DE137162C - - Google Patents

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DE137162C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D17/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis
    • B23D17/02Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor
    • B23D17/08Shearing machines or shearing devices cutting by blades pivoted on a single axis characterised by drives or gearings therefor actuated by hand or foot operated lever mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Metallscheere, wobei es darauf ankommt, dafs der Handhebel mit dem beweglichen Schneidmesser durch zwei hinter einander geschaltete Kniehebel verbunden ist. Dadurch werden in mehrfacher Hinsicht wesentliche Vortheile für den Gebrauch der Scheere erreicht. Die Verbindung des Handhebels mit dem Schneidmesser durch zwei hinter einander geschaltete Kniehebel ermöglicht die Anordnung derselben in solcher Weise, dafs die Kniehebel beim Niederdrückendes Handhebels nach einander gestreckt werden. Dadurch kann die Kraft beider Kniehebel für günstigsten Schnitt ausgenutzt werden, indem bei der Streckung des einen Kniehebels noch die Streckung des zweiten Kniehebels zur Wirkung gelangt, so dafs dessen Kraft auf den anderen Kniehebel und somit die Wirkung beider auf das Messer übertragen werden kann. Der Handhebel vollführt dabei im Verhältnifs zur Bewegung des Schneidmessers einen langen Weg. Infolge dessen ist bei geringem Kraftaufwand die Wirkung des Schneidmessers bis zur Beendigungdes Schnittes gleich kräftig. Ferner ermöglicht die neue Anordnung, die Drehachse für den Handhebel hinter der Drehachse des Schneidmessers anzuordnen. Dadurch kann der Handhebel kürzer sein, der Arbeiter kann näher zu den Schneidmessern sich stellen, somit das Blech leichter zuführen und den Schneidvorgang genau beobachten. Der Gesammtaufbau der Scheere ist aufserordentlich einfach; sa'mmtliche Theile sind leicht zugänglich und bequem auswechselbar. Werden die den Handhebel mit dem Schneidmesser verbindenden Gelenke entsprechend bemessen, so kann der eine der Kniehebel ausgeschaltet und (beim Schneiden schwächerer Bleche) nun mit dem anderen Kniehebel bearbeitet werden, wobei dann der Handhebel einen kürzeren Hub zu vollführen hat. Die Scheere läfst sich also dem jeweiligen Bedarf anpassen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt die Scheere in Seitenansicht bei Verwendung zweier hinter einander geschalteter Kniehebel zwischen Messer und Handhebel. Fig. 2 veranschaulicht die Scheere in Seitenansicht, wobei der eine der Kniehebel ausgeschaltet ist.
Der um den Zapfen α drehbare Handhebel^ ist mit dem um den Zapfen c drehbar angeordneten Schneidmesser d durch zwei hinter einander geschaltete Kniehebel verbunden. Der eine Kniehebel wird durch die Gelenke ef gebildet, indem das um den Zapfen b des Gestellrumpfes h drehbare Gelenk f durch Zapfen i mit dem Gelenk e und dieses durch den Zapfen g mit dem Schneidmesser d verbunden sind. Der zweite Kniehebel wird durch die Gelenke k und / gebildet, die durch den Zapfen,m mit einander verbunden sind und von denen das Gelenk k an dem Zapfen i sich anschliefst. Fig. 1 veranschaulicht die Lage der Theile vor dem Niederdrücken des Handhebels q. Wird letzterer niedergeführt, so wird sowohl der Kniehebel ef als auch der Kniehebel k I gestreckt. Beim weiteren Niederdrücken des Handhebels q, wenn also die Streckung des Kniehebels f e sich vergröfsert, erfolgt auch die weitere Streckung des Kniehebels k I, so dafs die zur Wirkung gelangende
Kraft dieses Kniehebels k I auf den Kniehebel ef und somit die Wirkung beider Kniehebel auf das Messer übertragen wird. Das Messer wird also bis zur Beendigung des Schnittes kräftig niedergeführt. Die Lage der Theile nach vollständigem Niederdrücken des Handhebels ist in Fig. ι punktirt angedeutet.
Um den einen der Kniehebel ausschalten zu können, trägt bei vorliegender Ausführung das Gelenk I des Handhebels q einen mit der Oeffnung ο versehenen Fortsatz p. Es ist nur erforderlich, nach Lösen der Bolzen amig die Gelenke k und / zu entfernen und den Handhebel q mit dem Gelenk / umzukehren und wieder mit dem Zapfen α des Gestellrumpfes bezw. den The'ü ρ mit dem Gelenk e zu verbinden, wie dies Fig. 2 veranschaulicht. Es kommt dann beim Niederdrücken des Handhebels q nur der Kniehebel e I zur Wirkung.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Metallscheere, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Handhebel (q) zwei Kniehebel (I k und f e) verbunden sind, welche derart gemeinsam auf das bewegliche Schneidmesser (d) wirken, dafs sie hinter einander in die Strecklage gelangen.
    Metallscheere gemäfs Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Kniehebel (I k und f e) derart hinter einander geschaltet sind, dafs zwei Glieder (If) an dem kurzen Rumpf des Scheerengestelles drehbar angeordnet sind, während von den beiden anderen Gliedern (e k) das eine (e) an dem beweglichen Messer (d) angreift, das andere an dem Gelenke (i) des unmittelbar mit dem Messer verbundenen Kniehebels (fe).
    Metallscheere gemäfs Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kniehebelgelenke in solcher Weise angeordnet sind, dafs nach Entfernung von zwei Gliedern (k und f) der Handhebel (q) unmittelbar mit dem an dem beweglichen Scheerenmesser angreifenden Gelenkhebel (e) verbunden werden kann, um die Scheere nach Bedarf mit zwei hinter einander geschalteten Kniehebeln (I k und ef) oder mit einfachem Kniehebel (I e) benutzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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