DE136109C - - Google Patents

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DE136109C
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shingles
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/02Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of roofing elements, e.g. shingles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/08Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching by multi-step processes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Tafelschindeln, wie sie z. B. zum Bekleiden von Häuserwänden benutzt werden.
Solche Tafelschindeln haben im Grundrifs eine rechteckige und im Querschnitt eine keilförmige Form. Die eine Seite des Rechtecks ist bogenförmig und an einer Kante abgefast.
Die Maschine, welche die Schindeln aus einem Holzblock herstellt, hat deshalb nachstehende Arbeiten zu verrichten: 1. der Holzblock wird in schmale Bretter zersägt; 2. die schmalen Bretter werden diagonal durchschnitten; 3. die Schindeln werden an dem dicken Ende bogenförmig geschnitten und abgefast; 4. die noch rauhen Flächen werden glatt geschliffen.
Bei den bekannten Maschinen wurden die Schindeln unmittelbar vom Holzblock in Keilform geschnitten und dann gehobelt.
Die vollständige Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar: in Fig. 1 im Grundrifs, in Fig. 2 in Seitenansicht gegen die Säge und Schmirgelscheibe, in Fig. 3 in Seitenansicht gegen die Sägeblätter und das Messer zum Abfasen.
In einem Gestell A sind rechts und links auf je einer Welle c, d in bekannter Weise eine Anzahl dünner Sägeblätter a, b gelagert, von denen die Sägeblätter α den durch eine Vorschubvorrichtung e unter dem Zug eines niedergehenden Gewichts g (Fig. 2) vorgeführten Holzblock f in einzelne Bretter zerschneidet.
Sobald dieses geschehen ist, wird ein hinter der Vorschubvorrichtung verschiebbar gelagerter Auswerfer el vorgestofsen und dadurch die Bretter aus den Zwischenräumen der Sägen entfernt.
Die zerschnittenen Bretter werden jetzt vor die anderen Sägen in die daselbst ebenfalls angebrachte Vorschubvorrichtung h eingefügt.
Die Vorschubvorrichtung h wird auch hier wieder durch ein niedergehendes Gewicht gegen die Sägen bewegt.
Die Vorschubvorrichtung besteht hier aus dem Vorschubarm h, welcher gegen die Stirnwand der Bretter druckt. Seitlich drückt eine durch Stellschrauben i schräg eingestellte Platte il gegen die Bretter und bringt sie zu den Sägen in eine solche Lage, dafs die Bretter diagonal bezw. keilförmig geschnitten werden müssen, während auf der gegenüber liegenden Seite, dicht vor dem Umfang der Sägen, eine excentrische Rolle k drückt, welche sich um einen festen, excentrisch angeordneten Zapfen k1 dreht. Werden die so schräg eingespannten Bretter durch das niedergehende Gewicht,gl (vergl. Fig. 3) gegen die Sägen geführt, so schneiden dieselben die Bretter in der Diagonale, wobei natürlich die excentrische Rolle k sich an den Seitenflächen der Bretter abwälzt, um zwischen Klemmplatte i1 und dem Umfang der Rolle k stets die gleiche Entfernung zu erhalten.
Haben sich die Sägen an den geschränkten Zähnen abgenutzt, dann wird eine Nachstellung der Platte i1 und der excentrischen Führungsrolle k nöthig. Die Nachstellung der Rolle k geschieht dann durch Drehung des excentrisch liegenden Zapfens k1.
An Stelle der Zuggewichte g und g1 können die Vorschubvorrichtungen e und H durch Leitspindeln verschoben werden.
Die diagonal geschnittenen Schindelbrettchen können hinter den Sägen vortheilhaft durch Führungsrollen, von denen entweder beide mit concentrischen Führungsrillen oder nur die untere mit solchen versehen werden, während die obere mit einem elastischen Mantel ausgestattet ist, aufgenommen werden.
Die diagonal durchschnittenen Bretter werden aus dem Zwischenraum der Sägen durch einen Ausstofser h1 entfernt. Die keilförmig durchschnittenen Bretter werden in die Schneidvorrichtung eingefügt, durch welche die eine Seite bogenförmig geschnitten und gleichzeitig abgefast werden soll.
Aus Fig. 3 ist die Stellung der Bretter B zu erkennen, welche dieselben gegen das Messer einnehmen.
Gegen das festliegende Messer / mit entsprechend abgerundeter Schneide zum Bilden der abgerundeten Fase bewegt sich ein Stöfser m7 dessen gegen das Messer gerichtete Stirnfläche eine solche Schrägung erhält, als die Schräge der Fase erforderlich macht. Durch die schräge Stirnfläche des Stöfsers erhalten die in der Führungsrinne η eingestellten Schindelbretter eine geneigte Lage (vergl. Fig. 3). Um die Schindeln stets in der Mitte der Führungsrinne η sich fortbewegen zu lassen, besitzen die Seitenwände der Führungsrinne eine geneigte Lage, so dafs der Querschnitt der Führungsrinne trapezartig ist.
Der Stöfser m wird durch eine Feder ο zurückgedrückt und durch ein Excenter ρ auf der Welle pl vorgeschoben. Der Stöfser bewirkt also beim Verschieben mit seiner schrägen Stirnfläche gegen die schräg stehenden Schindeln, welche zwischen Stöfser m und Messer / in die Führungsrinne eingestellt sind, ein Verschieben der Schindeln gegen das Messer und über dasselbe hinweg.
Während dieser Bewegung schneidet das Messer die Rundung an dem dicken Ende der Schindeln und giebt dieser Rundung eine zur Oberfläche der Schindeln schräg liegende Fläche.
Diese Art der Herstellung der Fase hat den Vortheil, dafs an der scharfen Kante der Fase kein Grat sich bildet, weil beim Schnitt die dahinter liegende Schindel als Widerlager dient.
Da die Schindeln durch das Sägen nicht immer eine glatte Fläche erhalten, so müssen die Rauheiten von denselben nachträglich entfernt werden.
Zu diesem Zweck dient eine wagerechte, um eine senkrechte Welle drehbare Schmirgelscheibe r.
Die Schindeln werden auf ein Transportband s gelegt, welches durch Rippen s1 in einzelne Fächer untertheilt werden kann. Die Schindeln stehen über das Transportband, welches neben der Schmirgelscheibe sich an dieser vorbeibewegt, etwas über, so dafs die Schindel die Oberfläche der Schmirgelscheibe berührt.
Durch eine über das Transportband reichende Platte t werden die Schindeln gegen die Oberfläche der Schmirgelscheibe geprefst, so dafs die Schindeln mit gerundetem und abgefastem Rande beim Vorbeigang an der Schmirgelscheibe glatt geschliffen werden müssen.
Aus dem Transportband fallen die fertigen Schindeln in einen untergestellten Behälter.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Tafelschindeln, dadurch gekennzeichnet, dafs aus einem Holzblock Bretter rechteckigen Querschnitts herausgeschnitten, diese durch einen Diagonalschnitt in zwei Theile zerlegt, am Rande ' des dicken Endes abgerundet und abgefast und schliefslich durch Abschleifen von etwa vorhandenen Rauheiten befreit werden.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorschubvorrichtung, in welcher die Bretter rechteckigen Querschnitts durch eine schräg einzustellende Seitenwand 1) und eine auf der entgegengesetzten Seite auf einem excentrisch angeordneten Zapfen (k1) einstellbar angebrachte excentrische Führungsrolle (k) so gegen die Kreissägen geführt werden, dafs die Bretter in der Diagonale geschnitten werden.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schneidvorrichtung mit festliegendem Messer (I) mit abgerundeter Schneide, gegen welches die zum Messer schräg eingefügten Schindeln durch einen Stöfser (m) bewegt ;werden, so dafs die Schindeln von dem Messer an der Kante des dicken Endes abgerundet und abgefast werden.
4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch eine drehende, wagerecht liegende Schmirgelscheibe (r), über deren Fläche die Schindeln mittels eines endlosen Transportbandes (s) unter leichtem Andruck hinweggeführt werden, zum Zweck des Entfernens etwa noch vorstehender Holztheile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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