DE137307C - - Google Patents

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DE137307C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

PATENTAMT.
M. 137307 KLASSE 266.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen abgemessener Karbidmengen in Acetylenerzeuger, bei welcher ein zwischen einem oberen und einem unteren beweglichen Boden eingeschlossener Mefsraum vorhanden ist. Bei der Erfindung kommt es darauf an, dafs der obere der beweglichen Böden des Mefsraumes auf einer mit dem unteren Boden verbundenen Stange oder dergl. lose ruht, wobei diese Stange etwas langer ist als die Höhe des Mefsraumes, so dafs der untere Boden, unabhängig von dem oberen, ganz vom Mefsraume wegbewegt werden kann, wenn der letztere geöffnet wird. Zwischen dem unteren Boden und der Gasglocke, von der der Mefsraum geöffnet und geschlossen wird, ist ferner eine Auslösevorrichtung eingeschaltet, die, wenn der Mefsbehälter geöffnet werden soll, den unteren Boden derart bewegt, dafs er mit einem Ruck vom Mefsbeha'Iter entfernt wird, wodurch vermieden wird, dafs er eine beinahe geschlossene Zwischenstellung einnimmt.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art wird der Boden des Mefsbehälters gewöhnlich allmählich geöffnet, so dafs es leicht vorkommen kann, dafs der zuerst abgeführte Theil der abgemessenen Karbidmenge eine Gaserzeugung hervorruft, welche stark genug ist, die Glocke zu heben, so dafs der Mefsraum wieder geschlossen wird, bevor die ganze abgemessene Karbidmenge zugeführt worden ist. Dieser Uebelstand bewirkt Unregelmäfsigkeiten im Betriebe, die bei der Vorrichtung, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, nicht vorkommen können.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung theilweise im lothrechten Schnitt dargestellt.
ι ist der untere kegelige Theil des Karbidbehälters, 4 der Mefsraum, der oben .durch eine Kugel 2 und unten durch einen um ein Scharnier ig drehbaren Boden 5 geschlossen wird, der an einem Arme 13 befestigt ist. Durch den Boden 5 ragt ein verstellbarer Stift 6, auf dem die Kugel 2 ruht. Die Länge des Stiftes ist derart gewählt, dafs die Kugel 2, wenn der Boden 5 zugeklappt ist, um ein geringes Stück über die obere Kante des Mefsraumes vorsteht. Wird der Boden 5 geöffnet, dann fällt die Kugel 2 durch ihr Eigengewicht auf den oberen Rand des Mefsbehälters und hindert dadurch das Karbid am Nachfliefsen aus dem Behälter 1. Ueber der Kugel 2 ist ein kegeliger Schirm 3 angebracht.
Der Behälter 4 ist unten schräg abgeschnitten. Aus praktischen Gründen läfst man den Boden 5, wenn er vollständig geschlossen ist, nur den tiefsten Punkt des Behälters 4 (bei 18) berühren. Die Karbidkörner werden sich stets, wenn sie in den Mefsraum hinunterfallen, an dessen tiefster Stelle ansammeln, so dafs e
von Wichtigkeit ist, dafs an dieser Stelle der Behälter dicht geschlossen ist.
Der Arm 13 trägt eine Feder 9, die, wenn der Boden 5 geschlossen ist, von einem

Claims (2)

Arme 11 eines Winkelhebels beeinflufst wird, auf dessen anderen Arm 16 eine Feder 12 wirkt. Der Arm 7, welcher um die Achse 15 drehbar angeordnet und von einer Feder 17 beeinflufst wird, wird, wenn die Gasglocke sinkt, in der angegebenen Pfeilrichtung gedreht. Der Arm 7 trägt zwei Stifte 8 und 10, von denen der eine 8 auf die Feder 9 wirkt und der andere 10, der verstellbar ist, den Arm 16 beeinflufst. Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn sich die Glocke senkt, wird der Arm 7 in der angegebenen Pfeilrichtung gedreht. Hat die Glocke ihre tiefste Stellung beinahe erreicht, dann stöfst der Stift 10 gegen den Arm 16, wodurch der Hebel 11,16 gedreht und die Feder 9 ausgelöst wird. Der Boden 5 fällt dann nach unten, wobei sich der Arm 13 um die Scharniere 19 dreht. Der Ausschlag beim Fallen des Bodens wird dadurch begrenzt, dafs die Feder 9 gegen den Stift 8 anstöfst. Da die Bewegung verhältnifsmäfsig grofs ist, bekommt der Boden 5 eine ziemlich grofse Geschwindigkeit, die plötzlich Null wird, so dafs die auf dem Boden liegenden Karbidtheile mit Gewalt vom Boden weggeschleudert werden. Auf diese Weise wird der Boden bei jeder Leerung des Mefsraumes gereinigt, so dafs die Gröfse des zu füllenden Raumes constant erhalten wird. Wenn die Gasentwickelung beginnt, steigt die Glocke in die Höhe und der Hebel 7 wird unter Einwirkung der Feder 17 in einer der Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht.' Der Stift 8 drückt auf die Feder 9, wodurch der Arm 13 gedreht und der Boden 5 zum Schliefsen gebracht wird. Während des letzteren Theiles der Bewegung des Bodens wird die Kugel 2 in die Höhe gehoben und der Mefsbehälter 4 wieder mit Karbid gefüllt. Während dieser Zeit wird der Boden wieder geschlossen. Es ist ersichtlich, dafs der Boden 5 mit einem federnden Druck geschlossen wird, welcher nur von der Spannung der Feder 9 abhängig ist. Wenn sich daher zufälligerweise ein Fremdkörper zwischen dem Boden und dem unteren Rande des Behälters 4 festsetzen sollte, so würde dies die Vorrichtung nicht nachtheilig beeinflussen; der Boden wird durch die Wirkung der Feder 9 den Fremdkörper gegen den Rand des Behälters 4 drücken. Aufsen am Mefsbehälter ist ein kegeliger Schirm 20 angebracht, der verhindert, dafs Wasser, das etwa aufsen am Behälter 1 entlang läuft, zum Boden 5 gelangt und diesen verunreinigt. Patent-A ν Sprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Zuführen von ab-■ gemessenen Karbidmengen für Acetylengaserzeuger mit einem zwischen einem oberen und einem unteren beweglichen Boden eingeschlossenen Mefsraum, dadurch gekennzeichnet, dafs der obere Boden (2) lose auf einer mit dem unteren Boden (5) verbundenen Stange (6) oder dergl. ruht, deren Länge etwas gröfser ist als die Höhe des Mefsraumes, so dafs der untere Boden (5) unabhängig von dem oberen Boden (2) vom Mefsraume wegbewegt werden kann, wobei durch eine zwischen dem unteren Boden (5) und der Gasglocke angeordnete Auslösevorrichtung der untere Boden (12) beim Oeffnen des Mefsbehälters mit einem Ruck vom Mefsbehälter entfernt wird, in solcher Weise, dafs eine Zwischenstellung zwischen der vollständig geschlossenen und der ganz offenen Lage vermieden wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäfs Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen cylindrischen, unten schräg abgeschnittenen Mefsbehälter (4), der oben durch eine Kugel (2) und unten von einem an einem drehbaren Arme (13) angebrachten Boden (5) geschlossen wird, der in geschlossener Stellung auf einer Stange (6) die Verschlufskugel (2) trägt, wobei der Arm (13) mit einer Feder (9) versehen ist, die einerseits von dem Stift (8) eines drehbaren und von der Bewegung der Gasglocke abhängigen Hebels (7), andererseits von dem Arme (11) eines federnden Winkelhebels (11, 16) beeinflufst wird, dessen anderer Arm (16) unter dem Einflufs eines am Hebel (7) sitzenden Stiftes (10) steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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