DE136158C - - Google Patents
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- DE136158C DE136158C DENDAT136158D DE136158DA DE136158C DE 136158 C DE136158 C DE 136158C DE NDAT136158 D DENDAT136158 D DE NDAT136158D DE 136158D A DE136158D A DE 136158DA DE 136158 C DE136158 C DE 136158C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H11/00—Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result
- H02H11/005—Emergency protective circuit arrangements for preventing the switching-on in case an undesired electric working condition might result in case of too low isolation resistance, too high load, short-circuit; earth fault
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Description
6 co cH' obe-εPic |et ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Verminderung der Gefahren, welche durch schlechte Isolation und infolge von Erdschlüssen
bei elektrischen Wechselstromanlagen mit hohen Spannungen entstehen, sind bereits
verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden. Es sei hierbei auf die bekannten Einrichtungen
verwiesen, welche bei eingetretener Ungleichheit in der Belastung einer Phase bei Mehrphasensystemen
die Abschaltung der Leitungsanlage von der Stromquelle bewirken; ferner sind zu dem oben genannten Zweck Einrichtungen
getroffen worden, bei welchen ein neutraler Punkt des Vertheilungsnetzes an Erde
liegt.
Die vorliegende Erfindung betrifft gleichfalls eine Einrichtung zur Sicherung und Erdschlufsprüfung
elektrischer Leitungen, bei welcher bei eingetretenem Erdschlufs oder beim.
Reifsen einer oder mehrerer Leitungen die ganze Anlage oder ein Theil derselben stromlos
gemacht wird. Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die Anordnung nach vorliegender Erfindung dadurch,
dafs die Nullpunkte oder andere geeignete Punkte k I bezw. m η der Transformatoren
u bezw. ν unmittelbar oder mittelbar mit einander verbunden sind, wodurch ein zusammenhängendes
System geschaffen wird.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Zur Prüfung des Erdschlusses vor dem Einschalten der Leitungen dient ein besonderer
Transformator e, dessen Primärspule entweder, wie in Fig. 1 dargestellt, an den Punkt f und
den Nullpunkt h des Transformators t oder, wie in Fig. 2 ersichtlich, an die Punkte 0 und
ρ angeschlossen ist. Die Secundärwicklung des Transformators e ist einerseits mit dem
Relais r und andererseits mit dem Relais s und einem beliebigen Punkt i der Secundärwicklung
des Transformators t verbunden. In Fig. 1 ist i z. B. der Nullpunkt des Dreiphasentransformators
t, in Fig. 2 ein beliebiger Punkt der Secundärwicklung des Einphasentransformators t.
Es sei noch hier bemerkt, dafs der Transformator e auch durch eine andere Stromquelle
oder durch die Primärwicklung des Transformators t oder einen Theil derselben ersetzt
werden kann. Das Relais s steht aufserdem mit einem Umschalter b, das Relais r mit der
Erde in Verbindung. Ersteres soll das Einschalten des Schalters α verhindern, wenn der
Umschalter b zum Zwecke der Erdschlufsprüfung geschlossen ist. Beide Relais s und r
treten in Thätigkeit, wenn bei offenem Ausschalter α die Leitungen mit dem Transformator
e auf Erdschlufs geprüft werden und ein solcher vorhanden ist. Das Relais r soll auch
bei geschlossenem Schalter α und offenem Umschalter b während des normalen Betriebes bei
Erdschlufs einer Leitung in Thätigkeit treten, indem der Strom von dieser Leitung durch
die Erde und das Relais nach dem Punkte i fiiefst. Das Relais r kann auch weggelassen
und an Stelle dessen die Wicklung eines selbst-
thätigen Ausschalters, ζ; B. des Magnetausschalters
c, gesetzt werden. Ebenso kann auch das Relais s durch eine andere Wicklung eines
selbsttätigen Schalters ersetzt werden. Die Auslösungen des Magnetausschalters bezw. eines
anderen selbsttätigen Schalters würde dann durch Wechselstrom bezw. den Erdschlufsstrom
erfolgen.
Erhält nun bei diesem System irgend eine Leitung (primär odeir secundär) vor oder während
des Betriebes Erdschlufs, so treten die Relais s bezw. r in Wirkung, wodurch die Leitungsanlage
abgeschaltet oder die Stromerzeuger stromlos gemacht werden; hierdurch wird Gefahren,
die durch Erdschlüsse infolge schlechter Isolation oder durch Reifsen einer Leitung entstehen,
vorgebeugt.
Es soll noch hier besonders hervorgehoben werden, dafs die Erdung eines Nullpunktes
nicht neu ist (vergl. die amerikanische Patentschrift
677371); es soll daher hier nur die Erdung .eines solchen Punktes in Verbindung
mit der Schaffung eines zusammenhängenden Netzes zum Zwecke der Sicherung der Anlage
geschützt werden.
Claims (1)
- Patent-AnspruchE:
Schaltungsweise zur Sicherung undErdschlufsprüfung elektrischer Leitungen in Wechselstromanlagen mit Hülfe elektrischer Vorrichtungen, die bei eingetretenem mittelbaren oder unmittelbaren Erdschlufs ader beim Reifsen einer oder mehrerer Leitungen die ganze Anlage oder einen Theil derselben stromlos und ein Wiederunterstromsetzen, so lange der unbeabsichtigte Erdschlufs besteht, unmöglich machen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Verbindung, beliebiger Punkte der einzelnen, ursprünglich elektrisch nicht leitend verbundenen Netze eine zusammenhängende Anlage geschaffen wird, in der zum Zweck der Sicherung und Erdschlufsprüfung nur an einer Stelle ein Nullpunkt oder neutraler Punkt der Anlage ,geerdet wird.
Schaltungsweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die zusammenhängende Anlage durch mittelbare oder unmittelbare Verbindungen der Nullpunkte bezw. der neutralen Punkte der Transformatoren geschaffen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136158C true DE136158C (de) |
Family
ID=404132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136158D Active DE136158C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136158C (de) |
-
0
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