinaxe mit dem Schleifstein B und dem Kettenrad L.
2. Wie Fig. 8 "zeigt, ist der Lagerbock für die Stellaxe nach innen gerückt, so dafs Raum zum Ausrücken der konischen Getriebe M gewonnen wird. Letztere sind mit einer Nuth η versehen, in welche eine Gabel eingreift, mittelst deren die Getriebe jedes für sich aus- oder eingerückt werden können. Hierdurch läfst sich eine Schraube G allein verstellen oder auch beide zugleich.
Durch die» Aenderung unter 1. wird erzielt:
a) der starke Druck in den Keilräderaxen und damit
b) die vielen vorkommenden Brüche werden vermieden;
c) der enorme Verschleifs in den Keilrädern und dadurch
d) die bedeutenden Reparaturen bezw. Neuanschaffungen fallen fort;
e) die Schleifmaschine erfordert durch Wegfall dieser Reibungsursachen bei Betrieb durch die Gelenkkette unter Beibehaltung des ruhigen
Ganges für den oberen Stein bedeutend weniger an Betriebskraft.
Unter 2. kann man durch die beschriebene Veränderung die obere Schleifsteinaxe schräg stellen, wodurch Gegenstände von keilförmigem Querschnitt geschliffen werden können, was seither nicht möglich war.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, Doppelschleifsteine durch Antrieb des Obersteins mittelst Kette und zeitweiser Ausrückung einer der beiden Stellschrauben desselben zur Herstellung keilförmiger Werkstücke verwendbar zu machen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13776D Neuerung an Schleifmaschinen Active DE13776C (de)

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