DE135607C - - Google Patents

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DE135607C
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cubes
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B45/00Cutting machines specially adapted for sugar
    • C13B45/02Cutting machines specially adapted for sugar in combination with sorting and packing machines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 135607 -KLASSE 89 g.
DOMINIK SPANHEL und GEORG MRKWA in LUNDENBURG (Mähren).
Packvorrichtung für Würfelzucker.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Dezember igol ab.
Die bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen zum Verpacken von Würfelzucker haben den an sie gestellten Anforderungen nicht vollkommen entsprochen, da sie es nicht ermöglichten, den Würfelzucker in die Kisten oder Pappkartons durch die obere Oeffnung einzubringen. In Kisten erfolgte die Verpackung von der Seite her, wobei eine Seitenwand vorher entfernt und später an die gefüllte Kiste wieder angenagelt werden mufste. In Pappkartons wiederum erfolgte die Verpackung durch äufserst umständliche Einrichtungen, indem die Würfelzuckerschichten auf hoch- und niederbewegliche Blechböden gebracht, von hier in Packkästen geschoben und aus diesen erst in die eigentlichen Pappkartons gedrückt wurden, wobei an letztere vorerst Blechrahmen befestigt und die Kartons nach Einbringen in entsprechende Behälter mit der Oeffnung nach unten gebracht werden mufsten.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Packvorrichtung für Würfelzucker, mittelst welcher die aus der Knippmaschine kommenden Zuckerwürfel leicht und rasch in Kartons verpackt werden können, indem die einzelnen Würfelzuckerschichten in Deckel eingebracht und aus diesen unmittelbar durch die obere Oeffnung in die Pappkartons eingelegt werden. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, die die Würfelzuckerschichten enthaltenden Deckel in nahezu senkrechte Lage zu bringen und sie in dieser Lage den Pappkartons zuzuführen, wobei deren Oeffnung eine entsprechende Lage einnehmen mufs. . .,..::
Auf beiliegender Zeichnung ist die Packvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Gründrifs derselben,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 3 eine zweite Lage der Vorrichtung im Gründrifs,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 3.
Die Packvorrichtung besteht aus zwei an die Knippmaschine angeschraubten Flacheisenhaltern 2, auf welchen eine Blechplatte 3 so gelagert ist. dafs die aus der Knippmaschine kommenden Würfel \ leicht auf die Platte 3 geschoben werden können. Die Platte 3 besitzt zwei seitlich vorstehende Zapfen 4, mittelst deren sie in Nuthen 5 der Flacheisenhalter drehbar gelagert ist. Aufserdem sind an der Platte 3 zwei seitlich hervorragende Handgriffe 6 befestigt, die in Nuthen 7 der'Flacheisen 2 liegen.
Um die aus dem Flacheisen 2 hervorragenden Enden der Zapfen 4 sind Kniestücke 8 drehbar, an deren freien Schenkeln eine Platte 9 befestigt ist. Die letztere wird in der in Fig. 2 gezeichneten schiefen Lage dadurch erhalten, dafs sich die an den Schenkeln 10 der Kniestücke 8 befestigten Stücke 12 mit ihren abgeschrägten Stirnflächen 13 an die entsprechend abgeschrägten Stirnflächen 14 der Flacheisen 2 anlegen.
Die Platte 9 besitzt an ihrem oberen Ende seitlich vorstehende Handgriffe 15 und ist an ihrer Oberseite mit Einschnitten 16 versehen, in welche sich die Bügel 17 der Deckel 18 einlegen. Diese Deckel 18 werden bei ihrer Lage gemäfs Fig. 1 und 2 aufserdem von aus der Platte 9 hervorragenden Stiften 19 gestützt.
An eines der Flacheisen 2 ist ein Ständer 20 angeschraubt, in welchem der Behälter 21 für die Pappkartons kippbar gelagert ist, und dient der am Ständer 20 vorgesehene Bügel 23 als Stütze für den Behälter 21, wenn letzterer in die wagerechte Lage umgelegt wird.
Mit der beschriebenen Vorrichtung geht die Verpackung der Zuckerwürfel wie folgt vor sich:
Die Platte 9 wird in die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Lage gebracht und die Deckel 18 mit ihren Bügeln 17 in die Einschnitte 16 eingelegt, "wobei sie sich gegen die Stifte 19 stützen (Fig. 1 links und Fig. 2 unten). Sodann werden die Zuckerwürfel \ auf die Platte 3 geschoben und die Deckel :8 mittelst Hand auf die Zuckerwürfel £ gelegt, so dafs sie die letzteren einschliefsen (Fig. 1 rechts und Fig. 2 oben). Hierauf wird die Platte 9 durch Anfassen an den Handgriffen 15 um die Zapfen 4 so verdreht, dafs sie sich auf die Deckel 18 legt, wobei sich die Griffe 17 in die Einschnitte 16 einlegen und die Griffe 15 auf die Griffe 6 zu liegen kommen (Fig. 3). Es werden nunmehr die Platten 3 und 9 durch gleichzeitiges Anfassen der Handgriffe 1 5 und 6 in den Nuthen 5 nach oben verdreht (in Fig. 4 strichpunktirt gezeichnet) und schliefslich die Platte 3 in ihre Anfangslage gebracht. In jedem der Deckel 18 befindet sich jetzt eine Lage Würfelzucker, und wird ein Deckel 18 nach dem anderen in die im schiefstehenden Behälter 21 (Fig. 1 und 2) liegende Pappschachtel 22 eingeführt und sodann der Behälter 21 wagerecht umgekippt, so dafs die Lage Würfelzucker im geordneten Zustande in die Zuckerschachtel zu liegen kommt, worauf der Deckel 18 herausgezogen wird. Es wird noch bemerkt, dafs mit der beschriebenen Vorrichtung Würfelzucker in Kisten verschiedener Gröfse verpackt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Packvorrichtung für Würfelzucker, bei welcher die von der Knippmaschine kommenden Zuckerwürfel von einer Platte aufgenommen werden, die nach Auflegen eines das Verschieben der Zuckerwürfel verhindernden Deckels in einen zur Aufnahme der Versandkiste dienenden kippbaren Behälter gebracht und dort entleert wird, dadurch gekennzeichnet, dafs auf Drehzapfen (4) der in den Flacheisen (2) kippbar angeordneten Aufnahmeplatte (3) mittelst der Kniestücke (8) eine Platte (9) drehbar gelagert ist, mittelst welcher auf die den Würfelzucker tragende Platte (3) der Deckel (18) umgeklappt wird, der nach Aufnahme der Zuckerwürfel und seiner Zurückdrehung in eine nahezu senkrechte Lage in die schief stehende Versandkiste (22) durch deren obere Oeffnung eingeführt und hier entleert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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