DE2812630A1 - Gefaess mit deckel - Google Patents

Gefaess mit deckel

Info

Publication number
DE2812630A1
DE2812630A1 DE19782812630 DE2812630A DE2812630A1 DE 2812630 A1 DE2812630 A1 DE 2812630A1 DE 19782812630 DE19782812630 DE 19782812630 DE 2812630 A DE2812630 A DE 2812630A DE 2812630 A1 DE2812630 A1 DE 2812630A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
lid
opening
axis
eyelet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782812630
Other languages
English (en)
Inventor
Alain Dufrenois
Jean Morel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Verreries Mecaniques Champenoises
Original Assignee
Verreries Mecaniques Champenoises
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Verreries Mecaniques Champenoises filed Critical Verreries Mecaniques Champenoises
Publication of DE2812630A1 publication Critical patent/DE2812630A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/04Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails
    • B65D45/06Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails associated with toggle levers, e.g. swing stopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gefäß mit Deckel, bei dem ein Scharnier zwischen dem Gefäß und dem Deckel angeordnet ist. Beim Konservieren von Nahrungsmitteln, z.B. von Früchten, Gemüsen oder Fleisch finden vornehmlich Gefäße dieser Art Verwendung. Es werden Gläser oder Flaschen verwendet, bei denen das Abdichten mittels einer Gummidichtung vorgenommen wird.
So ist z.B. ein von der Anmelderin hergestelltes Glasgefäß bekannt, das mit einer Verschlußeinrichtung ausgestattet ist. Diese Verschlußeinrichtung weist einen Hebel und eine Gabel
8Ü9840/0874
TELEFON (OBO) 22 28 62
TELEX OB-2O38O
momapat
TELEKOPIERER
■ · S-
auf, wie es in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Das schwenkbare Verbinden von Gefäß und Deckel wird erreicht mittels Ösen, die an einer auf dem Deckel befestigten Metalldrahtschelle ausgebildet sind. Die ösen können sich um eine Achse drehen, die am äußeren Ende einer anderen Metalldrahtschelle ausgebildet ist, welche das Gefäß umschließt.
Diese Art von Gefäßen mit Deckel und Scharniergelenk erweist sich dann als nachteilig, wenn das Gefäß vollständig entleert werden oder stark geneigt werden soll, da sich nämlich der frei um die Achse bewegliche Deckel - wenigstens wenn man ihn nicht festhält, was wiederum die Handhabung erschwert - die Gefäßöffnung versperrt und somit den leichten Zugriff auf den Inhalt verhindert.
Durch die vorliegende Erfindung wird dieser Nachteil behoben, indem eine Einrichtung geschaffen wird, die es erlaubt, den Deckel in einer Position zu halten, die beim Entleeren des Gefäßes nicht stört, wobei aber gleichzeitig die Möglichkeit erhalten bleibt, den Deckel ungehindert an der Seite des Gefäßes herabhängen zu lassen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ermöglicht weiterhin das Zentrieren des Deckels auf der Gefäßöffnung selbst dann, wenn die Scharnierhalterung zu den entsprechenden Teilen nicht exakt formtreu ist.
Um das Verständnis und die Genauigkeit der folgenden Beschreibung zu gewährleisten, soll sich die Beschreibung auf ein von der Anmelderin hergestelltes (Einmach-) Glas beschränken. Dieses Glas ist allgemein bekannt und verbreitet. Es versteht sich jedoch von selbst, daß die erfindungsgemäße Einrichtung bei sämtlichen Gefäßen der genannten Art Verwendung finden kann. Darüberhinaus wird zur Vereinfachung der sprachlichen Ausdrucksweise der Begriff "Öse" für jedes (metallische) Teil verwendet, welches eine mehr oder weniger längliche öffnung bildet, durch die eine Achse läuft, die ein Verschwenken des Deckels beim öffnen und Schließen des Gefäßes ermöglicht.
8U9840/0874
G-
Das grundlegende Merkmal der Erfindung bestellt darin, daß der mit dem Deckel verbundene Scharnierteil, der im EaIl des Einmachglases aus den ösen besteht, langgestreckt ausgebildet ist und somit ein TJ-förmiges Profil darstellt, in dem'die Schwenkachse verschiebbar ist. Im Gegensatz dazu erlaubt der Öffnungsdurchmesser der herkömmlichen ösen, der nur etwas größer ist als der Durchmesser der Achse, keine Translationsbewegung des Deckels, sondern dieser kann lediglich eine Schwenkbewegung vollziehen. Um diesen Tatbestand schärfer zu formulieren, kann man sagen, daß die Verbesserung vorsieht, zu dem Rotatxonsfreiheitsgrad des Deckels einen zusätzlichen Translationsfreiheitsgrad hinzuzufügen.
In der praktischen Ausführung kann eine derartige Vorrichtung verschiedene unterschiedliche Formen annehmen, drei grundsätzliche Ausführungsformen sind lediglich beispielhaft in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
Eine einfache Verlängerung und Vergrößerung der Ösenöffnung, deren äußeres Profil im unteren Bereich gekrümmt ist - die Ortsangaben beziehen sich auf ein geschlossenes, senkrechtstehendes Gefäß - ermöglicht ein Einrasten dieser äußeren Stelle in eine Ausnehmung des Gefäßes während des Verschwenkens des Deckels. Eine derart'ausgebildete Vorrichtung bietet, wenigstens solange man sie keinen allzu großen Kräften aussetzt, eine stabile Stellung des Deckels, in welcher sich dieser in einer im wesentlichen lotrechten Stellung bezüglich der Gefäßöffnung befindet.
Bildet man die Ösenöffnungen so aus, daß ein relativ großer Schlitz entsteht, kann man den geöffneten Deckel an dem Gefäß seitlich herunterhängen lassen, wobei sich die Schwenkachse in einer Stellung befindet, die dem oberen Teil der Ösenöffnung entspricht, wenn der Deckel auf dem senkrechtstehenden Gefäß verschlossen ist. Es genügt also, das Ein-
8U9840/0874
■ τ-
machglas zu kippen, der untere Teil des U-Profils kommt in Anlage gegen den Öffnungsrand und verhindert daher, daß der Deckel weiter nach vorne niederschlägt. Will man das Gefäß wieder mit dem Deckel verschließen, so genügt es, den Deckel so zu ziehen, daß die Achse in den unteren Teil des TJ-Profils gelangt und wieder ein Verschwenken in Schließstellung möglich ist.
Die soeben angesprochenen Ausführungsformen betreffen keine Modifikation der Achsenausbildung. Diese kann aus einem einzelnen Stück hergestellt sein oder, wie es bei dem Einmachglas der Anmelderin der Fall ist, aus zwei Halbachsen bestehen. Im Gegensatz dazu weist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bei Beibehalten des Xl-Profils eine im Vergleich zu der eben beschriebenen Ausbildung beachtliche Modifikation auf. Handelte es sich bei den oben beschriebenen Ausführungsformen um "Ü-Profile, die hinsichtlich der Deckelebene abgewinkelt waren und im Bereich ihrer Halterung auf dem Deckel eine Krümmung besaßen, so befindet sich das U-Profil bei der bevorzugten Ausführungsform in der Verlängerungsebene des Deckels. Daraus folgt naturgemäß eine Überhöhung der beiden Halbachsen der Halterung. Es zeigt sich, daß die horizontale Lage der Ösen in dem Verschluß die Notwendigkeit mit sich bringt, die Achsenanordnung auf dieses Niveau anzuheben. Weiterhin erstreckt sich jede Halbachse in Richtung auf die Decke!halterung und besitzt ein Ausbuchtungsprofil. Betrachtet man das Scharnier von vorne, so ergeben sich zwei S-Profile in Gegenüberstellung. Beim Hochheben des Deckels dringen die beiden Auswölbungen aufgrund der Elastizität der beteiligten Metallteile in die entsprechenden Schlitzöffnungen der IT-Ösen ein, um auf diese Weise das Aufrechthalten des Deckels in einer im wesentlichen lotrechten Stellung bezüglich der Gefäßöffnung zu bewirken. Ein etwas verstärkter Druck läßt die Verriegelungseinrichtung nachgeben. Für die normalen Zwecke im Haushalt reicht dies aus.
81)9840/0874
Durch, die vorliegende Erfindung wird demnach eine Vorrichtung geschaffen, die eine Verbesserung für Gefäße darstellt, welche mit einem ein Scharnier aufweisenden Deckel verschließbar sind. Der Grundgedanke liegt darin, das Profil der an dem Deckel ausgebildeten Ösen, die eine an dem Gefäß vorgesehene Schwenkachse umgreifen, zu verlängern. Das IT-Profil der Ösen ermöglicht eine Verschiebung des Deckels in Längsrichtung, was in der bevorzugten Ausführungsform eine Selbstzentrierung des Deckels sowie ein Aufrechthalten in einer stabilen geöffneten Stellung gestattet. Letzteres wird durch eine Verriegelung mittels Ausbuchtungen bewirkt, die in die Profile der ösen eingreifen. Ein Anwendungsgebiet der Erfindung sind Einmachgläser für Lebensmittel.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht eines geschlossenen Einmachglases,
Fig. 2 eine Ansicht der Haltevorrichtung von links,
Fig. 3 eine Seitenansicht des gekippten Einmachglases mit geöffnetem Deckel,
Fig. 4- eine teilweise Seitenansicht eines geschlossenen Einmachglases,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Glases mit geöffnetem Deckel, Fig. 6 eine Ansicht der Haltevorrichtung von links,
Fig. 7 eine Seitenansicht des gekippten Glases in einer zum Entleeren des Glases geeigneten Stellung,
809840/0874
■3·
Fig. 8 eine Seitenansicht der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung "bei einem geschlossenen Einmachglas,
Fig. 9 eine Seitenansicht des in Fig. 8 gezeigten Glases in geöffnetem Zustand,
Fig. 10 eine Ansicht von links der Haltevorrichtung in geschlossenem Zustand,
Fig. 11 eine Ansicht von links der Haltevorrichtung in geöffnetem Zustand,
Fig. 12 eine schematische perspektivische Ansicht der Haltevorrichtungen in geöffnetem Zustand, und
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht der von den Haltevorrichtungen gebildeten Blockiereinrichtung.
Bevor die genaue Beschreibung der einzelnen Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erfolgt, erscheint es nützlich, die in allen Figuren gleichen Elemente kurz anzusprechen.
Das dargestellte allgemein bekannte Glas weist ein Scharniergelenk auf, welches äußerst einfach und wirkungsvoll ist. In einer hierfür in dem Gefäß vorgesehenen Nut befindet sich ein Metalldraht, der eine Halterung 22 bildet, welche im Bereich der Verschlußeinrichtung Ösen trägt, in denen ein Hebel und ein Bügel gelagert sind. Im Scharnierbereich sind zwei umgebogene Teile 26 vorgesehen, die als Halbachsen für die ösen 27 der Deckelhalterung 21 dienen. Letztere ist ebenfalls aus einem Metalldraht gebildet, der in einer Nut des Deckels geführt ist, wobei eine Ausbuchtung, die einen Verankerungshenkel bildet, das Verschließen des Glases ermöglicht. Die Anord-
809840/0874
nung wird von einem Sing 23 gehalten, der, während er ein Aufspreizen der Halbachsen 26 verhindert, gleichermaßen bewirkt, daß die Halterungen 21 und 22 in ihren Nuten gehalten werden.
Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Am Rand des Deckels bzw. des Glases befinden sich die Halterungen 21 und 22. Der Spannring 23 dient dazu, die Halterung 22 in ihrer Lage zu halten. Die ösen 27 weisen ein U-Profil mit einer länglichen Schiitζöffnung 25 und einem Ende 24 auf. Letzteres besitzt einen relativ spitzen Winkel. Die zwei Enden 26 der Halterung 22 bilden zwei Halbachsen, um die die ösen schwenkbar sind. Beim öffnen des Glases gelangt das Ende 24 der ösen unter Krafteinwirkung in die Aussparung 28 des Klemmringes 23, wodurch der Deckel in der Öffnungsstellung blockiert wird. Man sieht, daß die Krümmung 29 der ösen bewirkt, daß der Ring 23 beim Schließen des Glases zurückgedrückt wird, während sich beim öffnen des Glases leicht bewegen und mit dem Ende 24 der ösen in Eingriff kommen kann. Es reicht aus, den Deckel in die eine oder andere Richtung unter Krafteinwirkung zu bewegen, wodurch sich der Deckel - unterstützt durch die Elastizität der metallischen Bauteile, der Deckel entriegelt. Weiterhin ermöglicht die Größe der Schlitzöffnung 25, daß der Deckel beim Schließen gut auf der Gefäßöffnung zentriert wird.
In den Fig. 4, 5, 6 und 7 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Ösen 27 sind langgestreckter als zuvor ausgebildet, wie man es in Fig. 4 erkennen kann; dort ist auch durch die gestrichelte Linie 30 das herkömmliche Profil der Ösen 27 angedeutet. In Fig. 5 erkennt man, daß der durch die Schlitzöffnungen 25 gegebene große Verschiebungsspielraum für die Halbachsen 26 ermöglicht, daß der Deckel an dem Gefäß herabhängen kann. Kippt man das Gefäß (sh. Fig. 7),
809840/0874
- f - 281263Q • 11 ·
so stützt sich das Ende 24- der Ösen am Rand 32 ab und verhindert somit, daß der Deckel die Gefäßöffnung versperrt. Diese Konfiguration läßt dennoch kein Blockieren des Deckels in einer festen Stellung zu, der Deckel ist tatsächlich frei um seine Achse in die Öffnungsrichtung 33 bewegbar. Es ist aber zumindest gewährleistet, daß man auf diese Weise leicht das Gefäß durch Umdrehen entleeren kann-, wobei die Öffnung nach unten gerichtet ist. Wie zuvor ist es möglich, den Deckel auf der Öffnung zu zentrieren, indem das horizontale Spiel der Halbachsen 26 in den Öffnungen 25 ausgenutzt wird.
Die Pig. 8, 9? 10 und 11 zeigen die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, während die Fig. 12 und 13 in schematischer Darstellung das Verriegelungssystem für den Deckel darstellen. In I1Xg. 8 sieht man deutlich, daß die Schlitzöffnung 25 das horizontale Verschieben des Deckels ermöglicht, indem die Halbachsen 26 jede mögliche Stellung innerhalb der Schlitzöffnung 25 einnehmen können. Auf diese Weise kann man den Deckel genau auf der Öffnung zentrieren, um die bestmögliche Abdichtung zu erzielen. Beim Anheben des Deckels dringen die zwei Ausbuchtungen 31 der Halterung 22 fortschreitend in die SchlitzÖffnungen 25 ein und stellen somit (sh. Fig. 9 und 11) das Blockieren oder Verriegeln des Deckels in einer vertikalen Stellung sicher. Dieser Vorgang wird aufgrund der Elastizität der metallischen Bauteile bewirkt. Die Fig. 12 und 13 ermöglichen ein deutliches Verständnis des Blockierungsmechanismus' , wenn zuvor ein hinreichend starker Druck auf den Deckel das Entriegeln zur Folge hat.
Die Erfindung ist nicht auf die oben erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt. Jede Ausführungsform, die vorsieht, die Ösen TJ-förmig auszubilden mit dem Ziel, den Deckel in einer Stellung zu halten, die das Entleeren des Gefäßes nicht stört, jfällt unter den Schutzbereich der Erfindung.
809840/08 74
e e ι* s e 11 e

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
    DlPL-ING.
    H. KlNKELDEY
    CR-INXi
    OQIO(^n W. STOCKMAlR
    K. SCHUMANN
    P. H. JAKOB
    DlPL-INS
    G. BEZOLD
    DRRSlNAr-DlPL-OEM
    8 MÜNCHEN
    MAXIMILIANSTRASSE
    22. 3.7Ä P 12 571 - 57/fs
    Patentansprüche
    Gefäß mit einem Deckel und einem Scharniergelenk, "bei dem gstens eine an dem Deckel mittels einer Halterung befestigte öse vorgesehen ist, die wenigstens eine an dem Gefäß mittels einer anderen Halterung befestigte Achse umgreift und um diese Achse zum Öffnen des Gefäßes bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Öse (27) ein langgestrecktes, etwa U-förmiges Profil aufweist, mit dem das unmittelbare Zentrieren des Deckels und / oder Halten des Deckels bei geöffnetem Gefäß in einer stabilen Lage erreicht wird.
    2; Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das gekrümmte Ende der Öse (27) beim Öffnen des Gefäßes durch Anheben des Deckels in einen Ring oder eine andere hierfür vorgesehene Ausnehmung einrastet, und daß der Hing (23) zum Halten der am Gefäß befestigten Schwenkachsenhalterung verwendbar ist.
    8098A0/087A
    TiLKFON <O8O) 32 38 S3 TELEX 05-39 380 TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERER
    • a-
    3- Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Öse (27) ein langgestrecktes U-Profil aufweist, welches an seinem unteren Ende (24) einen relativ großen Krümmungsradius im Verhältnis zum Durchmesser der Drehachse (26) aufweist, daß die Achse bei geschlossenem Gefäß durch den unteren Teil des U-Profils verläuft, so daß beim geöffneten Gefäß die Achse im oberen Teil des U-Profils liegt, daß der Deckel an der Längsseite des Gefäßes herabhängen kann, und daß, wenn das Gefäß gekippt wird, so daß die Gefäßöffnung zum Entleeren nach unten zeigt, der untere Teil des U-Profils mit dem Öffnungsrand des Gefäßes zur Anlage kommt, wodurch verhindert wird, daß der Deckel die öffnung versperrt.
    4. Gefäß nach Anspruch 2 oder 3? dadurch gekennzeichnet , daß die Schlitzöffnung (25) der Öse (27) so groß ausgebildet ist, daß ein seitliches Verschieben der Achse zum Zentrieren des Deckels auf der Gefäßöffnung möglich ist.
    5- Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die öse (27) ein U-Profil gemäß Anspruch 3 aufweist, daß die größte Ausdehnung der Öse in der Deckelebene derart vorgesehen ist, daß der Deckel sich in Bezug auf seine Achse in dieser Ebene bewegen kann, wodurch das Zentrieren des Deckels auf der Gefäßöffnung sichergestellt ist.
    6. Gefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Halterung der Achse in ihrem unteren Bereich eine Ausbuchtung aufweist, wodurch ein S-Profil gebildet wird, wobei die Ausbuchtung in den leeren Bereich der Öse eindringen kann., wo sich die Achse bewegen kann, wenn der Deckel mit der Ebene der Gefäßöffnung einen Winkel von etwa 90° bildet, wobei der Deckel in einer stabilen Lage verbleibt, so lange nicht ein
    8 0 9840/0874
    hinreichend großer Druck auf ihn ausgeübt wird, um die Blockierwirkung der Ausbuchtung (31) aufzuheben.
    7. Gefäß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Scharniergelenk aus Metall besteht, welches eine hinreichend große Elastizität beim Ver- und Entriegeln des Deckels gewährleistet.
    809840/0874
DE19782812630 1977-03-31 1978-03-22 Gefaess mit deckel Ceased DE2812630A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7709691A FR2385602A1 (fr) 1977-03-31 1977-03-31 Perfectionnement aux recipients a couvercle du type bocal en verre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2812630A1 true DE2812630A1 (de) 1978-10-05

Family

ID=9188824

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7808785U Expired DE7808785U1 (de) 1977-03-31 1978-03-22 Gefaess mit Deckel
DE19782812630 Ceased DE2812630A1 (de) 1977-03-31 1978-03-22 Gefaess mit deckel

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7808785U Expired DE7808785U1 (de) 1977-03-31 1978-03-22 Gefaess mit Deckel

Country Status (9)

Country Link
AT (1) AT359816B (de)
BE (1) BE865090A (de)
CH (1) CH625759A5 (de)
DE (2) DE7808785U1 (de)
DK (1) DK141178A (de)
FR (1) FR2385602A1 (de)
GB (1) GB1599952A (de)
NL (1) NL7803489A (de)
SE (1) SE7803489L (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4928856A (en) * 1987-03-11 1990-05-29 White Jonathan Z Bottled water dispensing system

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3347166A1 (de) * 1983-12-27 1985-07-11 Rudolf Dipl.-Ing. Koch Behaelter mit einer vorrichtung zur erzeugung eines ueberdruckes, in dem baelle (z.b. tennisbaelle) aufbewahrt werden koennen
DE9208290U1 (de) * 1992-06-25 1992-08-13 Züchner Verpackungen GmbH & Co., 3370 Seesen Dicht wiederverschließbarer Verpackungsbehälter
US5755354A (en) * 1994-10-07 1998-05-26 Engelbrauerei Schwaebisch Gmuend, Luise Lang Gmbh & Co. Kg Beverage can
DE4435816A1 (de) * 1994-10-07 1996-04-11 Engelbrauerei Schwaebisch Gmue Getränkedose
GB2430925A (en) * 2005-08-11 2007-04-11 Lee Leslie Cousins Water storage apparatus with lockable lid
EP2734317B1 (de) 2011-07-21 2016-04-27 Matthias Schrick Verfahren und vorrichtung zur montage eines drahtbügel-behälters
EP3118133A1 (de) * 2015-07-15 2017-01-18 Bruni Glass S.p.A. Behälteranordnung
JP2020164204A (ja) * 2019-03-29 2020-10-08 株式会社良品計画 容器

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4928856A (en) * 1987-03-11 1990-05-29 White Jonathan Z Bottled water dispensing system

Also Published As

Publication number Publication date
FR2385602B1 (de) 1981-10-23
NL7803489A (nl) 1978-10-03
CH625759A5 (en) 1981-10-15
AT359816B (de) 1980-12-10
BE865090A (fr) 1978-09-20
DK141178A (da) 1978-10-01
FR2385602A1 (fr) 1978-10-27
SE7803489L (sv) 1978-10-01
ATA219978A (de) 1980-04-15
DE7808785U1 (de) 1978-09-07
GB1599952A (en) 1981-10-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2812630A1 (de) Gefaess mit deckel
DE3214579C2 (de)
EP3746372B1 (de) Abdeckvorrichtung für ein trinkgefäss
DE2642456C2 (de)
DE827504C (de) Schiebetuer, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE681559C (de) Sicherung gegen Absacken des Fensterfluegels bei Fenstern mit an einem Eckgelenk angeordnetem Drehkippfluegel
DE2448916C2 (de) Entleerungsvorrichtung, insbesondere an MüNsammelbehältern, für GroßraummüllgefäBe mit zwei Schwenkarmen
DE202015102053U1 (de) Flaschenhalter
DE2302560C3 (de) Münzenbehälter in Kastenform
DE691762C (de) Tuer fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
AT506948B1 (de) Doppelhebel-korkenzieher
DE834618C (de) Befestigung eines Koerpers in einer OEffnung eines anderen Koerpers
EP2299217A2 (de) Ablagefach für ein Kältegerät
DE2455735C3 (de) Dampfdruckkochtopf
DE638050C (de) Lueftungsfenster fuer Fahrzeuge
DE679053C (de) Dose mit Kippdeckel
DE102010016746B4 (de) Vorrichtung zur Aufbewahrung wenigstens eines Gegenstands für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Kühlbox, sowie Kraftfahrzeug
DE564934C (de) Bewegungsvorrichtung fuer in einer Ebene uebereinanderliegende Schiebefenster
DE19508987A1 (de) Getränkehalter an einer Klappe
AT227615B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Kippen von Kästen zum Entleeren derselben in einen Sammelbehälter
DE206127C (de)
DE9306739U1 (de) Vorrichtung zum automatischen Einfüllen von Flüssigkeiten und pastösen Stoffen
DE2211291A1 (de) Flaschenhalterung
DE202014100154U1 (de) Fenster
DE868064C (de) Fenster mit doppelten, durch eine Gelenkeinrichtung verbundenen Rahmen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection