DE136132C - - Google Patents
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- DE136132C DE136132C DENDAT136132D DE136132DA DE136132C DE 136132 C DE136132 C DE 136132C DE NDAT136132 D DENDAT136132 D DE NDAT136132D DE 136132D A DE136132D A DE 136132DA DE 136132 C DE136132 C DE 136132C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/3101—Blue flame burners with flame on one side only without a bead at the wick carrying tube
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung stellt eine weitere Ausbildung bezw. Umbildung des dem Erfinder
im Patent 129680 geschützten, aus der britischen Patentschrift 16733 vom Jahre 1897 bekannten
Brenners dar und hat eine besondere Ausbildung der Brandkapsel zum Gegenstand. Der Brenner der oben genannten Patentschriften
unterscheidet sich dadurch von den bisher bekannten Blaubrennern, dafs durch Anordnung eines besonderen Mischraumes,
nämlich des Einsatztheiles M, bereits vor dem Hinzutreten der äufseren Verbrennungsluft eine
Mischung brennbarer Dämpfe und Luft in gleicher Weise wie im Bunsenbrenner herbeigeführt
wird.
Nach vorliegender Erfindung wird nun eine solche Umformung jenes älteren Brenners vorgenommen,
dafs auf demselben, wegen der cylindrischen Form der Flamme, cylindrische Glühkörper, wie dieselben für gewöhnliches
Gasglühlicht üblich sind, zur Verwendung gelangen können, was bisher nicht möglich war.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Das innere Dochtführungsrohr a} des Brenners
ist niedriger als das äufsere Dochtführungsrohr a, so dafs der Docht auf seiner Innenfläche
freiliegt. In das innere Dochtführungsrohr α1 wird nun der Hohlkörper M so eingeführt,
dafs seine Wandung«2 an der Innenfläche des Dochtes anliegt. Das Rohr a2 ist
gelocht und an seinem oberen Ende so nach aufsen umgebogen, dafs ein gelochter Ring ρ
entsteht. Bis hierher entspricht dieser Brenner ganz den genannten älteren Brennern. Dagegen ist bei vorliegendem Brenner der Hohlkörper
M nach oben durch eine mittels der Zwischenwand η in zwei von einander getrennte
Räume k kx getheilte Kapsel abgeschlossen. Die Zwischenwand η wird von dem
engen Rohr i durchbrochen, durch welches ein Theil des inneren Luftstromes I in die
obere Kammer k1 eintritt und durch die seitlichen
Lochungen derselben der Flamme zugeführt wird.
Der Zweck des so ausgebildeten Hohlkörpers M ist folgender:
Entzündet man an der oberen Dochtfläche den Brennstoff, so wird die entstehende Dochtflamme
den Einsatzkörper M, der zweckmäfsig aus dünnem'Nickelblech gefertigt werden kann,
rasch und stark erhitzen, seine Wärme wird sich auf die freiliegende Dochtwandung übertragen
und dort den im Dochte aufgesaugten Brennstoff zum Verdampfen bezw. Vergasen bringen. Die entwickelten Gase müssen, da
sie wegen des äufseren höheren Dochtrohres a nach aufsen nicht entweichen können, durch
die Sieblöcher von λ2 in das Innere des hohlen
Einsatztheiles M eintreten. In dem Hohlraum des Einsatztheiles mischen sich nun die entwickelten
Dämpfe bezw. Gase mit dem centralen Luftstrom I und werden gleichzeitig, was für die Wärmeentwickelung des Brenners
von Wichtigkeit ist, stark überhitzt, so dafs eine Verdichtung auch der hochsiedenden Antheile
ausgeschlossen ist.
Durch die saugende Wirkung des Zugglases s wird das Dampfluftgemisch im Innern
des Einsatztheiles M gezwungen, auf den durch
Pfeile bezeichneten Wegen den Einsatztheil zu verlassen und mit der Aufsenluft des Brenners
in Berührung zu treten.
Während nun aber bei dem eintheiligen Hohlkörper M der englischen Patentschrift
16733 vom Jahre 1897 unter Einwirkung der
äufseren Luftströme II und III eine Flamme von kugelförmiger Gestalt entstehen mufs, weil
ein Luftstrom fehlt, welcher die Flamme auch oben so aus einander drängt, dafs sie eine für
cylindrische Glühkörper geeignete Form erhält, wird diese Wirkung bei dem Gegenstand
vorliegender Erfindung durch den abgezweigten, durch die obere Kappenkammer k1 gehenden
Theilluftstrom erzielt. Aufserdem führt dieser durch die Kammer k1 gehende Zweigluftstrom
der Flamme auch noch von innen frische, vorgewärmte Luft zu und erhöht dadurch die
Reinheit und Heizkraft derselben.
Diese beiden Wirkungen sind der wesentliche Zweck der Neuerung bezw. der weiteren
Ausbildung des Einsatzkörpers M.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Petroleumglühlichtbrenner, bei welchem die innere Dochtführungswand ein Einsatzrohrstück trägt, das mit seinen perforirten Wandungen an der Innenfläche des Dochtendes anliegt, dadurch gekennzeichnet, dafs die in das innere Dochtrohr (a1) eingesetzte, gelochte Brandkapsel (M) durch eine Zwischenwand (n) in zwei Räume (k und k1) getheilt ist, von denen der untere (k) zur Mischung der durch den Kanal (a?) zugeführten Brennstoffdämpfe mit Luft, der obere (k') zur'Ueberhitzung der durch Rohr (i) zugeführten Luft und Ueberführung der letzteren in die Flamme dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136132C true DE136132C (de) |
Family
ID=404109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136132D Active DE136132C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136132C (de) |
-
0
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