DE136371C - - Google Patents
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- DE136371C DE136371C DENDAT136371D DE136371DA DE136371C DE 136371 C DE136371 C DE 136371C DE NDAT136371 D DENDAT136371 D DE NDAT136371D DE 136371D A DE136371D A DE 136371DA DE 136371 C DE136371 C DE 136371C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/02—Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
- D02G3/08—Paper yarns or threads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 136371 KLASSE 766.
RUDOLF KRON jr. in GOLZERN i. S.
aus kurzen Fasern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1901 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die aus Cellulose, Hadern,
Abfallseide, Asbest und anderen kurzen Fasern hergestellten schmalen Streifen vor dem Verspinnen
aus der flachen Form allmählich in die runde überzuführen und zu Vorgarn spiralförmig
einzurollen bezw. zu verdichten.
Bisher sind zu diesem Zwecke die bekannten Würgel-,Nitschel- oderFrottirwerke mitaxialhin-
und hergeschobenen Nitschelwalzen undNitschelhosen verwendet worden, welche die schmalen
flachen Stoffstreifen zu runden Stoffschnüren (Vorgarn) zusammenrollen, die dann als Vorngarn
zu weiterer Verspinnung dienen. Wollte man derartige flache Stoffstreifen ohne vorheriges
Verdichten und Runden verspinnen, d. h. drehen, so würden sich nur deren weichere Stellen richtig zusammendrehen, während
deren zufällig härtere Stellen kurze, ungedrehte Flächen zurücklassen, die das Garn
gänzlich unbrauchbar machen oder ihm zum mindesten stellenweise ein papierähnliches Aussehen
geben; auch wäre kaum zu vermeiden, dafs die Streifen stellenweise nur zu hohlen
Spiralröhren — statt zu vollen Fäden — zusammengerollt
und andere Stellen zu viel zusammengedreht werden; es würde also ein
bald dickes, bald dünnes und ganz bedeutend weniger festes Garn entstehen, das seiner Unansehnlichkeit
und geringen Festigkeit wegen nicht gut zu verwenden wäre.
Das zur Erzielung eines gleichmäfsigen, festen, zum Verspinnen geeigneten Garnes nothwendige
Verdichten und Runden der kurzfaserigen, schmalen und flachen Stöffstreifen
wird nach vorliegender Erfindung nicht mehr durch hin- und hergehende Nitschelwalzen,
Würgel- oder Frottirwerke, sondern durch ein systematisches Ueberführen der schmalen
Streifen aus der flachen Form in die runde, volle Fadenform in einem als Durchzugskaliber
dienenden Trichter erzielt. In diesem der Spinnmaschine vorgelegten Trichter werden die
schmalen Streifen selbsttätig und allmählich aus der flachen Form zuerst in halbrunde
hohle, dann in runde hohle, dann in spiralförmig eingerollte lockere und schliefslich in
kreisrunde volle Fäden übergeführt, wobei diese Umformung des Streifens in einer Länge
von 5 bis io mm vor sich geht. Bei der
nachfolgenden Drehung des so umgeformten Streifens wird ein gleichmäfsiges, gerundetes
und festes Garn erzielt, das nirgends seine papierähnliche Herkunft verräth und vermöge
seiner Festigkeit und Gleichmäfsigkeit vortheilhafte Verwendung zu Schufs und Kette findet.
Die Ursprungsform des in der Zeichnung stark vergröfserten Streifens ist bei f angegeben
, während die halbrunde hohle bei" g, die runde hohle bei /?, die spiralförmig eingerollte
bei i und die kreisrunde volle Form bei k zu ersehen ist. Es ist dabei nicht durchaus
nothwendig, dafs stets von der genau flachen Form f ausgegangen wird.
In Fig. ι ist beispielsweise und stark vergröfsert
ein Trichter oder Durchzugskaliber im Längsschnitt und in den Fig. 2 bis 6 in den
entsprechenden Querschnitten nach den Linien α α, b b, c c, d d, e e dargestellt. Der in den
; Trichter '(Fig:. 2) eintretende Streifen f rundet
/36 37/
sich, rollt sich zusammen und verdichtet sich nach den stark vergröfserten Darstellungen g, h,
i, k systematisch derart, dafs er schliefslich im Querschnitt k die Gestalt eines runden vollen
Fadens annimmt.
Der Trichter, der als ein zusammenhängender Körper dargestellt ist, kann auch aus einzelnen
getrennten Theilen bestehen, wobei der Streifen bei seiner Umformung aus dem einen Theil
in den nächstfolgenden Theil übertritt.
Claims (1)
- Patent-An Spruch: Bandtrichter zum Runden und Verdichten yon schmalen und papierähnlichen Stoffstreifen aus kurzen Fasern, wie Cellulose, Hadern, Abfallseide, Asbest, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselben vor dem Verspinnen durch einen Trichter, dessen Oeffnung aus der flachen Form allmählich in die runde übergeht, zu Vorgarn spiralförmig eingerollt und verdichtet werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLDi. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136371C true DE136371C (de) |
Family
ID=404336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136371D Active DE136371C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136371C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201221B (de) * | 1958-06-16 | 1965-09-16 | Dorothea Rudolph | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kerngarnes |
-
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- DE DENDAT136371D patent/DE136371C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201221B (de) * | 1958-06-16 | 1965-09-16 | Dorothea Rudolph | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Kerngarnes |
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