DE1363445U - - Google Patents

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DE1363445U
DE1363445U DENDAT1363445D DE1363445DU DE1363445U DE 1363445 U DE1363445 U DE 1363445U DE NDAT1363445 D DENDAT1363445 D DE NDAT1363445D DE 1363445D U DE1363445D U DE 1363445DU DE 1363445 U DE1363445 U DE 1363445U
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  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Die Neuerung betrifft einen Verschluß für Zapflochbüchsen. -Bs ist bekannt, sog. Zapflochbüchsen in su erleiohtern. Alle Zapflochbüchsen weisen in ihrer Mitte eine Bohrung auf mit zwei versohiedenen Druchmessern. Die Bohrung Mit dem kleineren Durchmesser befindet sich auf der Innenseite des Fasses und wird naoh der Füllung mit einem Kork verschlossen. Die größere Bohrung befindet sich auf der Außenseite und dient zur Aufnahme der eigentlichen Abzapfvorrichtung. W2hrend des Transportes bleibt jene größere Öffnung unverschlossen.
    Hierdurch eetsen sioh Sohmuts und Bakterien in
    dem Zapflooh der Büchse ab. Auoh an dem später
    in das Faßinnere einauotoßenoe Kork können sich
    Pilze usw. ansetzen.-
    Die vorbezeichneten Nachteile und mehr wer-
    den durch den Gegenstand der Neuerung restlos
    beseitigt, sodaß dieser sowohl von erheblichem
    gewerblichen ala auch technischen Intereaae iat*-
    Entsprechend der Bigenart der Neuerung ist
    ein Stopfen zum Verschließen von nur einseitig
    angängigen Öffnungen derart ausgebildet, daS ein
    BleohhUtohen zur Anwendung gelangt, dessen Durch-
    measer annähernd den Durohmesser der au verachliee
    senden Öffnung entspricht.-
    Den Hütchen gibt man vorteilhaft eine
    aylindriaohe Port. Die Höhe der Seitenwandung
    tat günstiger Weise um ein Geringes kürzer als
    die zu versohließonde Öffnung. Der Hut läßt sich
    mithin in Jene Öffnung hineinsteoken. Dem Hut
    kann noch an der Anaatzatelle des Bodens an der
    Seitenwand ein überstehender Randteil gegeben
    werden.-
    Gemäß der Neuerung gelangt ferner als
    Werkstoff für den Hut Blech aur Anwendung,-und
    zwar verhältniamäOig dünnea Blech. Das Vorbe-
    zeichnet tat daahalb aehr wiohtig, damit im
    Betrieb der Hut leicht und schnell wieder ent-
    fernt worden kann.-Die Bntfernung des Hutes geaohieht durch Einstoßen eines Hakens o.dgl. durch den Boden des Hutes. An und für sich läßt sich auf diese Weine ein strammsitzender Hut nicht aus der zu verschließenden Öffnung entfernen, weil bei einem Zug an den Haken das Bodenbleoh aufreißt und der Haken nicht genügend Halt findet, die fest eingeklemmten Seitenwandungsteile zu entfernen.-Nach vielen vertraulich vorgenommenen Versuchen wurde festgestellt, daß der vorbezeichnete Ubelatand dadurch beseitigt werden kann, daß in dem nutboden eine oder mehrere Sickenrillen ange-
    ordnet werden. Bs ist an und für sich gleich,
    in welcher Form jene Rillen angeordnet worden,
    s. B. kreuzweise. -
    einebesondersgünstigeFormjenerrillen wurde in der Anordnung eines oder mehrerer kot
    « entriaoher Kreiae gefunden. Die Siokenrillen
    verhindern überraschender Weise nach dem Einbringen des Hakens ein weiteren Aufreißen des Bodens.
  • Sie Übertragen die Zugwirkung des Hakens in selton günstiger Weise auf die anliegenden Bodenteile und mithin auf die gleichzeitig zu entfernenden Seitenwandungen.-Mit dem Gegenstand der Neuerung kann mithin die zu verschließende Öffnung durch den Hut äußent fest und sicher verschlossen werden, da die Mögliohkeit bestehtem, jene Klemmwirkung des verschlus ses duroh einen entsprechenden Hakenzug überwinden au können derart, daß eine Wiederentfernung des Hutes Jederzeit leicht möglich ist. ---oOo-Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung beispielsweise in einer Auafuhrungaart dargestellt, und zwar zeigt annäherungsweise: Abb. 1) in Aufriß den schnitt durch ein Stück Faßwand mit Spundlooh, welohes duroh ein.
  • Bohne verschlossen ist, -Abb. a, im Aufriß und Ansioht auf gleicher kittel-
    achse der Zapfloohbuohae eina Verschluß-
    hütchen gemäß der Neuerung, fertig zum
    Einsetzen,-
    Abb. 3) im Grundriß die Außenansicht,-
    t
    Abb. 4) im Grundriß die Innenansicht zur Abb. ge-
    'I
    während
    Abb. 5) im Aufriß und schnitt eine mit einem er-
    findungegemaßen Hütchen verzehene Buchte.
    gemäß Abb. 1 veranschaulicht, in welche
    ein Haken eingestoßen ist4-
    o 0 m
    Nach der Zeichnung ist ein Bleohhutohen a mit einem Boden b versehen. Der Werkstoff jenes Bodens b weist nur eine geringe Wandstärke auf, sodaß er Mit einem Haken o o. dgl. leicht durchstoßen werden kann, wie in Abb. 5 veranschaulicht.
  • Erfindungsgemäß sind in dem Boden bRillen, insbesondere sog. Sickenrillen d angeordnet. In der Zeichnung,- Abb. 3 und 4,- sind konzentrische Ringe veranschaulicht. Es können natürlich auch andere Formen verwendet werden.-Wie besonders Abb. 2 und 4 zeigen, ist
    weiterhin die Seitenwand e des Hütohena a mit
    nach außen vorstehenden Nasen f versehen. Die Nasen sind nach dem freien Rande der Seitenwandung zu abgeflacht, während sie in der Nähe des Bodens eine Kuppe o.dgl. bilden. Es wird hierdurch eine
    widerhakenartige Wirkung der Nasen f und mithin
    ein besonders festen sitzen der Seitenwand o in
    der größeren Bohrung g der Zapficohbüohse h er-
    reicht. Auch jene Seitenwandungen de. den ohena
    a weisen eine geringe Wandstärke auf.-
    Die vertraulich vorgenommenen Versuche asz
    haben ergeben, daß sich eine geringe Wandstärke bündiger an die Wandung g der Zapfloohbuohse h anschmiegt und hierdurch ein festerer Sitz und mithineinebessereLiderungdurchdasHütchenz erreicht ist. Die dünnere Wandstärke der Seitenwand e ermöglicht zugleich, daß die ausgedrückten Nasen f wieder zurücktreten können, wenn beispielsweise die Bohrung g in der Zapflochbüchse h etwa. geringer als üblich ausgefallen sein sollte.-Die Seitenwand des Hütchens a exhält ferner einen solchen Durchmesser, welcher annähernd dem sonst freibleibenden Loch g der Zapflochbüchse
    h entspricht, sodaß es mit Proßsitz in g aingw
    drUckt worden kann. Hierdurch wird die Zapfltoh-
    t
    buchse h von außen bestens verschlossen*-
    Wio vertraulich vorgenommene Versuche er-
    geben haben, ist die Liderung des Hutohenw a in der Öffnung g der Bohne h für alle praktisch vorkommenden Falle vollständig hinreichend, einen sauberen und pilzfreien Raum zwischen Stopfen i x in der Buchse h einerseits und dem Hütchen a andererseits aufrechtzuerhalten. -Vor Verschluß kann gegebenenfalls jener Rau mit an und für sich bekannten Mitteln zusätzlich desinfiziert werden. Der Gegenstand der Neuerung ist also zugleich auch noch überaus hygienisch, da er verhindert, daß mit dem sonst üblichen Einstoße dos Stopfens i in das Innere des Fasses und mithin ins Bier zugloioh Schmutzteile berzw. Pilze ins Bier gelangen.-Der Neuerung kommt hierdurch eine außerordontlioh große praktische Bedeutung in ihrer Art zu. - -- o O o-4 Ansprüche.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche. «. --M---0.-..-----m
    1.) Stopfen zum Versohliegen von nur einteilig tugängigen Öffnungen, daduroh gekennzeich-
    net, daß ein Bleohhut (a) zur Anwendung gelangt,- daß der Boden (b) jenen @utes (a) Mit einer derart geringen Wandstärke versehen ist, daß er mit einem Haken (o) o. dgl leicht durohetoßbar ist, und daß in dem Bo- den Rillen, insbesondere sog. siokenrillen
    (d), t. B. in Form konzeAtaohor Ringe ange- ordnet sind*- 2.) stopfen nach Anapruoh 1 oder folgende, d durch gekennzeichnet, daß die Seitßand (e)
    den Hutes (a) zwecke Erzielung einea PreO- sitzen in der zu verschließenden öffnuns (S) mit nach außen vorztehenden Nazen (f) ver- sehen iatt-daß diese sich nach dem freien
    Teil des Randes (e) verflachen,- und daß die Seitenwand (e) eine derart geringe Wandstärke aufweist, daß die hoohgedrUokten Nasen (f beim Einpressen zurücktreten können.-3. ) Stopfen zum Verschließen von Zapflochbüchsen gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (e) eines Hutchens (a) einen solchen Durchmesser aufweist daß dieser annähernd dem Durchmesser des sonst freibleibenden Loches (g) der Zapflochbüohse (h) entspricht und in dem L@ch (g) mil reßwits elngepa t, una'daß teeke-
    nen des Eingangsloches (g) in der Bohne (h) unter Durchstoßung des Bodens (b) des Hutes (a) vermittels eines Hakens (o) o. dgl. die Rückseite dos Bodens (b) erfasst und das Hütchen (a) aus dem Zapflooh (g) vermittels des Hakens (o) durch gleichzeitiges Einwirken von Sickenrillen (d) heraussiehbar ist.- 4.) Vorrichtung zum Verschließen von Zapfloch-
    büchsen nach Anspruch 1 bis 3 im wesentliohen wie beschrieben und darge@tellt.-
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